In dieser Podcastfolge spreche ich mit Anja Plattner, Autorin des Buches „So heilt das Kind in dir", über die tiefe und oft berührende Arbeit mit dem inneren Kind. Gemeinsam tauchen wir ein in die Themen innere Kindheilung, Selbstverbindung und emotionale Stabilität.
Viele unserer heutigen Herausforderungen – in Beziehungen, im Selbstwert oder im Umgang mit Stress – haben ihre Wurzeln in frühen Erfahrungen. In diesem Gespräch geht es darum, diese inneren Prägungen achtsam zu verstehen, statt sie zu bewerten, und einen neuen, heilsamen Kontakt zu sich selbst aufzubauen.
In dieser Episode erfährst du:
was innere Kindarbeit bedeutet und warum sie so kraftvoll ist
wie emotionale Wunden aus der Kindheit unser heutiges Leben beeinflussen
warum Selbstliebe, Sicherheit und innere Stabilität zentrale Schlüssel für Heilung sind
wie du die Verbindung zu dir selbst und deiner inneren Stimme stärken kannst
weshalb innere Kindheilung kein „Reparieren", sondern ein Wieder-in-Kontakt-Kommen ist
Das Gespräch lädt dazu ein, mit mehr Mitgefühl auf sich selbst zu schauen und die eigene Einzigartigkeit anzunehmen – nicht als Ziel, sondern als Prozess.
Diese Folge ist für dich, wenn du:
dich für innere Kindarbeit und Persönlichkeitsentwicklung interessierst
emotionale Muster besser verstehen möchtest
deinen Selbstwert stärken willst
auf der Suche nach mehr innerer Verbundenheit und Seelenstärkung bist
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Kostenlose SOS-Audiodatei bei Angst
Wenn du dir akute Unterstützung bei Angst oder starker innerer Unruhe wünschst,
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Angst ist kein Zeichen von Schwäche.
Sie ist ein Signal deines Körpers.
Wenn du lernst, deinen Körper zu beruhigen,
folgt der Kopf oft von selbst.
Vollständiges Transkript · 9.015 Wörter · etwa 45 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
ja ich freue mich total anja du bist heute bei mir im podcast das heißt auf die zuhörer und zuhörerinnen wartet ein wunderbares interview weil du hast mich sofort gekriegt mit deinem neuen buch nämlich dem inneren kind und warum hast du mich sofort gekriegt weil alle immer und immer wieder mit dein Kind in dir muss Heimat finden kommen und ich finde, dass das Buch seine Berechtigung hat und ich finde aber, dass das Modell so viel mehr bietet als in diesem Buch drin ist und von daher bin ich total gespannt mit dir zu sprechen, warum du dich dem Thema gewidmet hast.
Deine Vorstellung, die hängen wir so oder die hängen wir gar nicht hinten dran, sondern die lassen wir im Laufe des Interviews mitlaufen, damit die Leute dich einfach besser erkennen lernen und deswegen fangen wir doch an mit dem inneren Kind. Anja, warum ein Buch, so heilt dein inneres Kind? Ja, erstmal vielen Dank, dass ich da sein darf und über mein neues Herzensprojekt sprechen darf.
Danke an der Stelle und ich bin auch ganz gespannt auf das Interview. Und das innere Kind, ja, also am Anfang, also die Geschichte ist gar nicht so leicht zu erzählen, denn eigentlich hatte ich ein Buch über die Pubertät geschrieben. Und die Geschichte kam zu mir über Krafttiere.
Und die Ranja, die Hauptfigur, muss sich quasi auf die Pubertät vorbereiten. Habe schon ein Jahr an diesem Buch geschrieben gehabt. Und dann kam aber noch mal der Verlag und hat gesagt, du, wir würden das gerne hinten anstellen.
Denn aktuell ist das Thema inneres Kind irgendwie sehr präsent. Und ob ich denn nicht mir vorstellen könnte, davor noch ein Buch über das innere Kind zu schreiben. Und genau so ist erst mal das gekommen, dass es ein Buch zum inneren Kind gibt.
Das ist dann, da habe ich ja dann nicht Nein gesagt, habe reingefühlt, habe gesagt, ja, das finde ich gut. Dann ist Aranya eben die Hauptfigur jetzt schon erwachsen. Und das ist eh etwas, was in den letzten Jahren wie so Puzzleteile zu mir gekommen ist, ohne dass ich schon wusste, was konkret daraus passiert.
Also ich hatte schon ganz viel Material, wie so Puzzleteile und ich musste eigentlich nur anfangen, dieses Puzzle Stück für Stück zusammenzusetzen. Und es ist tatsächlich auch so, es ist einfach ein Teil von einem großen Puzzle und wie so, ja, jetzt ist halt dieses Puzzle, was vielleicht zu anderen Puzzlen noch dazu gehört, entstanden. und dann hatte ich meinen ersten Gedanken, war auch, boah, es braucht doch kein Mensch mehr, ein Buch über das innere Kind.
Wir haben doch auf dem Markt schon so viel und eigentlich ist es ja vielleicht auch schon so ein bisschen durch und drüber, aber wie du jetzt gerade zu dem Beginn gerade schon gesagt hast, es bräuchte auch ein anderes Konzept und da bin ich ganz bei dir, weil ich in den letzten Jahren, also seit, ich weiß nicht genau, seit 2016 ungefähr, sehr viel mit den inneren Kindern meiner Klienten tatsächlich arbeite, aber im Traumabereich, auf verschiedensten, also ganz verschiedene Arten.
Aber es kam immer, egal mit was die Menschen kamen, am Ende waren es zumindest auch ein sehr großer Anteil die Verletzungen des inneren Kindes und auch im transgeneratorischen Bereich die Verletzungen unserer Uromas, Uropas oder Großeltern, unserer Eltern, die essentiell wichtig waren zu verstehen, was denn deren Prägung ist, woher die kamen, unter welchen Bedingungen die aufgewachsen sind. sind, was deren verletzte innere Kinder wiederum mit dem Verhalten gemacht haben und wie das dann vererbt wird und dazu führt, dass wir heute an dem Punkt sind, wo wir sind und dass das Bild der Verletzungen der inneren Kinder viel größer ist, als es aktuell, glaube ich, im Bewusstsein ist.
Ich bin super dankbar und finde es großartig, dass es schon so stark im Bewusstsein ist, Aber in meiner Welt, wie ich arbeite, ist da noch so viel mehr und es ist so viel größer und so viel komplexer. Und deswegen habe ich gedacht, okay, nee, da gehe ich rein, finde ich gut, aber dann machen wir das wirklich tiefer. Und auch, wir nehmen kein Blatt vom Mund.
Ich sage deswegen wir, weil ich das Buch quasi mit der Hauptfigur tatsächlich so ein bisschen im Dialog geschrieben habe und gesagt habe, okay, was muss denn da rein und mit den Figuren. Also es war mir eben auch wichtig, ein Buch zu schaffen, was nicht nur jetzt den Fachbereich hat, weil davon gab es auch schon einen oder gibt es auch schon viele, sondern mir ging es darum, wirklich ein Buch zu schreiben für das innere Kind. Und das wiederum liebt Geschichten, liebt Märchen, liebt bunte Welten, Zeichnungen, vielleicht Glitzer, Tiere, Krafttiere.
Das ist so die Welt von den meisten Kindern, die leben. Das heißt, ich musste natürlich auch etwas erschaffen, was dieses innere Kind aus der Höhle oder dem Keller oder dem Bett, dem Schrank etwas hervorholen lässt. Also deswegen ist es tatsächlich eine kleine komplexe Welt geworden.
