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Stress Folge 111 · 25. Februar 2021 · 21 Min
Cover: Ein dickes Fell entwickeln

Ein dickes Fell entwickeln

0:00 21 Min

Worum geht's?

Du wünscht dir ein dickeres Fell? Du erlebst dich als sehr sensibel, vielleicht sogar als hochsensibel? Kritik erschüttert dich, Nein sagen kostet viel Überwindung, unangenehme Gefühle und Gedanken verfolgen dich. Dann ist es Zeit über Schutzstrategien zu sprechen. Wie kannst du stark genug sein, geschützt genug sein, um mehr Ruhe und Gelassenheit zu erleben. Diese Folge fast wichtige Tipps für dich zusammen, die immer pragmatisch und direkt anwendbar. Online Coaching gibt es unter www.sabinebimmler.de.

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Vollständiges Transkript · 2.696 Wörter · etwa 13 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, hallo, herzlich willkommen bei Reife für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Mein Name ist Sabine Bimmler und ich freue mich, dass Du heute wieder dabei bist. Ein dickes Fell entwickeln, das ist heute das Thema und es ist eigentlich egal, ob Du von Natur aus kein dickes Fell hast, also dich vielleicht eher als hochsensibel empfindest und erlebst. Oder ob Du grade in 1 Zeit bist, wo Du durch äußere Umstände viel Stress besonders dünnhäutig bist. In beiden Fällen wird diese Folge sicherlich Impulse für dich parat haben, wie es dir gelingen kann, ein dickeres Fell zu entwickeln.

Wir sind alle in Lebenssituationen sensibel, unterschiedlich sensibel. Je nachdem, welchen Belastungen wir grad ausgesetzt sind, mehr oder weniger. Das dicke Fell ist ein Bild, was aus dem Tierreich kommt. Es geht unsere Schutzhülle, die Haut und eben das Fell auf der Haut. Die Haut, das weißt Du, ist unser größtes Organ, ist die Schutzhülle des Körpers, die uns vor Außeneinflüssen bewahren soll.

Und diese Hülle kann man auch erweitern auf psychische, auf mentale Themen. Und manchmal wünschen wir uns, eine Haut wie ein Nashorn, ein Elefant oder ein Flusspferd zu haben. Eine Haut, an der alles von außen einfach abprallt, sodass wir in unserem Inneren ja, geschützt sind und uns mit diesen Dingen vielleicht gar nicht auseinandersetzen müssen. Manchmal sind wir dünnhäutig, weil wir einfach in bestimmten Stimmungen sind. Bei Frauen können da Hormone eine große Rolle spielen.

Manchmal ist der Stress von außen im Job so groß, die Doppelbelastung, Dreifachbelastung, denen wir ausgesetzt sind. Manchmal ist es Kritik, die an uns herangetragen wird und, ja, die besonders durchgeht durch unsere Haut und im Inneren ein Gefühlschaos, ein unangenehmes Gefühlschaos ent entfacht. Du fühlst dich vielleicht prinzipiell schnell angesprochen oder verantwortlich, wenn irgendwas an dir vorbeirauscht. Du ärgerst dich schnell. Du bist verletzlich, ungeschützt, ausgeliefert und hilflos.

All das sind ja Begriffe, Themen, die diesen Zustand, diesen Zustand des ich bin grade sehr sensibel, ich bin hochsensiitiv, das heißt, meine Sinne sind sehr scharf eingestellt, beschreiben sollen. Und wenn wir in diesem Zustand sind, dann sind unsere Wahrnehmung und Gefühle stärker. Unsere Sinneskanäle sind häufig sehr offen. Wir nehmen ganz viel wahr, unsere Aufmerksamkeit ist geschärft. Und weil unsere Gefühle so stark sind, erleben wir auch grade unangenehme Gefühle als noch bedrohlicher als sonst.

Und dann greifen wir leider oftmals zu, ja, Ablenkungsmanöver, die uns auf Dauer nicht guttun. Alkohol, andere Drogen, viel Zeit im Bereich der Medien, falsche Ernährung, all das tun wir, da rauszukommen. Und wie kann das denn gehen, ein dickes Fell entwickeln? Ich werde das auch in meinen Gruppen immer wieder gefragt und wir sammeln da Ideen und die würde ich dir jetzt auch gern weitergeben. Gefragt und wir sammeln da Ideen und die würd ich dir jetzt auch gern weitergeben.

