Heute erzähle ich dir von Nina. Sie hat ein email Coaching bei mir gebucht. Ihr Thema ist mangelndes Selbstbewusstsein, aus Angst abgelehnt zu werden. Du erfährst, wo sie gerade steht und was sie erreichen möchte. Über den biografischen Kontext und den aktuellen Herausforderungen entwickelten wir gemeinsam ein tieferes Problemverständnis und Ideen, wie sie auf ihrem Weg weiter vorankommen kann. All das teile ich mit dir. Und danke Nina (anonymisiert), dass ich unseren Prozess hier teilen darf.
Leg los. ich freue mich auf dich! Deine Sabine
Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit.
Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.
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Herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Mein Name ist Sabine Bimmler, ich bin Psychotherapeutin, systemischer Coach mit eigener Praxis im Kölner Westen. Ich hoste diesen Podcast und ich freue mich, dass Du heute wieder zuhörst. Herzlich willkommen zu 1 besonderen Folge, Denn diese Folge werde ich nutzen, dir einmal zu erklären, wie Du mit mir zusammenarbeiten kannst und zwar in Form 1 konkreten Beispiels. Nina, eine Klientin, etwa 40 Jahre alt, hat sich entschlossen, ein E-Mail-Coaching bei mir zu buchen.
Und von dem Anliegen und von der Entwicklung der Zusammenarbeit, wie sich das Ganze ja, gefügt hat, möchte ich dir in dieser Podcastfolge erzählen. Und natürlich ist es für Nina auch die Möglichkeit, noch einmal per Stimme zu hören, was meine Gedanken zu ihrem Themenbereich sind. Ich werde doch recht häufig kontaktiert und gefragt, Sabine, kann man eigentlich online mit dir arbeiten? Ja, natürlich kann man das. Ich glaub, ich hänge das nicht weit genug raus, aber Du kannst sowohl Videocoaching, Telefoncoaching als auch E-Mailcoaching bei mir buchen.
Therapie darf ich nicht anbieten über diesen Kanal, deswegen ist es eine Form der Beratung, eine Form des Coachings, die ich anbiete. Infos dazu findest Du auf Sabine Bimmler Punkt d e unter mein Angebot. Ja, und jetzt legen wir los, nämlich mit Ninas Geschichte. Nina entschied sich für ein E-Mail-Coaching. Sie hatte in letzter Zeit schon ein paar therapeutische Sitzungen in Anspruch genommen und wünschte sich Impulse.
Sie war sich gar nicht so sicher, das schrieb sie auch, ob das der richtige Weg ist, aber sie hat den Schritt gewählt und hat mich dann angeschrieben. Sie ist knappe 40 Jahre alt, verheiratet und vom Beruf her ist sie Heil Erzieherin. Sie arbeitet mit geistig körperlich behinderten Menschen Und ihr Thema war das Thema Selbstbewusstsein. Sie wünschte sich mehr Selbstbewusstsein, mehr innere Stärke und sie wollte lernen, sich so anzunehmen, wie sie ist. Sie hatte schon 5 Sitzungen Therapie hinter sich, kannte das innere Team, hatte damit schon gearbeitet und erlebte aber immer wieder, dass es in Kommunikationssituationen, im Job, wo es darum ging, vor größeren Teams zu sprechen, aber auch im Freundeskreis, wenn mehr Menschen zusammenkamen, dass sie eine hohe Anspannung hatte.
Und sie beschrieb auch, dass sie selber von sich in diesen Momenten total genervt war, weil sie nicht verstand, dass sie sich nicht einfach so annehmen kann, wie sie ist. Sie sagte, sie wäre eher ruhig, kein Geschichtenerzähler, nehme eher die beobachtende Rolle ein, eher Zuhörer, Aber wenn es dann dazu kommt, dass sie doch manchmal etwas sagen musste in Gruppen und dann hatte sie ganz konkrete Beispiele, dann merkte sie halt, dass die Ängste, keine gute Antwort parat zu haben, etwas Dummes zu sagen, so stark waren, dass sie das Gefühl hatte, sie hat das so beschrieben, es zerriss sie innerlich. Und sie wünschte sich Tipps. Tipps, die sie ihren Zielen näherbringen, nämlich ein stärkeres Selbstbewusstsein zu entwickeln, innere Stärke zu entwickeln und Akzeptanz für sich selbst, so wie sie ist. Für mich war es schön, erst einmal zu sehen, dass jemand schon auf dem Weg ist, auf dem therapeutischen Weg.
