Kennst du diese Gedanken?
❌ „Ich schaffe das nicht."
❌ „Ich bin nicht gut genug."
❌ „Was, wenn alles schiefgeht?"
Unser Verstand produziert täglich tausende Gedanken – doch nicht alle entsprechen der Realität. Gerade in herausfordernden Lebensphasen entstehen schnell negative Gedankenspiralen, die uns blockieren, verunsichern und Energie rauben.
👉 Die gute Nachricht: Du musst diesen Gedanken nicht glauben.
In dieser Podcast-Folge erfährst du, wie du mithilfe von Achtsamkeit und der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) lernst, einen neuen, gesünderen Umgang mit deinen Gedanken zu entwickeln – ohne sie zu verdrängen.
✅ Warum dein Verstand automatisch negative Gedanken erzeugt
✅ Wie du dich von belastenden Gedanken innerlich distanzierst
✅ Effektive Techniken aus der ACT für mehr mentale Klarheit
✅ Einfache Achtsamkeitsübungen für mehr Ruhe im Kopf
✅ Wie du Gedankenspiralen durchbrichst und wieder handlungsfähig wirst
✅ Warum Atemübungen dich sofort unterstützen können
Diese Episode ist genau richtig für dich, wenn du:
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Denn: Veränderung entsteht nicht durch Nachdenken – sondern durch Erleben.
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Vollständiges Transkript · 2.780 Wörter · etwa 14 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
hey hallo herzlich willkommen bei reif für die couch dem podcast für psychotherapie und psychologie mein name ist sabine bimmler und ich freue mich heute darauf mit dir über deinen verstand zu reden und dir zu erklären wie dein verstand dich eigentlich in die irre führt es Es ist so, dass wir als komplexe Wesen unheimlich stolz sind auf unser Gehirn und auf all das, was unser Gehirn kann. Und, das ist nachvollziehbar, ich finde es auch toll. Jetzt weiß ich aber auch aus meiner Arbeit, dass unser Gehirn wahnsinnig fehleranfällig ist.
Gerade wenn große Gefühle im Spiel sind, dann ist unser Gehirn einfach leicht in die Irre zu führen und leicht zu täuschen. Das heißt, das Wichtigste, was du lernen kannst, zu Beginn einer Therapie ist, dich von dem, was dein Verstand dir gerade erzählt, zu distanzieren. Einer meiner Lieblingssprüche ist deswegen, ich glaube mir nicht alles, was ich denke.
Ich wiederhole das nochmal, weil es wahnsinnig wichtig ist. Lass das mal auf sich wirken. Ich glaube mir nicht alles, was ich denke.
Die meisten Menschen, mit denen ich zu tun habe, denken, alles, was sie denken, ist wahr. Das ist aber nicht so. Große Philosophen haben sich schon mit dem Thema Konstruktivismus beschäftigt.
Wir konstruieren unsere Wirklichkeit. Und unser Verstand erzählt uns dazu passende Geschichten. Ich würde dir in der heutigen Folge gerne an einem Beispiel verdeutlichen, was das heißt.
Stellen wir uns vor, du triffst Petra. Petra ist 40 Jahre, sie kommt in meine Praxis. Sie hat zwei Kinder, ein Mann, der viel beruflich unterwegs ist und sich ihrer Meinung nach nicht genug kümmert, vielleicht betrügt er sie sogar.
Sie haben ein Haus zusammengebaut, haben jede Menge Schulden, sodass existenzieller Druck da ist. Petra ist immer noch in Elternzeit und ihre Tochter ist leider chronisch erkrankt an Morbus Crohn. Die Situation ist verfahren, Petra ist erschöpft, ist nicht glücklich in ihrem Leben und ihr Verstand beginnt ihr Geschichten zu erzählen Er sagt dann sowas wie, nichts in deinem Leben läuft richtig Du entscheidest dich immer für die falschen Männer Du hattest da noch nie ein Händchen Schon dein Vater hat sich nie um deine Bedürfnisse gekümmert und auch dein Bruder zu Hause nicht Eigentlich kümmert sich überhaupt niemand um dich.
Und so weiter und so weiter. Ihr Verstand trichtert ihr das sozusagen ein, Tag ein, Tag aus. Und er sieht immer mehr Dinge in ihrem Leben, die auch nicht so laufen, wie sie das geplant hat.
