Prüfe mit Hilfe dieser Folge, wie es um deine Work-Life-Balance aktuell bestellt ist. Bei einem Ausgleich von Beruf- und Privatleben geht es darum, für sich selbst ein gesundes Maß zu finden. Du bist aus der Balance? Erschöpft? Burn-Out? Depressiv? Dann bekommst du hier auch Tipps, wie du dich wieder zurück zu innerer Ruhe und Gelassenheit kommst. Hör doch mal rein.
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Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit.
Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.
Vollständiges Transkript · 2.805 Wörter · etwa 14 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
Hey, hallo, herzlich willkommen bei, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Schön, dass Du heute zuhörst. Mein Name ist Sabine. Ich hoste diesen Podcast, bin Psychotherapeutin und möchte heute mit dir über das Thema Work Life Balance sprechen und nachdenken. Ein Wort, das fast ein bisschen aus der Mode gekommen ist, weil so viele neue Trends auf diesem Markt da sind, ich finde, es ist ein total wichtiges Konzept und deswegen möcht ich es auch diese Woche hier unbedingt mit dir besprechen.
Mit dieser Folge kannst Du prüfen, wie es deine Work Life Balance aktuell bestellt ist. Und Du bekommst Ideen, wie Du eine gesunde Balance erreichen kannst, denn eine gesündere Balance bedeutet automatisch mehr Lebensqualität. Ja, Work Life Balance, was genau meint dieser Begriff überhaupt? Es bedeutet, dass weder persönliche Interessenzeiten für dich mit dir selbst noch berufliche Anforderungen im Leben zu kurz kommen. Mit Balance ist dabei gar nicht unbedingt gemeint, dass es 50 50 aufgeteilt ist, sondern es geht darum, was Du selbst als ein gesundes Maß für dich empfindest.
Was für dich Aufopferung, Pflicht und Stress ist und was als kraftgebende Quality Time wahrgenommen wird, ist hochindividuell. Und in der heutigen Zeit, wo immer mehr Menschen in Bereichen arbeiten, die sich auch sehr stark mit ihren persönlichen Interessen decken, wird es immer schwieriger, diese Grenze fließt sozusagen. Umso wichtiger, sich dieses wichtige Konzept noch mal unter dem Aspekt anzugucken. Es gibt so eine Überzeugung, die hat sich in vielen Menschen festgesetzt, vielleicht auch in dir, die heißt, viel hilft viel. Wir lernen in bestimmten Lebensbereichen, zum Beispiel die Schule, wenn wir viel lernen, kriegen wir am Ende eine gute Note.
Wenn wir beim Sport viel trainieren, dann verbessern wir unsere Leistung. Das heißt, das Konzept von viel hilft viel ergibt in Lebensbereichen Sinn und den anderen eben nicht. Wenn Du das nämlich überträgst auf den Beruf, dann heißt das, viel Anstrengung und viel Zeit im Job investiert macht automatisch auch erfolgreich. Und tatsächlich ist das etwas, was so nicht greift. Und was mit diesem Glaubenssatz hier einhergehen würde, viel hilft viel oder mit dieser Grundüberzeugung, Du würdest die Zeit für dich, deine Freizeit, deine, Zeit, wo Du chillst, zurückstellen.
Und damit würde sich, also da passieren, wie Du ja, ich versuch das mal deutlich zu machen, da passieren halt 2 blöde Sachen. Einerseits hast Du nicht unbedingt den Erfolg, der gemessen an deiner Anstrengung und an deiner Zeit, die Du investierst, okay ist. Und zusätzlich fehlt dir plötzlich Regeneration und Rückzugsraum. Und dann kippt die Work Life Balance relativ schnell. Ein anderer Trend, drin ist im Augenblick gibt und den ich der 'n schöner Gegenpol, eine schöne Gegenbewegung ist, ist das Thema weniger ist mehr.
Es gibt ja viele Theorien, Artikel, ja, Coaches, die darauf setzen und sagen, weniger ist mehr. Du musst deine Zeit richtig einsetzen. Du musst die Dinge tun, die wirklich viel Wirkung haben. Und das, was nicht viel Wirkung hat, das, was wirkungslos ist, musst Du aussortieren. Du solltest also deine Kräfte sehr fokussiert und punktgenau einsetzen, eine möglichst große Wirkung zu erzielen.
