Am Beispiel einer Behandlung von Flugangst erkläre ich dir heute mehr über das Gefühl der Angst. Verstehe, wie Ängste beginnen, sich ausbreiten und natürlich auch, wie du dich von Ihnen befreien kannst.
Du findest, du hast zuviel Angst? Dann höre doch mal rein.
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Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit.
Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.
Vollständiges Transkript · 2.674 Wörter · etwa 13 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
Hey, hallo. Herzlich willkommen bei reif für die Couch, dem Podcast für Psychologie und Psychotherapie. Mein Name ist Sabine. Ich bin systemischer Coach, Psychologin, Psychotherapeutin und möchte heute gerne mit dir über das Thema Angst reden. Angst ist ein Gefühl, das wir alle kennen und alle haben.
Es mag unterschiedliche Dinge geben, vor denen Du Angst hast. Ganz typische Dinge sind Angst vor Höhe, Dunkelheit, Enge. Vor Spinnen, dazu gehöre ich definitiv, Mäuse und vor Schlangen. Das sind so ganz typische Dinge, die im Fokus von Phobien stehen. Phobien sind Ängste, die sich auf einen ganz konkreten Gegenstand oder auf eine ganz bestimmte Situation eingrenzen lassen.
Wenn Du solche Ängste hast, dann entwickelt sich das oft weiter und Du bekommst so etwas wie Flugangst, was ja die Komponenten von Höhe und Enge kombiniert. Oder Du kannst nicht mehr über Brücken gehen, Du kannst vielleicht keine Fahrstühle mehr benutzen, vielleicht meidest Du Menschenmengen, Du kannst nicht mehr in den Keller gehen, weil dort die Spinnen sind und Du kannst vielleicht nicht mehr in bestimmte Länder verreisen, weil Du eben dort Schlangen erwartest. Das heißt, Angst kennen wir alle. Angst hat auch eine gute Seite. Angst schützt dich vor bestimmten Gefahren, aber wenn sie aus dem Ruder läuft, dann zahlst Du einen relativ hohen Preis, weil Du bestimmte Dinge nicht mehr kannst.
Die Angst engt dich geradezu ein. Sie nimmt dir Möglichkeiten und Freiheiten weg, die Du vorher hattest. Und das kann manchmal gut sein, weil Du gehst eben nicht abends durch den dunklen Park. Diese Freiheit nimmt dir die Angst, dafür passiert dir aber auch nichts. Es kann aber auch sein, dass Angst dir Freiräume nimmt, wo eigentlich gar keine Gefahr zu erwarten ist.
Und das ist bei allen Menschen so, die an 1 ja Angststörung leiden. Ich würde heute gerne mit dir über eine Flugangst Patientin reden und dir anhand, ja, des Beispiels von dieser Patientin das Wesen der Angst genauer erklären. Die Patientin, über die ich erzählen will, heißt Nadine. Sie war sehr erfolgreich in ihrem Job, hat für ein großes Unternehmen gearbeitet und wurde da auch durch ganz Europa geschickt. Sie war sehr fleißig, sehr schlau, durchsetzungsstark und das hat ihr bei ihrer, ja, Karriere sehr geholfen.
Tatsächlich hatte sie dahinter aber eine doch ja, fast unsichere Persönlichkeitsstruktur. Sie war in einem großen Kampf Anerkennung verstrickt und sie wollte auf jeden Fall vermeiden, Fehler zu machen. Ihre Lösung dafür war sehr viel Engagement und sehr viel Kontrolle. Das brachte ihr eben die positiven Komponenten. Aber jetzt komm ich drauf, wo dieses Kontrollthema sozusagen ihr Türöffner in die Angststörung war.
Sie musste beruflich, das hatt ich eben schon gesagt in dem Unternehmen, relativ viel fliegen. Und während des Fliegens war er immer eher mulmig zumute. Also die Geräusche bei Start und Landung, wenn die Klappen sich bewegt haben, wenn das Fahrwerk ein- und ausgefahren wurde, die Bewegung, die der Flieger manchmal machte, wenn die Piloten Kurven flogen, dann gibt es ja auch immer mal wieder Bereiche mit Turbulenzen, wo das Flugzeug ziemlich wackelt. Da gab es 2, 3 Schreckmomente auf Flügen und sie hat sich in der Luft nie richtig wohlgefühlt. Aber sie ist geflogen, weil es für ihren Job erforderlich war und ja, sie sozusagen für sich entschieden hat, ich mache das trotzdem.
