In dieser Folge von „Reif für die Couch?" spreche ich (Sabine Bimmler) mit der ganzheitlich behandelnden Ärztin Oda Ewald aus Köln über ein Thema, das unglaublich viele Menschen betrifft – oft ohne dass sie es wissen:
Angst, Trauma und das Nervensystem.
Oda erklärt super anschaulich, was im Körper passiert, wenn das Nervensystem dauerhaft im Alarmzustand ist – und warum sich das nicht nur auf Angstgefühle auswirkt, sondern auch auf Beziehungen, Kommunikation und Social Skills.
Denn wenn unser Nervensystem übererregt ist, können wir oft nicht mehr richtig entspannen, fühlen uns schnell überfordert, reagieren gereizt oder ziehen uns zurück – obwohl wir uns eigentlich Nähe wünschen.
Wir sprechen unter anderem über:
Was bei Angst und Trauma im Nervensystem wirklich passiert
Warum Menschen im Stressmodus oft „nicht mehr sie selbst" sind
Wie Übererregung dazu führt, dass wir Social Skills verlieren
Warum „einfach entspannen" manchmal unmöglich ist
Welche Rolle Körper, Psyche und Nervensystem im Alltag spielen
Wie ein ganzheitlicher Behandlungsansatz aussehen kann
Wie und wo Dr. Oda Ewald in Köln behandelt
Oda Ewald verbindet medizinisches Wissen mit einem ganzheitlichen Blick auf den Menschen – und erklärt, warum Heilung oft nicht nur im Kopf stattfindet, sondern auch über den Körper.
Wenn du in Köln oder Umgebung lebst, kannst du dich direkt bei ihr melden.
📩 Kontakt: oda.ewald@googlemail.com
👉 Wichtig: Oda ist ein echter Geheimtipp – sie ist nicht auf Social Media und nicht bei Google zu finden.
🤝 Kooperationen willkommen
Oda Ewald freut sich auch über Kontaktaufnahmen für Kooperationen, z. B. mit:
Psychotherapeut:innen
Osteopath:innen
Körpertherapeut:innen
Coaches & ganzheitlichen Behandler:innen
Wenn du gerade selbst mit Angst zu tun hast oder schnell wieder runterkommen möchtest, habe ich etwas für dich:
🎧 Kostenlose Audiodatei „SOS bei Ängsten"
👉 https://www.sabinebimmler.de/gratis-audiodatei-angst/
Dann freue ich mich riesig, wenn du den Podcast abonnierst, eine Bewertung dalässt oder die Folge an jemanden weiterleitest, der sie gerade brauchen könnte.
Vollständiges Transkript · 5.540 Wörter · etwa 28 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
So, wunderbar. Herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Menschen, die sich mehr mit Psychologie und Psychotherapie beschäftigen möchten und vielleicht Hilfe brauchen, weil sie gerade in einer Situation sind, die nicht ganz einfach ist. Mein Name ist Sabine Bimmler und ich bin heute nicht alleine hier und darüber freue ich mich sehr.
Bei mir ist Oda Ewald und Oda und ich, wir kennen uns jetzt schon seit einigen Jahren und kooperieren miteinander, insbesondere dann, wenn in meinen beruflichen Alltag das Thema Trauma kommt. Oder. Ich stelle dich erst mal kurz vor, oder?
Ja, gerne. Hallo. Ja, also Oder ist Ärztin vom Studium her und ist aber im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen eine ganzheitlich denkende Ärztin und hat sich relativ früh gegen die typische Medizinerkarriere entschieden und hat ihre Berufung, ihr Herzensthema im Bereich Trauma, Traumatisierung gefunden.
Und wenn ich das noch genauer sagen darf, im Bereich Nervensystem, autonomes Nervensystem. Soweit richtig, oder? Genau.
Da kann ich ja vielleicht noch kurz ergänzen. Ich habe mich, wie gesagt, nach dem Studium sehr versucht, selber herauszufinden, was ganzheitliche Gesundheit bedeutet. Bin dann irgendwann auf diesen Weg gestoßen, auch teilweise aufgrund eigener Erfahrungen, dass Trauma eine wichtige Rolle spielt bei Entwicklung von Krankheit, auch körperlicher Krankheit, nicht nur psychischer.
Und in dem Sinne bin ich dann im Selbststudium und mit meiner Selbsterfahrung immer tiefer in das Thema eingestiegen. In dieser ganzheitlichen Betrachtung kam es eben dann dazu, dass das, was bei Trauma ja vor allen Dingen als emotional und psychisch verortet wird oder wahrgenommen wird, eben eine ganz große körperliche Komponente hat oder der Körper ganz wichtig ist, mit einzubeziehen. Und da spielt das autonome Nervensystem eine zentrale Rolle.
Ja, das musste ich auch lernen. Tatsächlich habe ich ja in meiner Karriere lange gedacht, dass reden reicht und habe auch hier in diesem Podcast schon berichtet, dass mir irgendwann klar wurde, nee, reden reicht eben nicht. Also das heißt, die Behandlung in meinem Fall ja von psychischen Krisen oder Erkrankungen ohne den Körper mitzunehmen, ist in ganz vielen Fällen oft sinnlos.