Eine komplexe Welt und tatsächlich, jetzt verstehe ich, warum du sagst, das war gar nicht, der Weg zu diesem Buch ist besonders, sondern du hast an einem anderen Buch gearbeitet und dann kam der Verlag und daraus ergab sich dann die Puzzlearbeit, die zu diesem wundervollen Buch geführt hat. Und ich finde es ganz schön, so wie du das beschreibst, weil A, teile ich die Einschätzung, wer zu mir in den Therapieraum kommt, hat verletzte kindliche Anteile. Punkt.
Es kann mich an niemanden erinnern, bei dem es nicht auch darum ging. Und das nächste, was die Leute oft noch nicht so für sich, ja vielleicht manchmal auch annehmen können, ist diese Idee von, dann sprich doch mit diesem inneren Kind auch kindgerecht. Weil ich sage, ihr inneres Kind, wenn das aktiviert wird und wenn da ganz viel Angst im System ist, das versteht unsere Erwachsenensprache nicht.
Das braucht eine Ansprache in Bildern, in Metaphern, in sehr einfachen Erklärungen, was jetzt hilfreich ist und wie es jetzt mit dieser Angst umgehen kann und dass es in Sicherheit ist, dass es das auch glaubt. Von daher bin ich ganz gespannt, wie du das gemacht hast. Und ich mache jetzt direkt noch einen Schwenk.
Wir haben also schon verstanden, du arbeitest mit Menschen, die häufig traumatisiert sind, richtig? Genau, aber unbewusst traumatisiert sind. Das ist ein wichtiger Punkt.
Ich glaube, wahrscheinlich 98 Prozent meiner Klienten wissen gar nicht, dass sie traumatisiert sind. Die kommen aus einem ganz normalen Symptom und meistens tatsächlich eigentlich zum Thema Erfolg, Sichtbarkeit, Umsätze. Also mittlerweile ist es auch sehr businesslastig, aber nicht nur.
Auch viel natürlich Kreativität oder Chaos oder so. Also eher mit einem Symptom, was aber gar nicht so einen starken Leidensdruck hat. Aber sie haben schon meistens bei mir jetzt relativ viel gemacht.
kommen aber an den Punkt, wo sie merken, okay, also das reicht irgendwie nicht mehr. Ich muss irgendwie in den Bereich, den ich kognitiv gar nicht so richtig greifen kann. Und da ich es bei mir jetzt immer Deep Dive nenne, merken die Menschen dann auch, okay, irgendwie muss ich ein bisschen tiefer tauchen.
Und da kommen dann die Menschen, ich meine, das wirst du auch kennen, man zieht die Menschen an, die zu einem auch passen oder die Menschen kommen zu einem, weil sie dieselbe Sprache sprechen, weil sie die Energie mögen, was halt dann einfach matcht. Und bei mir sind es einfach tatsächlich Dinge, die wir nicht greifen können, weil natürlich auch meine Erfahrungen viel mit unbewusstem Trauma zu tun haben oder Traumata zu tun haben. Also all das, was wir nicht greifen können, damit arbeite ich eigentlich voran.
Und damit wird für mich auch der Name schlüssig, Reconnect Your Soul. Das ist ja so ein, weiß ich gar nicht, was ist das von dir? Dein Titel, deine Vision, deine Herzensaufgabe?
Was ist Reconnect Your Soul? Da geht es darum, dass wir uns wieder mit der Seele verbinden. Denn, ja, wie soll man das beschreiben?
Ich glaube, also zumindest ging es mir so. Ich war auf einem Weg unterwegs. Ich hatte sehr viel Erfolg.
Ich hatte, also ich war damals Producerin. Ich weiß nicht, wenn mir jemand schon mal zugehört hat, der kann es wahrscheinlich schon gar nicht mehr hören. Aber ich war zwölf Jahre im Filmbusiness.
Und man muss ja sagen, die Film- und Medienwelt hat ja schon so eine gewisse Anziehungskraft. Da wollen viele Leute rein, mit Schauspielern zu tun haben oder vielleicht um die Welt reisen, an großen Filmsets sein. Also ich war in dieser Welt, ich war da sehr erfolgreich auch und hätte da auch noch gut weiterarbeiten können.
Ich habe mit Nena gearbeitet, Fanta4, also in Locations wie jetzt Fußballstadien mit der Nationalmannschaft und alles. Also eigentlich sehr glamorous, sehr schön, sehr bunt, sehr vielfältig, alles andere als langweilig. und trotzdem gab es irgendwann nicht nur das, dass ich fast ausgebrannt wäre, aber es gab auch den Punkt, wo ich gemerkt habe, ich bin zwar erfolgreich und ich habe auch das Geld, aber ich muss so viel Geld ausgeben, damit ich mich irgendwie gut fühle, das stimmt irgendwie nicht.
Also dieses Thema Kompensation war bei mir ganz groß, Somatoforme, also Anzeichen, also dass der Körper sich meldet und sagt, hier stimmt was mit mir nicht, enorm, Also ich hatte dann ganz, ganz schlimme Unverträglichkeiten irgendwann. Keine Ärzte konnten mir helfen. Also ich war an Punkten, wo das Außen nicht mehr mit dem Innen, mit meiner Seele gematcht hat.
Und dementsprechend Reconnect to your Soul heißt auch, sich wieder mit der Seele und dem ureigenen Weg, den ureigenen Fähigkeiten, den Stärken zu verbinden, um zu sagen, hey, was ist eigentlich mein Weg? und nicht, ja klar ist Instagram mega cool und da leben die Menschen das tollste Leben und dann will ich das machen und dann will ich das machen und dann will ich das und ich bin irgendwie ständig im Leben des Verpassens, aber nicht verbunden mit meinem Weg. Und das ist ein Teil meiner Arbeit, das ist nämlich der ressourcenaktivierende Teil und dann gibt es aber auch zum Beispiel Visible Soul, der Teil ist dann, dass ich in die Sichtbarkeit gehe Und das ist eher der therapeutische 1 zu 1 Weg, dass eben dieses innere Kind oder dieser Teil der verletzten Seele wirklich traut, sich sichtbar zu werden.
Und darum handelt auch zum Beispiel das Buch. Denn eigentlich, ja, es heißt zu halten ein inneres Kind, aber es geht eigentlich um Sichtbarkeit. Ja, spannend, spannend, spannend.
Auch dein Werdegang, wie du zu dem gekommen bist, was du jetzt tust. Und ich finde auch diese Idee von, ich mache etwas in meinem Arbeitsleben, was mich aber erfüllt. Also es passt zu mir, es entspricht meiner Seele, um in diesem Bild zu bleiben.
Ganz schön. Ja, und auch tatsächlich sehr gesund, das kann ich auch sagen. Also jetzt gerade in so einer Grippewelle und so weiter, merke ich, dass das einen Unterschied macht.
Also ich sehe es einfach, dass wenn du etwas tust, was dich erfüllt, du einfach auch ein anderes Immunsystem hast. Und dann kommen wir auch in andere Bereiche, die gar nicht mehr so viel mit Geld verdienen und Erfolg und so zu tun haben, sondern einfach da, wo ich stehe, die Eisplatte, die hält mich und ist nicht irgendwie dünnes Eis. Ja, zurück zum Buch.
Also das innere Kind und ein anderer Ansatz. Magst du uns oder kannst du das überhaupt mal so ein Wrap-up geben, wie du in diesem Buch das innere Kind greifst, darstellst, vielleicht auch was Inhalte in dem Buch sind. Du hast ja auch gesagt, du könntest auch was vorlesen.
Also fang mal an zu reden und erzähl mal von deiner Arbeit und deinem Ansatz beim inneren Kind. Ja, okay. Also das ist tatsächlich gar nicht so leicht, weil das Buch schon, würde ich sagen, sehr voll ist.
Also da steckt richtig, richtig viel drin. Und ich habe es in vier Teile aufgeteilt. Und der erste Teil, da geht es um Stabilität und Sicherheit in sich finden, weil ich finde, das ist etwas, was total unterschätzt wird.