Es geht natürlich auch wieder hier darum, gut für sich zu sorgen. So wie Du auch für deine Haut im Außen sorgen musst, so musst Du dich auch die Haut kümmern, die deine Psyche, dein mentales Wohlbefinden schützt. Dazu gehört guter Schlaf, eine reizarme Umgebung. Ein sanfter, höflicher, gutmütiger, zarter Selbstdialog. Und wer sich schon mal mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigt hat, weil es ein Dauerzustand ist, in dem er funktioniert, der wird viele dieser Themen jetzt wiedererkennen.

Also reizarme Umgebung, was meint das denn? Das meint, dass ich mich nicht irgendwo aufhalte, wo es laute Geräusche gibt. Das meint, dass ich nicht ständig im Gespräch mit Leuten sein sollten, sondern Ruhephasen einplanen sollte. Das heißt auch, dass sich bestimmte Computerspiele meiden sollte, weil sie einfach durch die permanenten Reize, die gesetzt werden, das Gehirn überlasten. Selbstfürsorge fängt natürlich an, Schlaf hatte ich schon gesagt, bei Wasserbewegung alles in Balance zu halten, soziale Kontakte zu pflegen.

In diesen Zeiten nicht so einfach, aber trotzdem sehr notwendig und deswegen erhaltet euch auf jeden Fall soziale Kontakte trotz der Beschränkungen und einfach Spaß und Lust erleben zu haben. Damit der Schlaf gut funktioniert, würd ich dir auch dringend raten, dich vor dem Schlafengehen zu reinigen. Also wenn Du dünnhäutig bist und wenn vieles über den Tag hinweg in dich eingedrungen ist, dich belastet hat, dich in Unruhe versetzt hat, dann ist eine Routine, die dich reinigt, im Außen wie im Innen abends sehr, sehr wichtig. Es geht darum, Dinge loszulassen, ganz bewusst dein Nervensystem zu beruhigen, denn das ist in Aufruhr, innerlich aufzuräumen mit den Dingen. Und das kann mit 1 Dusche und einem Reinigungsritual anfangen, kann mit bestimmten Dingen, die Du einfach aufschreibst und in ein Glas wirfst, loslässt und mit dem Fokus auf positiven Dingen, also eine wunderschöne Abendroutine, die Du etablieren kannst, anfangen.

Denn letztendlich hilft auch die dir dann, ein dickes Feld zu entwickeln, weil Du einfach über dieses Ritual lernst, dich freizumachen, dich zu befreien von diesen Dingen, die vielleicht doch durchgekommen sind durch deine Schutzmembran. Sämtliche Entspannungsverfahren, die Du dir vorstellen kannst, sämtliche Tätigkeiten, die Du dir vorstellen kannst, die dich entspannen, helfen dir dabei, ein dickes Feld zu entwickeln. Entspannungsverfahren sehr formal sind natürlich die progressive Muskelentspannung, Atemübungen. Du tust gut daran, mit diesen Dingen dein Nervensystem zu beruhigen. Ein Spaziergang in der Natur, ein kleines Mittagsschläfchen sind auch Dinge, die sehr viel für dich tun können.

Das Atmen an sich hilft auch, dich von innen zu stärken. Ihr kennt vielleicht die Atemübung, die ich bereits vor anderthalb Jahren mal aufgesprochen habe, die Säulenatmung. Es geht darum, ein 1 innere Stärke zu finden, die dir hilft, diese Schutzmembran, die Du dich hast, nämlich dein dickes Fell zu stützen und aufrechtzuerhalten. Und ein guter Atem, der dich kräftig, der dich mit Sauerstoff versorgt, der hilft dir natürlich dabei. Das heißt, wenn Du weißt, dass Du dazu neigst, zu flach zu atmen, nicht tief genug zu atmen, unter Stress das Atmen vielleicht fast ja zu unterdrücken bis auf ein Minimum, dann wäre es eine gute Idee für dich beim Thema Atemübung anzusetzen.

