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Nervensystem Folge 141 · 13. April 2023 · 23 Min
Cover: Gefühle im Gefängnis - Verschwendete Energie

Gefühle im Gefängnis - Verschwendete Energie

0:00 23 Min

Worum geht's?

Du hast deine Gefühle aus gutem Grund. Sie sind wichtig für deine Richtung und deine Energie. Wer Gefühle wegschiebt, ohne sich mit ihnen zu beschäftigen, verschwendet Energie und macht sich zusätzlichen Stress. Wieso zu Fuß gehen, wenn du auch mit dem Rad fahren kannst? Du lässt ein Hilfsmittel ungenutzt, welches die Natur über Millionen von Jahren für dich als Ressource erschaffen hat. Dies ist eine Einladung für einen anderen Umgang mit Gefühlen. 
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Vollständiges Transkript · 2.759 Wörter · etwa 14 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, hallo, herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Mein Name ist Sabine Bimmler, ich bin Psychotherapeutin aus Köln und möchte heute gerne mit dir über das Gefühlsgefängnis sprechen. Ich hoffe, du bist schon gespannt, was sich dahinter verbirgt.

Und bevor wir loslegen, möchte ich gerne noch eine Einladung aussprechen. Am 26. 04.

führe ich ein Live-Webinar durch. Das Thema sind die drei besten Psychologie-Hacks gegen deinen Alltagsstress. Ich teile die Best-of-Tipps aus meinen Gruppen, die ich wöchentlich durchführe, gegen den Alltagsstress und biete das kostenlos an.

Anmelden kannst du dich unter sabinebimmler. de. Das ist meine Homepage.

Da findest du oben im Menü ganz rechts den Reiter Webinar. Und das Webinar selbst ist kostenlos. Du kannst dich also gerne dort anmelden, teilnehmen.

Und falls du an dem Tag nicht dabei sein kannst, erhältst du eine Aufzeichnung, wenn du angemeldet bist. Also ich freue mich, wenn du teilnimmst. Und jetzt legen wir los mit dem Thema das Gefühlsgefängnis.

Und zwar möchte ich als erstes von einer alten Sufi-Geschichte erzählen, die es zu dem Thema gibt. Und diese Sufi-Geschichte heißt Auch das geht vorbei. Eine Kurzversion der Geschichte möchte ich euch heute gerne vorlesen.

Die Legende besagt, dass ein König die weisen Herrschaften seines Hofes um einen speziellen Ring bat. Er sagte, ich möchte, dass ihr mir einen schönen Ring fertigt, der mir eine Botschaft überbringt, die mir in schwierigen Zeiten hilft. Dieser Satz muss sehr kurz sein, damit er dort eingraviert werden kann.

Die intelligenten Herrschaften in der Zuhörerschaft hatten wichtige Verträge geschrieben, aber sie wussten nicht, wie sie eine Botschaft aus zwei oder drei Wörtern verfassen sollten, die dem König in solchen Zeiten helfen könnte, in denen er glaubte, keine Lösung finden zu können. Der König hatte einen älteren Diener, der dann zu ihm sagte, ich bin weder ein weiser noch ein Gelehrter, aber ich kenne die Botschaft, die Sie suchen, weil sie ein weiser Mann vor langer Zeit mit mir teilte.

Der alte Mann schrieb drei Worte auf ein kleines Stück Papier, faltete es und reichte es dem König mit der Anmerkung, lesen Sie es nicht, heben Sie es auf, öffnen Sie es nur, wenn Sie das Gefühl haben, dass alles schiefläuft und Sie keinen Ausweg aus Ihrer Situation mehr finden. Als Eindringling in das Land kam und der König auf seinem Pferd fliehen musste, um sein Leben zu retten, während seine Feinde ihn verfolgten, war der Moment gekommen. Er erinnerte sich an das Papier, eröffnete es und fand darin folgende Botschaft.

Alles geht vorbei. Während er diesen Satz las, verirrten sich seine Feinde im Wald, weil sie vom Weg abgekommen waren, und schon bald konnte er das Traben der Pferde nicht mehr hören. Nach diesem Schrecken gelang es dem König, seine Armee zu versammeln und sein Königreich zurückzuerobern.

