Vertrauen. Ein wichtiger Faktor für deine Resilienz, also für deine psychische Widerstandskraft. Erfahre, weshalb Vertrauen so wichtig für deine Psyche ist. Mehr Vertrauen- wie kann das gehen? Auch hierzu bekommst du wichtige Infos und Tipps. Der Podcast wimmelt vor Affirmationen. Hör' doch mal rein. Du tust es für dich.
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Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit.
Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.
Vollständiges Transkript · 2.977 Wörter · etwa 15 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
Hey, hallo. Herzlich willkommen bei Reif für die Couch. Schön, dass Du da bist. Dies ist ein Podcast für alle Erschöpften, deren Leben ein kleines bisschen besser werden darf. Mein Name ist Sabine und ich bin Diplom Psychologin, Psychotherapeutin, systemischer Coach.
Ich will sagen, Du bist bei mir in sicheren Händen. Ich möchte heute mit dir über das Thema Vertrauen reden. Vertrauen als ein ganz wichtiges Gefühl, was uns in allen Lebenslagen begleitet und was gerade für das Thema Resilienz unglaublich wichtig ist. In der heutigen Folge und ich sage dir, ich könnte mindestens noch 5 Folgen zum Thema Vertrauen machen, aber in der heutigen Folge wirst Du erfahren, wie Du ja, beginnen kannst mit deiner Arbeit und zu erkennen, welche Glaubenssätze und Denkmuster dich beim Thema Vertrauen leiten. Und dann bekommst Du 1.
Ideen, wie Du, wenn Du dich entscheidest, mit mehr Vertrauen in diese Welt zu gucken, vorgehen kannst. Affirmationen hab ich am Schluss auch noch für dich, die dich versorgen mit 1 ganz vertrauensvollen Haltung dem Leben gegenüber, dir selbst gegenüber und anderen Menschen gegenüber. Und jetzt legen wir los. Und zwar würd ich dir gern erst einmal etwas zum Thema Resilienz erzählen. Vielleicht ist dir der Begriff schon begegnet, vielleicht bist Du schon informiert, was Resilienz eigentlich ist.
Falls nicht, würd ich's jetzt gern noch einmal erklären. Resilienz kommt aus dem Lateinischen und kommt von dem Wort resiliere. Das heißt zurückspringen oder abprallen. Und so ist Resilienz auch gemeint. Also wenn Du dir einen Gummiball vorstellst, ganz physisch, den Du zusammendrückst, zerquetscht mit der Hand und Du lässt den Druck wieder los, geht der Gummiball in seine ursprüngliche Form zurück.
Das heißt, der Gummiball hat eine hohe Widerstandskraft gegen Druck von außen. Und das meint letztendlich auch Resilienz beim Menschen. Wenn Du einen Schicksalsschlag zu erleiden hast, wenn dir etwas passiert, was ja, an deinem Selbstwert Schaden anrichtet, was dir sehr zusetzt, was viele negative Gefühle mitbringt und Du bist in puncto Resilienz gut ausgestattet, dann wirst Du dich danach erholen. Du wirst, wenn Du diesen Schicksalsschlag verarbeitet hast, der Mensch sein, der Du vorher warst. Wenn wir uns jetzt mal das negative Beispiel angucken, meint das, dass manche Menschen an Rückschlägen, Schicksalsschlägen zerbrechen.
Das heißt, sie werden danach nie wieder in die psychische, in das psychische Gleichgewicht zurückkehren, in das Sie vor einem Ereignis waren. Und Resilienz zu stärken ist sicherlich ein Trend. Viele Zeitungen und Fernsehsendungen nehmen das mittlerweile auch auf Und es macht Sinn, weil man kann die eigene psychische Widerstandskraft, man kann seine Resilienz stärken. Und Vertrauen ist ein ganz wichtiger Wirkfaktor von Resilienz. Also man hat natürlich untersucht, was unterscheidet die Menschen, die resilient sind, die eine hohe Widerstandskraft haben von Menschen, die sich nicht so schnell wieder erholen nach bestimmten Schicksalsschlägen.
Und man hat festgestellt, dass das die, ja, dass die vertrauensvolle Haltung, mit der diese Menschen durchs Leben gehen, eine wichtige Größe ist, die das beeinflusst. Und deswegen hab ich die auch für diese Podcastfolge rausgegriffen und würde dir gern das Thema Vertrauen etwas näherbringen. Du weißt, ich bin ein großer Freund davon, kurz innezuhalten Und ja, das würde ich dir jetzt auch gern vorschlagen, dich einen Augenblick zu besinnen. Wir besinnen uns ja in der Hektik des Alltags sowieso viel zu selten. Also besinnen, wieder zu Sinnen kommen, den Sinn fokussieren.