Und das sind ja auch die Fälle, wo ich dann zum Glück dich habe und so habe ich dir ja zum Beispiel eine Patientin, die schwerst traumatisiert war, weil sie aus einem Land kam, in dem Gewalt, Willkur und Unterdrückung von anderen Meinungen herrschte, einfach eine Kindheit erlebt hat, die außerhalb jedes Sicherheitsbereichs war. und die war relativ lange bei mir in Therapie und wir haben auch viel und gut gearbeitet und irgendwann habe ich aber gemerkt, das Ganze steckt. Es geht einfach irgendwie nicht weiter und dann Gott sei Dank in Kooperation mit dir einfach noch deinen Behandlungsansatz, den du ja irgendwann neu entwickelt hast, dazugenommen und wir konnten ja beide sehen, wie es dieser Patientin dann mit all dem, was sie dann an Bord hatte, durch deine Behandlung Schritt für Schritt deutlich besser ging.
Und das hat sie auch, ich finde ganz schön, auch an uns beide mit Karten und Briefen auch nochmal kundgetan. Das war so ein ganz schöner Prozess, finde ich, den wir zusammen gemacht haben. Ja, genau.
Das war wirklich ein ganz schöner Prozess. Und zu erleben, wie sie auch ihre psychosomatischen Themen, wie die besser wurden und vor allen Dingen eben die Symptome der Depressivität und der Unterwürfigkeit im Laufe der Behandlung immer mehr verschwunden sind. Also wir haben schon ganz viele wichtige Stichworte genannt und vielleicht fangen wir einmal an mit dem Nervensystem.
Manchmal habe ich im Podcast auch schon erzählt, aber es ist immer sinnvoll, dass die Hörer das auch manchmal aus anderen Mündern mit anderen Begriffen hören. Und dir ist das auch ein Anliegen zu erklären, wie funktioniert das Nervensystem überhaupt und wie ist der Zusammenhang zu Trauma? Wollen wir damit mal einsteigen?
Ja, das können wir gerne machen. Genau, also der Fokus von meiner Arbeit liegt auf dem sogenannten autonomen Nervensystem. Das autonome Nervensystem, das funktioniert außerhalb unserer willkürlichen Kontrolle und ist dafür da, alle wichtigen Lebensfunktionen, Vitalfunktionen aufrecht zu erhalten.
Herzkreislauf, Atmung, Stoffwechsel, alles was man sich denken kann, was eben automatisch in unserem Körper abläuft, das wird gesteuert von dem autonomen Nervensystem. Und dieses Nervensystem hat grob gesagt zwei Anteile, die kennt man. Der eine nennt sich Sympathikus, das ist der Anteil, der aktivierend auf das System wirkt und vor allen Dingen tagsüber bei der Arbeit und eben im Wachzustand sehr aktiv ist und der sogenannte Gegenspieler, die sind miteinander schon eng verknüpft, aber eben in der Ruhe und in der Regenerationsphase ist der andere Anteil dominant, hat er nennt sich Parasympathikus.
Genau, man sagt das ja oft, Anspannung, Entspannung oder das eine ist mobilisierend und das andere ist eher regenerierend. Genau, so kann man das einfach zusammenfassen. Und das Wichtige ist aber noch jetzt zu ergänzen, dass dieser Parasympathikus, das entdeckt worden ist, dass der im Grunde genommen zwei Anteile hat, die unterschiedliche Funktionen im System erfüllen.
Es gibt einen Anteil, der eben diese Dämpfung von allen Funktionen übernimmt und in allen Tieren, Arten und gefunden werden kann. Aber ab dem Säugetierentwicklungsstadium und entwicklungsgeschichtlich gibt es einen weiteren Anteil, der nennt sich auch das soziale Engagementsystem. Das ist ein Teil des Nervus vagus, der im vorderen Hirnstamm entspringt.
Der Teil, der im hinteren Hirnstamm entspringt, das ist der alte Teil und der neu dazugekommene ist der sogenannte vordere Anteil des Nervus Vagus oder vordere Vagus oder Ventrale Vagus und der wird auch das soziale Engagementsystem genannt. Und wofür brauchen wir das? Also soziales Engagementsystem klingt ja schon irgendwie nach, wenn ich mit anderen zusammen bin.
Genau, um im Grunde genommen die zwischenmenschlichen Situationen mitzugestalten, ist dieser und zum Beispiel Herdenbildung, wie Säugetiere eben auch im Zusammenhang in Gruppen und so weiter agieren, dafür ist die Funktion dieses Anteils nötig. Also letztendlich Bindung, Beziehung und Aufbau von Sozialgefüge, dafür brauche ich das. Richtig, richtig.
Genau. Wenn man jetzt drauf schaut, wie sind diese drei Anteile miteinander in Verbindung, dann muss man unterscheiden zwischen dem Zustand, wenn sich ein Mensch sicher fühlt, das ist die eine Möglichkeit, das ist auch der Normalzustand, oder eben bedroht und unsicher. In dem Fall, dass ein Mensch sich sicher fühlt, da ist dieser Anteil, der vordere Anteil des Vagus oder das soziale Engagementsystem immer mit an Bord.
Das heißt, tagsüber ist es vor allen Dingen eine Kombination aus dem Sympathikus und diesem Anteil des Parasympathikus, dem sozialen Engagement-System. Also es ist wie, das zusammenfasst, wie so ein Mischsystem. Ich werde mobilisiert über den sympathischen Teil.