Trauma-Arbeit braucht Sicherheit. Das heißt, wenn ich in mir nicht mich sicher fühle, wenn ich mich nicht das Gefühl habe, ich kann mich auch nicht gut ernähren oder gut für mich sorgen, ich schlafe nicht gut oder ich, also es braucht erstmal diesen Raum der Sicherheit in mir. Da kann ich mich mit meinen Stärken beschäftigen, da kann ich mich auch mit Wünschen beschäftigen, da kann ich mich mit meiner eigenen Lebensgeschichte beschäftigen, die Ressourcen aus dem bisherigen Leben mal erkennen, sodass das innere Kind überhaupt erst mal anfängt, Vertrauen wiederzufinden.
Und zwar nicht zu irgendwas, sondern zu mir. Weil das kann man sich ja vorstellen wie so eine kleine Maus, die sich einfach in der Höhle versteckt hat, warum sollte die rauskommen? Also die soll rauskommen, weil ich jetzt da bin.
Und das braucht als allererstes eine Stabilität und einen Raum und Vertrauen. Und diesen Raum dürfen wir als allererstes für uns schaffen, weil gerade auch zum Beispiel im Business-Bereich, wenn man jetzt da irgendwie einen großen Launch oder sowas hat oder auch jetzt als Family irgendwie fünf Familienfeste in den nächsten fünf Wochen, dann würde ich davon abraten, jetzt in die Traumahaltung zu gehen, weil sonst ist man auch dünnhäutig. Die Trigger kommen eigentlich direkt ins Mark und werden nicht mehr durch unsere Rüstung abgehalten.
Das heißt, Trauma braucht auch Raum. Deswegen Nummer eins Sicherheit und Vertrauen schaffen Ich m mich erg das was du da ja auch schon drin hast als Botschaft und das finde ich auch sehr wichtig der Weg der Heilung f durch den Schmerz Wie du beschreibst, man wird dünnhäutig, man wird erstmal instabil, man geht an Themen dran, die da tief irgendwo in einem schlummern und das macht was mit einem. Und der Preis, der hinterher wartet, der dann, wenn diese Sicherheit und die Stabilität da sind, das ist dann das, mit dem man weiterarbeiten kann.
Aber es geht nicht ohne eine gewisse Schmerzkonfrontation. Ja, das stimmt. Und die meisten haben genau vor dieser Konfrontation ja auch Angst.
Das heißt also nicht, dass man, ich glaube, das Bild, was die meisten haben, das wird uns beiden wahrscheinlich auch ständig begegnen, ist, dass man sagt, danach kann ich dann irgendwie nichts mehr tun. Das meine ich damit gar nicht. Also es geht nicht darum, dass man dann zum Beispiel sagt, jetzt mache ich so eine Sitzung oder lese ich das Buch und danach bin ich erst mal vier Wochen ausgenockt.
Das meine ich gar nicht, aber es kann sein, dass du zum Beispiel bis dato gerne Schokoladenpudding gegessen hast und plötzlich integrierst du das Thema, was du bis dato über Schokoladenpudding zugeführt hast und du brauchst den Schokoladenpudding nicht mehr. Das macht was mit dir und deiner Identität, wenn du bis dato jemand warst, der gerne Schokoladenpudding gegessen hat. Das heißt, es braucht auch den Raum, sich neu zu entdecken.
Das heißt nicht, dass dieser Raum nur schmerzhaft ist. Im Gegenteil, der kann Sprudelkraft haben, Neugier, wieder eine Freude. Aber wenn du keinen Raum dafür hast, das auch zu erleben, dann nimmt man sich wieder ganz viel von dieser Kraft und dieser neuen Magie weg.
Und deswegen ist es eben auch Ressourcenaktivierung, die braucht auch Zeit. Also wie als dürfte man endlich Pippi Langstrumpf sein und durch die Pfützen springen und die Welt neu entdecken. Und dann sagst du, nee, jetzt musst du schon wieder zurück in dein Kabuff, weil du hast einen Launch.
Das wäre irgendwie, das macht auch keinen Spaß. Also es muss nicht immer nur schmerzhaft sein, sondern genau das Gegenteil sein. Aber dann hätte man für die Freude und die Leichtigkeit bitte auch ein bisschen Raum und Zeit.
oder sich auch wieder zu spüren und dann auch zu sagen, okay, wenn ich jetzt keinen Schokoladenpudding mehr mag, was mag ich denn dann? Wie fühlt sich diese neue Haut, die da drunter liegt unter so einer Rüstung, wie fühlt sich das an, das Kennenlernen, mich kennenlernen? Dazu brauche ich oder wünsche ich den Leuten eben auch immer den Raum.
Genau, die Rüstung kommen wir gleich auch noch. Ich hatte dich aber unterbrochen. Also der erste Bereich ist Stabilität und Sicherheit.
Genau, und da geht es jetzt darum, um das innere Kind zu heilen. Also da geht es dann darum, ich nehme das Bild der Schattenpflanze in dem Buch. Das heißt, du hast so einen Herzensgarten und es geht auch darum, dass das Herz eben mit der Hauptfigur Rania dann sagt, so stopp, hier ist jetzt Schluss.
Wir müssen diesen Herzensgarten jetzt mal von diesem ganzen Unkraut entsorgen, weil meine ganzen Früchte und so weiter, das kann gar nicht mehr wachsen. Und darum geht es jetzt in Teil 2 und tatsächlich auch Teil 3. das heißt im Teil 2 geht es darum die Verstrickungen der Systemik diese ganze unsichtbaren Bänder zu den Ahnen zum Beispiel auch die Geschichte der Familie also nicht nur meine eigene, sondern meiner Familie wo komme ich eigentlich her, was wurde da so auch vererbt was sind da Prägungen also das heißt das innere Kind heilen heißt nicht nur mich, sondern auch die Geschichte der ganzen Familie mal zu verstehen und auch die Angst ist zum Beispiel da ein großes Thema beim zweiten Teil.
Und im dritten Teil geht es dann darum, dass man sich dem Trauma stellt. Also da ist es dann so, dass das Herz dann auch diese schweren, großen Schattenpflanzen, die so richtig viel Dornen haben und die so über allem drüberlegen. Denn diese Schattenpflanzen können, wenn es ganz blöd läuft, auch die eigene Identität irgendwann so richtig überschatten.
Und wenn das der Fall ist, dann kommen wir natürlich in ganz andere therapeutische Themen rein und da gehe ich zumindest ein bisschen drauf ein. Das ist natürlich die Trauer, also ungelebte Trauer vom inneren Kind kann eine riesen fette Schattenpflanze sein. Das heißt, wir werden hier in das Thema Trauer, das ist ein großes Thema, also nicht nur vom inneren Kind, sondern auch zum Beispiel bei Verlusten von Geschwistern, also sprich von den Eltern, wenn jetzt die Mama zum Beispiel ein Kind verloren hat, wie diese Trauer, die nicht gelebt wurde, sich auch auf das innere Kind vom Kind auswirken kann, wenn es dann eben um Geschwister und Systemik und die ganzen Dynamiken innerhalb der Familie geht.
Aber auch natürlich, was kann man eigentlich so als kleines Kind verlieren? Also was sind unbewusste Trauma- und Trauerthemen? Und dann geht es natürlich auch um Überlebensschuld.
Da will ich noch nicht so viel erzählen, warum es um Überlebensschuld geht. Das erfährt man dann in dem Buch, weil das ist ein bisschen der rote Faden von der Hauptfigur von Ranja. Dann aber auch natürlich um Hoffnungslosigkeit, sprich viele Tabuthemen wie Gewalt und auch Missbrauch oder auch sowas wie Selbstverletzung schneide ich dann an, denn das sind oft Themen, die tief im Unterbewusstsein auch schlummern, die mit Scham behaftet sind.