Das kannst Du jetzt tun, indem Du, falls Du grade irgendetwas tust neben dem Hören dieses Podcasts, indem Du einfach mal kurz aufhörst, dich auf dich konzentrierst. Eine gute Möglichkeit ist immer, die Augen zu schließen, wenn das grade geht, vielleicht deinen Atem zu beobachten und zu versuchen, in Verbindung mit dir, deinen Gefühlen und deinen Gedanken zu kommen. Es geht die Verbindung zu deinem Inneren. Den Rhythmus des Atems spüren, nichts tun, einfach sein. Und hier kommt die Frage für diese Besinnungsminute.
Wie ist das im Leben, in deinem Leben mit dem Vertrauen? Vertraust Du dir selbst? Traust Du dir? Traust Du dir bestimmte Dinge zu? Was traust Du dir nicht zu?
Und misstraust Du dir vielleicht sogar an manchen Stellen? Ich weiß, dass das komplexe Fragen sind und es geht nicht darum, die endgültigen Antworten zu finden. Ich möchte nur einmal, dass Du innehältst und die ersten Assoziationen, die zu diesen Fragen kommst, dir neugierig anschaust. Du bist auf 1 Entwicklungsreise und so kannst Du unterwegs sein wie ein Detektiv und dir einfach mal anschauen, welche Hinweise dir grad so zufliegen. Hier kommen noch mehr Fragen zum Thema Vertrauen.
Wie stehst Du anderen Menschen gegenüber? Eher grundsätzlicher Natur. Wenn Du jemanden neu kennenlernst, wenn jemand in dein Leben tritt, bist Du offen, bist Du vertrauensvoll? Bist Du vertrauenselig? Oder bist Du misstrauisch?
Vielleicht bis hin zu ein Stück weit paranoid. Welchen Menschen in deinem Leben vertraust Du? Welchen Menschen in deinem Leben vertraust Du bedingungslos? Wem vertraust Du überhaupt nicht? Und der 3.
Frageblock bezieht sich auf das Leben. Vertraust Du ins Leben? Welches Bild hast Du? Wie stark kannst Du dein Leben beeinflussen? Wie stark kannst Du beeinflussen, was dir passiert und was dir nicht passiert?
Oder gibst Du dich sozusagen in den Fluss des Lebens und vertraust darauf, dass das Leben für dich schon die Dinge parat haben wird, die dich weiterbringen, die Du brauchst für deine persönliche Entwicklung und die dich am Ende glücklich und zufrieden machen. Und wenn Du merkst, dass Du wenig vertraust, vielleicht überlegst Du dir auch mal, was das Gegenteil von Vertrauen ist. Misstrauen, Angst, Gleichgültigkeit. Und hier würde ich gern auch direkt einen Reminder einführen zum Thema Achtsamkeit. Dazu gibt's ja bereits Folgen in diesem Podcast und es gibt jede Menge anderer toller Podcasts von von Kolleginnen und Kollegen, die sich mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigen.
Achtsamkeit meint, innezuhalten. Achtsamkeit meint, sich zu besinnen und Achtsamkeit meint auch, für sich Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens zu bekommen. Also vielleicht hörst Du da mal rein. Du hast jetzt Impulse bekommen zu deiner Haltung, zum Vertrauen, zu deinen Glaubenssätzen, die dahinterstehen, 1. Ideen.
Wir haben jetzt nur ganz kurz innegehalten. Du kannst dir gerne mehr Zeit nehmen. Schreib deine Gedanken auf in ein Journal, in ein Tagebuch, whatever. Ritualisiert diese Fragen, stell sie dir regelmäßig. Glaubenssätze zu entdecken, brauchst Du etwas mehr Zeit.
Sie müssen aus dem Dunkel ins Bewusstsein geholt werden. Unterbewusst steuern sie dich und alleine deswegen lohnt es sich schon, hier Licht ins Dunkel zu bringen, damit Du weißt, was die Wirkmechanismen sind, die dein Verhalten, deine Gefühle und deine Gedanken beeinflussen. Und damit möcht ich den Reflexionspart jetzt auch abschließen und ja, zu den Impulsen kommen, die ich dir gerne mitgeben möchte zum Thema Vertrauen. Da wird sicherlich für dich etwas dabei sein. Ich würde dich gerne als Erstes an etwas erinnern, was Du bestimmt kennst, nämlich die sich selbsterfüllende Prophezeiung.