Es gab dann einen Tag, da ging sie auf ein Flugzeug zu, einzusteigen und dachte in diesem Moment, die Maschine stürzt ab. Wenn ich da einsteige, sterbe ich. Und das war sozusagen der Moment, wo sich bei Nadine die Angststörung das 1. Mal offenbart hat, beziehungsweise wo die Angststörung begann, so muss man's, glaub ich, sagen. Du kennst das ja schon.
Die Maschine stürzt ab. Wenn ich da einsteige, sterbe ich. Das Ganze ist nur ein Gedanke. Gedanke, Gefühl, Körper, Verhalten, alles hängt ja eng zusammen. Bei ihr war es so, dass ihr natürlich der Schweiß ausbrach, ihre Knie weich wurden, ihr Herz raste und sie Probleme mit ihrer Atmung bekam.
Es wurde alles ganz eng und sie kriegte kaum noch Luft. Wieso? Weil sie mit diesem Gedanken verschmolzen ist. Sie hat den Gedanken, die Maschine stürzt ab, wenn ich da einsteige, sterbe ich, zu ihrer Wahrheit erklärt. Das meinen wir ja mit Gedanken verschmelzen heißt ja, die eigenen Gedanken zur Wahrheit zu machen.
Wegzugehen von dem Moment, wo man einen Gedanken als das betrachtet, was er eigentlich ist, nämlich einen Vorschlag unseres Verstandes, einen Vorschlag von 100000, die er bringen könnte, hat sie diesen einen Gedanken genommen und hat ihn innerlich für wahr erklärt und dann entsprechend körperlich natürlich sofort Angstreaktion gezeigt. Der Körper reagiert unmittelbar, wenn er das Gefühl hat, es ist Gefahr im Verzug. Sie stieg nicht ein in das Flugzeug. Sie blieb noch eine Nacht in der Stadt und nahm am nächsten Tag dem Zug. Seitdem versucht sie, ihre Reisen ohne Flieger zu organisieren.
Allein der Gedanke, dass die Situation sich wiederholen könnte, lässt Nadine ausweichen. Flüge, die unbedingt notwendig waren, schaffte sie nur noch mit Beruhigungsmitteln, die sie sich besorgt hatte und alles andere versuchte sie, mit den Zügen, ja, in Europa, in Deutschland zu organisieren. Ihr Leben wurde dadurch deutlich beschwerlicher, wie Du dir sicherlich vorstellen kannst. Sie war nicht mehr so flexibel, die Reisen dauerten länger, die Kollegen wunderten sich, waren verwirrt, warum sie manchmal zum Beispiel nicht mitgeflogen ist, wenn andere Kollegen geflogen sind, warum sie diesen Zusatzaufwand auf sich nahm. Die Angst nahm ihr Stück für Stück ihre Freiheit.
Und da kannst Du jetzt einmal für dich überlegen, wie ist das eigentlich bei dir? Wovor hast Du Angst und welche Freiheiten nimmt dir diese Angst? Wo schränkt sie dich ein? Was kannst Du nicht mehr tun, was Du eigentlich gerne tun würdest, beziehungsweise was total sinnvoll wäre zu tun, aber Du kannst es nicht mehr, weil deine Angst es nicht zulässt. Also, 'n Nadine wurde beschwerlicher, Reisen dauerten länger und die Angst breitete sich dann auch noch aus.