Und das sind dann so Dünger für große Schattenpflanzen, die dann so all das, was Freude und Leichtigkeit in unserem Leben erzeugen könnte, auch schnell zerstört. Also da sind dann auch ganz tiefe Glaubenssätze natürlich, wie ich habe das nicht verdient, ich darf das nicht und und und. also das ist dann so dass das sind wir dann so im tiefen der erde wenn die quasi sauer ist dann kann nichts in diesem herzens garten wachsen da kann man dann sehen was man will genau und dann das kurz teil während du so geht es merke ich gerade das so in meinem kopf macht so blöp blöp blöp blöp blöp und ganz viele menschen die ich begleiten darf in meinem therapie raum kommen ich denke ja ja ja ja ja ja ja ja also ich glaube das trifft doch dann auf ziemlich viele menschen zu, die irgendwann tatsächlich auch vielleicht über die Arbeit mit Coaches oder mit dir sogar hinaus richtig in therapeutischen Prozess reingehen, weil das, was du beschreibst mit den Schattenpflanzen, finde ich, ist ein wunderschönes Bild für das, was ich tagtäglich sehe.
Genau, das war auch mein Anliegen, dass es mal die ganze Komplexität, also ich meine, ich habe ja jetzt nicht die ganze Psyche erklärt, sondern schon versucht beim inneren Kind zu bleiben, aber dass eben das viel größer ist als nur ich in fünf Jahren oder mit fünf Jahren, dass das vielleicht ein Bild ist, was wir so haben vom inneren Kind, dass das viel komplexer und größer ist. Und das war so mein Anliegen damit, dass man es auch greifbarer machen kann oder dass man damit auch tatsächlich dann arbeiten kann.
Also für alle Coaches und Therapeuten, Yoga-Lehrer, Masseure, also alle, die einfach mit Menschen arbeiten und Emotionen, dass die auch was haben und sagen können, hey, da ist ein tolles Buch, lies das doch mal oder Kapitel über die Angst oder das, vielleicht erkennst du dich wieder, weil durch das Lesen kommt dann vielleicht auch was in Bewusstsein oder fängt an zu schwingen, ist bereit, sichtbar zu werden. genau, also dass es eben um die Heilung geht und da sind wir auch bei Teil 4 da geht es dann natürlich darum, dass dann die Hauptfigur erkennt okay, ich darf verzeihen, ich darf vergeben, ich darf akzeptieren vor allen Dingen und da habe ich dann das Bild von der Perle das heißt sie erkennt, dass sie Perlentaucherin werden darf und diese Perlen, die irgendwo im Unterbewusstsein schlummern die darf sie ins Bewusstsein heben, denn das ist zumindest meine Auffassung, dass ganz viel Potenzial in unseren Erfahrungen auch steckt.
Also gerade sind, also ganz besonders natürlich sagen wir immer, wir sind dann ja Experten für das, wie sich es anfühlt. Da braucht man dann auch keine Fortbildung oder Weiterbildung, sondern allein durchs Erleben und Integrieren weiß ich, wie sich es anfühlt und dadurch bin ich Expertin. Dadurch muss man nicht, weiß ich nicht, 20 Bücher schreiben, um diesen Titel zu erhalten.
Nein, weil ich weiß, wie sich anfühlt und das zu wandeln das zu verstehen zu akzeptieren darum geht es dann in teil 4 um dann diesen herzens garten dann auch tatsächlich zu besehen zu bestücken und zu sagen okay was was will ich eigentlich ernten was kann ich daraus mit meinem apfel eigentlich alles kreieren kann ich den teilen kann ich damit apfelsaft machen und und und also da geht es dann tatsächlich dann schon so richtung manifestation selbstfürsorge und so weiter aber darf damit ich das alles machen kann muss ich erst mal verstehen oder meinen warum vielleicht auch ein bisschen raus stellen vielleicht fast ja also wunderschöne mit davon die du da nutzt ich mag das mit dem herzens garten total und ich finde auch das Bild der Perlentaucherin und so, das ist so schön.
Ich habe gelesen, dass du auch mit dem Wort Rüstung agierst, also eine weitere Metapher, die du nutzt, wie man was, Anja, das kannst du besser erklären als ich, glaube ich. Was macht die Rüstung, was ist das für eine Metapher und warum ist das wichtig, wenn ich mit dem inneren Kind in Kontakt gehe, das zu verstehen? Also die Rüstung ist etwas, was wir uns erschaffen haben oder beziehungsweise was auch unser inneres Kind erschaffen hat, um zu überleben.
Das heißt, es darf man erstmal verstehen, das ist ein Überlebensmechanismus, der uns schützt. Jetzt ist es so, dass diese Rüstung bei vielen Menschen auch sehr schön aussieht, also die ist im Hochglanz poliert und erzeugt ein Außenbild, das vielleicht perfekt ist. Aber ich habe mich vielleicht auch schon entwickelt und ich bin jetzt eigentlich auch bereit, mich mehr mit meinem echten Selbst zu beschäftigen.
Aber über die Jahre ist diese Rüstung zur Identität geworden und ich traue mich gar nicht, mich wirklich zu zeigen, so wie ich wirklich bin. Aber die Sehnsucht vom Herzen, die spüre ich zum Beispiel. Das heißt, für Menschen, die sich schon mit sich viel beschäftigt haben, die kommen irgendwann meistens an diesen Punkt, dass sie sagen, ich würde diese Rüstung gerne ablegen, weil ich spüre, das bin ich nicht mehr, aber ich habe Angst.
Weil die hat mich natürlich auch am Leben gehalten. So, das ist jetzt zum Beispiel für jemand, der sich schon viel mit sich beschäftigt hat. Bei anderen Menschen ist es so, die vielleicht noch gar nicht wissen, dass sie nicht die Rüstung sind.
Die müssen erst mal erkennen, dass sie so eine Rüstung tragen. weil die einen beschützt hat. Und da sind wir dann zum Beispiel auch bei Themen wie sekundärer Krankheitsgewinn.
Also die Themen, wenn ich davon einen Nutzen habe, dann gebe ich meine Rüstung ja zum Beispiel auch gar nicht her. Also das heißt, die Rüstung ist einfach ein Bild von Schutzmechanismen, die ich mir angeeignet habe, die aber schon manchmal mit meiner Haut verwachsen sind, sodass dass sie eine Identität erzeugen, aber das bin nicht ich in meinem wahren Selbst und mein Herz ruft aber danach, dass ich mein wahres Selbst eigentlich auch mit der Menschheit oder mit dem Lieben um mich herum teile, weil ich werde natürlich nie so gesehen, wie ich wirklich bin, sondern nur mit meiner Rüstung.
Und das ist, das weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung, das fühlt sich immer ein bisschen fahl an. Also wenn ich Komplimente, Geld, Anerkennung in meinem Rüstungs-Ich bekomme, dann erreicht es das Herz nicht und dann hungere ich an dem Ganzen auch ein bisschen aus. Wenn ich ich bin ohne diese Rüstung und ich bekomme dann zum Beispiel, interessanterweise heute liebe ich es, wenn Menschen sagen, ich bin dir so dankbar für deine Arbeit, weil dann hat es nichts mit meinem Selbst zu tun.
Und wenn das eher so ist wie, ich bin so dankbar, dass du da bist oder sowas, dann bekommt es so einen Beigeschmack von so einem, ja, ich kann es gar nicht so richtig sagen, dann hat es eher wieder was von dieser Rüstung. Also ich genieße das, wenn es um meine Arbeit geht, aber nicht um mich. Wenn es um meinen Wirken geht oder die Worte, die was erzeugt haben, wenn das was mit den Menschen macht, aber nicht ich als Person.