Und mit dem Vertrauen ist das ein bisschen so. Es hängt viel in den sich selbsterfüllenden Prophezeiungen mit drin. Wirst Du etwas Bestimmtes erreichen? Wirst Du etwas schaffen? Welches Zielbild hast Du?
Welche Prophezeiung hast Du? Wird eine Beziehung zu einem bestimmten Menschen sich positiv entwickeln? All dazu entwickelst Du Prophezeiung. Du stellst Hypothesen auf und diese Hypothesen beeinflussen dein Verhalten und deine Gefühle und die wiederum das Ergebnis. Deswegen erfüllt sich die Prophezeiung am Ende.
Das ist in etlichen Studien untersucht worden. Also wenn wir an den Misserfolg von etwas glauben, dann wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nichts. Wenn wir an den Erfolg glauben, gelingt uns mehr, zumindest kommen wir weiter. Aber natürlich gelingt uns auch nicht alles. Selbst wenn Du voller Vertrauen und Zutrauen bist in dich andere und das Leben, werden dich Schicksalsschläge ereilen.
Es gelingt uns nicht alles nur, weil wir vertrauen. Das Leben hält trotzdem unerwünschte Dinge für uns bereit, uns allen widerfährt Leid, sogenanntes sauberes Leid. Auch diese Unterscheidung zwischen sauberen und schmutzigen Leid hab ich in 1 Podcastfolge erklärt. Misserfolge, Fehler, Rückschläge, Verluste, Unglück, all das gehört zu unserem Leben dazu. Und deswegen geht es ja darum, die Resilienzkraft zu stärken, damit wir mit diesen Dingen umgehen lernen, und zwar in 1 möglichst zielführenden Art und Weise.
Wenn Du vertraust, wirst Du mit Erlebnissen anders umgehen. Und dein Vertrauen wird dir andere Kräfte zur Verfügung stellen, die dir helfen, Träume zu realisieren und auch Schicksalsschläge zu verkraften. Es geht hier eine andere Verarbeitung im Rahmen der Resilienz. Und jetzt möchtest Du wahrscheinlich auch Ideen bekommen, wie? Ganz wichtig finde ich, Vertrauen ist eine Entscheidung.
Das musst Du dir klarmachen. Vertrauen ist eine Entscheidung. Deswegen mag ich auch den Ausdruck, jemandem sein Vertrauen schenken. Ob Du Ob Du dir selbst Vertrauen schenkst oder nicht, entscheidet Du, und zwar oft intuitiv. Ob Du dir selbst Vertrauen schenkst oder nicht, entscheidest Du auch.
Du kannst frei entscheiden. Und meine Empfehlung ist eindeutig, entscheide dich für das Vertrauen. Und hier kommen 1., ja, Glaubenssätze, Affirmationen, mit denen Du anfangen kannst, langsam zu arbeiten und deine alten Muster aufzulösen. Vertrauen in dich selbst. Ich bin okay.
Denk mal diesen Gedanken für dich. Ich bin okay, so wie ich bin. Ich kann mit Herausforderung umgehen, die mir begegnen. Ich werde eine Lösung finden. Ich treffe Entscheidungen, so wie sie zu mir passen.
Ich passe auf mich auf. Einige Beispiele für hilfreiche Sätze, wenn es darum geht, das Vertrauen in sich selbst zu stärken. Ich bin okay. Ich kann mit Herausforderungen umgehen. Ich werde eine Lösung finden.
Ich treffe Entscheidungen so, wie sie für mich passend sind. Ich passe auf mich auf. Ähnliche Sätze kann ich dir auch für das Vertrauen in andere bieten. Andere Menschen sind okay. Du kannst dir natürlich jeden Namen einsetzen, ne?
Meine Schwester ist okay. Meine Freundin ist okay. Andere Menschen sind okay, jeder Einzelne davon. Ich gehe davon aus, dass x y meine Grenzen akzeptiert. Ich vertraue darauf, dass x y meine Grenzen akzeptiert, spätestens nachdem ich es eingefordert habe.
Wenn ich irritiert bin von dem, was ein anderer sagt oder tut, spreche ich es an und kläre es. Du siehst, hier vermisst vermischt sich schon das Vertrauen in andere und das Vertrauen in sich selbst. Es hat auch etwas damit zu tun, dass Du dir zutraust, dass Du Dinge ansprichst und klärst. Und bei Personen, die dir begegnen, vertrau auf deine Intuition. Auch das gehört schon fast nach oben.