Und er sieht immer mehr Dinge auf ihren Schultern und erzählt ihr davon, wie groß die Belastungen sind. Das heißt, durch Petras Zustand, in den sie gekommen ist, wird ihr Verstand sozusagen wie, ja, er schaut durch einen Filter auf die Welt. Und der Filter heißt, niemand nimmt Rücksicht auf mich.
Nichts klappt, was ich versuche. Und alles, was Petra erlebt, jeden Tag, selbst wenn sie kein Euro für den Einkaufswagen hat, nimmt ihr Verstand zum Anlass, ihr zu sagen, siehst du, Petra, nichts läuft so, wie du es dir vorstellst. Dein Leben ist einfach schwierig.
Stellen wir uns vor, wir hätten Petra zu einem anderen Zeitpunkt in ihrem Leben kennengelernt. Zum Beispiel kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes. Damals war sie frisch verheiratet, die Beziehung war noch in Ordnung, sie hatte sich ein Kind gewünscht, das Kind ist zur Welt gekommen, sie wusste noch nicht, dass ihr Kind krank ist.
Wahrscheinlich hätten wir sie im Schwang der Hormone nach der Schwangerschaft und im Zuge dieses Lebensereignisses, was viel Glück mit in ihr Leben gebracht hat, in einer ganz anderen Stimmung getroffen. Und ihr Verstand hätte ihr selbst ganz andere Dinge erzählt oder hat er auch damals. Er hat wahrscheinlich so etwas gesagt wie, schau, jetzt hast du das, was du dir immer gewünscht hast.
Es ist das größte Glück, Mutter zu werden. Du hast einen Mann, du hast ein Kind, ihr baut gerade ein Haus, alles ist ganz wunderbar. Und wenn dann Dinge, Kleinigkeiten im Alltag nicht so gelaufen sind, wie Petra sich das vorgestellt hat, hat ihr Verstand so etwas gesagt wie, naja, ist doch gar nicht schlimm, ach, dann läuft das nicht so, Hauptsache dem Kind geht es gut, schau mal, dass du gut auf dich aufpasst.
Das hei ihr Verstand war in einer ganz anderen Grundausrichtung wenn wir wieder das Beispiel des Filters nehmen Der Verstand hatte zu diesem Zeitpunkt einen ganz anderen Filter und hat die Welt durch eine ganz andere Brille gesehen und hat deswegen ganz andere Geschichten erzählt und auf Herausforderungen und Probleme ganz anders reagiert. Das kennst du vielleicht selber von dir auch. Wenn du gut geschlafen hast, angenehme Nachtruhe hattest, morgens aufstehst, in aller Ruhe in den Tag starten kannst, erzählt dein Verstand dir ganz andere Geschichten, der Filter ist ein anderer, als wenn du eine schlechte Nacht hattest, mehrfach die Nacht aufgewacht bist, nicht wieder einschlafen konntest, gegrübelt hast.
Sofort hat unser Verstand morgens einen anderen Filter vor den, ja Augen ist gut, also vor dem Gehirn und sofort erzählt er ganz andere Geschichten, die ganz anders eingefärbt sind. Warum beschäftigen wir uns hier überhaupt damit? Weil, ich komme nochmal zurück auf dieses so wichtige Zitat, ich glaube mir nicht alles, was ich denke.
Weil ich dir raten möchte, dich zu lernen, dich von deinem Verstand zu distanzieren. Also einen Schritt zurückzutreten und dir beim Denken zuzugucken und festzustellen, Ah, heute denke ich in einer bestimmten Art und Weise, weil ich einen Filter vor den Augen habe. Und diesen Filter habe ich aus den und den Gründen im Augenblick.
Und weil ich den Filter habe, interpretiert mein Gehirn, konstruiert mein Gehirn, mein Verstand, alles in einer bestimmten Art und Weise. Und jetzt kommt der zweite wichtige Aspekt. uns all das, was wir denken, unsere Gedanken haben, wenn wir mit ihnen verschmelzen, wenn wir sie als Wahrheit ansehen, unmittelbare Durchschlagskraft auf unsere Gefühle.