Unnötiges sollst Du weglassen und das kann man natürlich genauso auf die Arbeit so übertragen und es ist 'n schönes Konzept. Also zu überlegen, was tue ich eigentlich den ganzen Tag bei meiner Arbeit an meinem Schreibtisch, was wirklich wirksam ist und wo vertrödel ich im gewissen Maße Zeit? Und mir geht es in diesem Fall nicht darum, effizienter zu werden oder vielleicht doch. Es geht darum, etwas effizienter zu werden, aber nicht, noch mehr arbeiten zu können wie im Zeitmanagement, sondern eher, damit Du Zeit für dich hast. Zeit, wo Du kreativ sein kannst, wo Du schöne Dinge tun kannst, in der Du deine Akkus wieder aufladen kannst.
Dieses Thema weniger ist mehr können wir natürlich auch auf das Thema Konsum und Geld übertragen. Wenn Du sehr viel arbeitest, sehr viel Geld zu verdienen, frag dich, wofür brauchst Du das Geld? Willst Du dir vielleicht unnötige Sachen kaufen? Also macht es Sinn, noch das 20., 30. T-Shirt im Schrank zu haben?
Macht es Sinn, das 30. Paar Schuhe zu besitzen? Oder wäre es nicht schöner, mehr Zeit für andere Dinge zu haben und viel weniger zu besitzen, weil Besitz und Konsum etwas ist, was nachweislich nicht glücklich macht. Und wir können nie genug haben, weil wer das 30. Paar Schuhe will, will das 31 Paar Schuhe und der möchte auch noch das 32 Paar Schuhe.
Es ist einfach nie genug. Bestimmt schon 20 Jahre ist es her, da ist 'n schönes Buch rausgekommen, das hieß damals. Da wurde auch sone ja Bewegung fast rauskreiert, ging in die gleiche Richtung. Ist jetzt auch schon 20 Jahre her und hält sich seitdem, glaub ich, auch in den Bestsellerlisten. Es geht darum, die Dinge einfacher zu machen, überschaubarer, das Leben einfacher zu machen, den Besitz einfacher zu machen, aber auch die Tagesstruktur und die Ordnung.
Auch 'n schönes Konzept, wenn Du dich damit mal näher beschäftigen möchtest. Also viel hilft viel, einen Glaubenssatz, an den ich persönlich nicht glaube. Weniger ist mehr kann ich persönlich eher unterschreiben aus meiner Erfahrung und all der Erfahrung meiner Patienten und meiner Coachees. Grade in der Psychologie, wenn wir uns da unheimlich anstrengen für etwas, wissen wir, halten wir das auf Dauer nicht durch. Wohl dosiert und gut überlegen könnte auch son Gegenmodell sein, was wir entwerfen.
Und wohl dosiert und gut überlegt geht eigentlich nur, wenn ich meine Werte und Ziele klar habe. Also wenn Du dich, wenn Du viel arbeitest ja, in der Work Life Balance deinen Fokus auf Work setzt, was willst Du mit deiner Work erreichen? Was willst Du mit der Arbeit erreichen? Arbeitest Du für Anerkennung? Arbeitest Du für Freiheit?
Geld ist häufig das Mittel, was eigentlich für Freiheit steht, weil Geld halt Möglichkeiten schafft. Oder willst Du dich mit Arbeit ablenken von anderen Sorgen, Problemfeldern, die Du hast von unangenehmen Gefühlen? Arbeitest Du, nicht über Dinge nachdenken zu müssen? Vielleicht arbeitest Du dann sogar wie ein Besessener, eine Art Worcolic? Auch Arbeit kann zur Sucht werden.
Vielleicht arbeitest Du aber auch, Zugehörigkeit zu erleben, in einem Team dazuzugehören, in einem Unternehmen, in 1 Abteilung, in einem Projekt. Oder Du willst dich in deinem Job kompetent erleben. Das ist der Bereich, in dem Du dich als kompetent und wirksam erlebst. Und tja, wer schon mehrere Folgen gehört hat, der erkennt diese Struktur jetzt schon wieder, die ich grad abgefragt habe. Es geht unsere psychologischen Grundbedürfnisse.
