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Angst Folge 52 · 26. September 2019 · 20 Min
Cover: Die übermässige Angst krank zu sein- hypochondrische Ängste

Die übermässige Angst krank zu sein- hypochondrische Ängste

0:00 20 Min

Worum geht's?

Immer wieder bekommst du Angst, ernsthaft krank zu sein? Signale deines Körpers beunruhigen dich, weil sie ein Zeichen oder ein Beweis dafür sind, dass du in Gefahr bist? Die Ärzte haben nichts gefunden, aber die Angst bleibt? Manche Menschen sagen, du hast hypochondrische Tendenzen? In dieser Folge erzähle ich dir von zwei Patienten, die ich auf ihrem Weg aus der Angst begleiten durfte. Und sicher steckt auch für dich hier der ein oder andere Denkanstoß drin. Hör doch mal rein.

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Leg los. ich freue mich auf dich! Deine Sabine

Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit. 

Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.

Zum Nachlesen

Vollständiges Transkript · 2.645 Wörter · etwa 13 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, hallo. Herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Mein Name ist Sabine, ich bin Diplom Psychologin, Psychotherapeutin und heute möchte ich mit dir über das Thema Ängste sprechen, genauer gesagt über die hypochondrischen Ängste, die übermäßige Angst davor, krank zu sein. Das Thema ist ein ja, Zuhörerwunsch, dem ich gerne direkt aufgenommen habe, weil das Thema mich sowohl auf der von der Patientenseite als auch in meinem privaten Umfeld immer wieder erreicht. Erstaunlicherweise höre ich in letzter Zeit sehr oft, dass Menschen sich gedanklich damit beschäftigen, eventuell schwer krank zu sein an 1 Erkrankung, sei es im Bereich Herz oder Darm zu leiden, obwohl sie noch keine organische Ursache dafür festgestellt haben.

Und deswegen habe ich mich sehr über die Zuhörerfrage gefreut. Ich bedanke mich da an dieser Stelle auch ganz herzlich und würde mir gern heut mit dir das Thema näher angucken. Wenn Menschen mit krankheitsbezogenen Ängsten zu mir kommen, sind sie in der Regel ziemlich verzweifelt. Für mich gibt es da so 2 Hauptgruppen von Menschen. Die einen sind die, die schon eine Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich haben, die ganz viele Untersuchungen bereits gehabt haben.

Die Ärzte finden nichts, die Menschen sind verzweifelt und irgendwann kommen die Mediziner und raten an, doch mal zur Psychotherapie zu gehen. Das kränkt diese Menschen manchmal, weil sie das Gefühl haben, da ist ja ein körperliches Leiden und bloß, weil die Ärzte das nicht finden, weil die Ärzte unfähig sind, in ihrer Diagnose werden sie jetzt in die Psychoecke abgestempelt. Das ist so die eine Gruppe, die zu mir kommt. Die andere Gruppe, das sind Menschen, die wissen, dass die übermäßigen Ängste, die sie haben, bezogen auf Krankheiten, eigentlich, so sagen sie's selber, Quatsch sind. Die wissen, dass die irrational sind und sie kriegen sie trotzdem nicht weg.

Das heißt, sie kommen ganz bewusst in die Psychotherapie, weil sie sagen, ich hab da ein Problem. Ich hab übermäßige Angst davor, an 1 Krankheit zu leiden. Ich ich komm mit dieser Angst nicht klar. Ich weiß, 'n Teil von mir weiß, ich hab diese Krankheit gar nicht, aber trotzdem bleibt die Angstsymptomatik da. Was Menschen, die sich mit übermäßigen krankheitsbezogenen Ängsten beschäftigen oder die darunter leiden, was die alle gemeinsam haben, ist, Krankheiten spielen irgendwie in dem Leben eine Rolle.