Und wenn Du mal googelst, alles, was den Parasympathikus, unseren Ruhenerv stimuliert, ja? Der Ruhenerv, der Parasympathikus ist ein Teil deines vegetativen Nervensystems. Er kümmert sich die inneren Organe, deinen Blutkreislauf und damit deine Stoffwechselprozesse. Und der braucht, stimuliert stimuliert zu werden, ja, gewisse Rituale, gewisse Routinen und eine gewisse Ruhe. Ansonsten herrscht nämlich sein Gegenspieler, der Sympathikus vor.

Das ist der Nerv, der alle Körperfunktionen aktiviert. Das ist der Nerv, der übernimmt, wenn wir in große Gefahr kommen, wenn wir großen Stress erleben. Und die meisten, von meinen Klienten zumindest, laufen zu viel im Sympathikus. Ein dickes Fell entwickeln heißt natürlich auch, sich wichtig genug nehmen, sich vor Außeneinflüssen zu schützen. Ja, also auch die innere Haltung, den Wert, dein Selbstwertgefühl, was Du, ja, dir selber gibst, ist entscheidend dafür, wie wichtig Du es, ja nimmst für dich, dich nach außen zu verteidigen und deine Schutzhülle zu stärken.

Das heißt, das dünne Fell kann vielleicht auch durch einen mangelnden Selbstwert, den Du dir selber ja zugestehst, ausgelöst werden. Und dann wären Selbstwertübungen sicherlich etwas Gutes, was Du tun könntest. Nein sagen ist eine verbale Form von einem dicken Fell. Dazu hab ich auch schon eine ganze Folge gemacht, die ich dir sehr ans Herz legen möchte. Auf die hab ich sehr viel positive Resonanz bekommen.

Ich find sie selber auch gut. Die heißt, ein 1 Nein zu anderen ist ein Ja zu dir selbst, heißt sie, glaub ich. Also hier wirklich sich wieder wichtig genug nehmen, es sich wert sein, sich nach außen zu verteidigen. Und nicht nur das dicke Fell, also das beschreibt ja mehr so, was lässt Du in dich rein, in deine Gedanken, in deine Gefühlswelt. Und hier darfst Du verbal nach außen verteidigen, deine Grenzen, wer Du bist und darfst dich schützen, ganz aktiv.

Und Du weißt diejenigen, die jetzt zuhören und deren Neinsagen, ja noch nicht so ausgeprägt ist, denen es schwerfällt, Nein zu sagen, die wissen, dass das die Öffnung für chronische Erschöpfung ist. Weil wenn ich immer nur von außen gesteuert reagiere, dann bin ich sehr davon abhängig, bin ich nicht am Steuer, sondern ich bin davon abhängig, was andere an mich herantragen und andere tragen gerne viel an einen heran, weil jeder sich ja im gewissen Oder viele Menschen sich selber optimieren und versuchen Dinge abzugeben. Und so landen sie dann bei den Menschen, die nicht gut nein sagen können. Also die Folge, wenn das dein Thema ist, lege ich dir dringend ans Herz. Eine weitere Technik, wie Du ein dickes Fell entwickeln kannst, ist im Rahmen 1 Imagination.

Du kannst dir einen Schutzkreis dich herum vorstellen, ja, mental. Du machst die Augen zu, versetzt dich in eine ruhige, entspannte, stabile, kräftige Grundhaltung und versuche, Grundhaltung und versuchst einfach mal zu visualisieren, dass Du in 1 Art Schutzkreis sitzt, in den keiner rein kann und in den Du auch nur das reinlässt, was Du möchtest. Oder vielleicht kann das auch so eine Membran sein. Vielleicht kennst Du dieses Lupiball Spiel, was man in den letzten 2, 3 Jahren überall mal gesehen hat, wo Menschen in so eine Plastikkugel in eine gepolsterte gesteckt werden. Auch das kann ein schönes Schutzbild sein, zu sagen, ich hab so einen Lupiball mich herum und durch den Lupiball lasse ich nur das an mich ran, was für mich hilfreich ist.