Weil der therapeutische Weg ist der Weg der Person. Es ist Viele denken immer, ich komme in den Therapieraum und ich mach da Therapie und ich klär am Anfang sehr stark darüber auf, dass ich sage, nein, nein, Therapie ist 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Therapie oder nennen wir es auch Persönlichkeitsentwicklung, wenn vielleicht gar keine richtige psychische Störung vorliegt, Persönlichkeitsentwicklung findet immer statt da draußen. Das Innehalten in der therapeutischen Sitzung oder auch in Form 1 E-Mail-Coachings findet nur zwischendurch statt. Und mir war sehr klar, dass Nina schon auf dem Weg ist.
Sie hatte ihren Weg schon begonnen und ich war jetzt nur ein Teil 1 Unterstützung, die sie sich für ein ganz kleines Stück dazu geholt hat. Also konnte ich aufbauen auf dem inneren Team, das kannte sie schon. Das ist schon mal super, weil Du weißt, wenn Du meinen Podcast hörst, ich bin ein großer Freund davon. Hier hab ich sie in meiner ersten E-Mail nach näheren Informationen gefragt. Ich wollte wissen, welche Teammitglieder sie schon kennt, ob sie vielleicht Abbildung davon hat.
Und was mir auch fehlte, ein ja umfassenderes Verständnis für Ninas Situation zu entwickeln, war der biografische Kontext. Auch hier hab ich nachgefragt, was Sie vielleicht schon verstanden hat über das Thema. Wie hängt mein biografischer Kontext jetzt zusammen mit meinen aktuellen, ja, Problemen oder mit der mangelnden Selbstakzeptanz, dem mangelnden Selbstbewusstsein? Typische Sätze Ihrer Eltern habe ich abgefragt. Und auch kritische Situationen, ob es vielleicht Situationen gab, die sie erinnert, wo sie angefangen hat, sich nicht mehr okay zu fühlen, so wie sie ist.
Natürlich Mitschüler Pearce neben den klassischen Bezugspersonen hinaus auch da mal hingeschaut, geguckt, ob es irgendwelche Mobbingausschlußerlebnisse gibt oder etwas. Dann wollte ich wissen, ob es vielleicht im Bereich der Kommunikation auch andere Situationen gibt. Bestimmte Menschen, bestimmte Rollen, in denen sie unterwegs ist, wo sie sich sicher fühlt. Also eine Ressourcenfrage, wo gibt es vielleicht schon Kommunikationssituationen, die sie als nicht so anspannungsreich und angstmachend erlebt, sondern wo sie gut bei sich bleiben kann, bei ihren Themen, bei ihrer Meinung und diese auch nach außen vertreten kann. Was mir aufgefallen ist in Ihrem ersten Text, waren relativ viele Bewertungen.
Auch das hab ich ihr schon mal gespiegelt und hab ihr auch Mut gemacht, sich Zeit zu lassen mit den Antworten, weil diese Prozesse, diese therapeutischen Prozesse Raum brauchen, sich zu entwickeln. Ich bekam eine sehr reflektierte, ausführliche, tolle Antwort von ihr zurück. Sie hat selber angefangen, mir zu beschreiben, welche Ressourcen sie eigentlich hat. Dass sie bereits Yoga macht, dass sie sehr viel über sich selber reflektiert, reflektiert, dass sie ihren Mann hat, der ihr eine große Unterstützung ist, dass sie in ihrem Freundeskreis warm und gut eingebunden ist. Dass es da Menschen gibt, mit denen sie ihre Sorgen und Ängste teilen kann.
