Du möchtest dich endlich wieder ruhig und frei fühlen. Diese Mediation ist ein guter Einstieg. Sorgen, Ängste, Stressthemen einfach loslassen. Die Imagination mit hypnotherapeutischen Elementen hilft dir dabei. Mach sie mehrfach, um ihre volle Wirkung zu spüren.
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Hey, hallo. Herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften und Gestressten, deren Leben besser werden darf. Mein Name ist Sabine Bimmler. Ich bin Psychotherapeutin aus Köln, systemischer Coach und ich möchte dich einladen, heute eine Meditation zu machen. Und diese Meditation ist genau richtig für dich, wenn Du im Augenblick den Kopf voll mit Stressthemen und Sorgen hast, denn es geht darum, Belastendes loszulassen.
Ich hoffe, Du hast Lust, diese imaginative Reise mit mir zu begehen. Und dazu wäre es wichtig, dass Du einen entspannten Ort hast. Es kann auch beim Spaziergang sein. Tatsächlich ist das hier aber eine Meditation, wo ich dir ja, raten würde, bei der ich dir raten würde, zu liegen oder irgendwo bequem zu sitzen. Also such dir einen Ort, an dem Du etwa 20 Minuten ungestört bist und freu dich auf eine wunderbare, entstressende Meditation.
Nimm dir erst einmal Zeit, eine gute Position für dich zu finden. Eine Position, in der Du bequem sitzen und liegen kannst. Kontrolliere noch einmal, wie sich dein Körper anfühlt. Vielleicht möchtest Du ihn noch ein wenig zurechtrücken, bevor Du beginnst, und dann erlaube dir, innerlich ruhig zu werden. Dazu ist es nicht notwendig, dass Du jetzt schon innerlich ruhig bist, aber Du darfst dir erlauben, innerlich ruhig zu werden.
Wichtig ist, dass Du von nun an nichts wollen musst. Du kannst diesen Prozess einfach beobachten. Diese Zeit ist deine Zeit. Während ich fortfahre, kannst Du innerlich wiederholen, was ich sage wie ein Echo. Den meisten Menschen fällt es leichter, sich zu entspannen, wenn die Augen geschlossen sind.
Die Augen schließen, bewusst durchatmen und sich erleichtert nach innen zu wenden. Das kann sehr gut tun. Das, was von außen kommt, kann immer bedeutungsloser werden, so wie ein Fußabdruck, der vom nächsten Regen weggewischt wird. Für manche Menschen ist es hilfreich, sich dem eigenen Atem zuzuwenden. Wenn Du so weit bist, wende dich deinem Atem zu, seinem Kommen und Gehen.
Spür, wie er durch die Nase einströmt und dich erfüllt, wie er vom Körper erwärmt wird und wie er durch die Nase langsam ausströmt. Das ruhige Atmen führt oft auch zu innerer Ruhe. Beobachtet, zuerst wird der Rachenraum erfüllt, kühl und angenehm, dann folgt die Luft auf dem Weg in die Bronchien weiter und weiter. Und auch tiefer bis in die kleinsten Verästelungen der Lunge. Mit jedem Einatmen immer weiter und tiefer gelangt die Luft.
Über das Blut wird sie verteilt in alle Organe. Alles wird gut versorgt. Wenn der Atem tief geht, kann die Ausatmung immer ruhiger und gelassener werden. Mit der Einatmung kannst Du im Laufe der Zeit immer mehr und mehr Entspannung in dich aufnehmen und mit dem Ausatmen schickst Du alles weg, was dich stört. Jedes Einatmen bedeutet auch annehmen und jedes Ausatmen, zustimmen und loslassen.
Dieser ewige Rhythmus ist auch ein Bild für die Einstellung zu sich selbst. Ein, annehmen, aus, zustimmen. So wie ich bin, darf ich sein. Ich kann mir jetzt zustimmen, mich innerlich annehmen. Aus eine Zustimmung geben dafür, wie ich bin.
Über kurz oder lang wird deine Atmung nun tiefer werden. Natürlich hat jeder Mensch Dinge, die er noch ändern kann, Dinge, die er bereut, Dinge, die er an sich nicht mag. Es ist wirklich gut, dass Du weißt, dass Du dich weiter ändern kannst. Neue Dinge lernen, neue Kontakte knüpfen, Aufgaben lösen, dich immer weiterentwickeln. Und Zustimmung bedeutet auch, einen Punkt zu finden, irgendwie anzukommen, ruhiger zu werden und gelassener, mit dir vertraut.
