Heute geht es darum, wie du deine innere Weisheit erkennst und deinem wahren Selbst treu bleibst. Inspiriert von den Büchern von Gabor Mate, erkunden wir die leise Stimme in dir, die weiß, was dir guttut und was du besser lassen solltest. Durch die Verbindung mit deinem wahren Selbst kannst du Gesundheit und Glück finden, auch wenn es nicht immer einfach ist, dieser inneren Weisheit zu folgen.
Themen, die in der Episode behandelt werden: Die Bedeutung der inneren Stimme: Warum ist es wichtig, auf deine innere Weisheit zu hören? Authentizität und Selbstfindung: Wie kannst du dein wahres Selbst erkennen und leben? Die Rolle von Gabor Mate: Welche Erkenntnisse kannst du aus seinen Büchern für dein authentisches Leben gewinnen? Resilienz und Selbsttreue: Warum hat es einen großen Einfluss auf deine psychische Gesundheit, deinem wahren Selbst zu folgen?
Entdecke die Kraft deines wahren Selbsts und lebe authentisch. Indem du deiner inneren Weisheit folgst, kannst du Gesundheit, Glück und Resilienz in dein Leben bringen.
Ich freue mich über dein Feedback und deine Erfahrungen.
Vollständiges Transkript · 3.360 Wörter · etwa 17 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
hey hallo herzlich willkommen bei reif für die couch dem podcast für alle erschöpften deren leben besser werden darf und leichter und einfacher mein name ist sabine bimmler ich bin psychotherapeutin aus köln und nehme diesen podcast auf damit du aus deiner erschöpfung heraus findest in ein leben was dir und deiner gesundheit er entspricht die heutige folge beschäftigt sich mit deinem wahren selbst deiner inneren weisheit und mit dem thema authentisch leben mir ist kein knackiger titel für diese folge eingefallen weil ich finde dass alle diese begriffe noch nicht sehr präzise sind und ja dir eine gute idee geben worum es eigentlich geht deswegen würde ich gerne aufstarten mit der erklärung was mich zu dieser folge bewogen hat aktuell bin ich in die welt von gabor matthee eingetaucht das ist ein mann 80 jahre alt erlebt in Kanada, er ist Arzt und Psychoneuroimmunologe und er beschäftigt sich mit den Themen Trauma, Sucht, diversen anderen Störungen, wenn ich es negativ ausdrücke.
Eigentlich beschäftigt er sich aber mit ganz positiven Themengebieten, nämlich mit den Lebensbedingungen, die wir als Kinder und als Erwachsene benötigen, um uns gesund zu entwickeln. Er denkt Psyche und Körper schon lange nicht mehr getrennt, weil er das für ein überholtes Konzept hält. Und das hatte ich schon öfter im Podcast angesprochen, geht mir genauso.
Die Trennung in Körper und Psyche macht nur sehr bedingt Sinn, da sich beides so eng und so wechselseitig beeinflusst, dass wir eigentlich immer alles miteinander denken müssen. Heißt auch, wenn du eine körperliche Erkrankung hast, solltest du dich nicht nur auf die körperlichen Ursachen und Symptome fokussieren, sondern auch direkt mitdenken, was dahinter vielleicht an emotionalen Blockaden oder Stressoren liegen kann. Auch wenn es um Heilung geht, solltest du nicht nur an deinen Körper denken, wie du ihm helfen kannst, in Heilung zu kommen, sondern gleichzeitig deine Psyche mitdenken, um hier auch Heilungsimpulse zu setzen, die deinem Körper helfen, sich zu regenerieren und wieder in Richtung Gesundheit zu streben.
Du hörst schon, Gesundheit und Krankheit ist natürlich kein duales Konzept wie 0 und 1, ja und nein, sondern Gesundheit und Krankheit ist ein Kontinuum, auf dem wir uns alle bewegen. Wir sind weder völlig gesund, noch sind wir völlig krank, denn es gibt immer bestimmte Dinge in unserem Körper, Seele, Gesamtsystem, die funktionieren oder die gerade eben nicht störungsfrei funktionieren. Gabor Maté kommt auf diese These, dass Körper und Psyche nicht mehr getrennt werden sollten, weil er sich mit vielen Studien beschäftigt hat, die den Nachweis erbracht haben, dass Menschen mit traumatischen Erfahrungen, vor allen Dingen in der Kindheit und Jugend, bevorzugt und mit höherer Wahrscheinlichkeit Krankheiten wie Krebs, Autoimmunerkrankungen entwickeln.