In der Hauptstadt gab es eine große Feier, die mehrere Tage andauerte. Der König wollte die Freude mit dem älteren Herren teilen, der ihm diese einzigartige Perle der Weisheit geschenkt hatte. Er erzählte ihm, wie ihm diese Worte dabei geholfen hatten, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und aufzugeben, als alles verloren schien.

Der alte Mann, der lächelte, weil er die Freude des Königs verstand, sagte zu ihm, nun sehen Sie sich noch einmal diese Worte an. Als er das überraschte Gesicht des Königs sah, der die zweideutige Botschaft nicht sofort verstand, erklärte er ihm, dieser Satz trifft nicht nur auf Verzweifelte, sondern auch auf wunderschöne Situationen zu. Er trifft nicht nur zu, wenn sie wegen einer Niederlage am Boden zerstört und in Gefahr sind, sondern auch, wenn sie sich siegessicher und voll Freude fühlen.

Er trifft nicht nur zu, wenn sie der Letzte sind, sondern auch, wenn sie der Erste sind. Der König öffnete das Papier und las darauf erneut, alles geht vorbei. Und dann verstand er die Tiefgründigkeit dieser Worte.

Erinnern Sie sich daran, dass jeder Umstand einmal vorbeigeht, Sei es, weil er vergangen ist oder weil sie sich daran gewöhnt haben, erinnerte ihn der alte Diener. Nur sie als Person werden für immer bleiben, erhielt er dankend zur Antwort. Ja eine sch Geschichte den Ring mit der so wichtigen Inschrift auch das geht vorbei und vielleicht kannst du jetzt auch schon erahnen wie sehr die diese worte in manchen situationen geholfen h oder vielleicht sogar noch helfen werden und so ist es in unserem leben das meiste geht vorbei und so ist es auch mit den gefühlen bevor wir jetzt über das gefühls gefängnis reden würde ich gerne erst mal mit ein paar reflektionsfragen einladen darüber nachzudenken was du über den umgang mit gefühlen in deiner biografie gelernt hast gefühle können angst sein traurigkeit wut aber auch stolz und freude nur einige zu nennen fangen wir mal an was hast du über das thema wut gelernt was haben für dich wichtige personen die vorgelebt im umgang mit wut und was haben sie dir ja durch ihre erwartungen nahegebracht wie du mit dem gefühl umgehen sollst und das ganze ist sehr wichtig denn gerade frauen hat man lange Zeit beigebracht, dass Wut in ihrem Leben nicht angemessen ist und nicht sein darf.

Also ein Gefühl, was ins Gefühlsgefängnis gehört. Brave Mädchen sind nicht wütend. Kinder sind nicht wütend.

In der Schule darf man nicht wütend werden. Auf dem Fußballplatz bekommt man eine rote Karte, wenn man wütend wird. Das heißt, die Botschaft ist eindeutig, Wut ist ein Gefühl, was nicht erwünscht ist und ins Gefühlsgefängnis gehört.

So haben es leider viele von uns gelernt. Dabei ist Wut ein unglaublich wichtiges Gefühl. Hast du dir schon mal klargemacht, warum die Natur dir das Gefühl Wut in deinen Körper, in deine Genetik gelegt hat?

Wut ist ein hochenergetisches Gefühl, in das wir immer dann kommen, wenn wir das Gefühl haben, dass wir uns schützen müssen. Vielleicht, weil etwas ungerecht ist. Vielleicht, weil wir angegriffen werden.

Und du siehst schon, Wut ist immer ein Gefühl, was zwischen Menschen auftaucht. Also Wut ist ein Gefühl, was wir brauchen, um die Beziehung, um das Handeln, um das Verhalten zweier Menschen zueinander zu klären. Es geht um Schutz, es geht um Grenzen setzen.

Und Wut stellt deswegen ganz viel Energie bereit. Du ballst die Fäuste, du wirst rot im Gesicht, deine Stimme wird laut, deine Arme, deine Schultern, alles spannt sich an, um mobil zu machen für den Kampf. Und zwar nicht im Bösen, sondern um dich zu schützen.