Das ist auch eine Wesensart der Angst. Wenn Angst einmal Fahrt aufgenommen hat, versucht sie sich, ja, wir vergleichen das oft wie mit soner Krake, die dann verschiedene Tentakel auswirft, auf unterschiedlichste Themen zu setzen. Plötzlich war es so, dass auch der ICE Nadine nicht mehr richtig sicher erschien. Sie dachte darüber nach, dass er auf der Strecke Frankfurt Köln über 300 kilometer per stunde schnell fuhr, was passieren könnte, wenn etwas auf den Gleisen liegt und der Zug zum Entgleisen kommt bei dieser hohen Geschwindigkeit. Und so wurde auch Zugfahren beschwerlicher.
Nur war das noch ziemlich alternativlos und sie versuchte, einige Strecken mit dem Auto zu kompensieren und stellte leider fest, dass sich Strecken mit dem Auto zu kompensieren und stellte leider fest, dass sich auch die Angst auf die Hochgeschwindigkeitsfahrten auf der Autobahn gesetzt hatte. Heißt, sie konnte nur noch sehr langsam fahren und auch auf der Autobahn fühlte sie sich nicht wohl. Zugfahrten, Autobahnfahrten, alles wurde beängstigend. Die Situation im Zug zu sitzen, auf die Geräusche zu horchen, Anspannung zu empfinden, Grübeln zu haben. Sie konnte nicht mehr arbeiten im Zug, was anfänglich noch möglich war.
Jetzt saß sie da hoch angespannt und hörte auf jedes Geräusch. Ihre beruflichen Leistungen ließen natürlich nach, weil die Zeit fehlte ihr. Sie konnte nicht mehr so viel arbeiten. Der Chef wurde aufmerksam. Ihm fiel auf, dass sie eben nicht mehr flog, dass sie weniger geschafft kriegte von der Arbeit.
Er bat sie zum Gespräch. Ein perfekter Albtraum für Nadine. Weil sie einmal dem falschen Gedanken gefolgt war, einmal mit dem falschen Gedanken verschmolzen war, nämlich dieser eine Gedanke vor dem Flieger, die Maschine stürzt ab, wenn ich da einsteige, sterbe ich, hatte sich ein Riesentumult Tornado entwickelt. Und es gelang ihr immer weniger auszusteigen, weil die Angst immer raumgreifender wurde, sodass sie sich dann auch entschied, in Therapie zu gehen. Und so ist es häufig und da könntest Du jetzt wieder für dich überlegen, wo hat deine Angst angefangen?
Welcher Gedanke, welcher Moment war's, vielleicht kannst Du ihn greifen, wo deine Angstgeschichte begonnen hat? Oder was sind Momente, wo dein Verstand dir immer wieder Gedanken schickt, die dazu führen könnten, dass Du irgendwann mal in so einen Sog der Ereignisse verstrickt wirst? Deutlich wird das zum Beispiel auch bei Patienten, die Angst haben, krank zu sein. Es gibt unheimlich viele Menschen, die sich mit starken Ängsten rumschlagen, an schlimmen Krankheiten erkrankt zu sein. Ich hab Krebs, ich hab Aids, ich erleide bald einen Herzinfarkt.
Wenn man diesen Gedanken den Raum gibt und mit ihnen verschmilzt und in sie sie zu ja, wenn Du so was zu deiner Wahrheit machst, wenn Du den Gedanken, ich habe Krebs, zu deiner Wahrheit machst, ohne dass bei dir irgendeine Diagnose gestellt wurde, irgendwas gefunden wurde, dann kann das eine Riesenspirale nach sich ziehen. Weil plötzlich vernachlässigst Du irgendwelche Dinge, weil Du denkst, das hat alles sowieso keinen Sinn mehr. Vielleicht begibst Du dich ganz oft zu Ärzten, vielleicht gießt Du aber auch gar nicht mehr zu Ärzten, weil Du denkst, es hat sowieso alles keinen Sinn mehr. Also ganz unterschiedliche Dinge, die sich auf Basis 1 Gedankens entwickeln, der nichts anderes ist und das kann ich nur gebetsmühlenartig wiederholen als ein Vorschlag deines Verstandes. Und als solchen solltest Du ihn betrachten.
