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Beziehungen Folge 94 · 30. Juli 2020 · 19 Min
Cover: Radikale Akzeptanz und Liebeskummer

Radikale Akzeptanz und Liebeskummer

0:00 19 Min

Worum geht's?

Radikale Akzeptanz. Ein Schlüssel für ein leichteres Leben, gerade im Rahmen von Krisen. Und Liebeskummer ist eine große Krise. Jeder, der schon einmal richtigen Liebeskummer hatte, kennt den damit verbundenen Schmerz. Bekomme hier konkrete Ideen, wie du radikale Akzeptanz in Krisenzeiten für dich anwenden kannst.

Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit. 

Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.

Zum Nachlesen

Vollständiges Transkript · 2.546 Wörter · etwa 13 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, hallo, herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Mein Name ist Sabine Bimmler. Ich freu mich, dass Du heute wieder zuhörst. Es geht das Thema radikale Akzeptanz und dieses in Verbindung mit Liebeskummer. Wieder geht die Folge auf einen Zuhörerwunsch zurück.

Dem Wunsch nehme ich mich gerne an, weil ich weiß, dass Liebeskummer ein unerträglich trauriges Gefühl, ein Zustand ist, in dem man jede Hilfe gebrauchen kann. Wenn Du Spaß hast an Dingen, die dein Leben anders machen, es ja, mit mehr Gelassenheit, Zufriedenheit ausstatten, komm doch auch gerne in meine Facebook Gruppe ACT, das Leben lieben heißt die und Du bist da herzlich willkommen. Stell mir einfach bei Facebook eine Beitrittsanfrage, dann gibt's 3 Fragen zu beantworten. Ich freu mich, wenn Du dazukommst. Wir sind schon über 200 Menschen dort.

Jetzt aber zurück zum Thema Liebeskummer. Wer schon einmal Liebeskummer hatte und ich denke, das trifft auf die meisten von euch da draußen zu, der weiß, dass es ein unsäglich unerträglicher Zustand ist. Und auch wenn es häufig belächelt wird, weil man weil wegen 1 Beziehung in einen solchen Zustand rutscht, vergleiche ich diesen Zustand oft mit Trauer. Wenn jemand einen Menschen verloren hat, der ihm nahesteht, dann verstehen alle ringsrum, was für ein schreckliches Erlebnis das ist. Wenn jemand einen Menschen verliert, weil eine Beziehung auseinandergeht, sinkt dieses Verständnis doch erheblich ab.

Und dabei ist die Trauer, der Trauerprozess tatsächlich ähnlich, weil wir nämlich Dinge loslassen müssen. Dieser Mensch, mit dem wir nicht mehr in Beziehung sind und aber auch das Lebenskonzept, was damit verbunden ist. Wenn Du in 1 Beziehung bist, dann glaubst Du ja, dass das die eine Beziehung ist, die ein Leben lang halten wird. Sonst wärst Du wahrscheinlich nicht in dieser Beziehung. Das ist dieser Mensch, den Du als dein Partner, als deinen Seelenverwandten, als ja dein Liebesobjekt gefunden hast und Du möchtest, dass das bleibt, dass dieser Zustand bleibt.

Und Du glaubst, dass es klappen kann. Ganz fest glaubst Du daran, Du willst diese Beziehung, Du willst diesen Menschen in deinem Leben halten, diese Beziehung erhalten. Dieser Optimismus, der damit einhergeht, den brauchst Du, schwierige Zeiten in Beziehungen zu meistern, durch Krisen zu gehen. Es ist also ganz wichtig, dass dieser Glaube an am Ende wird alles gut bei 1 Beziehung unerschütterlich ist, fast unerschütterlich. Wenn Du nicht mehr an ein gutes Ende 1 Beziehung glaubst, dann ist es tatsächlich Zeit zu gehen, wenn die Hoffnung irgendwann erlischt.

