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Stress Folge 105 · 12. November 2020 · 20 Min
Cover: Solidarisch durch die Corona Krise? Zweifel und Bedenken

Solidarisch durch die Corona Krise? Zweifel und Bedenken

0:00 20 Min

Worum geht's?

Um gut durch eine Krise zu kommen, braucht es Flexibilität im Denken und Handeln. Sind mehrere Menschen betroffen, braucht es Solidarität. Ich melde mit dieser Folge meine persönlichen Zweifel an, ob wir gerade auf einem zielführenden Weg sind, die C-Krise persönlich und gesellschaftlich zu bewältigen. Dazu teile ich persönliche Erfahrungen, Einsichten und Zweifel. Dazu aber auch vorwärts gerichtete, positive Gedanken, denn ich bin überzeugt: In jeder Krise liegt eine Chance. Wenn ich daran nicht mehr glaube, verzweifele ich.

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Die Folge: Gelassen durch die Krise

Die Folge: Sprich mit deinen Ängsten

Die Folge: Stärke deine Mitte

Zum Nachlesen

Vollständiges Transkript · 2.579 Wörter · etwa 13 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Mein Name ist Sabine Bimmler. Ich bin Psychotherapeutin hier in Köln, systemischer Coach und ich hoste diesen Podcast und möchte dich mit Dingen versorgen, die dir helfen, besser durchs Leben zu kommen, mental und psychisch stabil zu bleiben. Ja, und ich freue mich, dass Du heute wieder hier bist. Ich beginne die Folge mit einem besonderen Hinweis, denn ich habe ein kleines entschuldigt Kooperationsangebot für euch.

Die Firma PODIMO ist das, was Netflix für Serien ist. Podimo bietet den Zugang zu allen kostenlosen Podcasts, aber hat auch einen Exklusivbereich, wo ja Content zur Verfügung gestellt wird, der exklusiv für Podimo Mitglieder verfügbar ist. Sie bieten dir hier über meinen Podcast unter Podimo Punkt d e Slash Couch die Möglichkeit, ein Probeabo von 30 Tagen abzuschließen. Jederzeit kündbar, völlig kostenlos. Es gibt dir die Möglichkeit, dich dort mal umzuschauen und zu gucken, was die alles noch so im Podcastbereich haben.

Zum Beispiel gibt es da ganz normal gestört von meiner Kollegin Samira, die sich auch mit Psychothemen beschäftigt und vielleicht ist das was für dich. Den Link pack ich übrigens auch in die Shownotes. Ja, und dann kommen wir zur heutigen Folge, die sich am Rande Corona dreht. Ich hab lange überlegt, wie ich die Folge nenne und es ist sicherlich und das lass mich dir schon mal zu Beginn sagen, die Folge, mit der ich mich persönlich am meisten gequält habe bisher von meinen ganzen über 100 Podcastfolgen. Es geht vor allen Dingen Flexibilität, psychische, mentale Flexibilität, die natürlich auch Flexibilität im Handeln zur Folge hat.

Und es geht auch das Thema Solidarität und das alles möchte ich gern verbinden mit der aktuellen gesellschaftlichen Situation, in der wir uns befinden. Ich möchte das C-Wort schon gar nicht mehr benutzen, weil ich denke, dir geht es vielleicht ein bisschen wie mir. Ich kann es eigentlich nicht mehr hören, ich entkomme dem C-Wort aber nicht. Mein Anspruch ist in dieser Zeit eine Folge für dich aufzunehmen, die dir in irgendeiner Weise hilft und dich unterstützt und dir einen positiven Fokus gibt. Und tatsächlich fällt mir das im Augenblick schwer.

Und diese Folge wird sehr persönlich, weil ich mit dir auch teilen möchte, was macht diese Zeit eigentlich mit mir? Und ich halte mich für einen sehr resilienten Menschen. Und ein besonderes Thema, nämlich das Thema Solidarität möchte ich aufnehmen, weil mich das fast innerlich zerreißt. Ich hab bereits ganz viele Folgen mit Methodiken aufgenommen, die man sich stabilisieren kann zum Thema Achtsamkeit, zum Thema Atemübung. Ich verlicht entscheide mich für 3 oder 4, die ich dir hier auch in den Shownotes verlinke, damit Du sie dir noch mal anhören kannst.