Trotzdem blieb dieses Gefühl nicht weiterzukommen. Also ich wusste schon mal, hier sind reichlich Ressourcen vorhanden, denen wir anknüpfen können und das ist super. Dann hat sie mir eine genaue Aufstellung und Bilder von ihrem inneren Team geschickt, was sehr schön war, weil es humorvolle Teile gibt. Es gibt tatsächlich selbstbewusste Teile. Es gibt empathische Teile.
Es gibt kreative Teile. Das hatte sie alles sehr schön herausgearbeitet, vor allen Dingen in Form von Tierfiguren. Dann hat sie Informationen zu ihrer Biografie geteilt, was ich sehr aufschlussreich fand. Sie hat zurückgeschaut auf die Situation, wie sie aufgewachsen ist und da ist insbesondere der Fokus auf ihren Vater gefallen. Also sie hat die Beziehung zu ihrem Vater als sehr, ja, schwierig erlebt, gerade in der Pubertät, aber auch vorher schon.
Der Vater war ein wenig, also war wenig präsent in der Beziehung, wenig empathisch, wurde schnell wütend, böse und wie sie's beschrieben hat, gab's auch relativ viele Abwertung, die da immer wieder stattgefunden haben. Also diese Stempel von, Du kannst aber auch nichts richtig machen, Gottes willen, was hast Du jetzt schon wieder getan? Das ist nicht richtig. Dies ist nicht richtig. Also relativ viele starke Bewertungen.
Es wurde wenig geredet zu Hause. Das heißt, die Beziehung mit dem Vater war wenig existent. Wenn es Kontakte gab, gab es Entwertungen. Ich glaub relativ wenig, wenn ich's verstanden hab, aber doch auch manchmal körperliche Gewalt und da hat Nina das Gefühl bekommen, mitgenommen oder das Gefühl ist in ihr gewachsen, so könnte man es sagen, dass sie nicht okay ist. Und das ist, glaube ich, sehr nachvollziehbar, wenn wir uns vorstellen, dass das eine der ja Hauptbeziehung ist, die prägend für sie waren.
Die Mutter konnte das, über die hat sie gar nicht so viel geschrieben, aber konnte das, glaube ich, nicht kompensieren, sondern die Mutter hat eher gefördert, dass die Kinder sich sehr konform verhalten, damit der Vater keinen Anlass hatte, irgendwie gereizt zu reagieren. Das heißt, auch die Mutter war relativ maßregelnd mit engen Regeln unterwegs. Tu dies nicht, tu das nicht, sei leise, weg in nicht auf, pass auf, also sehr vorsichtig. Eine kritische Lebenssituation, die Nina noch mit mitteilte, war eine Versetzung, die vor einigen Jahren stattgefunden hat, bei der sie nicht gefragt wurde, sondern die über ihren Kopf hinweg bestimmt wurde Und das war noch mal so etwas, wo sie sich eigentlich gerne gewehrt hätte, wo sie aber gespürt hat, ich bin da irgendwie ausgeliefert und ich muss das mit mir machen lassen und komm da nicht raus. Was sicherlich noch mal diese ganzen alten Erinnerungen geweckt hat und was, so würd ich es ausdrücken, ihr inneres Kind in in Angst und Schrecken versetzt hat.
Weil sich da etwas wiederholt hat, jemand anders hat über sie bestimmt, was sie aus der Vergangenheit kannte und was sie in ihrem Erwachsenenleben sozusagen noch sehr selten erlebt hat. Sie ist auch früh zu Hause ausgezogen, hat das Elternhaus verlassen und führt eine ganz andere Beziehung. Ja, so viel zur Grundsituation. Jetzt hast Du vielleicht schon ein Bild davon, wer wer ist Nina? Wo steht sie in ihrem Prozess und was wünscht sie sich?
Für mich ganz wichtig, erst mal den Kern Glaubenssatz herauszuarbeiten. Und der war nach dieser Geschichte aus meiner Sicht so etwas wie, Du reichst nicht aus, so wie Du bist oder Du bist nicht gut genug. Das ist sozusagen der Glaubenssatz, der hier sehr, sehr stark verankert ist. Das wurde gefördert durch die Anweisung in der Kindheit, tu dies nicht, tu das nicht. Wenn Du das machst, ist das falsch, verhalte dich anders, entschuldige dich dafür, pass ja auf, dass Du keinen gegen dich aufbringst.