Womit ich mich wirklich beschäftigen möchte. Und ganz häufig, die Menschen mit dem mit der dünnen Haut, die Dünnhäutigen, haben gar keinen Lupiball und machen sich auch gar keine Gedanken darüber, was lasse ich aktiv an mich heran? Sondern alles, was an sie herangetragen wird wird, alles, was sie erleben, ist direkt in ihnen drin und schlägt auf Gefühle und Gedanken durch. Und das ist so ein ja chaotisch ausgelieferter Zustand, dass er eben so wahnsinnig viele Kräfte verbraucht. Und die, die das haben als Thema, die wissen das, weil die werden jetzt denken, ja, so ist das.

Genauso ist das. Du kannst das über die Imagination, also wo Du dir das einfach nur vorstellst, auch noch praktizieren, indem Du dich wirklich mal auf einen Stuhl setzt und so ein Kreis dich herumlegst. Ich mach das mit vielen meiner Klienten im Therapieraum, dass ich wirklich sage, okay, hier, das ist der Kreis und sie entscheiden aktiv, was in diesen Kreis rein darf und was nicht rein darf. Und sie halten sich vielleicht auch aktiv von Menschen fern, die einfach in ihren Kreis rein spazieren, obwohl sie Nein schreien. Auch das gibt es ja.

Also neben der Imagination des Lupibals zum Beispiel, was sehr hilfreich sein kann, sich auch noch mal wirklich klarzumachen, Moment, ich kann mir das auch visualisieren, wenn ich vielleicht mit meinem Vorstellungsvermögen irgendwie nicht so weit komme. Ich hab in diesem Kontext auch mal eine Geschichte gefunden im Internet, die ich sehr sehr treffend und sehr sehr schön fand. Und das war eine Geschichte von 1 ganz wunderbaren Wanderung von 2 Frauen in den Bergen. Und die sind marschiert und gewandert und sind irgendwann an einen Bergsee gekommen. Und sie standen da und sie waren von der Wanderung erschöpft und es war auch relativ warm.

Das Wasser des Sees war aber sehr kalt. Und irgendwann haben diese Frauen sich einfach ausgezogen und sind lachend in dieses eiskalte Wasser reingerannt und haben sich abgekühlt. Sie hatten total viel Freude und sie wirkten frei und es gab Menschen am Wegesrand, die das beobachtet haben. Die den Wunsch hatten eigentlich, auch in dieses Wasser zu gehen, aber die Angst davor hatten, was die anderen Menschen, die ja dann mit der Nacktheit konfrontiert waren, dazu sagen würden. Viele Leute würden sich in 1 solchen Situation dafür entscheiden, es zu unterlassen, sich dieses Vergnügen nicht zu gönnen, weil sie kritische Rückmeldungen aus dem Umfeld befürchten.

Und die beiden Frauen haben sich aber einfach entschieden, es trotzdem zu tun. Und sie haben's genossen und sie hatten so viel Spaß und sie werden sich noch so lange an diesen Moment erinnern. Und hier kann man sagen, die beiden hatten einfach ein dickes Fell. Sie haben sich und ihre Bedürfnisse wichtig genug genommen, denen nachzugehen und es war ihnen letztendlich ja egal, was die anderen dazu gesagt haben. Und vielleicht sind diese 2 Frauen, man kann sich das ja so schön vorstellen, weil man kennt diese Situation ja so ähnlich auch, man ist so erschöpft, es ist so heiß, man ist man ist durchgespitzt, man hat sich angestrengt.

Und dann gibt es eigentlich eine Möglichkeit, sich abzukühlen und man nimmt sie nicht aufgrund des äußeren Drucks. Und vielleicht erinnerst Du dich das nächste Mal, wenn Du gerne etwas tun würdest, aber dich nicht wirklich traust, diesem Impuls zu folgen an dieses Bild dieser beiden Frauen, die sich einfach ausgezogen haben in dieses Wasser gelaufen sind und, ja, diesem Impuls gefolgt sind und dieses damit verbundene angenehme Wohlgefühl hundertprozentig genossen haben. Das Leben, das Du führst, die guten Momente, die Du hast, die Erfahrungen, die Du machst, die liegen in deinen Händen. Du kannst an ganz vielen Stellen das Ergebnis kontrollieren. Also es ist wichtig, dass Du sicherstellst, dass Du ein Leben lebst, was für dich lebenswert ist.