Ich genieße das mittlerweile, weil ich das alte so kenne. Das geht mir auch so und ich habe auch das Gefühl, dass die Menschen, die sozusagen in dieser Rüstungsidentität festhängen, da sind wir wieder auch bei dem, was wir vorhin schon gesagt haben, die erschöpfen viel schneller. Also während die Leute, die sozusagen ihrer wahren Seele entsprechend unterwegs sind und da aktiv sind, die füllen ihre Kräfte ja während dem, was sie tun, immer wieder auf.
Und wenn ich aber sozusagen eine Identität lebe, die mir gar nicht wirklich entspricht, dann verliere ich doch relativ viel Energie in diesem Halten dieser Rüstungsidentität. Und dahinter entsteht oft eine große Erschöpfung und das sind auch Menschen, die dann so um die Lebensmittel herum, so nehme ich das wahr, dann doch relativ in so depressive Entwicklungen kommen. Ich will gar nicht sagen, dass die eine Depression entwickeln müssen, aber die spüren dann häufig so, puh, mir gehen die Kräfte weg, ich empfinde alles als doch recht sinnlos, es ist irgendwie, es erreicht mich nicht, es erfüllt mich nicht.
Genau also wie als w das Leben so fahl schmecken so in welchem Bereich auch immer Und das zieht sich tats durch das ganze Leben Das geht um Beziehungen Das hei die Beziehungen sind fahl Das ist nicht so richtig. Klar, ich lebe ja nur in der Beziehung mit meiner also dazwischen steht ja die Rüstung. Das bin ja nicht ich.
Das heißt, mein Herz kann auch nicht die Liebe richtig empfangen und auch nicht richtig geben. Das geht ums Essen. Alles schmeckt fahler.
Ich habe vielleicht super viel Geld eben auf dem Konto und habe dann das tollste Gericht eben auf dem Teller, aber ich schmecke es nicht in der Gänze. Das waren tatsächlich, also mit dem Geschmack, das hatte mich damals gekriegt, als ich im Film noch war tatsächlich. Ich habe auch da natürlich mehr noch Rüstung, ein Rüstungs-Ich gelebt und da hat die Welt einfach fahler geschmeckt.
Obwohl sie ja im Außen viel bunter und more fame wäre als jetzt zum Beispiel oder fame halt, ja, na klar, halt mit mehr Glamour nach außen. Mehr Glamour, ja. Obwohl du schon scheinst.
Es gibt aber auch die andere Variante von Rüstung, das waren jetzt eher so die Menschen, die sich nach draußen hin eine sehr erfolgreiche, scheinbar sehr ja, ach, weiß ich nicht, also eine positive Identität schaffen und das innere Kind innen drin aber trotzdem ein Stück weit verhungert. Und es gibt es aber auch umgekehrt, das Rüstungsbild. Was ist das?
Genau, also ich habe das tatsächlich, ich brauche, also ich habe jetzt einfach nur diese Bilder genommen. Ich hoffe, man nagelt mich da jetzt nicht fest, dass man sagt, das ist so und so. Es waren jetzt Bilder, um es greifbar zu machen, weil es eben, also ich eben in der Welt der Bilder einfach zu Hause bin.
Und deswegen, also ich freue mich natürlich, wenn die Menschen damit was anfangen können. Aber es ist jetzt nicht, im ICD-10 steht jetzt nicht, es gibt das Rüstungssyndrom. Also das ist schon mal richtig zu sagen.
Aber ja, es gibt das andere. Das heißt, da ist die Rüstung so, dass ich gar nicht in meine wahre Kraft komme aus Angst. Das heißt, ich bleibe eher in dieser Handbremse und erlaube mir gar nicht, meine Kraft zu leben.
Also das sind eher dann so, also von der Körperhaltung auch eher so ein bisschen mal geduckt, mal so ein bisschen nach, also Schultern so ein bisschen vielleicht nach vorne, von eher so ein bisschen dieses bisschen Graue, also dass ich eher gar nicht so bunt und auffällig bin, sondern halte mich eher gerne im Hintergrund, also erste Reihe Bühne und so weiter. Nee, ich bin auch eher so der People-Bleaser, ich kümmere mich um alle, ich bin die, die einfach das große Herz vielleicht auch hat.
Ich würde fast sagen, bei der Rüstung ist eigentlich sehr viel Empathie und so weiter auch da, sehr viel Gefühl, aber da sage ich auch immer, ist die weibliche Seite tatsächlich eher ein bisschen stärker als die männliche Seite, die dann nach draußen geht in die Umsetzung, in die Sichtbarkeit, in den Erfolg vielleicht auch oder in die Disziplin, sondern eher so ein bisschen kleine Brötchen backen. Das andere steht mir nicht zu, das mute ich mir nicht zu. Da fehlt so ein bisschen manchmal auch die Feuer- und Tatkraft, wobei bei der anderen Rüstung es eher dann darum fehlt, in die weibliche Energie zu sagen, ich empfange, ich vertraue, ich lasse mal die Kontrolle los, ich muss nicht alles in Händen halten.
Da ist eher die männliche Kraft ein bisschen stärker, die da so ein bisschen treibend ist. Und im Prinzip aber ähnlich, ich lebe da eine Identität, also vielleicht die der sehr fürsorglichen, sehr hilfsbereiten, immer den anderen zugewandten, helfenden Person und innen drin gibt es aber auch Teile in mir, die gern ganz anders wären, wo eine Sehnsucht ein ganz anderes Bedürfnis ist, vielleicht durch meine Kraft, in die ich komme, auch was ganz anderes zu erleben, erschaffen. Genau, da ist die Handbremse auf der eigenen Kraft.
Und da geht es dann auch darum, Grenzen zu setzen, für sich einzustehen, Nein zu sagen, auch sich klar abzugrenzen und zu sagen, dafür stehe ich nicht länger zur Verfügung und eben in diese eigene Feuerkraft zu kommen. Okay, und beides findet man auch in deinem Buch, wenn man da ein bisschen tiefer gehen will. Das ist eines der Hauptthemen, denn es geht darum, dass diese Rüstung im Verlauf des Buches abgelegt wird.
Wen siehst du, wer sollte das Buch unbedingt in Betracht ziehen und diese Arbeit mit dem inneren Kind wagen? Ja, also wenn ich mir die aktuelle politische Situation anschaue. Tatsächlich glaube ich, dass es eigentlich jeden betrifft, auch wenn das natürlich nach so einem Bauchladen klingt.
Aber ich glaube, dass wir alle ein verletztes inneres Kind bzw. Anteile haben. und wenn nicht unbedingt wir, weil wir vielleicht sagen, hey, ich bin echt richtig gut und behütet aufgewachsen, dann kann es aber sein, dass ich Wunden von meinen Großeltern oder höheren Generationen tatsächlich trage, die das Leben beeinflussen.
Das heißt, ich würde einfach mal sagen, wer sich jetzt zum Beispiel in dem Gespräch, wenn da was in Resonanz geht oder wenn man im Buchladen ist und sagt, ich blätter einfach mal durch und es geht irgendwas mit mir, also ich fühle irgendwas, irgendwas fängt an, so in Bewegung zu gehen, körperliche Reaktion, dann zu sagen, ich lasse mich einfach mal drauf ein, weil wie gesagt, meine Welt ist unbewusst und deswegen ist es nicht so, dass ich sage, ich habe das und das Symptom, ich habe das und das, diesen Schmerz, das war bei mir ja auch nicht so.