Das ist sozusagen der Grundstempel, der sich in der Jugend relativ stark gefestigt hat. Was hier passiert ist und das ist sehr schade und das ist auch etwas, was ich Nina versucht habe, in meiner Antwort schon mal mitzugeben. Hier macht jemand keinen Unterschied zwischen Nina als Person und ihrem Verhalten. Und das ist ja eigentlich bei Feedback, wenn wir miteinander umgehen, ganz, ganz wichtig. Dass Du, wenn Du jemandem etwas spiegeln möchtest, dass Du sagst, Du das Verhalten, das was Du da gesagt hast, das, was Du da getan hast, das war aus meiner Sicht nicht hilfreich oder nicht zielführend oder nicht wirkungsvoll.
Dadurch wird die Person dahinter aber nicht entwertet, weil Du kannst dir vorstellen, jeder von uns tut bestimmte Dinge, die jemand anderem aufstoßen, die jemand anders verletzen, die ihm nicht gefallen. Und trotzdem ist man selbst als Person immer noch unglaublich viel wert. Das heißt, die Trennung zwischen Person und Verhalten, die ist sehr wichtig und die hat in der Krankheit tatsächlich, ach in der Krankheit, in der Kindheit tatsächlich nicht stattgefunden, sondern hier wurde immer die gesamte Person entwertet, Du bist nicht richtig, war zumindest das, was in der Kindheit angekommen ist. Also deswegen erst mal sollte man sich klarmachen, das gilt für Nina, aber auch für jeden anderen da draußen, wenn Du kritisiert bist, wenn dich jemand nicht mag, dann geht es nicht darum, dass er dich als Gesamtperson nicht mag, sondern dein Verhalten stößt demjenigen auf oder verletzt ihn oder irritiert ihn. Das heißt aber nicht, dass die Person dahinter nicht okay ist, dass Du nicht okay bist, sondern es geht Verhaltensweisen.
Und diese Entwertung, die sich häufig sehr groß anfühlt, weil die Person sich als Person zurückgestoßen fühlt, die ist überhaupt nicht notwendig. Also mach Du dir ganz bewusst, Kritik bezieht sich immer auf dein Verhalten. Kritik bezieht sich nicht auf dich als gesamte Person, auch wenn es anders formuliert ist. Und wenn jemand dich ja sehr verallgemeinert auf 'ner Personenebene verletzt mit seiner Kritik, dann spiegel ihm, dass Du Kritik so nicht aushalten möchtest. Kommen wir zurück zu Nina.
Nina hatte also ein ja diesen diesen Teil aus der Kindheit ja für sich als inneren Persönlichkeitsanteil ja abgespeichert. Sie nannte es das kritische Monster. Das ist sozusagen der innere Kritiker, das ist die Stimme, die aus der Kindheit geblieben ist. Tut das nicht, tu jenes nicht, das ist nicht richtig, das ist falsch, was Du tust. Diese dieses dieser Teil hat sich aus einem guten Grund gebildet.
Also das heißt, ich will gar nicht, dass Nina gegen dieses kritische Monster ist, sondern ich möchte, dass sie sich mit dem Monster anfreundet, weil es ist aus einem Grund entstanden. Es wollte ihr weitere Demütigung und Verletzungen ersparen. Und deswegen hat sie sozusagen schon immer die Kritik vorweggenommen, dieser Entwertung, Demütigung, die durch den Vater stattgefunden hat, auszuweichen. Also ein Impuls, sich mit diesem Monster zu beschäftigen und auch das Gute zu sehen, warum es entstanden ist. Es hatte eine Funktion.
Zeitgleich ist bei ihr ein Persönlichkeitsanteil entstanden, den hat sie den Maulwurf genannt. Da ging es darum, sich zu verkriechen. Dieser Maulwurf ist auch aus einem positiven Grund entstanden. Es war der Wunsch, sich unsichtbar zu machen, auch der Abwertung der Demütigung zu entgehen. Mit dem Gedanken, wenn ich mich nicht zeige, bin ich in Sicherheit, dann kann man mich nicht kritisieren.