Sei es, dass Sie als Kind schon mal schwer erkrankt sind, dass Sie eine chronische Krankheit haben, sei es, dass Eltern oder Geschwister erkrankt sind. Dann hab ich Patienten, die eigene Vorerkrankungen haben, die 'n Herzinfarkt gehabt haben oder Krebs, da erzähl ich gleich auch noch von 2 Beispielpatienten, Menschen, die eine chronische Darmerkrankung haben. Das Thema Krankheit ist bei all diesen Menschen irgendwie aktiv. Es ist aktiviert worden durch ein Ereignis oder dadurch, dass Krankheit lange in deren Leben präsent war. Ansonsten aus meiner Sicht gibt es relativ wenig Gemeinsamkeiten bei Menschen, die mit solchen Ängsten zu tun haben.

Also da kann jedes Alter kommen, jede Lebensphase, jede Lebenssituation, sei es berufstätig, nicht berufstätig, in Familie, alleinlebend. Es gibt eigentlich keine wirkliche Gemeinsamkeit, außer dass das Thema Krankheiten irgendwie aktiviert worden ist und dass die Personen, wenn sie zu mir kommen, schon relativ großen Stress erleben. Vielleicht aufgrund der krankheitsbezogenen Ängste, meist gibt es aber darüber hinaus in deren Leben eine besonders stressreiche Situation, Beziehung, Situation am Arbeitsplatz, was auch immer. Wenn Du diesen Podcast schon länger verfolgst, dann weißt Du, was das Problem mit der Angst ist. Das Problem beginnt bei den Vorschlägen unseres Verstandes.

Also, der Verstand haut in dem Fall den Gedanken raus, Du hast Krebs. Du wirst einen Herzinfarkt erleiden. Du wirst erblinden. Da gibt es ganz unterschiedliche Körperbereiche, auf die sich die Ängste setzen. Gerade bei der Hypochondrie ist es so, dass man ein sehr präzises Bild vor Augen hat, woran man leidet.

Also zum Beispiel, dass man sagt, ich habe Brustkrebs, ja? Die sind auf ein Krankheitsbild fixiert, dann spricht man von der Hypochondrie. Es gibt aber auch eher sone generalisierte Krankheitsangst, die heißt, irgendwas ist mit mir nicht in Ordnung, da stimmt irgendwas nicht. Häufig können die Person auch lokalisieren, wo im Körper sich das abspielt, aber trotzdem ist das Krankheitsbild noch nicht so eng gefasst. Auf jeden Fall das Problem, der Verstand haut den Gedanken raus, Du hast hm, hm, hm.

Und der Mensch, der diesen Gedanken hat, verschmilzt in dem Moment wieder mit diesem Gedanken. Das heißt, er macht den Gedanken zu seiner Wahrheit. Und wenn er den Gedanken zu seiner Wahrheit macht, dann ist dieser Gedanke erst einmal Realität. Und da fängt das Problem an. Ich würd das gern an einem Beispiel erzählen.

Ich hatte mal einen Patienten, einen Mann mittleren Alters, der hatte eine, ja, eine Herzproblematik in der Vorgeschichte, war auch untersucht worden hier in Köln im Herzzentrum und hatte 2 Stands bekommen, was relativ unerwartet war für ihn, weil er in dem Er war Ende Ende 30, als er die Stands bekommen hat. Danach galt er als geheilt, also man hatte die Schwachstellen am Herzen ausgebessert und eigentlich war alles wieder gut. Er war auch keine Risikozielgruppe, er hatte weder Bluthochdruck noch Übergewicht, sondern schlank, sportlich, eigentlich passte er nicht in die Zielgruppe. Es gab allerdings eine familiäre Vorerkrankung. Der Vater hatte einen Herzinfarkt und ist mit 60 Jahren daran gestorben.

So, also unser Beispielpatient hier war also im Herzzentrum, hat die bekommen, weil da tatsächlich Verengungen aufgetreten sind. Und eigentlich war danach alles gut. Problem gefunden, Problem behandelt. Nicht in diesem Fall, weil hier kam folgender Gedanke aus dem Verstand angeflogen, mein Herz macht es nicht mehr lange, ich kriege einen Herzinfarkt. Mein Herz macht es nicht mehr lange, ich kriege einen Herzinfarkt.