Ich brauche aber auch ein bisschen parasympathische Erregung und zwar insbesondere des Zweiges, der mich eben in Sozialgefügen und so leben wir ja tagtäglich, mich anbinden lässt. Das ist, glaube ich, der bessere Begriff. Genau.
Und eben in der Regenerationsphase und im Schlaf und in der Entspannung sind dann die anderen beiden Anteile oder beide Anteile des Parasympathikus aktiver natürlich. Da bin ich alleine zurückgezogen beim Schlaf, brauche ich diese Geschichten nicht. Okay, verstanden.
Ja, aber wie gesagt, dieses soziale Engagement System ist im Grunde genommen der Indikator dafür, dass ich mich sicher fühle. Wie gesagt, ich kann auch in diese Interaktionen gehen. In dem Moment, wo eine Bedrohungssituation vorliegt, brauche ich automatisierte, schnelle Abläufe und es ist nicht mehr notwendig, dass ich jetzt sozusagen im Gesicht des Gegenübers lese, die Stimme verstehe, was will sie mir sagen, in welcher Verfassung ist mein Gegenüber, dafür ist alles dieses soziale Engagementsystem wichtig.
Das brauche ich nicht, wenn ich angegriffen werde zum Beispiel. Dann kommt es zu der sogenannten Kampf- oder Fluchtreaktion. Entweder ich wehre mich gegen den Angreifer oder ich fliehe erfolgreich.
Das sind die beiden Möglichkeiten. Ich gehe in die Flucht und wenn beides nicht mehr möglich ist, dann kommt als dritte Option die Erstarrung. Der Kampf und die Fluchtreaktion wird vor allen Dingen vom Sympathikus gesteuert und die Erstarrung alleine von dem hinteren Anteil des Nervus vagus Und da kommt es dann eben zu dieser Erstarrungsreaktion Okay, also ich fasse jetzt mal zusammen.
Wenn ich in Fight or Flight reinkomme, in diese rein, fast rein sympathische Erregung, dann werden alle diese Social Skills sozusagen abgeschaltet, weil ich fühle mich nicht mehr sicher. Ich brauche die also nicht, ich habe da gar keine Zeit für. Genau.
Okay. Das könnte jetzt, wenn ich es schon mal so platt sagen darf, heißen, dass Menschen, die prinzipiell andere Menschen nicht gut empathisch lesen können oder die ins Mitgefühl können, das könnte ja ein Zeichen dafür sein, dass die sich sozusagen nicht sicher fühlen. Grundsätzlich.
Grundsätzlich nicht sicher und da im Hintergrund eine Überaktivierung des Überlebensmodus. Das heißt auch, wenn ich in einer Umgebung aufgewachsen bin, wo ich nicht sicher war, dann konnte ich vielleicht diese Social Skills auch gar nicht richtig entwickeln. Weil wenn ich mich nicht sicher gefühlt habe in großen Teilen meiner Kindheit, bin ich vielleicht auch gar nicht in das Training von diesen Fähigkeiten gekommen.
Das kann auch eine Möglichkeit sein. Grundsätzlich ist das natürlich bei uns allen angelegt, aber wie immer, was oft genutzt wird, die Nervenbahnen, die oft benutzt werden, das ist sozusagen die Autobahn, die dann immer wieder auch beschritten wird. Und das ist sozusagen ein Lernen oder nie gelernt haben, das andere auch zu nutzen.
Ja, das wird jetzt spannend. Jetzt schlag mal den Bogen zu Trauma. Also normalerweise ist diese Überlebensreaktion ja ein ganz normaler, wie soll ich sagen, biologischer Mechanismus, der uns eben hilft zu überleben.
Diese Phase der Bedrohung ist normalerweise aber in einem relativ kurzen Zeitraum abgeschlossen. Entweder ich habe den Angreifer erfolgreich vertrieben, ich bin selber erfolgreich geflohen oder der Bedrohte ist, oder aber der Angreifer hat abgelassen, weil er nicht interessiert ist an einem wehrlosen, erstarrten Opfer. Ich habe dich das schon mal mit einer Gazelle erklären gehört, oder?
Ja, das kann man am besten da auch sehen, weil das ist dann eigentlich sehr eindrücklich. Wenn eine Gazelle eben vor einem Angriff flieht und erfolgreich geflohen ist, dann kommt sie irgendwann wieder zur Herde zurück und fängt an zu grasen. In dem Moment ist sie wieder in Sicherheit.
Das heißt, dieser Zyklus ist abgeschlossen. Und was man dann oft beobachten kann bei dieser gerade erfolgreich geflohenen Gazelle, dass ein Muskelzittern einsetzt an den Beinen und am Körper, wo das angestaute Adrenalin, das ist das Hormon, was sozusagen die Aktivierung vermittelt hat, jetzt abgebaut wird, weil es ja in hohen Mengen im System eingeschossen ist und vielleicht nicht ganz aufgebraucht worden ist. Und nach dem Zittern geht sie dann sozusagen zurück in den Zustand der Sicherheit und integriert sich wieder in die Herde.
Genau. Wenn allerdings ein Trauma vorliegt, dann gibt es auch diese Aktivierung des Überlebensmodus. Aber wenn nicht in einem angemessenen Zeitraum der betroffene Mensch sich wieder in Sicherheit fühlen kann, also entweder die Bedrohung hält an oder es gibt keinen Ort, an dem ich mich dann wirklich sicher fühle, dann bin ich vielleicht jetzt mal geflohen, aber ich sitze im Schrank und habe immer noch Angst, also das Beispiel, dann bleibt diese Erinnerung im System gespeichert, auch körperlich gespeichert, auch muskulär gespeichert zum Beispiel.