Damit Du Halt findest, falls diese Zeit dich genauso mitnimmt wie mich. Falls Du aber noch ganz entspannt bist, kann diese Folge dir vielleicht ja Einblicke in meine Belastung geben und dich vielleicht auch motivieren hier aktiv zu werden. Im Frühjahr habe ich diese Zeit, diese Auszeit, die uns das C-Virus gegeben hat, ganz positiv erlebt. Und auch ganz positiv mit vielen meiner Patienten erlebt. Du kannst dir vorstellen, wenn ich als Erschöpfungscoach arbeite und es durch den Lockdown einen Full Stop gibt, dass viele Menschen erst mal durchgeatmet haben und das sehr entlastend fanden, weil sowohl berufliche als auch private Termine und Anforderungen plötzlich wegfielen und man dadurch Zeit hatte, sich einmal wieder zu besinnen auf das Wesentliche.

Ich selber hab diese Folge ähnlich erlebt, war natürlich durch die Doppelbelastung Kinderjob nicht ganz so frei und mein Job lief ja auch die ganze Zeit weiter. Trotzdem würde ich sagen, war das Frühjahr und der 1. Lockdown für mich eine eher positive Erfahrung mit Zeit zum Durchatmen. Vielleicht überlegst Du für dich jetzt noch mal, wie ist dir das eigentlich gegangen im März, April diesen Jahres? Tatsächlich zeigte sich da aber schon eine Schattenseite für mich ganz persönlich, denn wir sind da familiär auch an eine Grenze gestoßen, die nicht so schön war.

Mein Vater, der ja seit langem an 1 Krebserkrankung litt, hat im Frühjahr diesen Jahres relativ viel Zeit im Krankenhaus verbracht. Und wir konnten ihn teilweise nicht besuchen. Es gab Phasen bis zu 2 Wochen, wo wir nicht ins Krankenhaus konnten. Wir haben telefoniert und versucht diesen Mangel an Unterstützung für meinen Vater irgendwie aufzufangen, aber es war eigentlich nicht möglich und auch die Ärzte haben ihn am Ende entlassen in einem gesundheitlich bedenklichen Zustand, weil sie seine psychische Verschlechterung gesehen haben. Denn was ihm fehlte, war seine Familie.

Was ihm fehlte, war Unterstützung menschlicher Kontakt. Denn auch die Krankenschwestern haben sich nicht mehr die Zeit und die Nähe genommen, sich wirklich ihn zu kümmern, weil ja jeder Kontakt ein Infektionsrisiko war. Wir hatten Wäsche unten am Empfang abzugeben, die wurde ihm dann hochgebracht, aber das reicht einem Menschen, der ja aus in seinem in seinen Sterbeprozess eintritt natürlich nicht. Das Thema dieser vermeintlichen Solidarität, was im Augenblick gesellschaftlich so diskutiert wird, Solidarität mit den Menschen, die an dem Virus sterben könnten. Solidarität mit den Ärzten, die ja die Triage nicht erleben sollen.

Aus Solidarität Masken tragen, aus Solidarität Abstand halten. Ich hab nicht gedacht, dass das Thema Solidarität mich im Laufe des Jahres einholen würde und wie sehr mich das eigentlich mitnehmen würde. Ich hatte die Hoffnung, dass Corona irgendwie im Sommer verschwindet, dass das Leben zurückkommt, so wie wir es kennen. Und ja, dass ich in meinem kleinen Umfeld meine Patienten, meine Klienten unterstützen kann, ihnen helfen kann. Jetzt wissen wir, das Virus ist gar nicht so gefährlich wie ursprünglich gedacht.