Er ist Autor diverser Bücher, zum Beispiel, wenn der Körper Nein sagt, wie verborgener Stress krank macht, oder ein weiterer Titel ist Unruhe im Kopf über die Entstehung und Heilung von ADHS und ein Buch, was mich besonders gekriegt hat, das heißt Vom Mythos des Normalen, wie unsere Gesellschaft uns krank macht und traumatisiert. und vieles aus seinen Büchern habe ich heute in meine Überlegungen zu deinem wahren Selbst und deiner inneren Weisheit einfließen lassen. Authentisch leben, geht das überhaupt noch in dieser Gesellschaft, wo wir eine bestimmte Art von Leben als normal definieren?
nein unsere kultur ist sehr krank ich habe das schon öfter als these aufgestellt und ich glaube dass immer mehr und die art wie wir leben macht uns krank sie verschiebt unsere grund gesundheit auf dem kontinuum zwischen krank und gesund immer mehr in richtung krankheit wenn wir es aber schaffen unser wahres selbst wieder ja nah zu uns zu holen aus der trennung hinaus zu kommen nach unserer inneren weisheit authentisch zu leben dann bewegen wir uns automatisch wieder mehr in richtung gesundheit und das möchte ich dir jetzt erklären wie das funktioniert eine stelle aus einem interview mit ihm die mich sehr berührt hat beschreibt in etwa folgendes er sagt dass wir alle eine tiefe weisheit in uns haben dass es da eine ganz leise Stimme in uns gibt, die weiß, was uns gut tut und was wir besser lassen sollten.
Nur diese Stimme ist sehr, sehr leise und damit ist es einfach, sie zu überhören und zu ignorieren. Und mich hat dieser Satz so berührt, weil ich es nur bestätigen kann, denn ich selber, wenn ich in hineinhöre in bestimmten situationen dann höre ich sehr wohl eine leise stimme die mir zuflüstert was eigentlich gerade dran wäre und dann erst kommen die lauten stimmen die sagen das geht jetzt gerade nicht weil das ist aber wirklich zu viel und das ist auch irgendwie peinlich und das ist gefährlich und da kommt ganz viel, was mich davon abhält, dieser Stimme zu folgen, die vielleicht manchmal einfach nur flüstert, Sabine, du brauchst eine Pause und es gibt viele gute Gründe, keine Pause zu machen.
Auf der anderen Seite, mein wahres Selbst, meine innere Weisheit, weiß, dass ich eine Pause brauche und es wäre sehr authentisch und mir selbst treu, mir diese Pause zu nehmen. In meinem Therapieraum versuche ich mit meinen Klienten diese Stimme direkt zu Beginn der Therapie erst einmal wieder h zu machen Tief in dir drin schlummert auch so eine Stimme Und versuch dich mal zu erinnern, wann sie dir das letzte Mal zugeflüstert hat, dass du vielleicht besser Nein sagen solltest, dass du vielleicht besser eine Pause machen solltest, dass du vielleicht das ein oder andere nicht tun, nicht essen solltest.
Oft kommt direkt damit verknüpft der Gedanke, ich weiß das, aber ich kann nicht. Und diese Folge soll dir helfen, das zu hinterfragen, ob du wirklich nicht kannst und was der Preis davon ist, wenn du nicht kannst. Die Blockaden, die dich davon abhalten, dieser Stimme zu folgen, Die wollen wir hier auch identifizieren, zumindest in die Richtung denken.
Ein kleines Beispiel. Du tendierst dazu, dir viel zu viel aufzuladen. Im Job, in Kombination von Job und Privatleben.
Das ist vielleicht quantitativ zu viel, in einer Woche, in einem Tag gar nicht schaffbar. Vielleicht aber auch qualitativ zu viel. In der Qualität, in der du es gerne erledigen würdest, kannst du es gar nicht erledigen.