Genau, und das unterscheidet uns ja auch in der Gedächtnisstruktur von der Gazelle. Ich glaube, die Gazelle hat die Gnade, relativ schnell zu vergessen und im Jetzt und Hier zu leben. Wir Menschen haben ja durch unsere Gehirnstrukturen die Möglichkeit, über Arbeitsgedächtnis und Langzeitgedächtnis viele Dinge auch irgendwie zu speichern.
Das kann eine Rolle spielen, aber wie gesagt, da kommen wir vielleicht noch gleich dazu. Das ist natürlich vor allen Dingen in einer Phase, wo man in Abhängigkeit ist von Versorgern, also in der Kindheit, ein Problem, wenn ich im Grunde genommen da keinen Ort habe, an dem ich mich wirklich entspannt und sicher fühlen kann. Genau, also menschliches Trauma ist ja oft nicht so eine Situation.
Das gibt es auch. Es gibt auch ein schlimmes Ereignis, also ein Monotrauma. Das gibt es auch.
Aber was wir ja häufiger treffen tatsächlich, sind Menschen, die über einen längeren Zeitraum, wie zum Beispiel unsere gemeinsame Patientin, einer sehr starken Bedrohungssituation ausgesetzt waren, die zwar immer wieder Spitzen von Bedrohung sicherlich hatte. aber es war nie sicher, wie du es schön formuliert hast. Genau.
Okay, ja, weiter. Genau, und das, wie soll ich sagen, hat zur Folge, dass diese Traumatisierung eben auch im autonomen Nervensystem gespeichert wird und insgesamt, dass dieses System dann in der Folgezeit viel zu häufig und viel zu lange in diesem Überlebensmodus getriggert wird. Das heißt, im Grunde genommen ist das Fenster, in dem ich etwas ertragen kann, etwas, was im Außen oder in mir passiert, viel schmaler geworden.
Ich bin viel schneller in den Ausnahmezustand hineingetriggert. Und verbleibe viel länger da drin, weil ich mich nicht wieder so rausreguliert bekomme. Genau, weil es eben dieses erlernte Sicherheit, also dieses Gefühl von echter Sicherheit nicht als Erinnerung im System gespeichert ist.
Genau. Und ich korrigiere mich auch nochmal, ich reguliere es gar nicht selber, sondern ich komme einfach nicht in den sicheren Zustand und dadurch kann sich mein autonomes Nervensystem, was es ja eh alleine tun würde, eben nicht wieder regulieren. Okay, und das Fenster wird immer kleiner und ich bin viel schneller anzutriggern und ich bleibe viel länger da drin.
Und dafür ist unser Körper, das Nervensystem, aber auch der Gesamtkörper nicht gebaut. Das hat ja auch Folgeerkrankungen, weil das heißt, ich habe Dauerstress. Und Dauerstress, wissen wir, macht Muskulatur hart, macht Gefäße, Herz, belastet das komplette System.
Genau. Deswegen ist das ja auch so, dass häufig Menschen mit psychosomatischen Beschwerden zu dir kommen und wo du dann über die Behandlung irgendwann die Hypothese entwickelst, dass dahinter womöglich auch ein Trauma steckt, was die Person vielleicht gar nicht so bezeichnen würde. Genau, weil, wie gesagt, wenn man dauerhaft in dieser Unsicherheit lebt, wird es irgendwann mal zum Normalzustand.
Man kennt gar nicht das Gefühl von Sicherheit und das heißt, das autonome Nervensystem bleibt dauerhaft dysreguliert. Kann nicht in den Normalzustand, in dem das soziale Engagementsystem eben aktiv ist, hineinkommen und ist eher im Ausnahmezustand. Und da finde ich es so super, dass du mit deinem Behandlungsansatz körperlich arbeiten kannst, weil was ich erlebe ist, dass wenn ich versuche mit den Menschen darüber ins Gespräch zu kommen, dass die da ganz häufig auch eine starke Abwehrreaktion haben.
Also das heißt dann, ja, aber so schlimm war das doch alles nicht. Also wenn ich das vergleiche mit anderen Menschen, die weiß Gott was erlebt haben, dann ist das doch bei mir alles doch, das war doch gar nicht so. Und wo ich dann sage, naja, aber ich versuche auf der verbalen Ebene dafür, ja, erstmal eine Offenheit zu schaffen, dass ich sage, aber das war halt auf die Dauer in der Unsicherheit, in der sie sich gefühlt haben, dann fürs Nervensystem eben doch zu viel.
und damit etwas, was wir als Traumatisierung bezeichnen würden. Und das Gute ist an deinem Ansatz, über den wir jetzt ja gleich noch sprechen, du redest ja gar nicht mit denen. Ich muss nicht reden.
Genau, während ich rede, rede, rede. Das ist so meins und mittlerweile atme, atme, atme ich ja auch. Ist auch meins.
Aber kommst du mit einer ganz anderen Methodik. Haben wir noch was vergessen zu Nervensystem und Trauma, was es noch braucht, damit es auch verständlich wird für jemand, der das zum ersten Mal von dir hört? Ich denke mal, grundsätzlich ist mal dieser biologische oder pathophysiologische oder physiologische und pathophysiologische Ablauf, denke ich, erstmal geklärt.