Das heißt, wenn mein Verstand durch einen eher grau-schwarzen Filter auf die Welt guckt und mir schlimme Geschichten erzählt und ich diese Geschichten für wahrnehme, als Wahrheit betrachte, hängen sich automatisch Gefühle wie Traurigkeit, Ängste, Hilflosigkeit dran. Machen wir das mal wieder am Beispiel von Petra, dann wird das glaube ich anschaulicher. Also Petra ist in dieser akuten Erschöpfungssituation, die Beziehung läuft nicht, sie hat existenzielle Nöte, ihr Kind ist krank, ihr geht es alles andere als gut.
Der Filter, den sie vor den Augen hat, erzählt ihr die ganze Zeit, Andere Personen nehmen nie Rücksicht auf dich. Eigentlich kümmert sich niemand um deine Bedürfnisse und nichts, was du in deinem Leben angepackt hast, hat irgendwie geklappt. So, welche Gefühle bringt das mit?
Wenn sich unsere Petra die ganze Zeit diese Story anhört, in einer Tour, jeden Tag, selbst beim Euro im Einkaufswagen, selbst an der Tankstelle, wenn sie warten muss und wenn sie mit ihrem Kind wieder zum Kinderarzt fährt umso mehr und wenn sie sich abends mit ihrem Partner streitet die ganze Nacht, welche Gefühle bringt das mit? Das ist etwas, was wir als sogenannte Opferhaltung kennen. Sie fühlt sich hilflos, sie hat das Gefühl, sie kann nichts machen.
Alles läuft gegen sie und daraus daraus resultiert eine Hilflosigkeit. Und Hilflosigkeit ist etwas, das ist in der Psychologie tatsächlich schon etliche Male bewiesen worden, ist ein Gefühl, mit dem wir Menschen in der Regel nicht gut umgehen können, wenn es auf Dauer bei uns bleibt. Wir halten klar Situationen mal kurz aus, in denen wir hilflos sind, aber wenn wir längere Zeit in einer Falle stecken, dann macht uns das krank.
Das macht eine bestimmte Art zu denken, das habe ich eben schon erklärt, und es macht irgendwann auch eine bestimmte Art zu fühlen, das Ganze verfestigt sich und dann führt es zum Beispiel zu Depressionen oder zu Ängsten. Tatsächlich dieses Gefühl, in der Falle zu sitzen und nichts tun zu können, ist etwas, was ganz eng mit der Entstehung von Depressionen in Verbindung gebracht wird. Und da ist unser Gehirn leider echt anfällig, weil es sich sozusagen an eine Art zu denken unheimlich schnell gewöhnt.
Das hat was damit zu tun, dass dann für diese Art zu denken, für diese Gedanken und die damit zusammenhängenden Gefühle unheimlich viele Synapsen gebildet werden. Und es ist ganz schwierig, dann davon wegzukommen und sich wieder eine andere Art zu denken, ja, anzugewöhnen. Also das ist nichts, wo ich jetzt sage, hey, das ist mal eben schnell gemacht, leg den Schalter um, denk positiv.
Ich bin eh kein Freund des positiven Denkens, komme ich gleich noch zu. sondern f mich ist wichtig dass du mitnimmst der erste Schritt ist sich beim Denken zuzugucken Stell dir vor du trittst quasi neben dich und guckst dir an wie du da sitzt und dir wirklich welchen Filter habe ich gerade vor Augen, was erzählt mir mein Verstand aufgrund dieses Filters gerade immer wieder und zu welchen Gefühlen führt das eigentlich? Gedanken, Gefühle und Verhalten hängen unglaublich eng zusammen.
Wir haben uns bisher sehr stark mit dem Thema Gedanken heute beschäftigt und das kommt tatsächlich ja über die erste Folge, wo ich dich ja gebeten habe, deine Geschichte aufzuschreiben, deine Geschichten über das, was ist eigentlich gerade mit dir los, was herrscht vor, wie ist das Ganze gekommen. Das war ja gerade zu Beginn die wichtige Fragestellung, die du zu klären hattest und dein Gehirn hat dir deine Geschichte in einer bestimmten Art und Weise erzählt. Und heute möchte ich dich wirklich auffordern, nochmal durch diese Geschichte zu gehen und zu überlegen, mit welchem Filter hat mein Gehirn mir diese Geschichte erzählt.
