Anhand vieler konkreter Beispiele und berührenden Geschichten von meinen Klienten zeige ich Möglichkeiten auf, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Unabhängig von den Anforderungen des Lebens, die manchmal wie ein Sturm über uns hinwegfegen. Übernimm von innen heraus wieder die Steuerung. Lebe, wie es dir entspricht. Das Ergebnis – eine große innere Zufriedenheit.
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Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit.
Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.
Vollständiges Transkript · 2.832 Wörter · etwa 14 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
Hey, hallo, herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben etwas leichter und gelassener werden darf. Mein Name ist Sabine Bimmler, ich bin Psychotherapeutin in Köln, systemischer Coach und ich würde gerne heute mit dir über das Thema Gelassenheit sprechen. Egal, ob ich in eure vielen E-Mails schaue, in die Nachrichten, die mich erreichen oder ob ich in meine Patienten reinhöre, ein Wunsch, der allgegenwärtig ist, ist das Thema innere Ruhe und Gelassenheit. Und ich kann es so gut verstehen, weil es natürlich auch 1 meiner Themen ist. Auch ich wünsche mir diesen Zustand, in dem Leben einfach so fließt und ganz leicht ist.
Und heute würd ich gerne mit dir besprechen, wie kann das gehen und was ist eigentlich der Kern des Ganzen? Und tatsächlich geht es auch direkt den Kern. Wir alle haben einen Wesenskern, unser Innerstes. Wir können es auch unser Selbst nennen. Und mit diesem inneren Wesenskern, mit diesem Selbst geht es darum, in Verbindung zu stehen.
Das kann man sprachlich sehr schön fassen. Es gibt diesen diesen Ausdruck, im Einklang mit sich selbst zu sein. Und das ist der Zustand, über den ich hier und heute reden möchte und bei dem ich dir Ideen geben möchte, wie Du ihn öfter erreichen kannst. Ihn immer zu haben, ist eine Illusion, weil das Leben an uns zieht, die Alltäglichkeiten ziehen an uns. Deswegen heißt die die Folge ja auch, im alltäglichen Sturm Gelassenheit finden.
Und ich würde gerne von ein paar meiner Patienten erzählen, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Und zwar Patienten, die mir sehr eindrücklich im Gedächtnis geblieben sind. Ich hatte vor einiger Zeit einen sehr erfolgreichen Anwalt in Behandlung. Der war in 1 großen Kanzlei unterwegs, sehr erfolgreich dort auf dem oberen Führungslevel und hatte sehr viele sehr, ja, er sagte immer wichtige Mandate, sehr namhafte Kunden. Es ging Wirtschafts- und Arbeitsrecht in Verbindung und er war da wirklich in großen, wichtigen Themen unterwegs.
Und er hat gearbeitet wie ein Besessener. Von morgens bis abends saß er immer in der Kanzlei. Er hatte eine Familie, er hatte 2 Kinder oder die hat er noch. Ich will gar nicht in der Vergangenheit reden. Aber die haben ihn eigentlich nie gesehen.
Also die haben so ihr eigenes Leben geführt und er hat gearbeitet wie ein Besessener in dem Gefühl, dass er so wichtig ist für seine Kunden, für seinen Job, dass niemand anders diesen Job machen kann, dass er sich selbst darüber und seine eigenen Bedürfnisse komplett vergessen hat. Letztendlich haben wir herausgearbeitet in der Therapie, dass er natürlich für 1 seiner Bedürfnisse gebrannt hat und das war das Thema Anerkennung. Anerkennung und Selbstwirksamkeit, sich selbst als kompetent erleben. Dafür hat er sein Leben sozusagen dem Beruf geopfert, diesen Bedürfnissen nachzukommen und ist dabei in son Strudel gekommen, dass er das Gefühl hatte, es geht gar nicht ohne mich. Ihr kennt vielleicht das Lied von Tim Bensko dazu.