Es ist ansteckend, es ist für manche Menschen gefährlich, es sorgt auch dafür, dass wir Menschen auf Intensivstationen haben. All das haben die Grippewellen der letzten Jahre aber auch getan. Und wer sich die Mühe macht, alte Zeitungsartikel zu googeln, der wird sehen, dass es schon immer übergelaufene Krankenhäuser wegen Grippe gab, weil wir ja auch unser Krankenheilsystem schon seit Jahren ja ans Limit fahren. Also diese dieser Triagegedanke, die Überforderung des Gesundheitssystems, das ist alles nicht neu und wie gesagt, wir wissen das Virus ist also gar nicht so gefährlich, wie wir ursprünglich im Frühjahr mal gedacht haben. Tatsächlich macht sich im Augenblick ja noch nicht so richtig die Erkenntnis breit, mit wie viel Kollateralschäden wir es eigentlich zu tun haben.

Und das bringt mich zurück zum Thema Solidarität, weil wir sollen bestimmte Regeln befolgen, wir sollen solidarisch sein, Menschen zu schützen und ich sehe leider aus meiner psychotherapeutischen Perspektive viele Menschen, die ungeschützt sind. Und auch ich als Mensch. So hat uns in diesem Jahr wieder eine Krebserkrankung in der Familie und auch eine im Freundes Bekanntenkreis eingeholt. Das führt dazu, dass diese Menschen unten an der Krankenhausforte abgegeben werden mit ihren Taschen. Auch hier waren Besucher auf der onkologischen Station nicht zugelassen.

Kinder durften ihre Mutter nicht sehen. Die Menschen mussten alleine durch diese Unsicherheit der diagnostischen Erstphase, wenn Du damit konfrontiert bist, dass Du Krebs hast und die ganzen Untersuchungen im Krankenhaus stattfinden, das dauert ja manchmal bis zu 2 Wochen, bis alle Untersuchungen gemacht sind. Jeden Tag gibt es neue Nachrichten und Du darfst deine Angehörigen nicht sehen. Es darf niemand an dein Bett, der dir die Hand hält. Wenn Du Glück hast, bist Du so fit, dass Du unten zur Krankenhausforte gehen kannst und einen Spaziergang mit deinen Angehörigen machen kannst.

Aber mehr geht nicht. Diese Menschen werden alleingelassen. Menschen werden nach Operationen alleingelassen. Menschen mit Herzinfarkten werden alleingelassen. Und ich frage mich, Solidarität?

Wäre es nicht solidarisch, diesen Menschen die Möglichkeit auf Besuch zu geben? Wäre es nicht solidarisch von uns, uns diese Menschen mehr zu kümmern? Mit uns mein ich uns als Töchter, uns als Freunde, uns als Psychotherapeuten. Ja, also das Thema Solidarität bringt mich in ziemlich emotionale Schwankungen, das hörst Du. Ich geh von Verzweiflung auf Entsetzen, auf Traurigkeit, auf Hilflosigkeit und sehe immer wieder diesen Appell, solidarisch zu sein, Maske zu tragen, Abstand zu halten.

Ja, das mach ich. Und trotzdem gibt es eine Art von Solidarität, die ich sehr, sehr wichtig finde, die ich aber nicht leben kann. Und jetzt im zweiten Lockdown light, in der zweiten Einschränkung von Sozialkontakten sehe ich all die Folgen bei meinen Patienten, die an Depressionen leiden, die schon wenig Sozialkontakte haben, die jetzt keine Sozialkontakte mehr haben, weil sie im Homeoffice sitzen oder ihren Job verloren haben und deren private soziale Kontakte nicht mehr in dem Maße stattfinden. Die haben nicht so ein soziales Netz wie ich mit 1 Menge von Freunden, die man trotzdem noch treffen kann. Es sind die Schwachen in unserer Gesellschaft, die Menschen, die schon vor Corona nicht mental stabil waren, von denen ich rede.

Diese Krise verschärft deren Not ungemein und ich sehe nicht, dass man sich diese Menschen kümmert. Es mehren sich Berichte in den Zeitungen. Man hat jetzt erhoben, wie ist das mit den Suiziden? Und wir sehen einen deutlichen Anstieg der Suizidrat. Man hat erhoben, wie ist das mit Menschen an Depressionen?