In der Standortbestimmung, die zu Beginn jeder Therapie erfolgt, hast du ja auch die Ressourcenfrage kennengelernt. Also hast du schon mal eine ähnliche Situation erlebt und wie bist du damals daraus gekommen? Welche Eigenschaften, Stärken, Hobbys hast du, die dir gut tun, um aus der Situation hinaus zu kommen?
Diese Art der Fragestellung ist quasi ein bewusster Austausch des Filters, in dem Fall tatsächlich über die Art der Frage angeleitet. Das heißt, ich könnte dich auch fragen, zu Beginn einer Therapie, erzähl mir von dir und deinem Leben und berichte mir über die aktuelle Situation, in die du geraten bist, behalte aber im Hinterkopf, dass du mir bitte unbedingt alles benennst, was in deinem Leben bisher gut und wunschgemäß gelaufen ist. Wenn ich versuche, diesen Filter einzubringen am Anfang, höre ich in der Therapie oder zu Beginn der Therapie oft eine ganz andere Geschichte.
Dann kommen wir zwar auch an den Punkt, wo wir über die problematische Situation reden, aber die Geschichte ist anders geprägt, weil ein anderer Filter drauf ist. und ich würde dich bitten, deine Geschichte, deine Standortbestimmung nochmal anzuschauen und dir zu überlegen, wenn ich die durch einen anderen Filter angucke, nämlich den Filter von, ich habe verdammt viel bisher in meinem Leben geleistet und ich habe schon einiges geschafft und ich bin jetzt an eine Situation gekommen, wo ich alleine nicht mehr weiter weiß.
All das vorher wird aber nicht entwertet, sondern da bin ich stolz darauf und da habe ich jede Menge geleistet. Also rekapitulier bitte deine Geschichte, dein Thema, mit dem du dich im Augenblick beschäftigst, deine Ausnahmesituation mit diesem Filter noch einmal. So, jetzt noch mal kurz zum Zusammenhang Gedanken, Gefühle, Verhalten.
Stell dir das Ganze als ein Dreieck vor. Die eine Ecke steht für die Gedanken, die haben wir heute schon angeguckt. Die zweite Ecke des Dreiecks sind die Gefühle und die dritte Ecke des Dreiecks ist das Verhalten bzw.
der Körper. Diese drei Dinge stehen in unheimlich enger Wechselwirkung miteinander. Das heißt, die Art, wie wir denken, hat direkten Einfluss auf unsere Gefühlswelt und hat auch einen direkten Einfluss darauf, wie wir uns verhalten bzw.
wie unser Körper sich fühlt. Ich mache das wieder am Beispiel der Hilflosigkeit. Wenn wir starke Hilflosigkeitsgefühle haben, sorgt das auf der körperlichen Ebene in der Regel dafür, dass wir wahnsinnig kraftlos sind.
Das heißt, auch der Muskeltonus geht runter, die Schultern hängen, wir sacken sozusagen resigniert zusammen. Und auf der Gefühlsebene steht eben Hilflosigkeit, vielleicht Verzweiflung, Traurigkeit, all diese Gefühle. Und ihr könnt euch vorstellen oder du kannst dir vorstellen, dass das ein Paket ist, was sich wirklich äußerst ungünstig anfühlt.
Vielleicht bist du jetzt gerade drin. Ich habe dir die Abbildung des Dreiecks mal in die Shownotes gepackt und vielleicht überlegst du mal, was sind so meine Gedanken, die ich im Augenblick wieder und wieder wiederhole? Zu welcher Art von Gefühlen führt das bei mir?
Welche Gefühle erlebe ich im Augenblick sehr viel? und als drittes Körperverhalten. Was macht das mit mir Also was tue ich deswegen anders Wie verhalte ich mich anders und ja was produziert mein K f Symptome Also wenn ich lange in einer Situation bin, in der ich mich sehr hilflos fühle, wie unsere Petra, dann wird sie unheimlich viel weinen.
Vielleicht entwickelt sie auch Verspannungen im Schulter-Rückenbereich, vielleicht entwickelt sie Rückenschmerzen im unteren Rücken oder gastroenterologische Beschwerden, alles was im Magen-Darm-Trakt unterwegs ist. Das gilt es jetzt sehr individuell anzuschauen. Und das wäre auch etwas, was ich dir vorschlagen würde.