So funktioniert Wut in ihrer Grundanlage. Und was passiert, wenn man dir als Kind beibringt, dass Wut nicht sein darf, dass Wut was Schlechtes ist, dass man Wut unterdrücken ins Gefühlsgefängnis stecken muss? ja deine fähigkeit dich zu verteidigen sich zu schützen deine grenzen abzustecken leidet weil dafür brauchst du gut ist aber nicht das einzige gefühl was ins gefängnis gesteckt werden soll in unserer gesellschaft sind gefühle ja werden sehr zwiegespalten betrachtet und sind fast ein bisschen verpönt als ein zeichen von schwäche deswegen würde ich gerne einmal auf angst schauen das gefühl der angst was hast du über den umgang mit dem gefühl angst in deiner biografie gelernt war das okay wenn du angst hat es hat man sich beschützt hat man sich getröstet hat Hat man dir Sicherheit gegeben?

Hat man dir vielleicht Mut zugesprochen? Das wäre schön. Vielleicht hat man dir aber auch beigebracht, du sollst keine Angst haben, du brauchst keine Angst haben.

Es ist einfach Quatsch, dass du überhaupt Angst hast. Quatsch. Das ist ein Zeichen von Schwäche.

Jungs haben keine Angst. den mutigen gehört die welt nur ganz viele rede wendungen die da auch direkt hochkommen wenn ich so darüber rede angst ist etwas für schwächlinge so wird uns das gesellschaftlich zumindest suggeriert aber tatsächlich ist es nicht so auch angst hast du mit gutem grund in deinem Körper-Seele-System, in deiner Genetik. Es ist eines unserer wichtigsten Gefühle, weil Angst immer dann auftritt, wenn wir in Gefahr kommen.

Und wir sollen uns in Gefahr am besten zurückziehen, am besten fliehen. Wenn das nicht geht, vielleicht uns verteidigen, kämpfen. Und wenn das nicht geht, dann frieren wir ein.

der sogenannte Todstellreflex den man ja auch im Tierreich noch heute h beobachten kann Und unser genetisches Angstprogramm ist jetzt vom Tierreich nicht so weit entfernt Auch wenn evolutionstechnisch sehr viel passiert ist und der Mensch sich sehr stark weiterentwickelt hat, hat man die Emotion Angst gelassen. Und zwar, weil sie so wichtig ist. und wenn du keine Angst haben darfst und auch Angst ins Gefühlsgefängnis sperren sollst, dann kommt dein System, Körper, Seele, richtig unter Stress.

Weil es ist ja Gefahr im Verzug, das heißt, es wird wahnsinnig viel Energie bereitgestellt, um zu flüchten, aus der Situation abzuhauen, dich zu schützen. Und wenn du dann versuchst, diese Angst zu unterdrücken, dann ist das wie ein Wasserfall, den du versuchst aufzuhalten, weil so viel Energie ins System gespült wird und du kommst nicht weg. Also, Angst ist sehr wichtig, um uns vor sämtlichen Gefahren zu beschützen.

Es ist ein altes, evolutionär wichtiges Programm, was die Natur mit gutem Grund bis heute nicht aussortiert hat. Also denk mal drüber nach, ob es nicht vielleicht an der Zeit ist, deine Angst nicht so häufig ins Gefühlsgefängnis einzusperren, sondern dich eher mit ihr anzufreunden. Ich würde gerne aber auch mal auf ein positives Gefühl gucken, nämlich das Gefühl von Stolz.

Was hast du denn da im Umgang mit deinen Gefühlen in deiner Biografie gelernt? Stolz. Durftest du stolz sein?

Waren deine Eltern, deine Bezugspersonen stolz auf dich? Wurden über deine Erfolge gesprochen? berichtet, sich gefreut, wurde anderen davon erzählt?

Auch hier haben viele Menschen eher kritische Erfahrungen in ihrer Biografie. Man tut Gutes und man redet nicht drüber. Sich stolz über die eigenen Erfolge zu äußern, ist eher Angeberei.