Dann tritt also Liebeskummer auf den Plan. Entweder Du wirst verlassen oder Du wurdest verlassen. Oder ihr habt euch getrennt, weil die Beziehung gezeigt hat, dass miteinander doch ja, weniger lebenswert ist als ohne einander. Manchmal trifft man sich zum falschen Zeitpunkt, manchmal sind die Rahmenbedingungen irgendwie falsch und es klappt einfach nicht. Und Du kommst in diesen Trauerprozess.

Du lässt einen Menschen los und Du lässt ein Lebenskonzept los. Also braucht es das Gefühl des Abschieds und das weißt Du, das Gefühl des Abschieds ist die Traurigkeit. Und diese Traurigkeit kommt in Wellen und sie ist intensiv und Gedanken befeuern sie immer wieder. Und eine Lösung, eine Idee, wie Du damit fertig werden kannst, möchte ich dir heute vorstellen und zwar im Sinne der radikalen Akzeptanz. Radikale Akzeptanz fängt erst einmal damit an, dass Du die Realität so annimmst, wie sie gerade ist.

Radikale Akzeptanz hilft dir, in eine innere Gelassenheit zurückzufinden und dich in dem neuen Zustand zu reorientieren, neu zu orientieren, dir einen Überblick zu verschaffen. Viele Menschen glauben, wenn ich etwas akzeptiere, dann gebe ich auf, obwohl ich eigentlich dranbleiben müsste, es zu verändern. Und gerade bei Beziehungen ist es häufig der Fall, dass sie tatsächlich zu Ende sind und obwohl dein Verstand noch darum kreist, wie Du das Ganze retten kannst, wie Du das wieder ja beleben kannst, wie Du es reaktivieren kannst, ist es meist gar nicht sinnvoll. Und radikal zu akzeptieren, was gerade ist, heißt eben nicht aufzugeben, sondern es heißt anzunehmen, was das Leben gerade für dich bereithält. Und das ist in diesem Fall eine Trennung.

Es war ein Versuch, wenn ich mich jetzt auf den Zuhörerwunsch beziehe, mit jemandem eine Beziehung zu beginnen, der sich als guter Freund etabliert hat, den man schon lange kennt, von dem man weiß. Und der Schritt ist wahrscheinlich gut überlegt worden. Und trotzdem hat es nicht geklappt, weil dann für eine Liebe, für eine Beziehung doch noch andere Dinge notwendig sind. Radikale Akzeptanz heißt also, anzunehmen, was gerade ist und nicht aufzugeben. Es geht darum, den Status quo vollständig anzunehmen und wenn wir das getan haben, entsteht Potenzial für eine Veränderung in der Zukunft.

Wenn wir aber im Augenblick mit dem hadern, was wir nicht mehr haben, dann wird dieser Weg für eine neue Veränderung für die Zukunft gar nicht frei gemacht und wir hängen wie fest. Also nimm an, was ist und löse dich von dem Gedanken, dass es irgendetwas mit Aufgeben zu tun hat, sondern dass es der 1. Schritt dazu ist, eine Neuorientierung zu wagen. Es ist sozusagen so, dass unser Körper, wenn wir mit großen Gefühlen zu tun haben, auf die ganzen Kapazitäten unseres Gehirns gar nicht mehr so zugreifen kann. Wenn Du in diesen Annahmezustand kommst, dann machst Du es deinem Gehirn, insbesondere bestimmten Regionen im Gehirn, erst wieder möglich, ihre Arbeit, ihre Lösungsorientierung, ihre Problemlösefähigkeiten.