Ich muss eben noch kurz die Welt retten. Also da fühlte er sich ziemlich gesehen in diesem Lied und widergespiegelt. Immer häufiger stellte sich bei ihm die Frage ein, das kann es doch nicht sein und ihm wurde klar, dass andere Bedürfnisse, die er hat, auch durchaus im Mangel sind. Aber er kam aus dieser Mühle überhaupt nicht raus und für ihn war es ein großer Schritt, in eine psychotherapeutische Praxis zu gehen Und das ist tatsächlich auch nur passiert, weil sich sein Körper gemeldet hat. Und das kennst Du vielleicht auch, wenn's das Thema Gelassenheit geht.
Wenn Du lange in Stress bist, lange in Hektik, lange in ja, unangenehmen Gefühl wie Anspannung, vielleicht auch 'n bisschen Wut, Ärger über andere, die ihren Job nicht richtig machen, dann meldet sich der Körper mit Symptomen. Ein anderer Patient, den ich hatte, auch der hat die Lösung für seine inneren, für seinen inneren Frieden im Außen gesucht. Das ging auch das Thema Anerkennung und der hatte ganz andere Symptomatiken, weil es sich bei ihm in 1 Sexsucht geäußert hat. Das heißt, neben seiner Familie, auch er hatte Familie zu Hause, auch er war im mittleren Alter, hat er wahnsinnig viele Affären gehabt und wahnsinnig viele One Night Stands, war sexsüchtig, sich in diesen Beziehungen und tatsächlich auch im Bett immer wieder zu bestätigen und als ja, natürlich seine Anerkennung zu füttern und sich aber auch als Mann wirksam, selbstwirksam zu erleben. Die beiden, die von außen erst mal so viel nicht gemeinsam haben, weil der war lange nicht so beruflich erfolgreich wie der Anwalt, haben aber doch einen wirklich gemeinsamen Kern.
Und den würd ich gleich herausarbeiten, wenn Du auch das Gefühl hast, ja, ich hab mich irgendwie verloren, dann könnte das dein Thema sein. Ich würd aber gern noch 2 Beispiele aus dem weiblichen Bereich erzählen. Und Frauen sind ja häufig in anderen Themen unterwegs. Und hier hatte ich ein weibliches Pendant, eine ja, auch Frau mittleren Alters, ja, in den Vierzigern, die tatsächlich über ihre unerfüllten Bedürfnisse eine Kaufsucht entwickelt hat. Ein anderes Beispiel dafür, dass man Belohnung, Bestätigung, Anerkennung versucht, übers Außen über den Konsum zu kreieren, was natürlich tatsächlich nicht gut funktioniert, weil diese positiven Effekte, die durch solche Süchte entstehen, egal ob jetzt Sex oder Kaufsucht, sind nur sehr kurzfristig.
Und dann hab ich und das weißt Du, wenn Du meinen Podcast schon länger verfolgst, einige Patientinnen, die sich tatsächlich in der gleichen Situation befinden und das sind Mütter, die gerade wieder den beruflichen Einstieg wagen und die über tja diesen diese Überforderung, den perfekten Job machen zu wollen, aber auch die perfekte Mutter und die perfekte Ehefrau zu sein, sich in Erschöpfungszustände generieren. Und auch perfekt, hier geht es auch Außenwirkung. Häufig Frauen, die sehr toll aussehen, die wirklich gut in Form sind, die ihren Haushalt im Griff haben, die letztendlich, Du kennst sie vielleicht, auf jedem Geburtstag auch noch 'n Kuchen mitbringen und alle Geschenke selber kaufen. Also ich ich nenn die immer die Supermoms. Die sind also so in diesem Außen des Mutterseins gefangen, so könnte man das betrachten.
Da habe ich einige von und gleichzeitig verhungern ihre eigenen Bedürfnisse dahinter, weil das natürlich überhaupt nicht das ist, was sie brauchen. Und was all diese Menschen gemeinsam haben und was Du vielleicht auch kennst, ist, dass das Außen mit Verführung an uns zieht. Also wir haben das Thema des Konsums, in dem wir uns ergehen können. Wir haben diverse Suchtmittel, die uns zur Verfügung stehen. Wir können über Essen uns belohnen.