Wenn mir jemand nicht guttut, trenne ich mich von ihm. Das gilt nicht nur für Beziehungen, das gilt auch für Menschen in deinem Umfeld, mit denen Du dich umgibst und die dir einfach nicht guttun. Ich nenn die gerne Energieräuber. Es gibt Menschen, die ziehen einem einfach die Energie ab, ohne zu fragen und ohne, ja, wirklich eine Erlaubnis dafür zu haben. Und dann darf man sich von solchen Menschen auch trennen.
Wenn ich nicht darauf vertraue, dass jemand anders mit mir in guter Beziehung ist, dann darf ich diese Beziehung auflösen. Und jetzt gehen wir in den dritten Bereich, Vertrauen ins Leben. Ein ganz wichtiger Satz, alles hat einen Sinn. Klammer auf, auch wenn er mir gerade noch verborgen ist, Klammer zu. Alles hat einen Sinn.
Auch wenn Du Rückschläge erlebst, wenn Dinge nicht so klappen, wie Du dir das vorstellst, wenn Du vielleicht nicht bekommst, was Du willst, das hat einen Sinn. Und das ist eine vertrauensvolle Überzeugung, für die Du dich entscheiden kannst. Ein anderer Satz darf sein, für alles findet sich eine Lösung. Der ist so ähnlich wie der Satz oben, aber noch 'n bisschen anders. Für alles findet sich eine Lösung.
Oder ein Satz, den ich auch sehr mag, das Leben ist eine Aneinanderreihung unterschiedlicher Aufgaben. Und es gibt eine alte Sufi Geschichte aus dem Persischen, die diese Botschaft beinhaltet. Die hab ich auch schon mal in 1 Podcastfolge vorgelesen. Und der Satz, der darin zentral ist, ist, alles geht vorbei. Egal, ob wir übers größte Unglück oder übers größte Glück reden, alles geht vorbei.
Du siehst, die Art, wie wir denken, macht einen Einfluss oder hat einen Einfluss darauf, ob wir vertrauen oder nicht. Und vertrauensvolle Gedanken, vertrauensvolle Gedanken, die auf dich bezogen sind, vertrauensvolle Gedanken, die Du auf andere beziehst und die Du aufs Leben beziehst, sind der Schlüssel, dein Vertrauen wachsen zu lassen und mehr ins Vertrauen zu kommen. Es ist total hilfreich wie bei allen Gedanken, wenn Du dich bereits davon distanzieren kannst und dir beim Denken zugucken kannst und, ja, wieder wie ein Detektiv erkennst, das ist ein Gedanke, der ist hilfreich, der stützt Vertrauen und das ist ein Gedanke, mit dem grabe ich mir geradezu das Vertrauen ab. Neben den Sätzen können wir natürlich auch Bilder nutzen, Gleichnisse nutzen, die uns helfen, mehr ins Vertrauen zu kommen. Ein Bild, was ich sehr mag und deswegen hier mit dir teilen möchte, ist, dass das Leben eine Reise ist.
Und wenn Du schon verreist bist, dann weißt Du, nicht alles ist, wenn man ankommt, so, wie man es sich vorgestellt hat vorher. Und es gibt Tage mit gutem Wetter und schlechtem Wetter. Und es gibt Tage mit 1 Autopanne und es gibt Tage, wo man Anschlüsse verpasst. Und es gibt Tage, wo plötzlich das Verkehrsmittel die Richtung ändert und man überhaupt nicht dort ankommt, wo man eigentlich sein möchte. Und so ist das mit dem Leben auch.
Wir können nicht alles beeinflussen. Wir können nicht jede Weiche stellen, genau das zu erreichen, das so eintritt, wie wir uns das vorgestellt haben. Und dieses Gleichnis, das Leben ist wie eine Reise, hat auch im Positiven ganz viel Kraft, weil Dinge, mit denen wir gar nicht gerechnet haben, begegnen uns plötzlich. Wir treffen Menschen, die wir so nicht erwartet haben und es sind tolle Begegnungen, es sind inspirierende Begegnungen. Wir sehen magische Orte, wir liegen bei wunderschönem Wetter an magischen Orten, genießen die Ruhe, wir erleben Abenteuer.
Es passiert ganz viel Tolles auf 1 Reise, aber eben nicht nur. Und so ist letztendlich auch das Leben. Und das ist ein sehr schönes Bild fürs Leben, was wir auch unseren Kindern mitgeben können, weil die sich ja häufig auch fragen, hey, was ist denn grad hier los? Warum passiert mir das denn? Ja, das Leben ist eine Reise und man kann nicht alles planen, egal, wie gut man sich vorbereitet.