Was wirklich im Nervensystem, im autonomen Nervensystem und damit im ganzen Organsystem, weil alle inneren Organe ja davon abhängen in ihrer Funktion vom autonomen Nervensystem, was da passiert. Dann gucken wir doch noch einmal auf die Symptome, weil diese können ja super vielfältig sein. Ja, im Grunde genommen, Symptome können sowohl sich auf der emotional-psychischen Ebene manifestieren und eben letztendlich die ganze Bandbreite von unangenehmen Gefühlen und Zuständen umfassen.
aber sie können sich eben auch tatsächlich auf körperlicher Ebene manifestieren, nicht nur in Anführungszeichen psychosomatisch, sondern bei psychosomatischen Erkrankungen würde man ja oft sagen, man findet keine organische Erkrankung dahinter, sondern auch manifeste organische Erkrankungen können auf eine Dysregulation des autonomen Nervensystems nicht zurückgeführt werden aber das spielt eine große rolle weil es zum beispiel auch das immunsystem dadurch in der funktion betroffen ist wenn die dysregulation da ist wie machst du das erhebst du vorher die symptomatik und guckst das ist jemand da ist eine dysregulation des nervensystems da oder fängst du an zu behandeln und schaust nach ob jemand darauf reagiert oder beides genau das kommt ehrlich so ein bisschen auf den Fall an Ich erhebe teilweise auch im die Funktion des autonomen Nervensystems und dokumentiere das dann den Verlauf wie sich da eventuell eben Symptomatiken gef Aber letztendlich ist es, ja, was wollte ich jetzt sagen?
Ja, ich habe ja gefragt, ob du vorher erhebst. Du erhebst durchaus und dann wirst du ja aber auch sehen, ob jemand auf deine Behandlung anspricht. Genau, das sehe ich und es kommen natürlich Menschen zu mir, die einen Leidensdruck haben.
Und da kann man das auf jeden Fall gut ausprobieren, weil es eben so an der Wurzel anhängt. Ich glaube, jetzt müssen wir langsam tatsächlich darüber sprechen, was dein Behandlungsansatz ist, weil wir haben jetzt immer wieder von deinem Behandlungsansatz gesprochen. Ich denke, da sind schon ganz viele Fragezeichen, so dein Motto, was macht die denn jetzt mit Patienten?
Erzähl mal, wie gehst du vor, was passiert da, damit die Leute verstehen, was ist der Ansatz? Also das Ziel dieses ganzen Ansatzes ist im Grunde genommen ein Einüben des sich wieder sicher fühlens oder überhaupt Kennenlernen des sich sicher fühlens und dafür nutze ich einerseits ein technisches Gerät, das ist ein Elektromagnetfeldgerät, was mit erstmal ein sehr schwaches elektromagnetfeld ausströmt was erstmal dem ganzen körper das signal gibt jetzt bin ich in einem entspannungszustand dieses feld wird im alpha wellen bereich also alpha wellen der hirnfrequenz das ist die frequenz der hirnwellen wenn ich im entspannten zustand bin das daran orientiert sich das und darauf wird das Feld eingestellt.
Wer sich da jetzt nichts darunter vorstellen kann, also ich glaube mittlerweile werden vermutlich mal einige der Zuhörer auch schon mit solchen Geräten konfrontiert worden sein. also es sind ja matten letztendlich, also es ist eine matte, die dieses schwache energiefeld erzeugt oder energiemagnetfeld, wie muss ich es richtig sagen? elektromagnetfeld, was ähnlich ist wie das erdmagnetfeld im grunde genommen in auch einer ähnlichen frequenz, herzzahl.
okay, also das ist das eine, du hast das gerät nicht selber erfunden, ne? nein, das habe ich nicht selber erfunden. magst du sagen welches du nutzt?
weil vielleicht fragt sich der eine oder andere das. Das System nennt sich Sansa und die Firma gibt es schon seit 30 Jahren. Das ist auch das grundsätzliche Prinzip dieser Anwendung.
Normalerweise wird es eben viel in der Regeneration, noch bei Sport oder auch bei chronischen Erkrankungen eingesetzt. Es gibt da schon viele klinische Erfahrungen mit dem Gerät. Und ich habe eben das sozusagen jetzt gezielt angefangen zu nutzen, um eben diese Wirkung auf das autonome Nervensystem zu...
Okay, also der Mensch, der zu dir kommt, liegt auf der Matte und wird diesem Elektromagnetfeld, ich muss immer ein bisschen sprachlich, bin ich manchmal unsauber, ausgesetzt, was dem Körper, dem Nervensystem grundsätzlich über das Feld, über die Wellen, das ist ja letztendlich Frequenzmedizin, das Gefühl oder das Signal gibt, hier ist sicher. Und Entspannung erstmal. Genau, Entspannung.
Sicher, Entspannung. Genau, die Entspannung. Der zweite Aspekt, der dann noch zum Einsatz kommt, ist eine Akupunktur.
Die wird auch mit Elektromagnetfeld und Laser zusammen gemacht, am Ohr und im Gesicht. Also nicht mit Nadeln. Das ist eine spezielle Akupunktur, die ebenfalls darauf ausgerichtet ist, das vegetative Nervensystem zu beruhigen, in die Regulation zu bringen und wichtige Organsysteme, die daran geknüpft sind, also Herz- und Stresshormonachse, um die zu beruhigen mit der Akupunktur.