Wie ist das mit Hilfsangeboten? Welche Hilfsangebote haben die überhaupt noch? Schwierig, weil es ist alles weniger geworden. Und auch das psychotherapeutische System wurde in den letzten Jahren leider, ja, reduziert. Es wurde eingespart, es wurden bestimmte Verfahren, die Menschen mehr Zugang zur Psychotherapie ermöglicht hätten, abgeschafft beziehungsweise man sagt, sie wurden abgeschafft.

Wir haben einen Gesundheitsminister, der meint, dass eine App für depressiv Erkrankte reicht, ihnen Stütze zu geben. All das erschüttert mich. Ich hab gelernt, dass Menschen in Krisen Krisensituationen flexibel bleiben müssen, mental und psychisch flexibel. Das bringe ich Menschen im Therapieraum bei. Ich arbeite mit denen daran, ihr Reflexionsvermögen zu verbessern und dadurch mehr Freiheit, Wahl und Handlungsmöglichkeiten zu bekommen.

Und was ich jetzt sehe, ist, wenn ich unsere Gesellschaft als einen Patienten betrachte, dass wir überhaupt nicht flexibel vorgehen, sondern dass wir sehr rigide mit Regeln aus Angst heraus gesteuert werden. Ich möchte auch kein Politiker sein in dieser Zeit und ich möchte auch jetzt nicht an der Politik herumkritisieren. Das steht mir nicht zu und da hab ich nicht genug Ahnung von. Was ich aber sehe, ist im Ergebnis, dass wir im Augenblick sehr wenig Flexibilität zeigen. Und was ich sehe, ist, dass Menschen, die unsere Hilfe dringend benötigen, sie nicht mehr bekommen.

Und ich mache mir Sorgen unsere alten Menschen in Krankenhäusern, in Pflegeheimen. Ich mache mir Sorgen die Menschen, die psychotherapeutische Unterstützung brauchen. Die Menschen, die eigentlich in eine Rehaklinik gehören und dort nicht mehr aufgenommen werden können. Die Kollateralschäden, die ich sehe aus meiner psychotherapeutischen Brille, werden riesig sein. So, und nun versuche ich den positiven Schwenk zu kriegen und das ist nicht so einfach.

In jeder Krise steckt eine Chance. Diesen Satz habe ich oft im Therapiererum gesagt und den sage ich im Augenblick auch oft zu mir selber. In jeder Krise steckt eine Chance. Und ich arbeite mit mir zum Thema Achtsamkeit. Ich versuche meinen Fokus auf das zu richten, wo ich Handlungsspielraum habe, wo ich etwas unternehmen kann.

Ich versuche meinen Fokus dorthin zu lenken, wo ich sehe, dass es doch Bemühungen und Best oft ich im Augenblick am Tag in meiner Berghaltung stehe, aus dem Yoga heraus, Tatassana, Kraft schöpfe, mich stabilisiere, die Säulenatmung, die ich auch schon in 1 Podcastfolge vorgestellt habe, selber praktiziere, mich innerlich gerade zu machen, mich zu stabilisieren. Ich brauche das im Augenblick dringender denn je und das, ich wiederhole es, obwohl ich ein hochresilienter Mensch bin. Wie mag es erst denen gehen, die vorher schon in Krise waren? Ich seh sie ja Tag für Tag in meinem Therapieraum und ich hoffe, dass Du dir, auch wenn es dir im Augenblick gut geht, vielleicht ein Bild des Mitgefühls von diesen Menschen machen kannst. Was wünsch ich mir also?

Ich wünsche mir, dass wir gesellschaftlich flexiblere Konzepte finden, mit diesem Risiko des Virus umzugehen. Ich wünsche mir, dass wir mehr darüber reflektieren, wo Einschränkungen sinnvoll sind, wo sie weniger sinnvoll sind. Und das ist nicht nur ein ja, eine Anforderung oder ein Wunsch, der sich an Politiker richtet, weil ich diese Verantwortung, die wir alle in uns haben, nicht in der Politik sehe, sondern die liegt ja auch bei jedem Einzelnen. Also was kannst Du tun, flexibler, beweglicher unterwegs zu sein und die Kollateralschäden dieser Krise zu vermeiden. Ich möchte weg von starren Regeln, rigiden Entscheidungen hin zu mehr Einzelfallentscheidungen.