Und die geht es sehr häufig, wenn Menschen sich völlig ihre Arbeit verschreiben. Sie benutzen die Arbeit, ihre psychologischen Grundbedürfnisse zu befriedigen. Sie holen sich im Job Anerkennung. Sie holen sich im und durch den Job Freiheit. Sie lenken sich ab von unangenehmen Themen.
Sie erleben also, sie vermeiden Unlust sozusagen. Sie wollen sich zugehörig erleben und sie wollen sich als kompetent erleben. Und all das kann man in vielen Berufen sehr gut. In der Freizeit muss ich mir diese Möglichkeiten suchen. Ich muss mir überlegen, was ist mein Bedürfnis?
Wie krieg ich dieses Bedürfnis gestillt? Und das ist nicht jedermanns Sache, weil häufig im Freizeitbereich oft in sone Passivität abgerutscht wird. Also hm, ich bin jetzt kein Fernsehgegner, aber diese Art von Erholung und diese Art von Freizeit knüpft wahrlich an keins unserer Bedürfnisse an. Deswegen wird die Freizeit häufig nicht als wertbringend erlebt. Und anstatt Fernsehen zu gucken, arbeiten viele Menschen dann lieber, sitzen vor dem Rechner und arbeiten.
Und tatsächlich kann ich das sogar nachvollziehen, weil weil diese Art von Freizeitgestaltung nicht das ist, was einen wirklich in eine Zufriedenheit bringt. Wenn Du aber ein Hobby hast, in dem Du dich kompetent erlebst, wo Du dich mit anderen Menschen zwar austauschen kannst, wo Du dich triffst, wenn Du viele Freunde triffst, wenn Du Sport machst, ja, 'n Gefühl von Freiheit in der Natur erlebst vielleicht, auch im kreativen Bereich etwas herstellst, kannst Du Anerkennung bekommen. Also all die Dinge, die dich wirklich mit tiefer Freude erfüllen, können dir auch in der Freizeit oder können auch in der Freizeit auf deine Bedürfnisse einzahlen. Also wäre es jetzt an dir erst mal nachzudenken, hey, wie sieht's denn meine Work Life Balance aus? Wie ist das miteinander im Ausgleich und welche Art von Bedürfnissen bekomm ich über das Thema Work?
Warum zieht mich alles, was in dem Bereich Work fällt, so an? Und dazu gehören natürlich ganz klassisch der Job, den Du hast, Aber auch wenn Du im Augenblick Hausfrau und Mutter bist und das deine Rolle ist, das ist ja auch eine berufliche Rolle, kannst Du's darauf beziehen? Also am Ende, wie führst Du deinen Haushalt? Wie wie ist das mit dem Einkaufen? Wie kochst Du?
Auch das kann man mit 1 fast ja, zwanghaften Akribie betreiben und so die Work Life Balance ins Ungleichgewicht bringen. Die Empfehlung, die ich ausspreche, ist eindeutig. Bau dir eine 1 Freizeitleben, ein Privatleben, eine auf unabhängig von der Arbeit, in der Du deine Bedürfnisse befriedigen kannst. Weil diese Balance, über die wir hier sprechen, wahnsinnig wichtig ist. Wir können uns nicht alles über die Arbeit holen, weil wenn die Arbeit irgendwann unser gesamtes Leben einnimmt, dann sind wir zu einseitig aufgestellt.
Das System wird zu wenig flexibel und ist sehr anfällig dafür, in abrupte Schieflagen zu kommen. Zum Beispiel, wenn es grad im Beruf mal nicht so läuft. Also stell dich breiter auf, damit Du auch in beruflich schlechten Zeiten was hast, was dich auffängt, ja. Es macht total viel Sinn, sich breit im Leben aufzustellen und aus verschiedensten Bereichen zu zehren. Ich würde dir heute gerne, wenn Du der Meinung bist, deine Work Life Balance ist in einem Ungleichgewicht schon 2, 3 Übungen vorstellen, mit denen Du anfangen kannst, dich dem Thema zu nähern.