Über die Akupunktur schickst du einfach noch mal gezieltere Signale in den Körper, die auch viele der belasteten, beteiligten Organstrukturen unter anderem entlasten, denen auch das Signal gibt, Entspannung, Sicherheit. Dann kommt der dritte Aspekt, der wird dann mit bestimmten Applikatoren an der Schädelbasis, Nackenbereich und im Kreuzbeinbereich, das sind die Bereiche, wo das parasympathische System sozusagen in der Wirbelsäule oder im Rückenmark entspringt und da wird dann ein intensiveres, aber sanftes Signal gegeben, um wie gesagt diesen Nervus vagus vor allen Dingen zu aktivieren, der ja den vorderen und hinteren Anteil hat, aber beide Anteile sollen im Grunde aktiviert werden, um die Regeneration und die Entspannung zu fördern.
Und wie lange dauert das mal, so eine ganz praktische Frage? Ich weiß das natürlich, aber ich frage jetzt mal so, weil das die Frage da draußen ist. Ja, also so eine Behandlungssitzung, die dauert insgesamt eineinviertel, anderthalb Stunden, also die reine Behandlung würde ich sagen eineinviertel Stunden.
Und was dann noch eben als vierter Aspekt dazu kommt, dass während der Patient eben oder Klient da liegt und diesen elektromagnetischen Feldern, wie soll ich sagen, die aufnimmt, die alle beruhigend auf das Nervensystem wirken, bin ich auch noch anwesend und berühre den Patienten mit an den Schultern oder am Kopf. Und über diese absichtslose Berührung wird sozusagen mein Energiefeld, dient als Resonanzmöglichkeit für das Energiefeld des Klienten. Ein gutes Beispiel, an dem man das illustrieren kann, wie das funktioniert, ist eine Mutter, die ihr schreiendes Kind auf den Arm nimmt und wenn sie selber in Ruhe und gelassen ist, dann nimmt sie es auf den Arm und das Kind beruhigt sich innerhalb kürzester Zeit, weil es eben in diesem Feld der Mutter diese Beruhigung erfährt.
Wenn die Mutter selber gestresst ist, das kennt auch jeder, dann hört das Kind nicht auf zu schreien. Das heißt, ein geordnetes, ruhiges Feld eines Menschen gibt dem Gegenüber das Signal, du kannst dich auch in Sicherheit und beruhigt fühlen. Also, ja, finde ich total schön.
Also wir sind ja leider, füge ich hinzu, eine teilweise berührungslose Gesellschaft geworden. Da hat sicherlich auch Corona noch einen Teil dazu beigetragen, dass man sich die Hände nicht mehr geben soll und so. Tatsächlich wissen wir alle, wie gut eine Umarmung tut, wie gut eine Berührung tut.
und deswegen finde ich das so schön, dass du das mit anbringst und wir wissen auch von Massagen oder Kraniosakralenbehandlungen, wie schön das ist, in den Austausch zu kommen über die Haut. Ich wollte gerade noch, da war noch ein Gedanke, der ist mir jetzt weggerutscht. Okay, aber das sind vier Komponenten.
Was ich auch noch hinzufügen möchte, ist, manchmal schlafen die Menschen auch ein. Oft schlafen sie ein oder kommen in eine tiefe Entspannung. Das ist eigentlich die häufigste Reaktion dabei.
Was ich dazu sagen möchte ist aber, dass trotzdem Regulation und Selbstheilung im System stattfindet. Wie im Schlafjahr auch. Wie im Schlafjahr auch oder ich sage auch oft das Beispiel, wenn man sich am Finger verletzt und dann hat man eine Wunde, dann klebt man ein Pflaster drauf, aber der Rest macht der Körper selbst.
Der Körper weiß, in welcher Weise er die Hautschichten und Blutgefäße und sonst was wieder zusammenbaut. Und ähnlich ist das auch mit der Regulation im autonomen Nervensystem. Wenn man das Signal der Regeneration und Reparatur fördert, dann kann auch eine Art von Neuordnung und Heilung stattfinden.
Ja, okay, das finde ich auch wichtig, weil das heißt nicht, ich muss jetzt alle zwei Wochen zu dir kommen, um immer wieder diesen Impuls zu kriegen, sondern mit jeder Behandlung bekommt mein Körper sozusagen auch einen Impuls, in die Selbstheilung zu gehen, um irgendwann wieder in einen Zustand zu kommen, wo das Pendeln zwischen sympathischer, parasympathischer und bei der parasympathischen Erregung auch beide Systeme, oder bei der parasympathischen Entspannung, beide Systeme, die da mit reinkommen, sozusagen selber wieder in diese Funktionsfähigkeit, die da eigentlich in jedem von uns angelegt ist, so schön hast du es ja auch gesagt, wieder zurückzufinden.
Allerdings muss man auch sagen, so wie beim Training in der Muckibude und so, also es ist schon so, dass eine Behandlung an sich schon sehr gut tun kann, der erste Impuls ist, aber um eben dieses Training, das System wieder zu trainieren, denn das ist eigentlich der Normalzustand, das Sicherfühlen ist der Normalzustand. Dafür ist es dann doch je nach Ausprägung der Symptomatik und der Beschwerden schon sinnvoll, einmal in der Woche zu behandeln, auch über einen längeren Zeitraum.