Das macht man nicht. und auf selbstverständlichkeiten auf kleine schritte sollte man schon gar nicht stolz sein also damit man wirklich stolz sein kann muss man schon was ganz besonderes erreicht haben das sind manchmal halt auch botschaften die an der stelle gesetzt wurden und vielleicht denkst du einmal darüber nach wofür ist stolz denn da was ist das denn für ein gefühl denkt mal an den körper im stolz an richtet sich auf sieger reißen manchmal die arme nach oben sie öffnen sich richtung himmel warum das ist ein belohnungs gefühl erster güte das heißt stolz und die ganzen hormone die damit ausgeschüttet werden die belohnen uns für ganz besondere leistung und Und je länger wir in diesem Stolz bleiben, desto mehr wir uns erlauben, diesen Stolz zu genießen, desto eher können wir den Motivationsschub, den Stolz mitbringt.

Und das ist seine Funktion. Dieses Gefühl sagt, ich hätte gerne mehr von diesen Situationen. Ich will das öfter erleben, diesen Motivationsschub mitzunehmen.

Wenn wir aber unsere Leistung als selbstverständlich abhaken, kein Wort drüber verlieren und einfach weitergehen und uns stattdessen mit dem nächsten Problem beschäftigen, verlieren wir eine große Möglichkeit, um unsere Kräfte wieder aufzufüllen. Deswegen bin ich ein Fan von Stolz und hoffe, dass ihr euch selbst feiert für all das, auf das ihr stolz sein könnt. Und ich bin sicher, da ist so viel.

Die strenge Brille, dass nur die ganz besonderen Leistungen Stolz verdienen, teile ich null. jeden Tag solltest du Dinge finden, auf die du stolz bist, auch auf kleine Fortschritte, die du machst, um dieses Motivationsgefühl für dich zu nutzen, weil dafür hat die Natur es dir mitgegeben. Und wir verschenken so viel, was die Natur uns eigentlich in die Wiege, in den Schoß gelegt hat, um es zu nutzen für ein leichteres Leben, für ein entspanntes Leben.

irgendwie ist dieses ganze thema gefühle sind nicht nützlich gefühle sind ein zeichen von schwäche gefühle sollte man eher ins gefängnis stecken als ja nutzen für sich das ist ein solcher trugschluss der tut mir wirklich in der seele weh mittlerweile weil die menschen sich hier von von ihren Kräften und ihren Ressourcen abschneiden. Und das kann doch nicht unser Ernst sein, dass wir das, was wir an Handwerkszeug bekommen haben, nicht nutzen. Also die Funktion von Gefühlen und weswegen du sie unbedingt rauslassen solltest aus dem Gefühlsgefängnis, warum du dich mit ihnen beschäftigen solltest, warum du froh sein solltest, dass du sie hast.

Die Funktion von Gefühlen steckt eigentlich im Namen, denn der Name Emotionen, das ist lateinisch für Gefühl, kommt von Emovere. Emovere hei herausbewegen Das hei Gef sind Herausbeweger Herausbewegen zeigt sie bringen Energie mit Wut bringt Energie mit, Angst bringt Energie mit, eher fürs Fliehen, Wut eher fürs Kämpfen und Grenzen setzen. Stolz bringt Energie mit, nämlich eine Freude, eine Öffnung zum Himmel, das Aufladen von Energien.

und neben dem, dass sie dir Energie mitbringen, weisen sie auch in eine bestimmte Richtung, indem du anderen sagst, halt, stopp, oder indem du davonläufst oder indem du dich in den Mittelpunkt stellst und dich feiern lässt. Wenn wir Gefühle wegdrücken oder sie ins Gefühlsgefängnis einsperren, dann vergeben wir so viele Möglichkeiten, uns mit Energie aufzuladen Und wenn wir diese Möglichkeiten vergeben, dann fehlt uns diese Energie. Dann sind wir schlapp, dann sind wir müde, dann sind wir erschöpft und zusätzlich noch angestrengt, weil Gefühle wegzudrücken nämlich in der Regel ziemlich anstrengend ist.