Also wir können ganz viel versuchen, berufliche Erfolge im Außen erfolgreich zu sein, inneren Frieden zu finden. Und eine ganz wichtige Botschaft ist, das wird nicht funktionieren. Diese Suche im Außen, dieses Funktionieren, dieses dort erfolgreich sein wollen, sich in bestimmten Themen verlieren, führt dazu, dass unsere Bedürfnisse, unsere psychologischen Bedürfnisse weiter verhungern. Und Du kennst das vielleicht. Also ich, haben einmal das Bedürfnis nach Nähe zu anderen Menschen, ne, uns aufgehoben fühlen in in Beziehungen.
Wir alle haben das Bedürfnis nach Anerkennung, ja. Das liegt in uns. Wir möchten für das, was wir leisten, für der wir für das, was wir sind, gesehen werden und anerkannt werden. Wir alle tragen ein Sicherheitsbedürfnis in uns. Wir möchten uns sicher fühlen.
Wir möchten möglichst wenig Angst und Gefahr uns herum erleben. Wir alle haben ein Bedürfnis nach Freiheit. Wir möchten frei entscheiden können, frei bestimmen können. Und Du weißt vielleicht, wie schwierig das ist, wenn Du im Hamsterrad läuft, dann hat es sich ganz schnell mit der Freiheit ja, ausgelebt, weil wir einfach nur noch laufen. Und wir alle wollen unsere Kompetenz erleben.
Wir wollen Selbstwirksamkeit erleben. Wir wollen erleben, dass wir bestimmte Dinge in Angriff nehmen und dass wir die dann auch schaffen können. Und diese psychologischen Bedürfnisse versuchen wir letztendlich im Außen, ja, zu befriedigen. So wie, nehmen wir unseren Staranwalt, der im Job ganz stark für das Thema Anerkennung und Kompetenzerleben ging. Und das Thema Freiheit hat er aufgegeben, weil er nur noch funktioniert hat von Termin zu Termin rannte.
Das Thema Sicherheit hat er zwar im Finanziellen gehabt, aber letztendlich kam seine Beziehung irgendwann in Schieflage. Er drohte seine Familie zu verlieren und das Thema Nähe tatsächlich hat er nicht mehr gehabt, weil er's im Job nicht erlebt hat, weil in dem Beruf auch viel gegeneinander mit Menschen gearbeitet wird. Auch weil er so wenig zu Hause war, so wenig Kontakt mit seiner Familie hatte, so wenig Zeit für Freunde hatte, ist er dahinter ja. Dann kommen ja. Dann kommen wir nicht dazu, Dinge einfach gelassen zu sehen, wegzunicken, weil wir haben das Gefühl, wir strengen uns so massiv an, weil das ist es, wenn wir uns in bestimmten Themen verlaufen.
Es ist so anstrengend irgendwann. Nehmen wir meinen Patienten mit, der Sexsucht. Es war wahnsinnig anstrengend, dieses ganze Versteckspiel, dieses für die anderen Frauen immer präsent sein, immer toll sein. Der hat ja letztendlich eine Rolle gespielt, in der er gar nicht er selbst sein durfte, sondern er ist ja immer nur diesem Thema hinterhergelaufen, weil er meinte, da letztendlich seinen inneren Frieden zu finden, wenn er nur genug Anerkennung bekommen hat. Und das ist ein ganz großer Trugschluss.
Und den sehe ich bei vielen Menschen und den kenne ich von mir selbst auch. Wenn es mir nicht gut geht, komm ich oft in den Gedanken, ich hab mich nicht genug angestrengt. Wenn ich meine Gelassenheit verliere, wenn ich in Wut komme, wenn ich in Angst komme, wenn ich unter Stress komme, hab ich das Gefühl, ich mache irgendwas falsch. Ich muss mich verändern, es liegt in mir. Und tatsächlich liegt ein Teil davon in mir, aber ein Teil liegt auch in unserer Außenwelt, die so massiv an uns zieht.
Kinder, Führungskräfte, Kollegen, Nachbarn, Freunde, alle kommen mit ihren Erwartungen. Und was wir lernen müssen, was ganz essenziell ist, ist, dass wir sagen, ich bleibe mir selbst und meinen Bedürfnissen ja, in gewisser Art und Weise treu. Ich weiß, was meine Bedürfnisse sind. Ich bin im guten Kontakt mit meinem inneren Kern, da ist er wieder. Und ich verstehe die Zeichen, die mein System mir sendet, wenn ich eben nicht mehr im Einklang mit mir selbst bin.