Anstatt sozusagen im Reptiliengehirn festzuhängen und nur noch schwarz oder weiß zu sehen und schnelle Lösungen herbeizusehen. Du hilfst also auch deinem System bei der Verarbeitung von Rückschlägen, Niederlagen und hier in diesem Fall beim Ende der Beziehung. Dein Widerstand gegen die Annahme verstärkt deinen Schmerz, weil es immer mehr unangenehme Emotionen hervorhebt, die der Akzeptanz ja noch weniger den Weg ebnen, als der reine Schmerz des Liebeskummers es schon tut. Oft können wir Dinge nicht akzeptieren, weil wir noch sehr stark in der Bewertung sind. Wir halten das, was da passiert ist, für irgendwie unfair.

Oder wir reiben uns damit, weil es mit unseren Werten nicht konform geht, weil wir uns respektlos behandelt fühlen, weil wir uns ausgenutzt fühlen. Oder es ist eine so große Enttäuschung, weil wir wirklich, wirklich positive, optimistische Hoffnung dort reingesetzt haben. Oder wir finden es aus einfach irgendwelchen anderen Gründen nur schlecht. Und Du weißt, im Sinne der Achtsamkeit ist das Verbleiben auf der Beschreibung und nicht in die Bewertung gehen eine mögliche Lösung, die dich der Akzeptanz auch ein Stück näher bringt. Ein achtsamer Umgang, der davon Abstand nimmt, die Dinge zu bewerten, sondern einfach nur zu beschreiben.

In dem Fall des der des Themenwunsches für heute, ja, wir haben es versucht. Wir haben beide investiert. Wir haben uns bemüht und dann hat das Ganze doch ein ja, sehr jähes Ende gefunden, je im Sinne von zeitlich abrupt und unerwartet. Wenn Du es schaffst, diese Sätze wie, das ist so schrecklich und das ist so gemein und wieso passiert das immer mir, all diese Gedanken zu unterlassen, dann glaub mir, gibst Du deinem Gehirn, deinem Verstand und deinen Emotionen einen anderen Lösungsraum. Er ist notwendig für den Prozess, in dem Du bist.

Und diese Grübeleien, von der die Zuhörerin berichtet hat, die sind ganz typisch dafür, dass Du in diesem Reptiliengehirn festhängst. Man hat es hat sich wie festgesetzt, dass man immer wieder nach den einfachen schnellen Lösungen sucht, dass man glaubt, es gibt dieses eine, was man finden kann, was die Situation noch mal verändert. Oder man rekapituliert im Sinne der Bewertung noch mal, wie gemein das war, wie schlimm das war, was alles passiert ist, was man hätte anders machen können. Man spielt die Situation und den Schmerz wieder und wieder durch. Wenn Du in die Akzeptanz kommst, in das es ist, wie es ist gerade, dann wirst Du merken, dass diese Gedanken keinen Platz mehr haben.

Weil wenn Du diesem Satz vertraust, wenn der Resonanz in dir findet, dann ist es einfacher, die Grübelung, die Grübeleien zu unterlassen. Weil wozu? Du weißt eine meiner Lieblingsfragen. Ich frage immer, wozu? Grübeln hat keinen Sinn und hat keinen Zweck.

Es gibt kein Wozu. Es ist ein Mechanismus, wo unser Verstand sich aufhängt, sich an etwas festbeißt und immer wieder die gleichen Runden dreht, wie so ein Auto auf der Carrera Bahn früher. Es passiert aber nichts Neues, es kommen keine neuen Impulse. Und deswegen gilt es, diese Fahrt zu unterbrechen, indem man zu sich sagt, hey, verstanden, ich durchdenk es nicht wieder. Ich stoppe jetzt, weil es ist sinnlos.

Ich habe es schon so oft durchdacht und ich finde keine Lösung und ich nehme es erst mal an, wie es ist. Und zwar mit dem Schmerz, den ich gerade habe. Und im Rahmen von diesem Prozess findet eine Neuorientierung statt und ich gehe weiter und so bekommt die Problemlösung letztendlich auch neue Impulse. Was heißt das ganz konkret? In, gerade wenn wir über Liebeskummer nachdenken, ist es erst mal wichtig, sich selber zu beobachten und aufzudecken, wo man sich eigentlich den Prozess weiterhin erschwert.

