Mach mal eine Pause und sei für einen Augenblick nur bei Dir. Dabei darfst du mit viel Wärme und offenem Herzen auf dich schauen. Selbstliebe und Selbstannahme sind die Basis deines Wohlbefindens. Diese Mediation hilft dir dabei. Ich wünsche dir eine gute Zeit.
Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit.
Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.
Vollständiges Transkript · 1.448 Wörter · etwa 7 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
Hey, deine Meditation für mehr Selbstliebe. Such dir einen bequemen Ort, einen Ort, an dem du ungestört bist. Du brauchst etwa 10 Minuten Ruhe für dich und für dein Fokusthema, das Thema Selbstliebe. Leg dich hin oder setz dich bequem hin und gib all dein Gewicht an den Untergrund ab. Spüre, wie die Schwerkraft an deinen Beinen, an deinen Füßen, an deinem Po, an deinem Rücken, an deinem Kopf zieht.
Und lass dich in diese Schwerkraft hineinsinken. Mit jedem Ausatmen wird dein Körper etwas schwerer. Beine, Arme, Schultern, alles sinkt nach unten, alles setzt sich. Und ein angenehmes, tiefes Gefühl macht sich breit in dir. Sucht sich einen Raum.
Gib dem nach und lass mit jedem Ausatmen noch mehr von dir abfallen und lass dich in diese angenehme Schwere hineinsinken. Vielleicht hast Du deine Augen schon geschlossen. Wenn nicht, kannst Du das jetzt gerne tun. Wenn dir das unangenehm ist, so such dir einen festen Punkt, den Du mit deinem Blick festhältst. Dieser Punkt darf irgendwann ruhig verschwimmen.
Du fixierst ihn und mit der Zeit wirst Du merken, ist das ein Automatismus. Du schaust gar nicht mehr genau hin, aber dein Blick ist gebunden. Sollten deine Augen zu sein, wunderbar, dann fühl die Schwerkraft auch in deinen Augapfel und lass sie noch tiefer in deine Augenhöhlen sinken. Mit jedem Ausatmen darf die Schwere sich mehr ausbreiten. Ich lade dich ein, mit mir auf eine Reise zu gehen.
Eine Reise, die ein Thema, ein gemeinsames Thema hat, das Thema Selbstliebe. Ich möchte dir davon erzählen und Du kannst sicher sein, dass alles, was für dich wichtig ist, bei dir ankommt. Du kannst einen Teil deines Geistes bewusst kontrollieren und mir zuhören Und da gibt es einen großen Teil in deinem Geist. Er ist frei und deiner Kontrolle nicht zugänglich und auch er hört zu. Und so wird auch dein Unbewusstes sich das aus dieser Meditation nehmen, was für dich hilfreich ist.
Du kannst also entspannen. Es geht nicht darum, besonders gut aufzupassen, es geht darum, zu vertrauen. Darauf zu vertrauen, dass Du alles mitbekommst, was für dich wichtig ist. Und so wird es sein. Stell dir vor, Du bekommst ein Baby.
Egal ob Mann oder Frau, ihr bekommt ein Kind, Du bekommst Nachwuchs. Vielleicht hast Du ja sogar schon Kinder, dann weißt Du, wie das ist. Man freut sich auf dieses kleine Wesen, was da irgendwie entsteht und auf die Welt kommt. Und dann ist es da. 99.9 Prozent aller Eltern lieben dieses Wesen.
Bedingungslos. Einfach nur, weil es da ist, weil es ihr Kind ist und weil wahrscheinlich Hormone Körper ein Übriges dazu tun. Die Natur hat vorgesorgt, Eltern lieben ihre Kinder. Stell dir vor, das wäre anders. Eltern würden das Kind anschauen und würden denken, oh nein, wir hätten aber gern eine andere Kopfform.
Ah, das mit der Augenfarbe hat leider auch nicht geklappt. Mensch, der oder die hat aber komische Füße, komische Hände und irgendwie wollten wir es auch größer, kleiner, dicker, dünner, breiter, weniger aktiv, aktiver. Ein Zustand, wo Eltern anfangen würden, mit diesem Wesen zu hadern, was die Natur ihnen geschenkt hat. Und was würden sie alles verpassen? Sie würden nicht in diese Liebe kommen.
Sie würden nicht in die enge Verbindung mit dem Kind kommen. Sie könnten gar nicht all das sehen, was das Kind mitbringt. Und Sie könnten auch nicht die Verletzlichkeit, die Gefühle, die Emotionen, die Bedürfnisse dieses Kindes wahrnehmen. Es würde alles nicht funktionieren und das Kind würde den Schutz, den es so dringend braucht, die Unterstützung, auf die es so sehr angewiesen ist, nicht bekommen. Wir Menschen können uns nicht aussuchen, wie unser Baby ist.
Es wird uns, ich setze das in Anführungsstrichen zugeteilt. Wir nehmen an, was dort zu uns kommt, ohne Einfluss darauf, wie dieses Wesen sein wird. Du weißt, wir sprechen heute über Selbstliebe und vielleicht kannst Du schon erahnen, was die Analogie in dieser Geschichte ist. Die Welt, das Schicksal, das Leben hat dich zu dem gemacht, was Du bist, hat dich auf die Welt gegeben. Wenn Du ins Hadern kommst mit dem, wie Du bist, zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein, mit diesen Schwächen, mit jenen Schwächen und das schaffst Du nicht und das schaffst Du nicht, dann fehlt dir die Wahrnehmung dafür, was an dir alles ganz wunderbar ist.
