In Episode #131 stelle ich dir eine effektive Übung vor, die dir hilft, die sogenannte Problem-Trance aufzulösen. Diese Trance, angelehnt an die Hypnotherapie, tritt häufig auf, wenn wir uns in einem seelischen Ungleichgewicht befinden. Alltägliche Bemerkungen oder Gedanken können uns in einen Tunnel der Problem-Trance führen, in dem wir uns auf negative Gefühle und Gedanken fokussieren und uns regelrecht darin verbeißen. In dieser Folge erkläre ich, wie diese Trance entsteht und wie du mit einer gezielten Übung aus diesem Zustand herausfindest, um dich wieder auf Lösungen zu konzentrieren. Erfahre, wie du die Problem-Trance erkennst und durchbrechen kannst, um mehr Leichtigkeit und Klarheit in deinem Alltag zu erleben. Mehr Informationen findest du auf www.sabinebimmler.de.
Vollständiges Transkript · 2.299 Wörter · etwa 11 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
Hallo, herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf und für alle, deren Leben leichter und von mehr Gelassenheit getragen werden darf. Ich freue mich, zurück nach der Sommerpause heute mit einer Übung zu beginnen, einer Übung, die zum Thema hat, ja diesen Fokus auf Probleme aufzulösen und den Blick hin zu Lösungen zu öffnen. Ich hoffe, du hast etwas Zeit mitgebracht.
Die Übung wird etwa 20 Minuten dauern und diese Zeit solltest du haben, um ganz in Ruhe zuzuhören. Am allerbesten wäre es, wenn du irgendwo ruhig sitzt oder liegst in Form einer Meditation. Am zweitbesten wäre es, wenn du im Wald spazieren gehst, während du die Übung machst.
Und notfalls kann man sie auch beim Autofahren machen, aber dann verliert sie ihre Wirksamkeit. Und jetzt geht's los. Problemtrance auflösen.
Herzlich willkommen. Lösung. Nimm dir Zeit, eine gute Position zu finden, in der du ganz bequem sitzen, liegen oder gehen kannst.
Kontrolliere noch einmal, wie sich dein Körper anfühlt. Vielleicht möchtest du ihn noch verändern, irgendwie zurechtrücken, bevor du beginnst. Wenn du das getan hast, dann erlaube dir innerlich ruhig zu werden.
Wichtig ist, dass du nichts wollen musst. Du kannst den Prozess, durch den du gehst, einfach beobachten. Diese Zeit ist deine Zeit.
Und während ich fortfahre, kannst du innerlich wiederholen, was ich sage. wie ein Echo. Das gesagte Nachdenken im Kopf und innerlich wiederholen wie ein Echo.
Den meisten Menschen fällt es leichter, sich zu entspannen, wenn die Augen geschlossen sind. Entscheide du, was jetzt für dich gerade richtig ist. Entweder du schließt die Augen, du fixierst einen Punkt Du atmest dann bewusst durch und dann kannst du dich erleichtert nach innen wenden.
Das kann sehr gut tun. Und das, was von außen kommt, kann immer bedeutungsloser werden. Stell dir das vor wie ein Fußabdruck, der im nächsten Moment von der Welle im Sand direkt wieder weggewischt wird.
Für manche Menschen ist es hilfreich, sich dem eigenen Atem zuzuwenden. Entscheide du, ob du das tun möchtest und wenn du es möchtest, wende dich jetzt deinem Atem zu, seinem Kommen und Gehen. Fühle, wie er durch die Nase einströmt und dich erfüllt, wie er vom Körper erwärmt wird und wieder durch die Nase langsam ausströmt.
Ein ruhiger Atem führt oft auch zu innerer Ruhe. Beobachte, wie zuerst dein Rachenraum erfüllt wird, kühl und angenehm und dann folgt die Luft dem Weg in die Bronchien weiter und weiter und auch tiefer bis in die feinsten Verästelungen der Lunge und mit jedem Einatmen immer weiter und tiefer gelangt die Luft. Über das Blut wird sie verteilt in alle Organe.