Etwas ganz Typisches ist, dass man in so 1 Illusion hängen bleibt. Es hätte doch klappen können. Oder wir versuchen's bestimmt noch mal und dann wird es diesmal klappen. Oder er bereut sicherlich, dass er sich so je aus der Beziehung verabschiedet hat. Ich weiß nicht genau, was deine Sätze sind, aber es sind Sätze, die dich in eine Illusion führen und die das Ganze, was passiert ist, bagatellisieren.

Und wenn Du in die Bagatellisierung gehst, wenn Du das Ganze klein redest und es dir schön redest, indem Du sagst, es wird bestimmt noch alles gut, verhinderst Du den Verarbeitungsprozess, der dich in den Schmerz führt und durch den Schmerz hindurch, der notwendig ist. Frage dich vielleicht auch in einem nächsten Punkt noch mal, welche tiefere Erfahrung es dir eigentlich geht. Du möchtest, dass diese Beziehung doch wieder reaktiviert wird. Du willst vielleicht, dass dein Partner zu dir zurückkommt. Warum eigentlich?

Bist Du vielleicht eher gekränkt, weil dein Partner dich verlassen hat? Ist es wirklich der Liebesschmerz? Hast Du das Gefühl, nur mit diesem Partner kannst Du glücklich sein? Geht es dir darum, überhaupt in 1 festen Beziehung zu leben, egal ob mit diesem Partner oder mit jemand anderes? Also hinterfrage, warum der Schmerz so groß ist und was dich genau in dieser Situation eigentlich treibt, was Du dir wünschst, was deine Bedürfnisse sind.

Was in allen Lebenslagen gut funktioniert und auch hier überlege und aktiviere mal, was deine altbewährten Strategien für schwierige Situationen waren. In der Vergangenheit musstest Du sicher schon häufiger unangenehme Situationen mit viel innerem Schmerz lösen. Wie hast Du das geschafft? Was waren damals Lösungsstrategien und welche davon hast Du vielleicht bei dem Thema jetzt gerade noch nicht angewendet? Es kann sein, dass Du bisher noch nicht mit Freunden drüber gesprochen hast, weil Du dich irgendwie schämst und dir hat das aber in anderen Zeiten geholfen.

Es kann sein, dass Du dir eine Auszeit genommen hast. Das hast Du jetzt aber aus verschiedenen Gründen noch nicht getan. Überleg mal, vielleicht könnte das gehen. Also was immer dir früher in Notsituationen geholfen hat, ist mit Sicherheit auch jetzt eine gute Idee. Metaphern, Bildern, die in die Akzeptanz hineingehen, können dir helfen, zum Beispiel aus der Natur.

Hier ist es ja so, dass im Herbst die Bäume ihre Blätter verlieren, ein sehr schmerzhafter Prozess. Der Baum stirbt quasi in Teilen ab, sich aber danach im Frühjahr neu zu entwickeln, neu auszutreiben, sich neu zu gestalten. Wenn Du die Trennung von einem Menschen damit vergleichst, dass das ein schmerzhafter Herbst für dich ist, der auch in einen Winter führt, der vielleicht sich noch lebloser anfühlt oder noch kälter, dann kommt danach wieder der Frühling. Es passiert in Wellen und so ist es bei uns Menschen auch. Dieser Schmerz bleibt nicht ewig.

Auch das endet. Vielleicht erinnert der ein oder andere von euch die Geschichte, die ich mal im Podcast vorgelesen habe, wo es diesen diesen Spruch in diesem Ring geht, den ein weiser Mann für den König aufschreibt. Auch das geht vorbei. Ansonsten ist es natürlich wie in allen Krisensituationen wichtig, dass Du dich gut dich kümmerst. Also zum Beispiel Selbstfürsorge.