Beide Strategien waren sicherlich für das Kind funktional, also haben in der Kindheit gut funktioniert, allerdings jetzt im Erwachsenenalter werden sie zum Problem, weil auch in Themsituationen der Maulwurf errät, sich zu verkriechen, damit sie Abwertung und Demütigung entgeht. Damit lässt der Maulwurf aber außer 8, dass sie mittlerweile erwachsene Anteile hat, starke Anteile hat, wichtige wissende Anteile hat, die in der Situation dadurch gar nicht zum Zuge kommen und die vielleicht für ihre Position nicht eintreten können, die ihre kreativen Ideen nicht einbringen können. Und das ist ja auch das, was sie spürt, dass diese Teile sie mittlerweile behindern, die sie als Kind noch geschützt haben. Und es ist ihr inneres Kind, was fühlt. Bei dem Tierteam habe ich auf jeden Fall angeregt, ein ja menschliche Anteile zu integrieren und das innere Kind ist sicherlich 1 davon.
Das ist unser Teil, der immer dann aktiv ist, wenn große Gefühle ins Spiel kommen und in diesem Fall ist es ja die Angst in Gruppen. Das heißt, sie wird ganz klein. Sie, wir nennen das Also es ist ein regressiver Prozess. Sie fällt zurück in kindliche Verhaltensweisen und das ist dieses Thema, sich zu verkriechen, sich ganz klein zu machen und ja, ihre Monsterstimme, das kritische Monster sorgt dafür. Verstecken ist ein eher kindliches Verhalten.
Die Angst, keine gute Antwort parat zu haben, etwas Dummes zu sagen, stammt aus ihrer Kindheit. Zu ihrer Entlastung hab ich ihr schon einmal auch noch geschrieben oder möchte ihr auch jetzt noch mal sagen, dass Menschen dich nicht mögen, das ist total normal. Du kannst das nicht verändern. Lass sie einfach. Jeder hat das Recht, dich zu mögen oder nicht zu mögen.
Sei einfach Du selbst, weil die Menschen, die dich dann mögen, wenn Du einfach so bist, wie Du bist, das sind die, die auch wirklich zu dir passen. Wenn wir versuchen, anders zu sein, als wir eigentlich sind, wenn wir versuchen, eine Fassade aufzubauen, uns zu spielen, dann mögen uns zwar vielleicht andere Menschen, aber die, die wirklich zu uns passen, die mögen uns dann wiederum nicht. Und es gibt immer welche, die dich mögen und nicht mögen. Und so ist es ja bei uns auch. Wenn Du in dein Umfeld guckst, es gibt Menschen, die magst Du und andere, die magst Du nicht.
Das ist halt so, weil nicht jeder passt zu uns. Wenn Menschen dich mögen, weil Du plötzlich viel redest, weil Du selbstsicher wirkst, weil Du grüne Augen hast, weil Du blaue Augen, keine Ahnung. Das macht keinen Sinn, wenn das nicht wirklich der Teil deiner Persönlichkeit ist, den Du innen auch fühlst und der Du wirklich bist. Das ist also ein Appell, Du selbst zu sein. Und diese natürliche Selektion, die stattfindet, einfach laufen zu lassen und nicht, sich zu verstellen.
Die Nina hatte ein Beispiel aus einem Yogakurs, in dem sie war, wo die Vorstellungsrunde und die Abschlussrunde für sie der blanke Horror waren. Und da auch eine Entlastung von meiner Seite aus als Idee, es ist egal, ob die Menschen, die mit dir zusammen Yoga machen, dich toll finden oder nicht. Es ist irrelevant. Es spielt überhaupt keine Rolle. Weil Du bist dahin gegangen, Yoga zu machen, bei dir zu bleiben und was die anderen über dich denken, das kannst Du einfach so stehen lassen.