Und diese Übungen kommen heute hier alle aus der werteorientierten Psychotherapie oder Psychologie. Es gibt viele Wege, wie man sich dem Thema nähern kann. Ich hab mich heut bewusst für diesen werteorientierten Weg entschieden, weil der vielleicht noch gar nicht so bekannt ist und weil ich ihn für sehr, sehr hilfreich halte und auch erlebe, dass er meinen Coachees, meinen Patienten sehr, sehr hilft. Es also ich ich stock grad son bisschen. Ich würd jetzt direkt zur ersten Möglichkeit überleiten, wie Du anfangen kannst.
Und das dies ist relativ einfach. Ich schlage dir vor, dass Du dir eine angenehme Erinnerung in ja, in dein Gedächtnis rufst, die für dich ein reiches und erfülltes Leben versinnbildlicht. Also eine angenehme Erinnerung, die für dich ein Moment ist, wo Du sagst, da war mein Leben reich und erfüllt. Das kann Erinnerung sein, die mit Liebe, mit Verbundenheit zu tun hat. Einen Moment, in dem Du zutiefst berührt warst.
Ein Moment, in dem Du was Besonderes erreicht oder geschafft hast. Oder vielleicht auch einen Moment mit purer Lebensfreude. Und dann schließ am besten die Augen und mach die Erinnerung total lebendig und gib all diesen ja, Gefühlen, die mit Erinnerung auftauchen, einfach noch mal Raum. Spür noch mal nach, wie war das damals? Du kannst dir vorstellen, dass Du dir das noch mal wie so einen Film vor Augen rufst, diesen Moment, wer war dabei?
Wo warst Du? Was hast Du gesehen? Was hast Du gesagt? Was hast Du gehört? Also wie son Film, als würdest Du das Ganze noch mal durchleben, kannst Du diesen Moment ja aktivieren in deiner Erinnerung und damit auch all die Gefühle und grade dieses angenehme Gefühl, was für ein reiches und erfülltes Leben steht, noch mal aktivieren.
Jetzt darfst Du den Moment erst mal kurz genießen und noch mal nachspüren und dann kommen die Auswertungsfragen. Was zeigt dir diese Erinnerung darüber, was dir wichtig ist im Leben? Nicht so einfach, ich mach extra eine Pause, ne, nicht so einfach da nachzuspüren. Welche persönlichen Eigenschaften hast Du in dieser Situation gezeigt? Wie bist Du mit dir selbst und anderen der Welt dich herum in dieser Situation umgegangen?
Und was zeigt dir diese Erinnerung darüber, wie Du dich verhalten möchtest, was Du erleben möchtest? Reflexionsfragen, mit der Du diese ja, angenehme Erinnerung, die dir in den Sinn gekommen ist, für dich noch mal auswerten kannst. Und Reflexionsfragen, die dich eigentlich auf direktem Werk Weg zu deinen Werten führen. Falls Du jetzt mit dem Podcast in 'ner Situation bist, wo Du die Übung nicht gut machen kannst, wiederhol sie einfach noch mal. Es ist ja nicht schwierig, ne.
Vielleicht hörst Du dir die Fragen noch mal an und durchläufst nicht nur eine, sondern 2, 3, 4 Erinnerungen und schreibst dir auf, schreib dir auf, was diese Erinnerungen dir über dich selbst verraten. Ich würde gern direkt eine 2. Übung anknüpfen, die direkt danach gemacht werden kann, die auch für sich allein stehen kann, ganz wie's für dich grad passt. Guck einfach, was dich anspricht. Ich sag immer, wo deine Energie hingeht.
Stell dir vor, Du bist auf deinem neunzigsten Geburtstag. Du hast Menschen dich versammelt, die Du im Laufe deines Lebens ja, getroffen hast, kennengelernt hast, schätzen gelernt hast. Zum Glück leben die noch alle, die sind alle dabei. Und aus den verschiedenen Bereichen, aus den verschiedenen Zeiten, Phasen deines Lebens treten nun Menschen vor und halten eine Rede über dich. Überleg doch mal, wen würdest Du dir als Redner wünschen?