Vielleicht bleibst Du noch einen kleinen Moment in dieser Ruhe und genießt deine Entspannung. Mit der Zeit wird der Zustand der Entspannung noch weiter zunehmen, sich mehr und mehr vertiefen. Nimm dir den Moment des Schweigens, der jetzt folgt, ganz für dich. Langsam wird es dir möglich, die Ruhe zu genießen. Lass den Körper schwer und leicht werden.
Was dich herum ist, wird immer bedeutungsloser. Was zählt, ist die Wendung nach innen und die darf mit jedem Atem zunehmen. Die leichte Schwere der Entspannung stellt sich ein. Stell dir ein großes Bündel bunter Balance vor direkt über dir. Es sind große, prall mit Helium gefüllte Ballons.
Sie haben vielleicht verschiedene Farben, unterschiedliche Formen. Manche sind glänzend, andere wie einfache, bunte Ballons. Alle sind richtig groß. Wenn ich sie loslassen würde, würden sie sich gleich hoch in den Himmel bewegen, denn sie sind leichter als Luft. Aber ich halte sie noch fest.
Es sind viele Balance, ein großes Bündel, mehr als ein Verkäufer auf dem Jahrmarkt sie halten könnte. Und dieses große Bündel ist jetzt genau über dir. Nimm wahr, wie es aussieht. Ich nehme jetzt die Balance, die Schnur und gebe sie dir in die Hand. Und Du spürst, wie die Schnur nach oben zieht.
Die vielen Ballons ziehen stark nach oben. Du spürst es in deinem Unterarm und sie ziehen und ziehen. Sie wollen immer leichter werden, höher werden. Du fühlst dich vollkommen wohl. Immer je wohler oder immer wohler, je höher die Balance wollen und je stärker sie an deiner Hand ziehen.
Du hast fast das Gefühl, Du hebst mit ab mit den Ballons. Nicht Du machst das, dein Unterbewusstsein macht das. Das bedeutet, dass dein Unterbewusstsein diesen leichten Sog nach oben fühlen kann, die Entspannung. Und damit ist das Unterbewusstsein weit geöffnet für all das, was jetzt kommt. Stell dir vor, Du könntest in jeden dieser Balance einen belastenden Gedanken, eine Sorge, eine wiederkehrende Geschichte deines Verstandes hineinlegen, die dich belastet.
Alles, was Du loswerden möchtest, darfst Du in diese Balance hineinlegen. Und Du weißt, dass Du diese Balance jederzeit loslassen kannst. Alles, was dich beschwert, bedrückt, was dich hindert, innerlich frei zu sein, kann jetzt auf geistige Art und Weise in deine Balance fließen? Es kommt aus deinem Körper, aus deiner Seele, aus deinen Gedanken. Vielleicht sind es sehr spezifische Belastungen, die Du hier benennen möchtest.
Vielleicht sind es sehr alte Belastungen, die Du benennen möchtest. Vielleicht sind es aber auch aktuelle Themen, von denen es grad so viele gibt, die Du kaum loslassen kannst, die dich nachts aus dem Schlaf reißen. Da gibt es Ängste, Stress, Unsicherheit, Das Gefühl, einsam zu sein, das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben. Das Gefühl, allein zu sein. Und haben nicht die meisten Menschen eine Vorstellung von dem Gefühl, sich wirklich frei und gelöst zu fühlen?
Eine Leichtigkeit, eine Beweglichkeit, dem Gefühl, einen Raum zu geben. All das, was dich beschwert und bedrückt und dich hindert, innerlich frei zu sein, zu lange schon, kann jetzt auf geistige Art und Weise in die Balance fließen. Deine inneren Bilder, Worte, die wehtun, Stimmung, die damit zu tun haben. Dein Kopf, der immer arbeitet, der immer neue Geschichten produziert, der immer neue Informationen von außen aufnimmt, bewerten, Vorwürfe, Groll, Beschimpfungen, das Gefühl, nicht genug geliebt zu werden. All das darf nun in die Balance fließen.
Die Glaubenssätze, die dich behindern bei dem, was Du dir wünschst, sie fließen auch hinein. Überzeugungen, die dich aufhalten, sie fließen hinein. Und es beginnt zu fließen all das, was Du loslassen möchtest aus deinem Herzen heraus, aus dem Körper, aus dem Geist. Jede einzelne Zelle befreit sich von ihren Lasten. Alles fließt in die Balance.