Sieh zu, dass Du genug isst, genug trinkst, dass Du draußen in der Natur bist, dass Du Sport machst und vielleicht kannst Du auch bewusst Akzeptanzmeditation durchführen. Da gibt es angeleitete Meditation, vielleicht spreche ich auch mal hier einen Podcast auf, wo es einfacher wird, Dinge zu akzeptieren, wo im Rahmen der Meditation Dinge losgelassen werden, Dinge sein dürfen, wie sie sind. Das macht es manchmal leichter, wenn es eine Stimme von außen, ja sozusagen dir vorgibt und Du dich regelmäßig auf den Prozess einlässt. Vielleicht hast Du Menschen in deiner Umgebung, die mit schweren Krisen zurechtgekommen sind. Vielleicht kannst Du von ihnen lernen durch Beobachtung, aber auch durch Gespräche.

Und wichtig ist, dass Du für dich aus dieser Erfahrung lernst, weil aus jedem Schmerz gehen wir hinterher gestärkt hervor. Einerseits kannst Du hier lernen, warum diese Beziehung so nicht funktioniert hat, wie Du dir das vorgestellt hast Und andererseits kannst Du aber auch für dich noch mal lernen, wie kommst Du mit 1 Krise gut klar? Was brauchst Du? Du gehst also mit ganz vielen Erfahrungen raus. Wenn Du dich der ja, dem Status der radikalen Akzeptanz näherst, Du irgendwann also den Satz, es ist, wie es ist und ich gucke von hier aus nach vorne unter den Gegebenheiten, wie sie gerade sind, nach vorne schaust, dann mach dir das möglich, auch andere Dinge zu sehen.

Deine Sichtweise zu ändern. Vielleicht eine andere Perspektive einzunehmen. Vielleicht dir zu überlegen, wie Du in 5 Jahren auf diesen Zeitpunkt zurückguckst. Dafür müssen aber die Emotionen sich schon ein bisschen ja ausgetobt haben, von alleine an Intensität verloren haben und dann entsteht plötzlich Raum für Perspektivwechsel, für neue Gedanken, für Tagträume, für vorsichtige Prognosen in die Zukunft. Radikale Akzeptanz ist wie vieles andere auch eine Form zu denken, die man trainieren kann.

Indem man sich immer wieder beim Hadern und beim Zaudern erwischt und das Ganze sozusagen aushebelt und in Gedanken Haltung von radikaler Akzeptanz überführt. Die Gedanken sind eigentlich nur eine Hilfe für die Haltungsänderung, die damit einhergeht, weil Du hast eine Bereitschaft, plötzlich die Situation so anzunehmen, wie sie ist. Und das meint radikale Akzeptanz. Du änderst deine Haltung von einem Widerstand von, es soll nicht so sein, wie es ist, es darf nicht so sein, wie es ist, Hin zu, es ist, wie es ist und ich lasse es so sein. Ich nehme es an mit all dem Schmerz, den es mitbringt.

Du findest im Internet ganz viel zum Thema radikale Akzeptanz. Also wenn dich die Folge angesprochen hat, dann kannst Du natürlich Nachforschungen anstellen, das Thema für dich erobern. Ich hatte ja eben angedeutet, ich mach bestimmt auch mal eine Meditation dazu. Das finde ich, ist grad so eine Idee, die ich im Rahmen der Aufnahme entwickelt habe. Ich ermutige dich auf jeden Fall, weil radikale Akzeptanz in so vielen Lebenslagen und eben auch beim Thema Liebeskummer hilfreich ist.

Und auch gerade wenn Du mit dem Thema Grübeln viel zu tun hast, dann lohnt sich das, da einmal hinzuschauen. Und in diesem Sinne sage ich für heute tschüss. Deine Sabine. Über eine positive Bewertung, weißt Du, freu ich mich bei iTunes oder Apple Podcast, wie's jetzt heißt. Tschüs.

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