Wer soll da sein und auf deinem neunzigsten Geburtstag zu dir und über dich sprechen? Wer wäre dir wichtig? Und dann geh noch einen Schritt weiter. Was wünschst Du dir, was diese Menschen über dich sagen? Und auch da ist ein Zettel und ein Stift oder wenn Du eher digital unterwegs bin bist, tipp es ab, sehr hilfreich.
Denn da schießen so viele Gedanken ein, wenn man sich auf diese Übung einlässt. Das kann man sich gar nicht alles merken und es wäre wichtig, dass Du's einfach so runterschreibst. Schreib deine Geburtstagsreden zu deinem neunzigsten Geburtstag von all den Menschen, von denen Du dir wünschst, dass sie da sind, zumindest von den wichtigsten, dreien. Und wie gesagt, das darf jeder sein, auch wenn die Menschen schon verstorben sind. Sie dürfen zu diesem Ereignis wieder auftauchen.
Du darfst dir wünschen, dass sie da sind. Einige von euch kennen diese Übung vielleicht als Grabredeübung. Also etwas krasser kann man diese Übung auch praktizieren, indem man seine eigene Grabrede schreibt. Ist auch eine Möglichkeit. Ich persönlich mag die mit dem neunzigsten Geburtstag lieber, weil ach, ich weiß gar nicht, warum.
Sie steht mir irgendwie näher. Vermutlich, weil ich Fan von positiver Psychologie bin und ja, auch eine sehr, sehr schöne Übung. Ich hoffe, Du nimmst dir die Zeit und führst sie für dich durch. Ich bin immer 'n Freund der Statuserhebung, das weißt Du. Also der Abgleich, wenn Du die Übung gemacht hast, also beide Übungen eigentlich, wenn Du verstanden hast, was dir wirklich wichtig ist und es gibt noch mehr Werteübungen findest Du im Internet.
Es gibt den Wertekompass. Es gibt das Wertemanhattan. Es gibt noch unterschiedliche Übungen, die dir helfen können, deine Werte für dein Leben klar. Kriegen. Und wenn Du das getan hast, dann muss natürlich der Abgleich erfolgen.
Wo und wie lebst Du schon deinen Werten entsprechend? Kann man auf verschiedene Bereiche runterbrechen auf das Thema Beziehung? Lebst Du das Thema Beziehung deinen Werten entsprechend? Lebst Du das Thema Gesundheit deinen Werten entsprechend? Was ist mit dem Thema Beruf?
Lebst Du das deinen Werten entsprechend? Und was ist mit dem Thema deiner Freizeit? Lebst Du da gemäß deinen Werten? Und Du siehst, die Werte gehen noch über die psychologischen Bedürfnisse ein Stück weit hinaus, weil sie individueller sind und weil sie wählbar sind. Die psychologischen Bedürfnisse hat jeder.
Und diese Befriedigung dieser Bedürfnisse liegt sozusagen in der Natur des Menschen. Aber deine Werte, nämlich das Wie, wie Du leben willst, wie Du arbeiten willst, wie Du sein willst, das darfst Du entscheiden, ganz frei entscheiden und wählen. Und das hast Du auch schon getan, weil es bildet sich in der Regel ja, so im jugendfrühen Erwachsenenalter heraus. Es verschiebt sich manchmal noch ein bisschen, aber keine Eruption wie ein Vulkanausbruch, sondern eher leichte Verschiebung, weil die Lebensphase sich ändert. Schreib, schreib, schreib, weil diese Prozesse zu durchlaufen, die das dauert einfach eine Weile.
Das ist nichts, was man in 'ner Stunde oder an einem Tag klarkriegt. Deswegen ist es so wichtig, dass Du dir Notizen machst, auf die Du immer wieder zurückgreifen kannst. Ja, in diesem Sinne sag ich für heute tschüs. Wenn Du die Folge hilfreich fandest und sie dir gefallen hat, würd ich mich über eine Bewertung sehr freuen oder Du schreibst mir eine E-Mail. Das haben in letzter Zeit einige meiner Zuhörer getan und es war sehr schön, weil dieses direkte Feedback zu dem Podcast, zu den Themen und was das bei Ihnen auslöst, ist natürlich ein Lohn für meine Arbeit, die ich hier mache.
Ich wünsch dir einen ganz schönen Tag und sage für heute tschüs. Deine Sabine.
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