Und wenn du nun der leisen Stimme tief in deinem Inneren lauscht, dann wirst du sicherlich auch hören, dass diese Stimme sagt, Mensch, das ist doch viel zu viel. Da solltest du vielleicht eine Auswahl treffen, dich für etwas entscheiden, bestimmte Dinge lassen, Nein sagen, Pausen zur Regeneration einplanen. Weil das, was du da geplant hast, ist unmenschlich, das wirst du nicht schaffen.
Wenn wir lange gegen diese innere Stimme arbeiten, dann zeigen sich Erschöpfungssyndrome. Dazu gehört zum Beispiel der Tinnitus, Bluthochdruck, absolute Erschöpfungsgefühle, die Depression. All diese Dinge kommen mit der Entscheidung, immer wieder über diese leise Stimme drüber zu gehen und sich für das zu viel zu entscheiden.
Weil wir immer in dem Glauben verharren, ich weiß das, aber ich kann es gerade nicht ändern. Nehmen wir einfach mal an, du würdest dieser Stimme vertrauen, du würdest dich ihr verpflichtet fühlen. Du würdest diese Stimme einfach zu deinem Nummer 1 Berater erheben.
Nehmen wir also einfach mal an, du würdest dir selbst treu bleiben. Dann wäre es doch irgendwie logisch und auch vielleicht leicht, alle glaubenssätze alle stimmen die sagen das geht nicht das kann nicht das ist nicht gut weil würden leiser werden denn du weißt tief in deinem innern dass du das jetzt tun musst in diesem fall werden wir in dem beispiel bleiben dass du priorisieren muss dass du nein sagen muss dass du eine auswahl treffen muss und pausen zur regeneration einplanen muss ja es würden sich immer noch ängste und befürchtungen einstellen und du müsstest immer noch unangenehme konsequenzen auf dich nehmen weil andere dich nicht mehr so toll finden weil du bestimmte dinge nicht erledigen würdest weil du dich vielleicht auch nicht mehr so gut fühlen würde ist wenn du die ganze zeit rennst sondern leiser langsamer wirst und mit deinen unangenehmen Gefühlen und mit deinen körperlichen Schäden in Kontakt kommen würdest.
Und trotzdem hätte diese Entscheidung das Potenzial, sich am Ende sehr stimmig anzufühlen, weil du nach deinem wahren Selbst, deiner inneren Weisheit und authentisch entschieden hättest. und hier sehen wir schon das wahre selbst speist sich nicht nur aus rationalität also nicht nur aus gedanken aus logischen gedanken sondern es speist sich auch aus gefühl und es speist sich auch aus dem erspüren von bestimmten dingen spüren tun wir eher im körper nehmen wir mal ein anderes beispiel dein wahres selbst und deine innere weisheit erkennt vielleicht dass eine Beziehung vorbei ist, in der du immer noch lebst.
Du scheust im Augenblick noch die Trennung mit all ihren unangenehmen Konsequenzen. Was zeigt dir dein Körper? Du möchtest den anderen nicht mehr berühren.
Sein Geruch, seine Geräusche sind dir unangenehm. Du fühlst dich abgestoßen, vielleicht sogar fremd. Bevor du überhaupt darüber nachgedacht hast, können deine Gefühle und dein Erspüren im Körper dir Auskunft darüber geben, dass gerade der Kontakt mit diesem Menschen nicht möglich ist.
Vielleicht hast du auch schon etliche Rettungsversuche in Form von Gesprächen oder sogar paartherapie gemacht und nach einem längeren prozess des rettens hat er der prozess sich an diesen punkt gebracht der inneren erkenntnis dass es vorbei ist und nehmen wir jetzt einfach mal an du würdest dieser stimme vertrauen und sich verpflichtet fühlen sie sie wäre dein Nummer 1 Berater, du würdest dir treu bleiben, dann ist es eigentlich von der Entscheidung her ganz einfach, die Beziehung zu beenden.