Wenn Du in diesem Hadern und Zaudern feststeckst, ist der Blick verstellt auf all das, was dich ausmacht. Deine Verletzlichkeit, deine Gefühle, deine Bedürfnisse, deine Stärken, all das, was Du mitbringst, all das, was Du schon geleistet hast, kannst Du in dem Moment nicht sehen. Und ich möchte dich einladen, dir für einen Testzeitraum von mindestens 4 Wochen zu erlauben, dich einfach einmal so zu mögen, anzunehmen, zu akzeptieren, wie Du bist. 4 Wochen lang ohne Selbstkritik, Zaudern, hadern, inneres Schimpfen, destruktive Kritik. 4 Wochen voll mit positiver Grundannahme von dir selbst.
Dich sehen, wie Du bist mit all deinen Gefühlen, Bedürfnissen, Gedanken, Schwierigkeiten. Dir ein guter Partner, eine gute Partnerin sein. Trösten, mitfühlen, dich unterstützen, dir zuhören, dir Zeit für dich nehmen, in guter Verbindung mit dir selbst sein. Dazu lade ich dich herzlich ein. Es ist eine Möglichkeit, deinem Fokusthema näherzukommen und 4 Wochen sind sehr kurz.
Wenn Du feststellst, dass dein Leben sich dadurch irgendwie negativ verändert, dann kannst Du jederzeit deine alten Verhaltensweisen wieder aufnehmen. Aber in diesen 4 Wochen darfst Du dich ertappen dabei, wenn Du in alte Gewohnheiten zurückfällst. Du darfst dir sagen, nein, ich habe eine vierwöchige Pause davon. Ich probiere etwas ganz anderes. Ich probiere Selbstannahme, Akzeptanz, Selbstmitgefühl, Selbstfürsorge.
Ich kümmere mich gut mich. Ich mich. Ich bin gut zu mir. Ich unterstütze mich. Ich ermutige mich.
Ich tröste mich. Ich bin für mich da. Diese 4 Wochen sind sehr, sehr kraftvoll. Das kann ein großer, großer Schritt für dich werden und es warten ganz viel tolle Erkenntnisse. Und selbst wenn es dir sehr schwerfällt und dir es oft nicht gelingt, jeder Moment, wo Du dir ein so zugewandter Partner bist, ist ein wunder, wunder, wundervoller, wertvoller Moment.
Deswegen wünsche ich dir ganz, ganz viele davon. Und ich ermutige dich und lade dich ein, diesen Prozess in diesen 4 Wochen mit Sätzen und Affirmationen zu begleiten, die dieses Gefühl stärken. Ich mag mich. Ich bin okay so, wie ich bin. Ich bin Mensch.
Ich habe Stärken und ich habe Entwicklungsfelder. Manchmal habe ich Angst vor Herausforderungen. Manchmal schaffe ich nicht all das, was ich mir vorgenommen habe. Ja, so bin ich. Ich bin weit von perfekt.
Ich bin ich. Ich bin Mensch und ich bin wertvoll. Und ich bin tief mit mir verbunden und ich schenke mir Raum und Aufmerksamkeit und Zeit. Ich spüre in mich hinein, ich möchte mich kennenlernen. Ich möchte mich neu kennenlernen.
Ich möchte ohne die ganzen Sätze sein, die man mir irgendwann über mich mitgegeben hat und eingepflanzt hat. Ich möchte mich ganz neu entdecken mit einem, ja, neugierigen Anfängergeist. Ohne Bewertung, ohne Verurteilung, sondern mit offenem und wachem Blick für all das, was da ist. Und so möchte ich mich anerkennen und lieben, so wie ich bin, denn ich weiß, ich hab nur mich. Ich habe mich.
Ich bin mir von der Natur gegeben und mit mir darf ich ein Leben lang sein. Und diese Zeit gestalte ich schön und wundervoll, denn ich bin es mir wert. Verbinde dich noch einmal mit deinen Atem. Spüre hinein, wenn Du diese Sätze denkst, was das in dir für eine Resonanz erzeugt, was das verändert. Und übe dich in dieser Art von Selbstdialog täglich, minütlich, immer wieder und wieder.
4 Wochen lang. Das ist das Experiment. Und dein Atem hilft dich hilft dir, dich zu spüren. Und der Atem lässt dich auch spüren, dass Du dich bewegst, dass Du lebst und da geht es drum, jetzt auch noch weiter in die Bewegung zu kommen. Arme, Beine, Hände, Füße ein bisschen zu bewegen, Fäuste zu beilen, Zehen zu krallen und dich wieder zu aktivieren, denn die Meditation neigt sich nun dem Ende und gleich wirst Du wieder in den Tag starten.
Wach mit frischem Geist oder mit einem sehr entspannten Geist, wenn es vielleicht schon Abend ist und Du dich auf das ins Bett gehen vorbereitest. Fokussiere den Zustand, den Du jetzt brauchst, wenn Du aus dieser Meditation erwachst Und sorge dafür, dass dein Körper dieses Gefühl aktiviert und dich mit diesem Gefühl, was für dich jetzt gerade wichtig ist, langsam aus dieser Meditation zurück in den Tag, in den Abend lässt. Schön, dass Du dir die Zeit genommen hast. Ich freue mich auf das Experiment mit dir. Ich darf dich ja einige Tage dabei begleiten und ich wünsche dir wertvolle 4 Wochen für dein Experiment, voll mit Selbstliebe.
Tschüs, deine Sabine
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