Und die kann jeder für sich in seinem Leben treffen. Ich möchte weniger Angst und weniger Verbote, stattdessen wünsche ich mir verantwortliches Handeln. Und zwar nicht nur bezogen auf ein Infektionsrisiko. Ich möchte, dass wir unseren Kindern in dieser Krise, das wünsch ich mir so sehr, beibringen, wie man Krise bewältigt. Ich möchte, dass wir davon wegkommen, dass wir unseren Kindern beibringen, dass andere Menschen ein Infektionsrisiko sind und dass sie potenziell für jeden Einzelnen erzählt, versuch erzählt, versuch ich zu stabilisieren.

Ich versuche auf all meine Methodiken zurückzugreifen, gerade zu bleiben und für andere Menschen in dieser Krise eine Stütze zu sein. Und wenn das gesellschaftliche Solidarität bedeutet, dass die von uns, die besser durch die Krise kommen, anderen helfen, die weniger stabil durch die Krise kommen, das wäre ganz wunderbar. Und das ist sicherlich aus meiner Sicht die Chance, die in dieser Krise steckt, nämlich dass wir Solidarität neu definieren, anders definieren und dass wir all die Errungenschaften, die wir in unserer Gesellschaft schon haben in puncto Solidarität, dass wir die sicherstellen und weitertragen. Und dazu gehört für mich natürlich auch, dass wir Menschen, die irgendeine Art von Handicap haben, die zum Beispiel keine Maske tragen können aus gesundheitlichen Gründen akzeptieren und leben lassen, weil sich die Überfälle und die Aggression gegen solche Menschen häufen. Die werden angegangen in der Öffentlichkeit, weil sie als ein Sicherheitsrisiko wahrgenommen sind oder werden.

Und das ist doch schlimm, weil die haben einen guten Grund, warum sie keine Maske tragen. Die Haltung, mit der wir anderen Menschen begegnen in ihrer Einschränkung, in ihrer Andersartigkeit, die kann diese Zeit, diese Krise zu etwas Gutem werden lassen. Ich hör mich an wie ein 1 Pastor oder ein Priester, oder? Ich find selber so dieses Appellieren und dieses Erklären häufig sehr schwierig und eigentlich möcht ich das gar nicht, weil ich weiß, dass die meisten Menschen da draußen diese Gedanken auch selber hegen und dass viele Menschen da draußen tatsächlich ja, ähnliche Sorgen und Nöte haben wie ich. Das hör ich täglich in meinem Raum, wo ich mit Menschen arbeite.

Ja, die Folge war sehr persönlich. Ich hab viel von meiner inneren Not erzählt, von unseren familiären Schwierigkeiten und von dem Gedanken, der mich umtreibt, dass Flexibilität im Denken und Handeln zur Bewältigung von Krisen so wichtig ist. Und dass ich diese Flexibilität tatsächlich im Augenblick an vielen gesellschaftlichen Stellen vermisse. Und ich habe auch beschrieben, dass die Krise für mich eine persönliche Herausforderung ist und ich weiß, dass sie das höchstwahrscheinlich auch für dich ist. Und sich hier zu stabilisieren, da kann mein Podcast und die alten Folgen helfen.

Ich hoffe, dir hat die Folge gefallen. Ich bin sehr gespannt auf dein Feedback zu dieser Folge. Ich würd mich freuen, wenn Du auf Facebook, auf Instagram deine Meinung dazu mitteilst und vielleicht auch Ideen reingibst, was Du tust in dieser Krise, flexibel zu bleiben, flexibel im Denken und Handeln. Und in diesem Sinne sag ich für heute tschüs mit einem schweren Atmer und mit dem Wissen, dass ich jetzt gleich auch nach dieser Folge wieder eine Stabilisierungsübung für mich brauche. In diesem Sinne, deine Sabine.

Tschüs.

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