Also total spannend, weil ich mache das genau so in meinem Therapieraum. Also ich habe relativ viele Bücher, ist Quatsch, aber ich habe so ein Repertoire an Büchern, von denen ich denke, die sind hilfreich. Und die sind teilweise auch, das sind teilweise sogar so klassische Depressionsratgeber, wo auch erstmal so Basics drinstehen.
und dann sagen die Leute auch oft, ja ich schreibe mir das auf und ich kaufe mir das und dann sage ich immer, nee, nee, nimmst du das erstmal mit und nimmst du mal eine Woche mit oder zwei und gucken sie mal rein und lesen sie mal an und wenn sie dann merken, das Buch kriegt sie, da ist eine Resonanz, dann ist das das Buch, was sie jetzt zu dem Zeitpunkt weiterbringt. Aber wenn sie merken, sie lesen das an und es ist irgendwie, fühlt sich so, dann sage ich, ist das das falsche Buch?
Also ich erlebe das genauso und meine Empfehlung ist auch, und auch hier in dem Fall, also wenn das Podcast-Interview jetzt schon eine Resonanz erzeugt und dann gehe ich in die Buchhaltung oder gucke vielleicht auch bei Amazon mal genauer rein mit Blick in das Buch, so was wird es ja wahrscheinlich auch geben, und merke dann, das zieht mich, dann ist es sozusagen das Buch, was für die Person dann gerade zum passenden Zeitpunkt kommt und wirksam ist. Total. Und ich kann da noch, also mir kommen da gerade zwei Punkte.
Also ich habe seit 2013, als ich angefangen habe mit der therapeutischen Arbeit, also ich habe damals eine kunstpädagogische Ausbildung gemacht oder therapeutische Ausbildung gemacht, seitdem kaufe ich Fachbücher. Ich gestehe, ich weiß nicht, wie viele ich davon tatsächlich gelesen habe, aber ich sammle sie. So, jetzt ist es so, dass bei mir mittlerweile weiß ich, warum das so ist, weil meine Seiten, also ich bin verkappte Linkshänderin, das heißt, ich habe jetzt gerade vor eineinhalb Jahren herausgefunden, dass ich eigentlich Linkshänderin bin.
Das heißt, alles rund um Thema Fachwissen, Fachbücher, Fachbegriffe war für mich immer eine große Herausforderung, weil es in die falsche Gehirnhälfte ging und dann wieder zurück und so weiter. Das heißt, meine Welt sind die Bilder und ich glaube, es gibt viele Menschen da draußen, denen es genauso geht, die gerne Fachbücher lesen wollen würden, die aber so überwältigt und überfordert sind von der Intensität auch dieses Fachwissens, dass man vielleicht ein Buch davor braucht, was einen in die Welt der Geschichten und Bilder mit reinnimmt, wo das einfach das Herz mitgeht, um dann zu wissen danach, okay, das hat mich ganz besonders angesprochen.
Und hier vertiefe ich jetzt mein Wissen und da hole ich mir jetzt zum Beispiel das Fachbuch XY. Und ich persönlich hätte mir vor 2013 tatsächlich so ein Buch gewünscht, was mir wie so ein Eintrittstor in diese Welt der Psyche ist, ohne dass ich gleich überfordert, überfrachtet oder überladen bin, sondern, ich meine, vielleicht trotzdem, aber diesen Aspekt der Geschichte und Freude und so weiter, den auch dabei habe. Und nicht nur dieses, oh Gott, ich weiß gar nicht, ich lege es wieder zurück, es ist viel zu viel, ich schaffe es gar nicht, das alles zu lesen.
Geht mir genauso. Ich denke auch tatsächlich immer nur in Bildern. Also wenn ich zuhöre, dann entstehen in meinem Kopf Bilder und gar kein Text, gar keine Sprache.
Und deswegen geht es mir genau wie dir, ich weiß gar nicht, vielleicht habe ich auch da irgendwie eine Verkappung im Hintergrund, auf jeden Fall ist es so, dass mir das Zuführen von Textmaterial auch viel mehr Mühe bereitet, als wenn ich jemandem zuhöre und in meinem eigenen Kopf, und das kann auch was Fachliches sein, aber in meinem Kopf entsteht das als Bild. Und dann habe ich es. Aber diese Transformation von Text zu Bild, die finde ich extrem schwierig.
Also von daher bin ich auf jeden Fall auch eine Kandidatin, die über das Buch sehr dankbar sein wird. Und deswegen bin ich auch mit dem Modell des inneren Kindes und mit dem Modell der inneren Anteile arbeite ich eh sehr viel. Und das ist auch total bildliche Arbeit.
Genau. Ja, und ich glaube tatsächlich, dass es gut tut. Und was ich davor noch sagen wollte, ist, wir gönnen uns doch, also die meisten von uns gönnen sich nicht so wirklich ein Me-Date.
Also einfach mal ein Date mit mir, nicht mit der Freundin, nicht mit Partner, Partnerin, sondern einfach mal mit mir. Und ich finde, das Buch ist so eine schöne Einladung, zu sagen, okay, ich weiß noch nicht genau, ob mir das gefällt, dann mache ich doch jetzt ein Date mit mir. Ich gehe in den Buchladen, ich blätter da durch und wenn mich das Buch anspricht, deswegen würde ich es tatsächlich jetzt gar nicht bei Amazon bestellen, sondern mal dieses Me-Date wieder machen, abgesehen davon, dass man natürlich die Buchläden unterstützt.
Aber wir gehen da rein und das Buch ist für mich auch sehr wichtig, was die Haptik angeht. Also klar, ich habe alles auch selber illustriert, alles selbst bemalt und deswegen ist es ja auch so, dass das auch einen großen Kunstanteil hat. Das heißt, da durchgehen, in die Haptik gehen, wie fühlt sich das an, geht mein Herz in Resonanz und wenn es in Resonanz geht, dann vielleicht gleich im Anschluss in einen Café gehen, sich ein lecker Kuchenstück bestellen oder was man halt gerne isst und einfach mal eine Stunde da sitzen und genießen, das Buch zu lesen.
Ich glaube, dass das was ist, was heute viel zu kurz kommt, weil wir uns diese Zeit nicht mehr nehmen. Deswegen ist das eigentlich was, und das ist auch was, was ich als Ende, das kann ich jetzt schon teasern, das ist nicht schlimm, das ist eine Übung zum Thema Geburtstag, dass wir auch weggehen von dem, das ist der eine Tag und den feiere ich jetzt, sondern vielmehr das Leben feiern, also das Geburtsjahr, das Jahr zum Leben. weil das Kapitel, also der vierte Teil geht es auch vom Überleben ins Leben und das wäre zum Beispiel so ein erster Schritt zu sagen, ich gehe wieder mehr ins Leben und da gehört der Genuss dazu und das wäre zum Beispiel so eine Einladung, es einfach mal so zu machen, uns auszuprobieren und mit sich selbst wieder einfach mal eine Stunde Zeit verbringen.
Eine ganz schöne Idee, finde ich. Sowohl das Schmückern im Café mit dem Buch in der Hand, als auch das tägliche Feiern seiner selbst und des Jahres, was man begeht mit kleinen Momenten, die man mit sich verbringt. Ich habe auch gesehen auf deiner Homepage, dass du ja auch Raunachtsbegleitung machst.
Und da erlebe ich zum Beispiel eine Phase im Jahr, wo die Menschen dafür langsam etwas offener werden. Also das ist ja schon in den letzten Jahren immer größer geworden. Und diese Idee von gerade in diesen beschäftigten Tagen um Weihnachten herum und schon über Weihnachten, achte ich aber darauf, dass ich jeden Tag diese Besinnungszeit für mich habe, dass ich selbst Beobachtungsaufgaben im Gepäck habe und so.
Ich glaube, es kommt. Ich bin ja immer hoffnungsfroh und denke immer, bitte, also wir leben nicht, die meisten von uns, so sage ich es mal, leben nicht artgerecht. Wir leben einfach nicht artgerecht.
Wir brauchen diese Momente. Wir brauchen diese Momente mit uns. Wir brauchen auch Momente mit anderen im Sozialen.