Das Ganze war, wie gesagt, organisch nicht begründet. Alle Untersuchungen blieben ohne Befund und das Herz war wirklich nach der OP relativ gut untersucht und er hat auch immer wieder zwischenzeitlich 'n Arzt aufgesucht. Es gab keine organische Begründung für diesen Gedanken. Und trotzdem hat mein Patient ihn zu seiner Wahrheit gemacht. Es war seine Überzeugung, mein Herz macht es nicht mehr lange, ich kriege einen Herzinfarkt.

Und das war seine Realität, in der er gelebt hat, weil er sie geglaubt hat, weil er sie zu seiner Wahrheit gemacht hat. Und alles, was danach kam, basiert auf dieser Grundannahme, die er für wahr gehalten hat. Er war sehr enttäuscht von den Ärzten. Er hat unglaublich viel auf die Ärzte geschimpft, auf die Inkompetenz der Ärzte, die nichts gefunden haben und die ihm gar nicht richtig zuhören und die ihm überhaupt nicht helfen können und die ihn nicht ernst nehmen. Weil er war ja überzeugt, er bekommt bald einen Herzinfarkt und umso schlimmer war es für ihn, dass die Ärzte nach etlichen Untersuchungen irgendwann abgewunken haben und gesagt haben, nee, also wir haben jetzt wirklich alles gemacht, getan, es ist alles gut.

Sein innerer Stress wuchs natürlich, weil ihm die Ärzte ja nicht geholfen haben. Er hatte einen ständigen Fokus auf seinen Körper und auf bestimmte Körpersensationen. Er hat immer da sehr stark darauf geachtet, ist mir schwindlig, wird mir irgendwie schwarz vor Augen. Wie fühlt sich mein Herz an? Sticht da irgendwas?

Ist es 'n unregelmäßiger Herzschlag? Stolpert mein Herz? 'n unregelmäßiger Herzschlag? Stolpert mein Herz? Und Du weißt natürlich, wenn Du dich mit Angst auskennst, er hat da was gefunden, weil Angst macht ja leider die gleichen Symptome wie ein, ja, ein 1 drohender Herzinfarkt oder wie Herzprobleme.

Er fühlte sich der Patient, weil das seine Wahrheit war, fühlte er sich auch von seiner Frau im Stich gelassen, auch da nicht ernst genommen. Seine Realität war nicht ihre Realität, weil sie immer wieder gesagt hat, aber Du hast doch alles untersuchen lassen. Die Ärzte sagen, es ist doch alles gut. Wie kommst Du zu dieser Überzeugung, dass Du einem Herzinfarkt erliegen wirst? Und da sind die beiden überhaupt nicht mehr auf einen Nenner gekommen, sodass es auch innerhalb der Beziehung wahnsinnig oft Streit und Stress gab.

Und auch die Frau hat dann irgendwann gesagt, na ja, vielleicht wär Psychotherapie wirklich mal eine Idee und es war für ihn umso kränkender. Er hat sogar sein Leben verändert auf Basis dieser dieses geglaubten Gedankens, weil er hat natürlich angefangen, sich zu schonen. Er hat sich immer besonders dick angezogen, weil er wollte sich keinen Fall eine Erkältung einfangen. Er hat Hobbys aufgegeben. Er ist früher gerne laufen und wandern gegangen.

Hat er aufgegeben, weil er die Situation, dass er aktiv seinen Herzschlag beschleunigt, überhaupt nicht mehr aushalten konnte. Das heißt, die Angst hat ihn ganz schön was gekostet, weil er viel für seine Ängste aufgegeben hat. Ich würd dir gern ein zweites Patientenbeispiel erzählen. Ich hatte eine Patientin, die hatte eine Brustkrebserkrankung. Und nach dieser Brustkrebserkrankung kam sie zu mir in die Praxis und war ebenso enttäuscht und verzweifelt über das medizinische System vor allen Dingen, weil sie war der Überzeugung, dass der Krebs auf jeden Fall schon gestreut hat.