Und dann mögen viele andere Fragen auftauchen, wie geht das konkret, wie trennt man den Wohnraum, wie trennt man die Finanzen und so weiter, aber die Entscheidung für dich, für deine innere Weisheit, die wäre klar und trotz vieler unangenehmer Konsequenzen fühlt sich das besser an. Denn du bist in Verbindung mit dir, du bist dir selbst treu und das lässt uns auch unangenehme Konsequenzen aushalten. Weil wir einfach sicher sind, dass wir für uns, für uns das authentisch Richtige tun.
nehmen wir mal an du w dich gegen diese innere Stimme entscheiden und du bleibst in dieser Beziehung Das hast du vielleicht schon mal getan ich glaube wir kennen das alle Was passiert dann mit deinem Wohlbefinden, mit deiner Gesundheit? Du bleibst in einer Beziehung, du arrangierst dich, weil dir die unangenehmen Konsequenzen zu groß erscheinen. das macht auf dauer was mit uns und auch das können wir auf der gefühlsebene auf der körperebene wahrnehmen und letztendlich auch auf der verstandes ebene und trotzdem bleiben wir oft oder wir funktionieren weiter wir würden uns immer noch zu viel auf weil wir die unangenehmen konsequenzen scheuen.
Wir arbeiten gegen unsere innere Weisheit und ein großer Treiber dafür ist Angst. Angst steht uns ganz oft im Weg und ich bleibe da ganz beim Volksmund. Angst ist kein guter Berater.
Das zweite sind die Gewohnheiten. Wir kennen es manchmal nicht anders und sind die neuen Verhaltensweisen, die Entscheidung oder die Veränderung, die mit der Entscheidung einhergehen, unbekannt. Da entsteht eine Ungewissheit und die führt uns wieder zu Angst zurück.
Angst, ob wir das überhaupt schaffen, Angst, ob wir das aushalten werden, Angst, ob es die richtige Entscheidung ist. Angst vielleicht auch durch den Schmerz, den diese Veränderung auslöst, weil vielleicht muss ich mir eingestehen, dass ich es nicht geschafft habe, diese Beziehung zu erhalten, obwohl ich mir das eigentlich vorgenommen habe. Vielleicht muss ich mir eingestehen, dass ich es nicht geschafft habe, alles, was ich mir vorgenommen habe, zu erledigen, obwohl ich es mir vorgenommen hatte.
Vielleicht muss ich mir eingestehen, dass ich mich geirrt habe, mich verlaufen habe, einen falschen Weg eingeschlagen habe. Und auch das tut weh und manchmal scheuen wir auch diesen Schmerz. und es erscheint uns einfacher zu bleiben.
Und das Bleiben führt oft auf dem Kontinuum Gesundheit, Krankheit in Richtung Krankheit. Gabor Maté, der mich ja zu dieser Folge inspiriert hat, ist ein Kritiker der westlichen Gesellschaften und ein Kritiker der Art, wie wir aktuell leben. Viele Dinge, die uns normal erscheinen, hält er nicht für normal.
Deswegen auch der Titel seines Buches, vom Mythos des Normalen. Er nennt als Beispiele die Auflösung des Konzepts der Großfamilie. Wir leben ja jetzt im Augenblick aktuell eher zurückgeworfen auf unsere kleine Familie, Vater, Mutter, Kind, Kinder oder es gibt natürlich auch neuere Konstellationen, das war jetzt sehr konservativ von mir gedacht, aber auf jeden Fall eine kleine Familie.
Und die Leute, die gerade nicht in Beziehungen leben, leben in der Regel eben nicht im Schoße der Großfamilie, sondern sie leben als Single. Also hier in Köln, ich weiß gar nicht, haben wir einen Riesenanteil von Singles, die alleine in ihren Wohnungen leben. Die Frage, die wir uns stellen müssen, sollten, müssen, tun wir gar nichts, ist, ist das gesund?
Ist das das, was die Lebensbedingungen von uns Menschen sind, die uns gut tun? Und das tun sie nicht, denn viele beklagen eine enorme Einsamkeit, unter der sie sehr leiden. Weil wir aus dieser Großfamilie ausgetreten sind, sind wir vielleicht auch nicht mehr so kompromissbereit wie früher.
Wir müssen uns nicht arrangieren, wir können uns aus Beziehungen lösen, wenn es Unstimmigkeiten gibt, anstatt diese zu klären und diese vielleicht auch einfach manchmal auszuhalten. Das mag uns erstmal als ein Vorteil erscheinen, tatsächlich führt es aber dazu, dass viele Menschen eine Art Beziehungsunfähigkeit entwickeln, weil sie, wenn es schwierig wird, die Beziehung verlassen. Einen weiteren Aspekt, den Gabor kritisiert, ist die frühe Trennung der Kinder von ihren Eltern.