Aber gerade diese Momente mit uns sind irgendwie immer mehr außer Mode gekommen oder sind irgendwie auf jeden Fall weg. Ja, also das ist auch halt ein Kern der Arbeit mit dem Reconnect to your Soul, weil es geht nun mal nur in Verbindung mit mir als in Verbindung mit anderen. Und das ist tatsächlich mein erstes Buch gewesen, das heißt Dein Seelencoach.
Und da geht es um die Raunechte, um Manifestieren und Reflektieren, übers Journaling, dass man eben übers Schreiben zum Beispiel wieder in Verbindung mit sich geht. Es muss gar nicht lang sein, dass man über die Wünsche wieder mit sich in Verbindung geht, zu sagen, okay, bin ich eigentlich auf meinem Lebensweg noch dort, wo ich unterwegs bin, richtig? Ich nehme mal das Beispiel von einem Unternehmen.
Am Ende des Jahres schaut man immer, sind die Zahlen so, wie ich es mir vorgestellt habe. War ich mit Lieferanten unzufrieden Gibt es Verbindungen in meinem Business die ich dieses Jahr loslassen muss damit ich mich neu ausrichte Das ist das Normalste von der Welt Jedes Business macht es Und die Raunechte sage ich immer sind so dass du das f dich machst Das Gleiche was ein Business macht machst du f dich weil du bist auch ein Business in dir Da sind auch viele Zellen viele Departments da gibt es Verbindungen die man loslassen darf da gibt es Neuausrichtung Also man kann tatsächlich den ganzen spirituellen Teil beiseite tun, wenn man sagt, das ist nicht meins und es einfach als Unternehmensbilanz ansehen und zu sagen, okay, wie sieht es mit meiner Gesundheit aus, wie sieht es mit meinem Jahresrückblick aus.
Der ganz klassische, einfach die ganzen Jahresrückblicke. Genau. Und bei mir ist auch so, dass ich sage, wir dürfen auch weggehen von dem so ein bisschen, es muss immer so ganz viel Zeit für mich sein.
Deswegen habe ich zum Beispiel auch Kartensets entwickelt, die man so on the go machen kann. Also wenn ich jetzt zum Beispiel in der Firma bin und ich wurde gerade von meinem Chef oder Chefin getriggert und ich tatsächlich auch das innere Kind und ich weiß überhaupt nicht, was los ist, dass ich dann zum Beispiel mit dem Kartenset auf die Toilette gehen kann, mal kurz die Karten legen kann und sage, okay, was ist denn da jetzt eigentlich los? Was ist das Thema dahinter?
Kurz eine Karte ziehen, sich das dann vielleicht notieren und darüber dann am Abend vielleicht journalen, weil ansonsten ist dieser Trigger am Abend ja schon wieder weg. Unsere Welt ist viel zu schnell, als dass ich dann sage, ah, das noch und das. Und um sich selbst wirklich zu verstehen oder in Verbindung zu gehen, braucht es viel mehr, was wir in dieser Geschwindigkeit des Lebens gerade mitnehmen können, um die eigene Resilienz zu stärken.
Weil darum geht es ja, dass wir lernen mitzuschwingen in der Schnelligkeit auch. Und jetzt ist es, finde ich, ganz schön, Anja kommt schon durch. Wir wollten ja so dich vorstellen, auch durch das Interview.
Und spätestens jetzt weiß ich, dass einige Zuhörer schon so denken, krass, was die alles macht. Und das ist ja auch so mein Eindruck, wo ich denke, okay, da ist jetzt das letzte Buch bekommen. Aber da gab es das erste Buch, aber dazwischen gab es ja noch mehr Bücher.
Dann gab es die Kartensets und du arbeitest online. Also von daher würde ich ganz dringend empfehlen, dass man deine Homepage mal besucht und sich mal einen Überblick verschafft, weil da einfach so viel los ist. Also du bist auf jeden Fall ein quirliges Wesen, oder?
Ich sage ja nicht umsonst, lebe deine Buntheit. Und so ist es bei mir auch. Für mich gehört das alles dazu.
Für mich ist es Leben. Und deswegen ist es auch ein Lebe dich, lebe deine Einzigartigkeit. Und meine Einzigartigkeit sind wahrscheinlich die Bilder, das Buntsein.
Ich weiß es gar nicht so richtig. Aber auf jeden Fall Welten bauen oder anders, Brücken bauen, die Welten verbinden. Und so kann man es, glaube ich, dann auch schön zusammenfassen.
Also weil dein Credo auch so ist, lebe deine Buntheit und lebe deine Einzigartigkeit, ist das auch deine Arbeit. Du begleitest Menschen darin, genau diesen Prozess, diese Transformation zu schaffen. Richtig?
Ja, und da ist es auch immer so schwer zu sagen, wie machst du das und so weiter. Wenn jeder Mensch einzigartig ist, ist auch jeder einzelne Weg der Transformation einzigartig und die Geschichte ist einzigartig. Und deswegen hier vielleicht einfach nochmal wichtig, wir können uns nicht vergleichen, weder mit dem, wo wir uns hinbewegen, noch woher wir kommen und aktuell auch nicht mit unseren eigenen Perlen.
Also jeder Mensch hat eigene Perlen aus den eigenen Wunden oder kann sie kreieren, weil das vielleicht auch nochmal ohne ein Samenkorn, was in diese Auster da reingeht, kann keine Perle entstehen. Und jede Perle auch da ist einzigartig. Und deswegen ist jede Wunde einzigartig, jede Geschichte, jeder Heilungsweg, da gibt es, klar gibt es Parallelen, aber es gibt immer nur die Individualität und die sich zuzugestehen, das ist vielleicht auch nochmal was, wo noch gar nicht so die, manchmal so das Bewusstsein bei den Menschen ist, dass auch der eigene Weg der Heilung, was ich brauche, individuell ist.
Ich glaube, ich gehe für diese Individualität. Ob das der Heilungsweg ist, ob das das ist, wo ich hin will, ob das das ist, was meine Geschichte ist, wie ich erziehe vielleicht auch. Also dass diese Individualität einfach raus darf.
Da haben wir noch gar nicht drüber gesprochen, die Anja als Privatmensch. Das heißt, ich höre, du hast Kinder, wenn du erziehst, oder? Nein, ich habe mich ganz bewusst gegen Kinder entschieden.
Nein, ich erziehe nicht, aber andere Menschen erziehen natürlich. Nein, aber ich wohne oder bin in einer Partnerschaft mit zwei Kindern. Ah ja, okay.
Also erziehst du doch ein bisschen mit. Ich glaube, da würden alle auf die Barrikaden gehen. wenn die, nee, das ist glaube ich tatsächlich was, was richtig falsch ist.
Ich glaube, als, als, nennt man das, Bezugsperson von außen, also nicht, also ob man jetzt, ich weiß gar nicht, wie man das dann sagt, also nicht die weibliche Bezugsperson in einem Patchwerk-System oder ein männlicher Bezugsperson, also man nennt das dann ja auch so Stiefvater oder Stiefmutter, so komplexe Namen, bin ich überhaupt nicht Fan von, sondern was wir da nur sein können, ist wie eine Art mütterliche Freundin, die so eine Energie als mütterliche Begleitung hat, wobei schon das Wort mütterlich hier eher weibliche Begleitung oder vielleicht männliche Begleitung.
Ich glaube, gerade wenn man zusammen wohnt, ist es natürlich nochmal was anderes. Bei uns ist es jetzt so, dass alle zwei Wochen die Kinder kommen und das ist total schön. Also das ist etwas, was total bereichernd ist, aber ich sehe mich da null in Form von Erziehung.