Also finde deinen falschen Gedanken, mit dem Du verschmolzen bist und identifizier ihn, wenn Du's kannst. Ansonsten, wenn Du vielleicht gerade in Therapie bist, versuch es, mit deinem Therapeuten herauszufinden, was ist der Gedanke, mit dem Du immer wieder verschmilzt und der deine Ängste geradezu befeuerst? Wie behandelt man also Ängste? Ich geh jetzt mal einen Schritt weiter, weil die Frage ist ja, wie ist Nadine da rausgekommen durch die Therapie? Erst mal, indem sie verstanden hat, dass das nur ein Gedanke ist.
Nicht mehr, nicht weniger. Und dann ist eine klassische Behandlung, wenn es Ängste geht, Exposition nennen wir das. Also sich der Angst aussetzen, in die Situation reingehen, die angstauslösend sind. Deswegen geht man mit Menschen mit Höhenangst auf eine der Kölner Brücken oder man steigt auf den Kölner Dom. In anderen Städten wird es andere ja, Attraktionen geben, die sich dafür anbieten, aber man sagt eben, stelle dich der Angst.
Und wenn Du dich der Angst stellst, zum Beispiel mit deinem Therapeuten, mit Nadine, bin ich ICE gefahren und war mit ihr auf der Autobahn. In dem Moment, wo die Angst so übermächtig wird, die Körperreaktion so stark in diesem Moment drin, da gilt es, sich von dem Gedanken zu distanzieren und sich klarzumachen, es ist nur ein Gedanke. Und wenn ich den Gedanken loslasse und ihn nicht zu meiner Wahrheit mache, dann spür ich direkt eine Erleichterung. Und mit dem Angstgefühl passiert das, was mit allen Gedanken und ja, mit allen Gefühlen und Gedanken passiert. Sie ziehen einfach irgendwann weiter.
Also das nennt man Expositionsbehandlung. Man geht auf die Brücke oder Du kennst bestimmt auch die Fernsehshows, wo die Leute dann die Spinne in die Hand nehmen. Das heißt, ich setze mich meinem Angstreiz aus und während ich das tue, muss mir klar sein, dass die ganzen Angst machenden Gedanken, die mit diesem Reiz zusammenhängen, einfach erst mal nur Gedanken sind, Vorschläge meines Verstandes. Und da weißt Du schon aus den anderen Folgen, die etwas ja, weniger fokussiert auf bestimmte Störungsbilder waren, da Es ist einfach so, Du kannst diese Gedanken vorbeiziehen lassen. Du musst nicht mit denen verschmelzen.
Und wenn dir das gelingt, wirst Du sofort merken, dass die Angst nachlässt und dass weniger angst besetzte Gedanken kommen. Das Vorbeiziehenlassen von Gefühlen und Gedanken kann man üben, am besten, wenn das Gefühl, nämlich hier die Angst, aktiv ist. Also ich war mit mit Nadine im ICE, ich war mit Nadine auf der Autobahn und im Flieger war sie dann schon alleine, weil die ersten beiden Expositionserfahrungen im Zug und auf der Autobahn haben ihr die Technik beigebracht, die Distanzierungstechnik von Gedanken, selbst wenn es grade ein sehr extremer Moment ist. Da konnte ich sehr hilfreich sein und auch dir würd ich empfehlen, wenn Du sagst, okay, ich stell mich jetzt meine Angst, ich geh jetzt einfach mal in die Höhe, dass Du jemanden mitnimmst, der Bescheid weiß, was Du da vorhast. Und der auch so weit ist, dass er dir immer wieder sagen kann, das ist nur ein Gedanke, den dein Verstand dir grade schickt.
Und dann gibt es auch bestimmte Techniken, die manchmal sehr lustig anmuten, wie es einfacher ist, sich von Gedanken zu distanzieren. Zum Beispiel kann man seine Gedanken singen. Und wenn Nadine jetzt in dem Moment den Gedanken singt, die Maschine stürzt gleich ab, ich sterbe und das vielleicht eher in sonem Disco, in sonem Disco Mut tut, ja, dann verliert der Gedanke sofort an Bedrohlichkeit. Oder sie kann den Gedanken mit soner Mickymaus Stimme ganz piepsig sprechen. Die Maschine stößt euch ab, ich sterbe.