Es ist wie ein Frühjahrsputz in deinem Innern. Du entrümpelst, entledigst dich alter Sachen, die niemand mehr braucht. Schau in alle Ecken, kehre aus, entrümpel deine Seele und schüttle die Bürde von deinen Schultern. Und all die Beschwernis fließt in die Balance. Und vielleicht spürst Du jetzt, dass der Zug der Balance etwas weniger geworden ist, dass sie sich etwas voller und schwerer anfühlen.
Sie haben genug Kraft, immer noch nach oben zu steigen, aber sie tragen eine Last in sich. Lass dir Zeit. Es gibt unendlich viel Zeit. Dein Inneres weiß, was Du loszulassen bereit bist und was noch zu behalten ist. Und ab irgendeinem Zeitpunkt, vielleicht braucht es dafür noch einige ruhige, tiefe Atemzüge, vielleicht sogar noch eine ganze Minute Zeit, wirst Du tiefere Arbeit tun.
Du wirst mit deinem inneren Auge deine gefüllten Balance betrachten und Du wirst dich von dem Gesammelten darin verabschieden. Und wenn Du damit fertig bist, dann werden deine Hände, deine Hand sich öffnen und die Balance werden zum Himmel steigen. Vielleicht spürst Du schon, wie deine Hände überraschenderweise schon die ruckartigen kleinen Bewegungen machen, die so typisch sind, weil Du die Balance loslassen möchtest. Die Anspannung vom Halten geht raus aus deiner Hand und Du lässt los. Und Du auf, Du beobachtest all das mit aufmerksamer Neugierde.
Gibst dir Zeit, während sich der Prozess von alleine vertieft. Die Balance fliegen immer weiter davon. Deine Hände, die eben noch festgehalten haben, werden immer entspannter und es geht dir von Sekunde zu Sekunde besser. Loslassen. Besser und immer besser.
Und während deine Hände langsam in eine bequeme Position zurücksinken, eröffnen sich neue Wege, neue Möglichkeiten für dich. Es ist egal, ob Du das jetzt schon spürst, diese neuen Erfahrungen prägen sich auf jeden Fall tief in dir ein. Und es mag sein, dass neue Träume deinen erholsamen Schlaf beflügeln. Deine Hand liegt bequem irgendwo auf und Du bist frei und nichts und niemand kann dir die Freiheit nehmen. Und nun ist neuer Freiraum in dir entstanden.
Neuer Raum, der sich von jetzt ganz allein mit Neuem und Gutem füllt. Dir wird bald klarer sein, wie eine Lösung für dein Problem aussieht. Dir wird klarer sein, wie Du besser für dich sorgen kannst. Dir wird vermutlich auch klarer sein, wie Du bestimmte Themen lösen kannst, dich von Verhaltensweisen lösen kannst. Und in diesem Vertrauen kannst Du dich noch einmal mit deinem Atem verbinden und ihn deutlich spüren.
Er fließt immer noch entspannt und ruhig. Er versorgt dich gut. Und langsam nähern wir uns nun wieder dem Jetzt und Hier an. Ich zähle dazu langsam von 5 rückwärts auf 1 und Du lässt dir Zeit. Mit jeder Zahl wirst Du ein wenig mehr aus diesem Zustand auftauchen.
5. Bei 4 beginnst Du, dich langsam wieder in dem Raum zu orientieren, indem Du bist. 4. Bei 3 spürst Du deinen Körper wieder ganz genau. 3.
Bei 2 wird dein Kopf präzise in dieser Situation hier sein. Du wirst das Bedürfnis spüren, dich zu bewegen. 2. Bei 1 wirst Du die Augen öffnen und wieder ganz wach und aufmerksam sein. Du wirst dich angenehm und aktiv fühlen.
1. Bedanke dich bei dir, dass Du dir die Zeit für diese Übung genommen hast. Sei geduldig und mitfühlend mit dir, wenn es vielleicht nicht an allen Stellen gelungen ist, bei meiner Stimme, beim Text, bei der Übung zu bleiben. Und in diesem Sinne wünsche ich dir jetzt noch einen wundervollen Tag oder eine wundervolle Nacht, je nachdem, was bei dir ansteht. Bis bald.
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