Und da sind wir natürlich, wenn Du den Podcast schon länger hörst, weißt Du das natürlich wieder voll beim Thema Akzeptanz. Akzeptiere, was das Leben für dich bereithält. Akzeptiere, was das Leben für dich bereithält, weil es wird schon einen Sinn ergeben, auch wenn er dir jetzt noch verborgen bleibt. Ich würde gerne an dieser Stelle ja eine kleine Ausnahme deutlich machen. Es gibt Situationen, Lebenssituationen, in die Menschen kommen, die werden womöglich nie einen Sinn erkennen lassen.
Aber das sind Ausnahmen. Wenn ich hier in dem Podcast rede, dann denk ich eher an die klassischen Lebensprobleme, an sicherlich auch schwere Verluste, aber an keine Komplettkatastrophen. Das ist mir noch mal wichtig zu sagen, weil ich möchte bestimmte Probleme nicht bagatellisieren. Das ist überhaupt nicht mein Ansinnen. Und aber selbst für Menschen, denen wirklich, wirklich, wirklich ganz schlimme Dinge widerfahren, geht es auch psychische Widerstand Widerstandskraft und Resilienz.
Also, Vertrauen ist eine Entscheidung. Vertrauen hat etwas mit deinen Gedanken zu tun, mit deinen Affirmationen. Man kann das Vertrauen wachsen lassen, indem man seine Art zu denken beobachtet und entsprechend steuert und sich die Gedanken sucht, die hilfreich sind, die Vertrauen wachsen lassen und Vertrauen stützen. Und Du solltest dich in der Haltung der Akzeptanz üben. Die Haltung, dass etwas nicht sein darf, bringt dich nicht weiter.
Da sind wir wieder beim selbstgemachten, schmutzigen Leid, sondern wenn etwas ist, dann ist es und dann ist es zu akzeptieren und je schneller Du in die Akzeptanz kommst, desto eher wird dein Leid sich verringern. Lerne dich kennen und lieben, bezogen auf den Faktor Vertrauen. Verstehe, wie Du tickst, was bei dir los ist. Das ist ein sehr schöner Prozess, den kannst Du als Selbsterfahrungsprozess machen. Eine Therapie kann sicherlich ein Teil davon sein, ein Coaching auch, muss es aber nicht.
Für manche ist es eine Wanderung, ist es der Jakobsweg, den sie gehen, Und manche finden Antworten im Yoga und im Bereich der Meditation und manche finden's, glaub ich, auch im Sport, indem sie sich auspowern. All diese Möglichkeiten, wo Du dich spürst, wo Du zu dir kommst, wo Du zur Besinnung kommst, bieten dir die Möglichkeit für neue Erkenntnisse. Hier führen dich ganz viele Wege zum Ziel, die Du alle ausprobieren kannst. Du hast nur dich. Du bist Du und Du lebst dein Leben.
Und deswegen solltest Du es dir auch wert sein, diesen Prozess zu gehen, dir Raum und Zeit zu geben, innezuhalten, zur Besinnung zu kommen und dich mit den wichtigen Themen des Lebens und dazu gehört, Vertrauen und Resilienz zu beschäftigen. Ja, das war's schon fast. Ich hab noch überlegt, dass es ja schon immer diese Tendenz gab, Antworten zu suchen. Also früher war ganz viel, was widerfahren ist, ja Gotteswille. Heute gibt es eher Menschen, die das dem sogenannten Universum zuschreiben.
Immer, wenn uns Dinge, Rückschläge, Misserfolge, Schicksalsschläge ereilen, dann hat das was mit unserer Lebensaufgabe zu tun und es hat immer was mit 1 Entwicklungsförderung zu tun. Weil wir Menschen uns ja nur bewegen, wenn wir in einem unangenehmen Zustand sind. Leider bewegen wir uns sehr selten aus 1 Komfortzone heraus, sondern wir kommen immer genau dann in Entwicklungsprozesse, Und auch Und auch wenn Du den Sinn noch nicht erkennen kannst für dich, so bin ich sicher, er ist da, weil dass Du ausgerechnet auf diese Folge gestoßen bist und dir die Zeit genommen hast, sie bis zum Ende zu hören, hat mit Sicherheit eine Bedeutung. In diesem Sinne freu ich mich, wenn Du diese Folge likest, wenn sie dir gefallen hat, mir einen Kommentar dazu schreibst oder schickst. Und wenn Du einen Wunsch hast, eine Rückmeldung oder ein Wunsch, tritt gerne mit mir in Kontakt unter Sabine at Bimler Punkt com.
Ich freu mich drauf. In diesem Sinne, tschüs für heute.
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