Wer Angst kennt und schon mal versucht hat, in solchen Situationen keine Angst zu haben, an was anderes zu denken, die Angst wegzudrücken, der weiß, wie anstrengend das ist. Und wir haben verschiedene Strategien, um ja nicht ins Gefühl zu kommen. Eine sehr wichtige Strategie in dieser Vernunfts- und Rationalitätswelt ist, wir denken und rationalisieren.

Wir gehen einfach in die Welt der Gedanken und der Logik und erklären uns alles aus der Verstandesposition heraus und darüber versuchen wir nicht mehr zu fühlen, was eigentlich da ist. Oder wir gehen in Träume, die Flucht in die Welt der Fantasie. Wenn ich könnte, würde ich dem jetzt eine reinhauen.

So, in der Art und Weise. Oder ich träume mich auf eine einsame Insel und da spricht mich niemand an und da habe ich meine Ruhe. Auch eine Fluchtstrategie, wenn ich sehr gestresst bin.

Grübeln ist auch eine Rationalisierungsstrategie. Wir versuchen immer und immer wieder über ein Problem nachzudenken, in der Hoffnung, dass uns bei der 300. Schleife auch noch irgendwann eine Lösung einfällt.

Passiert aber selten. Sämtliche Süchte sind eigentlich Anti-Gefühlsstrategien. Egal, ob wir uns in die Arbeit stürzen, mit Drogen betäuben, ob wir uns durch Kaufen positive Impulse setzen, durch Spielen auch, durch Essen auch.

Wir versuchen, unangenehme Gefühle nicht zu fühlen. Und dann gibt es wiederum Gefühle, die sich vor Gefühle schieben, Beschützergefühle. Das heißt, wir aktivieren weniger bedrohliche Gefühle.

Wenn wir keine Angst mehr haben wollen, gehen wir eher in die Traurigkeit, weil Traurigkeit nicht so bedrohlich ist wie Angst. und die Lösung kann doch nicht sein, dass wir das, was die Evolution uns mitgegeben haben, versuchen wegzudrücken, weil wir glauben, dass unser Gehirn so viel wertvoller ist mit seinem Verstand da drin, als unser Körper und die Energie, die über unseren Gefühlskompass reinkommt. Ihr merkt schon, es macht mich fast wütend, wenn ich darüber rede, weil ich es so tragisch finde, weil ich sehe Menschen, die koppeln sich so hartnäckig von ihren Gefühlen ab und das ist so eine problematische Strategie, die zu so viel Unheil führen kann.

Von daher lade ich dich ein, Gefühle zu spüren, auch die unangenehmen Gefühle zu spüren, ihnen einen Raum zu geben, dich mit ihnen zu beschäftigen, zu überlegen, warum kommen sie denn jetzt gerade. den Energiefluss, den Gefühle anregen, in deinem Körper zu fühlen und zu merken, wow, da kommt ein richtiger Energieschub mit, um dann auch eine Entscheidung zu treffen, was mache ich denn mit dieser Energie? Und du siehst schon, was dieser Prozess wieder braucht.

Er braucht nämlich ein Bewusstsein und eine Achtsamkeit. Und wenn wir erstmal wieder Gefühlssprache sprechen gelernt haben, dann ist es so viel leichter, uns durchs Leben mit all seinen Herausforderungen zu navigieren. Und deswegen liegt mir dieses Thema so am Herzen.

Also ich hoffe, ich konnte dich total neugierig machen auf das Thema Gefühle und konnte verdeutlichen, was für einen Mehrwert du hättest, wenn du dich mit deinen Gefühlen auseinandersetzt. Auch das wird Thema in dem Webinar am 26. 04.

2023 sein. zu dem ich dich ganz herzlich einlade. Und auch mein Online-Kurs, der bei Zeiten rauskommen wird im Mai, wird sich bei diesem Thema nochmal in die Tiefen bewegen, aber dann auch wirklich Umsetzungstipps und konkrete Umsetzungsmoves drin haben, damit wir den Gefühlen nicht mehr ausweichen, sondern das nutzen, was wir alles in uns tragen.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderbaren Tag. Ich hoffe, die Folge hat dich gecatcht. Und ich sage mal, bis bald.

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