Nimm dir einfach mal dieses Dreieck und schau mal, welche Art von Gedanken sich im Augenblick in deinem Leben stetig wiederholen. Und schreib die einfach mal auf. Und dann als nächstes, was für Gefühle sind mit diesen Gedanken verbunden und was macht das auf der Verhaltens- und auf der körperlichen Ebene.
Du kannst dir da ganz konkrete Situationen raussuchen, zum Beispiel, du hast dich gerade mit jemandem gestritten und dann passiert das. Du kannst aber auch ganz klassische Grübelschleifen nehmen, wenn du merkst, du wälzt in bestimmten Situationen, wo dein Gehirn nichts anderes tut, immer wieder die gleichen Gedanken. Und so nähern wir uns schon ein Stück weit der Frage, warum sind diese Stimmungen erstmal so stabil?
Das hat was damit zu tun, dass die Wechselwirkung zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten unheimlich stabilisierend auf das System wirkt. Und das gilt es aufzuknacken. Und wie du das aufknacken kannst, wo du ansetzen kannst, das erzähle ich dir wiederum in einer nächsten Folge.
Eine ganz kurze Zusammenfassung zum Schluss. Bitte nimm dir deine Story zu der Standortbestimmung. was ist eigentlich gerade mit mir los, was habe ich für ein Problem und so weiter, noch einmal vor und mach dir klar, durch welchen Filter dir dein Verstand diese Geschichte erzählt hat.
Und mach dir auch klar, dass du deinem Verstand diese Geschichte nicht glauben musst. Du kannst sie umschreiben, wenn du möchtest. Und wenn du Lust hast, das zu tun, lade ich dich auch dazu herzlich ein.
Eine sehr hilfreiche Übung. Du kannst alles aufschreiben, was in deinem Leben bisher geklappt hat und was du schon geschafft hast und wie du trotzdem in diese Notlage gekommen bist. Und wenn du dir das nochmal angeschaut hast, würde ich dich gerne mit dem Dreieck, was du in den Shownotes findest, dazu motivieren, dir anzugucken, was sind eigentlich bevorzugte Gedanken, die ich denke, was machen die auf der Gefühlsebene mit mir und was machen die auf der Körperebene bzw.
auf der Verhaltensebene mit mir. Ja, danke, dass du dir heute die Zeit genommen hast und hier zugehört hast und etwas für dich getan hast, weil darum geht es ja hier in diesem Podcast. Er soll dir ja helfen, in deinem Ausnahmezustand wieder mehr Orientierung und Pack anzukriegen.
Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du mir Kommentare schickst, wenn du sie likest. Und du weißt ja, ich habe das auch beim letzten Mal schon gesagt, wenn es Themen gibt, die dich beschäftigen, wenn es etwas gibt, was du nicht verstanden hast, wenn du zu etwas mehr wissen willst, sei so gut und lass mich das auf den sozialen Medien wissen. Meine Idee ist, dass ich diesen Podcast so gestalte, dass er dir hilft.
Und das kann ich am besten, wenn du mich wissen lässt, was dich gerade beschäftigt. Der Podcast kann keine Psychotherapie ersetzen, das sage ich immer wieder. Aber er kann eine Zeit bis zur Therapie überbrücken, er kann dich zu die Erkenntnis führen, dass du gar keine Therapie brauchst oder er begleitet dich in einem therapeutischen Prozess, denn 50 Minuten die Woche mit dem Therapeuten sind gar nicht viel.
Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag und ich hoffe, dass du es heute schaffst, einen Filter aufzusetzen, der dich all das sehen lässt, was in deinem Leben gut ist. Und das können manchmal Kleinigkeiten sein. Ein Mensch, der dich anlächelt, ein schönes Bild im Himmel, vielleicht das Wetter draußen, ein Sonnenstrahl, der dich trifft oder einen leckeren Tee, den du dir irgendwo gönnst.
Manchmal liegt das Glück in den ganz, ganz kleinen Dingen und ich hoffe, dass dieser Tag viele dieser Dinge für dich bereithält. Für heute sage ich Tschüss, hör doch wieder rein, ich würde mich freuen. Bis dahin, deine Sabine.
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