Die Ärzte hingegen waren nach der Behandlung, nach der Chemotherapie, nach der Bestrahlung der Überzeugung, dass alles gut ist. Dass es keine, es gab keine Parameter organischer Natur, die irgendeinen Hinweis darauf gegeben hätten, dass der Krebs gestreut hat. Aber meine Patientin hatte den Gedanken, ihr Verstand hat ihr den Gedanken eingegeben, der Krebs hat schon gestreut. Ihre Überzeugung, Ihre Realität. Jeder Stich, jeder Schmerz, jedes Unbehagen, das sie irgendwo im Körper gespürt hat, hat sie als Beweis dafür gewertet, dass wahrscheinlich dort ein neuer Tumor entsteht.

Sie war ähnlich wie der Herzpatient relativ verzweifelt, weil die Ärzte sie zwar zwischenzeitlich immer wieder untersucht, aber immer wieder weggeschickt haben und gesagt haben, es gibt keinen Anlass, wir finden nichts. Sie hat sich in eine Schonhaltung begeben. Sie hat sich auch sehr wenig zugemutet, hat sich oft krankschreiben lassen, ist nicht mehr dadurch nicht mehr regelmäßig zur Arbeit gegangen, hat natürlich auch da Bestätigung, ja, vermisst, Anerkennung vermisst. Ihr Job hat ihr früher Freude gemacht. Also da fehlten einfach positive Ressourcen plötzlich.

Und sie hat sich unglaublich viel mit dem Tod beschäftigt, weil sie der Überzeugung war, dass sie bald an dieser Erkrankung sterben wird. Sie hat endlose Berichte gelesen. Sie hat Bücher über das Sterben gelesen. Sie hat ihr Testament gemacht. Sie hat eine Patientenverfügung gemacht.

Alles an sich, wichtige Schritte und Dinge, die ich durchaus gutheiße. Aber bei ihr, sie hat sozusagen ihren eigenen Tod vorbereitet, weil sie der Überzeugung war, dass sie bald an Krebs sterben wird. Fakt ist, es kann sein, dass bei dieser Patientin irgendwo eine Zelle existiert, weil der Krebs schon gestreut hat, die irgendwann dazu führt, dass dort wieder ja die Zellen unkontrolliert wachsen. Fakt ist auch, es kann sein, dass mein Patient irgendwann an einem Herzinfarkt sterben wird oder einen Herzinfarkt bekommen wird auf jeden Fall. Das entzieht sich unserer Kontrolle und unseres Wissen Wissens.

Meiner Kontrolle, meines Wissens, aber auch der Kontrolle des Patienten und dem Wissen des Patienten beziehungsweise der Patientin. Wir wissen es im Augenblick nicht. Und trotzdem, weil Sie mit dem ersten Gedanken verschmolzen sind, haben sie jetzt eine Lebenssituation geschaffen, kreiert, in der die Lebensqualität gegen 0 geht, ja. Also es ist einfach keine Lebensqualität mehr da. Sie empfinden sehr viel Angst und sie empfinden sehr viel Leid.

Und das, obwohl sie medizinisch als gesund gelten. Und das ist genau die Situation, wo, ja, Psychotherapeuten auf den Plan kommen, weil das ist etwas, das können wir behandeln, da können wir begleiten, da können wir helfen. Auslöser war nämlich der 1. Gedanke. Und wenn Du diesen Podcast schon länger hörst, erinnere dich, ein Gedanke ist nur ein Gedanke, nicht mehr und nicht weniger.

Und Du entscheidest, ob Du mit diesem Gedanken verschmilzt oder ihn zu deiner Realität machst. Das ist eine Entscheidung, eine bewusste Entscheidung, zumindest eine, die man sich bewusst machen kann. Meine beiden Patienten haben diesen Gedanken unbewusst geglaubt und zu ihrem gemacht. Aber nachdem sie verstanden hatten, dass wir uns von unseren Gedanken distanzieren können und dass wir aus unseren Gedanken auswählen können und dass wir uns für und gegen Gedanken entscheiden können, haben sie verstanden, dass sie eine Chance haben, sich für einen anderen Gedanken zu entscheiden. Sie haben gelernt, sich zu distanzieren und einen Gedanken erst mal nur als das zu sehen, was er ist, nämlich ein Gedanke.