Viele Kinder gehen bereits unter ein Jahr in den Kindergarten. Wenn man seine Kinder nicht in den Kindergarten schickt, früh oder vielleicht darüber nachdenkt, seine Kinder gar nicht in den Kindergarten zu schicken, wird man hier gesellschaftlich stark kritisiert und mit einem Kopf schütteln und einem Lächeln bedacht und ein wenig für verrückt erklärt. Ist es wirklich das, was Kinder brauchen, mit einem Jahr von ihren Eltern getrennt zu werden?
Im Augenblick ist die vorherrschende Meinung, ja. Im Augenblick ist aber auch die vorherrschende Meinung, dass die Doppelbelastung der Frau, Familie und Job eine wunderbare Idee ist. Und ganz viele Frauen brechen unter der Belastung auch zusammen.
Also die Art, wohin sich die westliche Gesellschaft entwickelt, kann man mit vielen Fragezeichen belegen und das hier waren nur einige Beispiele. Die Art, wie wir uns ernähren, die Art, wie wir immer mehr Bewegung aus unserem Alltag raus reduzieren, auch da kann man ein dickes Fragezeichen dran machen, ob das unsere Gesundheit erhält. Wenn man die Bücher liest, dann kommt man zu der Erkenntnis, so kann ich es zumindest sagen, dass diese Aspekte der Lebensgestaltung maßgeblich zu mehr Stress, mehr Trauma und auch zu mehr Krankheit führen.
Immer wieder begegnet mir das Argument, aber die Lebenserwartung ist doch gestiegen und an dieser Stelle macht es mal Sinn, die Lebensspanne und die Gesundheitsspanne zu unterscheiden. Unsere Lebensspanne ist größer geworden, unsere Lebenserwartung ist gestiegen, aber ist auch die Gesundheitsspanne größer geworden? Sind auch die Jahre in der Gesundheitsspanne, das heißt die Zeit, in der wir nicht an Beschwerden und Symptomen leiden, wirklich größer als früher?
wenn du dich einmal um schaust in deinem umfeld und die anschaust welche menschen sich mehr oder weniger ziemlich gesund fühlen und welche menschen unter diversen beschwerden von rücken neuronalen erkrankung krebs autoimmunerkrankungen depression angstst berichten dann bef ich ist die gesundheitsspanne nicht gewachsen vielleicht sogar geschrumpft das ist aber tats nur ein gef gabo matthee vertritt an diesem punkt eine eindeutige meinung und er hat mich an diesem Punkt total überzeugt.
Die Art, wie wir leben, die Art, dass wir immer sicherer leben, hat nicht dazu geführt, dass wir immer gesünder sind. Was heißt das denn jetzt konkret? Das war ja jetzt viel Zustandsbeschreibung und Beispiele.
Naja, konkret heißt das, wenn wir mutig hinhören zu unserem wahren Selbst, zu unserer inneren Weisheit, Wenn wir verstehen, was uns da vielleicht im Augenblick nur zugeflüstert wird und wenn wir dieser Einschätzung folgen, uns also treu bleiben in dem, was wir ganz tief in unserem Inneren sehr genau wissen, dann können wir viele Gesundheitsprobleme reduzieren, wenn nicht sogar in Luft auflösen. Ich denke hier auch gerade an Ängste, Zwänge und Depressionen. Das heißt, es braucht eigentlich keine Tools, um mit diesen Erkrankungen umzugehen, sondern es braucht lebensverändernde Schritte und ein beherztes Hinaustreten aus den Lebensbedingungen, die uns krank machen.
Und damit sind wir wieder bei Einstein, einem Zitat, was mich auch immer wieder beeindruckt. Verrückt sind die, die stets das Gleiche tun und andere Ergebnisse erwarten. Wenn die familiäre Situation, in der du lebst und die Doppelbelastung, in der du lebst, vielleicht mit Familie und mit Job, dich krank machen, dann kannst du sehr viele Tools erlernen, um besser mit Stress umzugehen, aber am Ende ist das ein Kurieren von Symptomen.