Wir kommen noch mal zurück zum inneren Team. Ich hatte gesagt, das Kind ist relativ aktiv und es geht jetzt auch darum, in das noch sehr ja eher in das tierische Team mit vielen Tieranteilen erwachsene menschliche Anteile zu integrieren. Weil die machen überhaupt möglich, die den Transfer in den Alltag zu machen. Es ist unheimlich schwierig. Diese Tiere sind sozusagen beratende Stimmen, aber irgendwann müssen wir ja ins Handeln kommen.
Und diese Erwachsenenteile, in der Chemotherapie spricht man vom gesunden Erwachsenen, Das ist der, der jetzt mit der Außenwelt in Kontakt tritt und der auf deinem Inneren Selbst aufbaut, auf deinem inneren, auf deinen Persönlichkeitskern letztendlich. Also auch diese erwachsenen Teile, die erwachsene Nina, die Nina, die mit der Außenwelt kommunizieren kann, die gibt es. Ich hab Nina dazu weiterführende Literatur empfohlen, weil ich denke, dass das Team der die Arbeit mit dem inneren Team einfach noch ausbaufähig war und dass sie da dranbleiben muss Und da hat sie Ideen bekommen, wie sie das machen kann, wie sie sich zum Beispiel erst mal mit dem inneren Kind beschäftigen kann. Und der Rest kommt dann vielleicht dazu. Weil es gibt ja so viele frei verfügbare frei verfügbare Dinge im Internet in Form von Podcasts, natürlich auch in hierbei Reif für die Couch gibt's reichlich was zum inneren Team und da ist sie auf dem Weg.
Aber dieser Prozess dauert und das darf sie vorantreiben. Und ihr Team sollte ergänzt werden menschliche Anteile. Eine 2. Ganz praktische Anregung, die ich mitgegeben hab, ist das Thema Affirmation. Ich hab Nina ermutigt, Ihre Affirmation zu finden, die Sie stärken.
Ich bin okay, so wie ich bin, kann eine sein. Ich darf Fehler machen. Ich kann mich wehren. Ich stehe zu mir, weil ich es wert bin. Und diese Affirmation, die sie ja bisher so noch selten gedacht hat, das heißt ihr Hirn hat noch gar keine Synapsen dafür gebildet, die soll sie jetzt täglich benutzen, täglich sagen, an Orten aufbewahren, Handy, Notizzskalenderder, am Spiegel mit Zetteln, sodass sie diese Gedanken täglich einfach denkt.
Ganz, ganz hölzern. Und das sogar verbunden mit Körperarbeit. Also sich hinzustellen und während man die Affirmation sagt, auch diesen selbstbewussten Stand einzunehmen, den Körper als Ressource zu nutzen, die Brust raus, die Schultern nach hinten, den kopferhoben Hauptes, einen festen Stand mit beiden Füßen auf der Erde. Und dann sagst Du diese Sätze, Ich darf Fehler machen. Ich kann mich wehren.
Ich darf meine Meinung sagen. Ich stehe zu mir so, wie ich bin. Und ich bin okay, so wie ich bin. Und das ist natürlich auch eine Idee für alle anderen da draußen, die mit Affirmationen üben wollen. Finde deine Affirmationen und nutze deinen Körper, geh in die Körperhaltung, die die Affirmation unterstützt, damit es hinterher in diesen Momenten, bei Nina zum Beispiel in den Teammomenten wichtig ist, diese Körperhaltung einzunehmen.
Die Schultern zu straffen, den Kopf auszurichten, die Brust rauszudrücken. Und all diese Sätze, die sie so oft jetzt in den nächsten Wochen üben wird, zu fühlen und in sich zu tragen und rauszugehen. Über Ressourcen hatt ich schon gesprochen. Ihre Ressourcen ausbauen, nutzen, verstehen, was andere Menschen an ihr mögen, verstehen, wofür sie ja gemocht, geliebt, akzeptiert wird und was mit ihrem Wesenskern sozusagen im Einklang steht. Der 3.
Bereich, den ich in diesem E-Mail-Coaching noch angesprochen hab, weil ich Ihnen so wichtig fand, war die Zielbilder. Nina war in ihrer Beschreibung, in ihrer E-Mail, so war es für mich zu spüren und zu lesen, eher mit negativen Zielbildern unterwegs. Also das Thema, ich kann oder ich will keine Angst mehr haben. Du kennst dieses Gleichnis mit, denke nicht an einen rosaroten Elefanten. Wenn die Angst erst mal in dem Satz ist, dann ist sie da und dann ist das Zielbild Angst, weil unser Körper oder unser Gehirnverneinung nicht gut verarbeiten kann.