Im Gegenteil, es ist total wichtig, sich abzugrenzen und zu sagen, das ist gar nicht mein Playground. Also ich kann da sein und ich kann, wenn mich jemand jetzt fragt oder um Rat fragt oder sowas oder jetzt gerade in Bezug auf Kreativität, kann ich natürlich Impulse mitgeben. Aber ich glaube, hier eine Erziehungsrolle einzunehmen, ist das Falscheste, was man tun kann, in meinen Augen.
Kann ich denn auch vor Ort mit dir arbeiten oder wenn ich mit dir arbeiten möchte, tue ich das online? Also im Moment ist alles online. Ich bin aber, es gibt Retreats oder auch jetzt zum Beispiel zum Buch gibt es auch Lesungen oder Workshops.
Also ich bin schon auch live vor Ort irgendwo. Aber ich habe jetzt zum Beispiel keine Praxis mehr. Mal sehen, was da in naher Zukunft entsteht.
Aber ich bin letztes Jahr umgezogen und deswegen habe ich die Zelte in München abgebrochen. Mal sehen, was da noch entsteht. Du bist jetzt online erreichbar und habe tatsächlich gesehen, dass du in meiner Heimatstadt Hamm eine D-Styles, mit so einem, das ist ein wohltätiger Background, der dahinter steht, habe ich wahrgenommen.
Genau, wie schön aus Hamm. Genau, aus Hamm in Westfalen. Ja, es gibt ein Charity-Klavierkonzert, tatsächlich für einen Verein, der sich um Kinder kümmert, die mit Trauer zu tun haben.
und der Michael Koch, die Christina Heinrich und ich haben uns entschlossen, ein Konzert zu geben mit Lesung und die Einnahmen zu spenden. Also wer da aus der Region kommt, was für ein schöner Anlass, dich auch mal live zu erleben und gleichzeitig noch was Wohltätiges zu tun. Und ich finde Trauer und Kinder das Angebot.
Ich kann ja eher nur den Kölner Raum überblicken. Wir haben hier einen tollen Verein, der da gute Arbeit macht, Aber das braucht, glaube ich, einfach noch mehr Aufmerksamkeit. Wie schön, dass ihr das macht.
So, dann bin ich tatsächlich ganz beglückt und habe jetzt ganz viel verstanden über die Art und Weise, wie du arbeitest, über die Art und Weise, wie du das innere Kind siehst, was mich auch in deinem Buch erwartet. und ich weiß auch, dass ich das Buch einsetzen kann, dass du es auch mit der Idee geschrieben hast, dass Therapeuten und Therapeutinnen es irgendwie in ihre Praxis, in ihre Arbeit mit integrieren, für Menschen, die eben gut mit Metaphern und mit Bildern diese Reise nach innen antreten können.
Habe ich richtig verstanden? Genau, ja. Sehr schön.
Ich verlinke alle Informationen zu dir, damit diejenigen, die in Resonanz gehen, dich auch ganz schnell finden und möchte dir das letzte Wort überlassen heute. Gibt es noch ein Thema, oder das letzte Wort muss gar nicht sein, sondern gibt es ein Thema, wo du sagst, hey, da sollten wir aber noch mal hingucken, Sabine, das haben wir noch nicht angesprochen. Ja, so frei gebe ich den Ball erstmal rüber.
Dankeschön. Vielleicht einfach sich zu erlauben von dem Konzept, dass Heilung ein Ende haben muss, sich zu verabschieden, sondern dass das eine Reise ist und auch auf die Frage, so etwas wie, wer bin ich, dass die Antworten, die Reise die Antworten sind und dass ich mir erlaube, mich immer wieder auch neu zu erfinden, neue Facetten kennenzulernen, vielleicht auch den Beruf hinter mir zu lassen oder auch so etwas wie jetzt zu sagen, ich habe eine Praxis, ich fühle das aber nicht mehr, die auch loszulassen und zu sehen, was gibt es denn Neues.
Also auch sich zu erlauben, diesen Häutungsprozess von so einer Schlange auch immer wieder, egal in welcher Position, egal in welchem Alter, egal was ich schon gemacht habe, auch immer wieder sich zu erlauben zu durchlaufen. Ja, finde ich total schön und das erlebe ich auch so. Situation gestellt werden und sich dabei schön zu begleiten, sich dabei auch gut und mitfühlend zu begleiten durch das Leben, um die Einzigartigkeit zu finden.
Ja, genau. Und auch, weil du sagst Begleitung, vielleicht nicht unbedingt so lange zu warten, bis man sich Begleitung holt, bis es dann auch einfach die Schattenpflanzen schon ein bisschen stärker wuchern, sondern tatsächlich auch die Arbeit des Therapeuten oder Coaches in Form von Prävention zu sehen. Denn zum Beispiel, wenn ich eine Wurzelbehandlung habe, fange ich ja auch nicht im Bad an, mir irgendwie die Wurzel aufzuschneiden oder das Zahnfleisch und da rumzustochern.
Da gehe ich auch zu einem Zahnarzt, weil das tut weh und da erlaube ich es mir auch. Oder ich gehe auch zur Zahnreinigung in der Prävention und genauso das Bewusstsein dafür zu erschaffen, dass unsere Seele genauso die Wunden hat und dass es viel komplexer und größer ist, als wir es vielleicht immer so denken, wissen, Bescheid wissen. und da einfach offen zu sein, egal, auch zum Beispiel für Therapeuten zu wissen, ich bin selbst auch immer wieder, ich komme auch immer wieder an Wachstumspunkte und da auch sich zu erlauben zu wachsen oder rauszuwachsen aus dem Schmerz.
Ja, auf jeden Fall, das sehe ich auch so. Ich glaube, wenn ich die Selbsterfahrung der letzten 15 Jahre zusammennehme und was ich mich daran weiterentwickelt habe, weil ich Dinge über mich gelernt, verstanden habe und immer wieder hingucke, bin ich da voller Dankbarkeit. Und es war in dem Moment manchmal auch nicht immer angenehm, aber es ist total hilfreich.
Und ich werde immer mehr ich. Das ist auch so mein Gefühl. Ich bin immer mehr ich, weil ich manche Dinge erst mal sehen muss.
Und das konnte ich in Begleitung viel besser, als wenn ich nur für mich selber immer wieder da reingegangen bin, obwohl ich vom Fach bin. Aber man ist auch blind für die eigenen Dinge. Total.
Das ist auch, finde ich, ein Mythos. Nur weil man vom Fach ist, dass man das dann für sich selbst alleine lösen können muss. Oder dass es noch schlimmer ist, dass man gar keine Themen hat, weil man vom Fach ist.
Das ist einfach totaler Schrott. Das sage ich auch immer. Ich glaube, den häufigsten Beisatz, den meine Gruppen, mit denen ich auch arbeite, höre ist und ich nehme mich da nicht aus.
Und ich nehme mich da nicht aus, weil ich immer denke, ja, ich rede hier über Dinge, die auf mich genauso zutreffen wie auf euch. Und ja, schön. Zum Abschluss das Bild der Reise.
Ja, wunderbar. Ich danke dir dafür, dass du mir heute als Interviewpartnerin hier zur Verfügung gestanden hast und dass du uns einen Blick erlaubt hast in deine Welt, die so bunt ist, wie man ja schon an deinem Bild sieht. und an das Buch, was auch voller Metaphern und Bilder steckt, also auch bunt ist.
Ich bin total gespannt, es kommt ja morgen raus, also heute haben wir den. Am 24. oder 25.
kommt das Buch raus. Ich nehme an, dass die meisten Hörer dich irgendwann bei mir Ende Februar, Anfang März hören und dann ist das Buch auf jeden Fall schon zu haben, in der Buchhandlung anzufassen, zu berühren und zu spüren. Und ja, ich danke dir an dieser Stelle ganz herzlich. Danke dir und ich wünsche euch allen ein schönes Me-Date. Ja, schön. Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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