Und hier haben wir einen Gedanken, der wirklich Angst macht. Und ich würde dir jetzt gerne eine Geschichte vorlesen, die ich auch mit meinen Patienten besprochen habe. Sie ist relativ kurz, 3 Minuten und die klarmacht, wie wir das Ganze ja, bearbeitet haben im Therapierau. Die Geschichte heißt die 3 Siebe des Sokrates. Ganz aufgeregt kam ein Mann zu einem Waisen gerannt.

Ich muss dir was erzählen. Dein Freund der Weise unterbrach ihn. Halt. Der Mann war sehr überrascht. Hast Du das, was Du mir erzählen willst, durch die 3 Siebe gesiebt, fragte der Weise.

3 Siebe, wiederholte der Mann verwundert. Richtig, 3 Siebe. Lass uns prüfen, ob das, was Du mir erzählen willst, durch die 3 Siebe passt. Das 1. Sieb ist die Wahrheit.

Ist das wahr, was Du mir erzählen willst? Ich habe es selber erzählt bekommen und na gut, sagt der Weise. Also wir wissen nicht, ob es wahr ist. Aber sicher hast Du's mit dem zweiten Sieb geprüft. Das 2.

Sieb ist das Sieb der Güte. Wenn es nicht sicher wahr ist, was Du mir erzählen möchtest, ist es wenigstens gut und hilfreich. Zögernd antwortete der Mann, nein, im Gegenteil. Dann unterbrach in der Weise, lass uns auch noch das 3. Sieb anwenden.

Ist es wichtig und notwendig, es mir zu erzählen, was dich so aufbringt? Hm, wichtig und notwendig ist es auch nicht unbedingt. Also, mein Freund, lächelte der Weise. Wenn das, was Du mir erzählen willst, weder wahr noch gut noch notwendig ist, So lass es lieber und belastet dich und mich nicht damit. Das ist sie schon, die Geschichte der 3 Siebe des Sokrates.

Und letztendlich können wir die Gedanken, die unser Verstand uns eingibt, auch durch diese 3 7. Das 1. Sieb, ist es wahr, können wir sicher sein, dass der Gedanke wahr ist? Das 2. Sieb, ist er gut und hilfreich?

Ist der Gedanke gut und hilfreich für dich als Person? Und das 3. Sieb, ist es unbedingt wichtig und notwendig, es zu erzählen. Und wenn es nur 1 dieser 3 Siebe, wenn der Gedanke nur einen dieser 3 Siebe nicht passiert, dann darfst Du ihn weiterziehen lassen. Dann lass von der Idee ab, mit diesen Gedanken zu verschmelzen und entscheide dich für einen anderen Gedanken.

Ja, so hat die Behandlung ausgesehen. So hab ich mit dem Mann gearbeitet, der Angst vor dem Herzinfarkt hatte und auch mit der Patientin, die überzeugt davon war, dass der Krebs sich schon in ihrem Körper gestreut hatte. Und das Ganze ist natürlich nicht in ein, 2 Therapiestunden zu lösen, Aber die andere Art, mit den Gedanken umzugehen, die Siebe des Sokrates anzuwenden und sich bewusst für hilfreiche Gedanken zu entscheiden, hat Ihnen wieder ganz andere Möglichkeit gegeben, ihr Leben zu leben, hat ihnen Lebensqualität zurückgegeben, die Angst reduziert und all das, was sie vorher nicht mehr konnten oder nicht mehr mach sich nicht mehr getraut haben zu machen, haben sie sozusagen zurückbekommen im Laufe der Therapie. Und auch das kann dir passieren, wenn Du dich gegen die Gedanken, die belastend, störend, Angst machen sind, entscheidest und für die Gedanken, die dir helfen, positiv, optimistisch mit 1 Haltung, ja, der inneren Stärke nach vorne zu schauen. In diesem Sinne sag ich für heute tschüs.

Ich freue mich sehr, dass Du dir zu, dass Du mehr zugehört hast. Und falls es dir gefallen hat, weißt Du, dass ich mich immer über eine positive Bewertung freue von dir. Also besuch mein iTunes Profil, hinterlasse mir deine Bewertung oder gerne auf Facebook, Instagram, wo immer Du mich kontaktieren willst. Ich freue mich dran. In diesem Sinne, bis bald.

Tschüs, deine Sabine.

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