Und dann bin ich gefordert, dann ist Engagement und ja, Handlung von mir gefordert, dass ich diesen Einklang wiederherstelle. Und das heißt, ich muss mich abgrenzen. Ich muss nein sagen. Ich muss was an meinem Leben verändern. Wir selbst können uns immer wieder das geben, was wir eigentlich brauchen.
Alle psychologischen Bedürfnisse können wir selbst uns geben, ja. Wie wir mit uns reden, unser Selbstdialog ist essenziell dafür, wie unsere Bedürfnislage ist. Wenn wir uns selber Zuspruch, Trost, Ermutigung geben. Wenn wir uns selber Anerkennung geben für das, was wir schaffen. Wenn wir uns selber vorsagen, dass wir in Sicherheit sind, dass wir keine Angst haben brauchen.
Wenn wir uns selber in Gedanken immer wieder darin bekräftigen, dass wir aussteigen können, dass wir bestimmte Dinge lassen können, dass wir sie nicht tun müssen. Wenn wir diesen inneren Selbstdialog etablieren, dann kommen wir in inneren Frieden und dann können wir der Außenwelt mit Gelassenheit begegnen. Weil dann ist völlig klar für dich und für mich auch, Du sitzt am Steuer. Du triffst die Entscheidungen. Du bist derjenige, der entscheidet, was passiert, wie es passiert, wann es passiert.
Ja, Du musst das mit deiner Umwelt natürlich abstimmen. Du musst dafür teilweise vielleicht kämpfen. Du musst auf bestimmte Dinge verzichten. Aber der Lohn, der dort wartet, wenn Du mit dir im Einklang bist, mit dir im Reinen bist, das gibt's ja auch als Redensart, dann ist das ganz wunderbar. Und dein innerer Selbstdialog ist ein Mittel, was dir immer und überall zur Verfügung steht.
Stattdessen, was tun wir häufig im inneren Selbstdialog? Wir kritisieren uns, wir machen uns Vorwürfe, Schuldzuweisung, dass wir bestimmte Dinge nicht hingekriegt haben, dass wir vielleicht ausgeflippt sind, unsere Kinder angeschrien haben, dass wir nicht die Superabgabe 1 Projektentwurfs geschafft haben. Also die meisten, die ich kenne, tendieren dazu in 1 so zerstörerischen Art und Weise, mit sich selber zu reden. Wir sind hier natürlich wieder bei den Anteilen innerer Kritiker, innerer Antreiber, die hier auf den Plan kommen. Und da gilt es anzusetzen.
Weil je massiver diese Stimmen in dir sind, je massiver diese Anteile auf dich einreden, desto mehr kommst Du aus deiner Mitte heraus. Und da braucht es und es stammt auch von einem dieser Patienten ein Bild der inneren Yogalehrerin, ja. Ein innerer Anteil, den sie mit mir im Rahmen der Therapie etabliert hat, war die innere innere Yogalehrerin. Und wann immer sie im Alltag unter Stress kam, wann immer sie im Alltag in der Verführung war, etwas zu kaufen, kam dieser Anteil Yogalehrerin auf den Plan und hat mit ihr geredet. Und hat gesagt, halte inne, jetzt atme erst mal.
Atme mal tief durch. Warum willst Du dieses Teil jetzt kaufen? Was bedeutet dieses Teil für dich? Was willst Du mit diesem Teil, was Du jetzt grad kaufen willst, erreichen? Was steht dahinter?
Und natürlich brauchte es die Offenheit der Patientin und das war eine Trainingsfrage, innezuhalten und zu denken, ja, wieso tue ich das eigentlich? Was ist mein Motiv dahinter? Was ist mein eigentliches Bedürfnis? Was ist heute oder in den letzten Stunden, in den letzten Tagen schiefgelaufen, dass ich jetzt wieder das Gefühl hab, ich muss kompensieren, in ihrem Fall überkaufen. Viele andere Menschen und vielleicht gehörst Du dazu, tun das über Essen, ja?