Das heißt, wir brauchen positive Zielbilder. Zum Beispiel in solchen Teamrunden möchte ich gelassen, selbstsicher, stark auftreten. Ich möchte meine Meinung mit lauter, fester Stimme sagen. Ich möchte mich wohlfühlen in großen Gruppen. Ich möchte meinen Selbstwert und mein Gefühl zu mir selbst nicht davon abhängig machen, was andere über mich denken.
Jetzt ist mir selber siehst Du eine negativ negatives Zielbild rausgerutscht. Also ich möchte meinen Selbstwert unabhängig von anderen machen. Ich bin okay, so wie ich bin und ich akzeptiere und liebe mich so, wie ich bin. Das Problem bei den negativen Zielbildern ist, dass sie das Problembild erhalten und unser Gehirn sozusagen dieses Problembild immer vor Augen hat und damit geht dort ganz viel Energie hin. Das heißt, ein letztes Thema, was ich angeregt habe, ist, bewusst darauf zu achten, dass die Zielbilder, die Nina entwickelt, positiv sind.
Und das ist natürlich auch etwas, was Du auf deine Situation übertragen kannst. Du kannst für dich mit positiven Zielbildern arbeiten, wenn Du einen bestimmten Zustand erreichen willst. Hüte dich vor, nicht kein und all diesen Verneinungen, die unser Gehirn sowieso nicht ja, verarbeiten kann. Und dann bleiben hinterher unangenehme Schlagworte wie Angst, Unsicherheit, Hilflosigkeit im Raum anstatt Mut, Sicherheit, Akzeptanz, innere Stärke. Also 8.
Da auf deine Sprache, 8. Darauf, was Du dir wünschst, wie Du es formulierst. Und auch das wird einen positiven Impuls geben. Ja, das ist sozusagen alles im E-Mail-Austausch hat das stattgefunden. Wir haben dann auch noch mal miteinander ge-Mail, weil es gab einige Fragen, die Nina noch hatte.
Auch die hab ich beantwortet und jetzt ist eigentlich oder nicht eigentlich meine Unterstützung, mein Impuls ist nur noch erst mal abgeschlossen. Aber das reichte für Nina, weil sie ja auf dem Weg ist. Und ich hoffe natürlich mit dieser Folge, dass ich meine Gedanken zu Ihrem Thema noch mal erklären konnte und dass auch das ein weiterer Schritt ist, mit dem Sie jetzt weiterarbeitet an Ihrem persönlichen Entwicklungsprozess 24 Stunden, 7 Tage die Woche, aber mit 1 gesprächenen Gelassenheit und mit einem Zeitempfinden, mit der Gewissheit, dass ein therapeutischer oder ein persönlicher Entwicklungsprozess Zeit braucht. Denn die Dinge müssen reifen, die müssen sich setzen. Man muss sich damit innerlich auseinandersetzen, auch im Unterbewusstsein, ja Effekte zu spüren, zu erzielen und sein Zielen ein Stück näherzukommen.
Ja, das war's für heute. Ich hoffe, ich konnte dir mal einen Einblick geben, wie Arbeit mit mir sich anfühlen kann. Und Und ich hoffe, Nina, für dich, dass Du ja durch meine verbale Zusammenfassung noch mal einen Impuls bekommen hast, wie ja wie das gemeint war, was wir bisher ja erst in schriftlicher Form ausgetauscht haben. Ich freue mich über eure Rückfragen, über eure Bewertung, über eure Kontaktaufnahme, wie auch immer. Ihr wisst, wo ihr mich findet.
Sabine Bimmler Punkt d e ist sozusagen die Hauptseite, auf der ich unterwegs bin. Social Media, Facebook Gruppe, ihr wisst ja. Kommt auf mich zu, ich freu mich drauf und ich sag mal bis nächste Woche.
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