Und sofort verliert der Gedanke auch wieder an Kraft und an Macht, weil es einfacher ist, sich von ihm zu distanzieren. Und dann gibt es natürlich auch visuelle Hilfsmittel. Also Gedanken werden auf Wolken gelegt und weggetragen. Fische schwimmen im Aquarium sinnbildlich für die Gedanken und nehmen die Gedanken mit. Blätter treiben auf dem Fluss und Du legst den Gedanken auf 1 der Blätter und der Fluss trägt den Gedanken davon.
Vielleicht, wenn Du eher für die visuellen Hilfsmittel empfänglich bist, könnten das deine Themen sein, wie es einfacher für dich wird, sich vom Gedanken zu distanzieren. Probier's einfach aus. Wichtig ist in allen Situationen, wo Du Angst empfindest, dass Du dich von deinen Gedanken mit dem Satz distanzierst, ich denke grade das, Punkt, Punkt, Punkt musst Du deinen Gedanken einsetzen und dieser Gedanke macht mir Angst. Ich denke gerade das, Punkt, Punkt, Punkt und dieser Gedanke macht mir Angst. Ich lasse diesen Gedanken nun los, er ist nur ein Vorschlag meines Verstandes.
Und zwar 1, der gerade nicht hilfreich ist für mich. Fang an, so zu formulieren und hilf dir selbst, dich von deinen Gedanken stärker zu distanzieren, damit sie auf der Gefühlskörper- und Verhaltensebene an Durchschlagskraft verlieren. Ich weiß, wenn ich das so erkläre, klingt es oft sehr leicht und es ist nicht so leicht. Angst ist ein mächtiges Gefühl, ja? Also wir alle kennen Angst und auch ich kenne Angst sehr gut.
Ich hab vorhin schon ganz am Anfang über meine Spinnenphobie kurz gewitzelt. Das ist tatsächlich so. Also ich, wenn ich eine Spinne seh, erlebe ich eine relativ große Angst, obwohl es einen Teil gibt in mir, in meinem Verstand, der sagt, die ist nicht gefährlich, gibt's einen anderen, der schreit, wenn die dich beißt, wirst Du sterben. Oder oh Gott, ist das schrecklich? Nein, ist das eklig?
Also auch diese Gedanken haut mein Verstand raus, wenn ich eine Spinne sehe und ich weiß, wie kraftvoll das ist. Das heißt, sich einen wirklich angst besetzten Gedanken loszulassen, braucht manchmal ein bisschen mehr Training als einen ja, leichteren, weniger emotional aufgeladenen Gedanken loszulassen. Aber es ist auch eine Frage des Trainings und eine Frage der Entscheidung, mit welchem Gedanken Du gehst. Überlege dir gut, mit welchen Gedanken Du mitgehst und damit schließe ich auch die heutige Folge. Ich werd mich in den nächsten Wochen noch mal dem Thema Angst widmen, weil ich's so wichtig finde.
Heute waren wir eher auf der folgischen Seite, also Angst vor ganz konkreten Dingen oder Situationen. Und ich werde demnächst eine Folge machen, die auf ja, weniger greifbare Ängste geht. Ängste verlassen zu werden, Ängste nicht geliebt zu werden, Ängste kritisiert zu werden. Und es gibt auch da eine 1 ganz bestimmte Störung, über die ich 'n bisschen erzählen werde, die generalisierte Angststörung. Ja, freu dich drauf, wenn die Folge kommt.
Ich hoffe, die heutige Folge hat dir schon wieder einen guten neuen Anknüpfungspunkt für deine Ängste gegeben, mit denen Du zu tun hast. Wenn sie dir gefallen gefallen hat, freu ich mich wie immer über ein Like bei Facebook, Instagram, iTunes, eine tolle Bewertung. Wie auch immer Du deine Zufriedenheit ausdrücken willst, tu das gerne öffentlich, dann hilfst Du mir, diesen Podcast in die Welt zu bringen. Ja, und damit sag ich jetzt auch für heute, tschüs, deine Sabine. Genieß deinen Tag.
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