Okay, und was ich auch denke und aus meiner Erfahrung auch weiß, ist, dass die Menschen dann auch dazu eingeladen sind, zu Hause, also im Alltag zwischen den Behandlungen auch darauf zu achten, dass Sie da vielleicht auch mit der Zeit sich Routinen oder Momente schaffen, wo Sie mit diesem Sicherheitsgefühl in Verbindung kommen Genau das wird nat in dem Sinne wenn ich den Therapieansatz erkl dann werde ich das auch sozusagen immer wieder auch erwähnen und empfehlen. Ja, weil ich denke gerade an meine Patienten, die zum Beispiel Traumatisierung, wie auch immer, im Gepäck haben.
Das sind halt Menschen, die laufen oft die ganze Zeit im Machen. Die sind immer im Funktionsmodus, weil dadurch, dass sie ständig sympathisch überaktiviert sind eigentlich oder viel sympathische Energie in sich drin haben, kommen die halt oft in diesen und jetzt mache ich und jetzt mache ich das und jetzt mache ich das und jetzt mache ich das und wenn die sich hinsetzen, um eine Pause zu machen oder sich irgendwie, selbst wenn sie sich einen Abend mit jemandem gönnen und das funktioniert ja nicht, das Social Engagement System ist noch nicht an und diese Regeneration, dieser Modus schaltet gar nicht runter.
Da achte ich auch immer drauf, dass ich dann versuche, im Laufe der Behandlung, wenn ich merke, das Nervensystem kann wieder etwas anders regulieren, dann muss man ihm aber auch die Angebote wieder machen, wo es das auch praktizieren kann. Weil wenn ich immer nur renne und in Eile bin, dann wird das nichts. Das stimmt, aber wie gesagt, ich habe die Erfahrung gemacht, das oft das in anführungszeichen automatisch passiert weil das ist eigentlich der normalzustand auch zu wissen jetzt brauche ich die regeneration oder dass das holt sich das system interessant ist auch dass manche menschen unter der behandlung er wie soll ich sagen unruhe symptomatiken entwickeln Bedürfnis haben, plötzlich zu reden.
Und da kann man nur sagen, auch dann wirkt etwas, nämlich es ist plötzlich da ein Signal angekommen, das mir plötzlich sagt, okay, ich habe mich ja jetzt Jahrzehnte ja daran gewöhnt, dass ich in dieser Hab-Acht-Stellung bin, jetzt kriege ich hier plötzlich ein Signal, dass ich mich entspannen kann. Das geht nicht, das erhöht erst noch mal die Alarmbereitschaft im System. Aber da, durch das elektromagnetische Signale, die auf den Körper einwirken, kann das System nicht wirklich in die Übererregung gehen.
Und in diesem Setting ist es dann auch möglich, im Hier und Jetzt darüber zu sprechen. Genau, weil du bist dabei. Ich bin dabei.
Und da, in dem Fall habe ich mich vorhin schon gefragt, als du erzählt hast, dass du dabei bist und dass du auch berührst und zu korregulieren letztendlich. Das heißt, dein Nervensystem muss ja in einem Top-Zustand sein, sonst kannst du ja gar nicht behandeln. Also das ist schon eine wichtige Voraussetzung, dass man selber im Grunde genommen durch Selbsterfahrung oder wie auch immer im Grunde genommen diesen Zustand der inneren Ruhe und Gelassenheit und auch Absichtslosigkeit, finde ich auch sehr wichtig, aufrechterhalten kann.
Gleichzeitig wird der Therapeut unterstützt durch das technische Gerät oder durch die Anwendung, die auf den Patienten wirkt. Ich muss nicht ganz alleine das Feld halten als Therapeut, sondern ich erhalte Unterstützung, weil die Signale, die elektromagnetischen Signale dem autonomen Nervensystem die ganze Zeit zurufen, entspann dich, du bist sicher, entspann dich. Und ich weiß, dass du das Gerät auch außerhalb der Behandlung nutzt, für dich ganz persönlich, um deine Regulationsfähigkeit auch immer wieder zu unterstützen.
Genau. So was glaube ich auch wichtig ist, wenn ich auch in unserer therapeutischen Arbeit, dass wir für uns gut sorgen, dass unsere Nervensysteme tatsächlich reguliert sind, weil sonst können wir nicht mehr hilfreich sein und diesen Raum der Sicherheit bieten, indem andere Menschen dann ihre Themen nochmal anders spüren und nochmal anders in Bewegung bringen können. Genau, dafür habe ich ja kurz das Beispiel von dieser Mutter genannt.
Die Mutter, die selber in Ruhe ist, kann das Kind beruhigen. Eine Mutter, die gestresst ist, ist nicht dazu in der Lage. Das heißt, mein System kann nur diesen Effekt ausüben auf den Klienten, wenn ich eben selber in der Entspannung und Klarheit und Ruhe bin.
Wenn jetzt jemand sagt, ja, die Oder-Eval, die ist in Köln, da kann ich aber jetzt nicht hin, also die Behandlung vor Ort kann ich nicht machen, gibt es andere Mittel und Wege, die du kennst, die so eine Behandlung bei dir, ja, ich will nicht sagen ersetzen können, weil es führen ja so viele Wege zum Ziel. Also Therapie kann zum Ziel führen, für manche sind es Atemsitzungen, für andere sind es schamanische Sitzungen, was es alles gibt, was zum Ziel führen kann. Aber ist dir noch eine andere Möglichkeit bekannt, so direkt auf das Nervensystem, auf das autonome Nervensystem einzuwirken?