Also ganz viele Menschen ja, entschädigen sich mit Essen, mit süßem Essen für ihr Leben. Was aber nur sehr kurzfristig wirkt, wie auch das Kaufen meiner Patientin und wie auch die Affären meines anderen Patienten. Dieser wirkliche Friede, den die Menschen anstreben, der stellt sich nicht ein, weil die Bedürfnislage tatsächlich immer noch unbefriedigt ist. Und weil man deswegen nicht in diesen Zustand kommt, dass man mit seinem inneren Kern in gutem Kontakt ist. Was diese Menschen auch gemeinsam hatten, war, dass sie alle versucht haben, ihre Gefühle wegzudrücken, ja.
Wenn die Wut dann kam im Alltag, wenn die Ängste kamen, dann sollten die immer ganz schnell verschwinden, wie der innerer Selbstdialog. Das darf jetzt nicht sein, das hilft mir nicht, das muss aufhören. Und anstatt die Gefühle zu nehmen als das, was sie sind, nämlich ein Hinweis dafür, dass etwas im Ungleichgewicht ist und die Gefühle einfach dafür, dass etwas im Ungleichgewicht ist und die Gefühle einfach sein zu lassen und zu sich davon steuern zu lassen, zu gucken, was mach ich denn jetzt damit? Was lerne ich grad über mich, wenn diese Gefühle kommen? Was sagen die mir eigentlich?
Stattdessen haben sie im in diesem Kampfmodus weiter versucht, die wegzudrücken und wieder einen Puzzlestein dazugelegt, dass das mit der Gelassenheit tatsächlich gar nicht klappt. Und das ist eine unheimlich ja, die die Metapher, die daraus entsteht, ist letztendlich der Kampf des Lebens. Und wenn dein Leben oft etwas von einem Kampf hat, wenn dein Leben oft etwas von einem Hamsterrad hat, dann ist es Zeit, dir zu überlegen, was ist eigentlich mit meiner Bedürfnislage aktuell? Wie steht es bei mir im Leben Nähe, Anerkennung, Sicherheit, Freiheit und Kompetenzerleben? Und wie kann ich mein Leben anders gestalten, dass diese Bedürfnisse, die bisher zum Teil eben nicht berücksichtigt werden, in den Fokus geraten und ich darüber in einen besseren ja, Gefühlszustand komme, in einen angenehmeren Gefühlszustand, weil Gefühle plötzlich da sein dürfen.
Denn wenn Du im Kontakt mit deinem inneren Kern bist, dann heißt Du deine Gefühle willkommen, Weil Du sie in dem Moment als das betrachtest, was sie sind, nämlich Hinweisgeber. Und Du hast Zeit, dir diese Hinweise anzuschauen und für dich daraus eine Konsequenz zu ziehen. Und das ist ganz wunderbar. Und diesen Zustand kann man, wenn wir das eine als Kampf bezeichnen, tatsächlich als inneren Frieden bezeichnen. Und dann kann man wirklich ganz viel an sich abperlen lassen.
Dann nehm ich oft den Vergleich der Teflonpfanne, was ich sehr mag. Es gibt die wie eine Beschichtung gegenüber diesen vielen Geschichten im Außen und es perlt an dir ab und Du hast die Chance, dich unter dieser Teflonoberfläche immer wieder neu zu justieren und zu kalibrieren und dir zu überlegen, was von den Dingen will ich wirklich? Aber dafür musst Du raus aus dem Autopiloten. Und Du weißt, ich bin ein großer Fan der Achtsamkeit. Ich kann dich nur ermutigen, nutze jetzt die Jahreswende, die Zeit zwischen den Tagen und auch den Start ins neue Jahr, für dich das Thema Achtsamkeit noch mal neu zu entdecken.
Und ich würd gern schließen mit einem Zitat von Buddha, was ich sehr, sehr mag und was daran anknüpft. Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Und in diesem Sinne wünsch ich dir jetzt weiter eine schöne Restwoche. Und ich hoffe, dass Du nächsten Donnerstag wieder dabei bist, wenn es das Thema Jahreswechsel, altes Jahr abschließen, neues Jahr willkommen heißen geht.
Bis dahin, deine Sabine. Ach so, wenn dir die Folge gefallen hat, Du weißt ja, ich freu mich über eine Bewertung oder eine Nachricht von dir. Und tschüs.
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