Symptomen. Die Ursache ist vielleicht die Doppelbelastung, wo du dir einfach viel zu viel zumutest für 24 Stunden, für eine Woche, für einen Monat, für ein Jahr. Und ganz wichtig finde ich zu betonen, das heißt nicht, dass du selbst schuld bist an deinen Krankheiten.
Wir alle sind ein Produkt der Gesellschaft und der Familie, in der wir leben und in der wir groß werden. Wir werden geformt durch unsere Umgebung, wenn wir es einfach so geschehen und stehen lassen. Als Kind bringt man uns gar nicht bei, dass wir eine Wahl haben, wie wir leben wollen, sondern man gibt uns bestimmte Glaubenssätze mit über uns selbst, über unser Leben und man vergisst uns zu sagen, dass das nur Vorschläge sind.
und tatsächlich ist das aber so, die Art und Weise, wie unsere Eltern, unsere Bezugspersonen, die uns erzogen haben, die Welt sehen, das ist nicht die einzig mögliche. Im Erwachsenenalter können wir innehalten und uns bewusst mit dem verbinden, was wir unter Leben verstehen und auch unter Leben verstehen möchten, wie wir leben möchten und da sind jede Menge Verführungen da draußen von diesem Weg abzukommen, weil viele in unserer Gesellschaft arbeiten sich kaputt, im wahrsten Sinne des Wortes.
Aber willst du das auch sein? Willst du dich kaputt arbeiten? Willst du in einer Beziehung verharren, die nicht deine ist, wie ein Kaninchen in einem Stall?
es war jetzt nur bezogen auf die zwei beispiele und es gibt ja noch so viel mehr wo du an deinem authentischen selbst vorbei leben kannst an deiner inneren weisheit also nutze dein bewusstsein und schau hin schau hin was dir nicht entspricht und höre hin was die innere stimme dir zuflüstert Erkenne, was dich blockiert und überlege, wie du diese Blockade aus dem Weg schieben kannst, um näher zu dem zu kommen, was dir entspricht. Zu einer Beziehung, die dir entspricht, zu einer Art zu leben, zu einer Art zu wohnen, zu einer Art zu arbeiten.
Das wird nicht in allen Konsequenzen angenehm sein. Das kann heißen, dass du vielleicht bestimmte Dinge aktuell verlierst. Vielleicht auch, wenn du den Job wechselst, dass du Geldprobleme kriegst.
Deine Gesundheit, die wird allerdings ganz sicher davon profitieren. Und diese Prozesse dauern lange. Und auch da finde ich es sehr schön, dass selbst der Mann, auf den ich mich hier beziehe, ein Beispiel teilt aus seiner Biografie und auch beschreibt, wie lange er gebraucht hat, um bestimmte Dinge zu verstehen.
Er ist als jüdischer Junge geboren und seine Großeltern sind in Auschwitz gestorben. Und er hat lange nach dem Credo gelebt, wie kann ich glücklich sein, wenn meine Großeltern dieses Schicksal hatten. Und ergänzt durch den Satz, es gibt so viel Leid in der Welt, wie kann ich glücklich sein.
Aus Loyalität blieb er eher unglücklich und auf der pessimistischen, problemorientierten Seite des Lebens. Und er arbeitete wie ein Besessener, um leidenden Menschen zu helfen, um hier etwas wieder gut zu machen vom Leid in der Welt. Und dabei ist er über seine Grenzen gegangen, hat seine Familie vernachlässigt, hat seine Gesundheit vernachlässigt.
und es war ein langer Prozess bis über die Mitte seines Lebens hinaus, dass ihm dies bewusst geworden ist und dass er das Andecken und das Leid seiner Großeltern, aber auch anderer Menschen auf der Welt anders würdigen kann und sich mehr Freiheit ermöglicht hat, indem er jetzt zum Beispiel weniger und anders arbeiten kann, weil er nicht aus dieser tiefen, tiefen Kompensation heraus arbeitet. Ich hoffe, dass diese Folge für dich eine positive Inspiration war und ich wünsche dir noch einen wunderbaren Tag. Vielen Dank.
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