Ach ja, es gibt sicherlich unterschiedliche Möglichkeiten. Eine Klopftechnik, Klopfakupressur kann man selber anwenden und lernen. Du benutzt Atemtechniken, die im Grunde genommen auch dazu dienen, das Parasympathische oder den Nervus vagus zu aktivieren.
Es gibt einen Ansatz, der nennt sich Trauma Release Exercise. Das heißt, da wird ganz gezielt durch Übungen dieses Muskelzittern initiiert, was eben diese Spannungen, die aufgebaut worden sind, wie bei der Gazelle, dann fängt man an, tatsächlich in so ganz minimale Muskelbewegungen baut sich da was ab, was lange da gespeichert worden ist. Da habe ich auch schon eine Podcast-Folge zugemacht.
Ich glaube, die ist nicht mehr online mit einer ganz tollen Trainerin auch hier aus Köln, die leider nicht mehr unter uns ist. und die hat das bei mir auch in Gruppentherapien mit mir zusammen gemacht und ich hatte das große Glück, dass ich auch immer mitmachen durfte. Also die hat das für meine Teilnehmer gemacht, aber ich war ja jedes Mal dabei und auch das habe ich als Technik sehr zu schätzen gelernt, auch für mein Nervensystem.
Gut, also das finde ich auch wichtig zu sagen, okay, wer also nicht zu ODA kommen kann, ist nicht hoffnungslos verloren, sondern es gibt auch andere Mittel und Wege, die da zum Ziel führen. Aber wer halt in Köln ist, ist halt auch eingeladen. Ich werde wahrscheinlich deine E-Mail-Adresse hier in meinen Shownotes verlinken, weil du bist im Gegensatz zu vielen Kollegen und auch im Gegensatz zu mir ja Social Media mäßig und Website mäßig und all diese...
Noch nicht, noch nicht. Genau, aber da bist du Genau, du bist im Augenblick noch so ein Geheimtipp. Umso schöner, dass ich dich heute hier habe.
Aber über deine E-Mail-Adresse wäre eine Kontaktaufnahme erforderlich. Und da können die Leute auch einfach noch mehr Informationen bekommen, wenn sie den Wunsch haben, bevor sie sich dafür entscheiden. Richtig.
Also ich habe ganz viel Tolles gehört. Was haben wir vergessen? Oder gibt es noch irgendwas, was du nochmal ergänzen möchtest?
spontan fällt mir jetzt gerade noch nichts ein. Grundsätzlich bin ich natürlich auch jetzt daran interessiert, diese Methode bekannter zu machen, also auch an Therapeuten gerichtet, die interessiert wären, da mehr zu erfahren. Das finde ich auch eine schöne Möglichkeit.
oder eben auch in Zusammenarbeit, so wie wir das auch praktizieren, eben das mal anzubieten für Therapeuten, die Psychotherapie machen und da eben auch denken, das könnte vielleicht was für einen Patienten sein. Das finde ich total spannend, dass du das noch sagst. Genau, also an meine Kollegen und Kolleginnen den Appell, aber auch, und da habe ich es ja kürzlich wahrgenommen, dass ein Orthopäde tatsächlich die ganzen Behandlungsräume der Physiotherapeuten jetzt mit den Matten ausgestattet hat, sodass da tatsächlich während die Physiotherapie stattfindet, die Leute sich auch in dem Feld befinden.
Und wir beide wissen natürlich aus dem autonomen Nervensystem herum, warum das dann alles viel besser wirkt. Und es gilt ja letztendlich auch für alle osteopathischen und kraniosakralen Behandlungen, die man ja alle damit nochmal in ihrer Wirksamkeit verstärken könnte. Genau.
Das finde ich auch nochmal einen schönen Appell an diese Zielgruppen. Mensch, da sind ja auch einige Hörer dabei, wer da jetzt sagt, oh cool, ja, das hätte ich gerne auch, da wüsste ich gerne mehr oder da hätte ich gerne auch eine Kooperation. Oder die sind natürlich auch herzlich eingeladen, sich bei dir zu melden über die E-Mail-Adresse.
Genau, dann kann ich ihnen auch das Gerät nochmal vorstellen, gerne. Sehr schön. Und inhaltlich sind wir dann mit uns zufrieden, ne?
Weil ich glaube, wir haben es gut erklärt und die wichtigsten Dinge drin gehabt. Da freue ich mich, wenn ich das Gefühl habe. Ich danke dir, Udo, dass du heute hier warst und für das tolle Interview.
Und den Leuten da draußen danken wir für ihre Zeit, dass sie uns zugehört haben. Genau. Noch ein vielleicht Satz, was meine sozusagen wichtige Botschaft ist, eben ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass diese Verbindung besteht, wenn psychische und emotionale Themen da sind.
das autonome Nervensystem mit in den Fokus zu holen. Entweder durch diesen Behandlungsansatz oder eben auch durch andere, die wir kurz angeschnitten haben. Das kann ich nur dick unterstreichen.
Reden reicht nicht, heißt mein Spruch dazu. Okay, dann schließen wir. Dankeschön. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
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