Andere können darüber denken, was sie wollen. Es ändert nichts und Du bist anderen keine Rechenschaft dafür schuldig. Am Ende des Tages bist Du der Rechenschaft schuldig dafür, weil Du wirst irgendwann für dich dein Fazit ziehen, ob Du diese Chance, die das Leben ja ist, genutzt hast. Und damit Du ein Leben leben kannst, was dir entspricht, brauchst Du eben dieses dicke Fell. Sonst verlierst Du so viele Kräfte und bist so fremdgesteuert von außen, dass Du gar nicht dahin kommst, diese Momente zu erleben.

Was andere von dir denken, das denken sie sowieso. Und Du kannst überhaupt nicht beeinflussen, was sie denken. Und deswegen ist es schwer, darüber zu spekulieren oder etwas zu erwarten, sondern es darf einem einfach egal sein, weil jeder sozusagen für seine Entscheidung und sein Leben verantwortlich ist. Und das schaffst Du natürlich besser, wenn Du dir wichtig bist. Wenn Du dir selbst eine Wichtigkeit gibst, eine Priorität einräumst.

Wenn Du deine Bedürfnisse erspürst. Wenn Du gut für dich sorgst, also mit deinen Kräften und Ressourcen schonend umgehst und sie aufsparst für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind. Gut für dich sorgen meint, ein liebevoller Selbstdialog, ein liebevoller Umgang mit dir selbst, eine gute Selbstfürsorge, guter Schlaf, gut auf dich aufpassen, reizarme Umgebung, Routinen, die dir gut tun, zu etablieren. All das, all diese Entscheidungen für dich braucht es, dich innerlich stark zu machen. Und Du kannst das Ganze anreichern mit Entspannungstechniken, mit Atemtechniken, mit Dingen, die deinen Parasympathikus, deinen Ruhenerv stimulieren und dich in einen Zustand der kraftvollen Ruhe bringen.

Dazu gehört irgendwann im Laufe dieses Prozesses auch, dass Du lernst, Nein zu sagen. Nein, weil es grade für dich nicht passt. Nein, weil es dir nicht wichtig genug ist. Und nein, obwohl andere das vielleicht nicht gut finden. Weil am Ende bist Du in deiner Schutzmembran in deinem Schutzkreis verantwortlich dafür, gut auf dich aufzupassen.

Kein anderer wird es tun. Und all diese Dinge über Achtsamkeit, dieser Podcast, all das, was Du wahrscheinlich in deinem Leben schon ausprobiert und gesammelt hast, sind alles Dinge, die auf diesen großen Prozess einzahlen. Und es braucht natürlich etwas Geduld, wenn man sehr, sehr dünnhäutig ist, bis man ein dickes Fell bekommen hat. Und vielleicht, wenn Du eher zu den Hochsensiblen gehörst, dann wirst Du nie ein wirklich dickes Fell entwickeln. Aber Du kannst trotzdem deine Schutzmembran stärken und sie dicker machen als sie jetzt ist, wenn Du das Gefühl hast, so wie jetzt geht's grad nicht weiter.

Wenn Du deine Themen mit mir besprechen möchtest, weißt Du das vielleicht. Ich sag das neuerdings immer, weil ich so oft gefragt werde via Internet oder via E-Mail, ob man mit mir arbeiten kann. Ja, kann man natürlich. Wenn Du sagst, das auf mich zu übertragen, brauch ich vielleicht 2 oder 3 Coachingstunden mit dir, Sabine, dann kannst Du das über meine Homepage Sabine Bimmler Punkt d e gerne buchen. Ich freu mich drauf.

In diesem Sinne sag ich für heute tschüs. Danke, dass Du dabei warst. Und Du weißt ja, über deine Rückmeldungen, Anregungen zu dieser Folge und auch zu anderen Themen freu ich mich sehr. Bis bald. Tschüs.

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