Alles wird gut versorgt und wenn der Atem tief geht, kann die Ausatmung immer ruhiger und gelassener werden. Mit dem Einatmen kannst du immer mehr und mehr Entspannung in dich aufnehmen Mit dem Ausatmen schickst du weg, was dich stört Jedes Einatmen bedeutet auch Annehmen Und jedes Ausatmen Zustimmen und Loslassen Dieser ewige Rhythmus ist auch ein Bild für die Einstellung zu sich selbst Ein, annehmen, aus, zustimmen So wie ich bin, so darf ich sein Ich kann mir jetzt zustimmen, mich innerlich annehmen.
Eine Zustimmung geben dafür, wie ich bin und mich innerlich annehmen. natürlich hat jeder mensch dinge die er noch ändern kann und es ist wirklich gut dass du wei dass du dich weiter kannst neue dinge lernen neue kontakte kn aufgaben l dich immer weiterentwickeln Und Zustimmung bedeutet auch einen Punkt zu finden Irgendwie anzukommen, wo du gerade bist. Ruhiger werden, gelassener, mit dir vertraut.
Vielleicht bleibst du noch einen kleinen Moment in dieser Ruhe und genießt deine Entspannung Und mit der Zeit wird der Zustand der Entspannung noch weiter zunehmen, sich mehr und mehr vertiefen Nimm dir den Moment des Schweigens, der jetzt folgt, ganz für dich Problemtrance auflösen. Wie das Kaninchen vor der Schlange. wie Mogli im Dschungelbuch vor der Schlange K mit den rotierenden Augen.
So kann man sich eine Problemtrance vorstellen, so kannst du sie dir vorstellen. Und wie kommt es, dass wir uns so hypnotisieren lassen? Der Verstand liebt Probleme.
Dein Verstand liebt deine Probleme. Deswegen kann er sich Tag und Nacht darin vertiefen, darüber nachdenken. Rechne mal nach, wie viele Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate hast du schon über dein aktuelles Problem gegrübelt?
Vielleicht hilft es dir, das Problem auch einfach erst einmal zu benennen, ihm einen Titel zu geben, einen Satz zu formulieren, der das Problem beinhaltet. Vielleicht ist es Stress, vielleicht sind es Ängste, vielleicht ist das gefühl einfach am falschen platz zu sein vielleicht ist es auch etwas ganz anderes versuch einmal einsatz zu finden der dein problem umreißt egal wie groß es ist ein satz mit den wichtigsten dingen Wie viele Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate hast du schon an diesem Problem herumgedacht?
Das Problem zerdacht, zerlegt, von allen Seiten betrachtet, hypnotisiert darauf gestarrt, wie der kleine Mogli vor der Schlange K Oder wie das Kaninchen vor der Schlange, was nicht weglaufen kann vor lauter Angst. Und Lösung in Sicht? Vermutlich nicht.
80 bis 90 Prozent unserer täglichen Gedanken sind identisch. Das heißt, 80 bis 90 Prozent von dem, was du gestern gedacht hast, wirst du heute wieder denken und wirst du morgen denken. Und gerade wenn du ein Thema, ein Problem hast, an dem du lange herumdenkst, wirst du merken, dass sich die Gedanken wieder und wieder wiederholen.
Was heißt das eigentlich für diese Problemgedanken? Wie oft hast du sie schon gedacht? Hundertmal, tausendmal, hunderttausendmal, eine Million mal oder sogar noch mehr, immer und immer wieder Tag und Nacht?
Und ist eine Lösung in Sicht? Vermutlich noch nicht. Vielleicht erlebst du großen körperlichen Stress in Verbindung mit deiner Problemtrance.
Vielleicht raubt dir das Thema den Schlaf. Vielleicht erhöht es deinen Blutdruck, vielleicht führt es zu muskulären Verspannungen, vielleicht hindert es dich daran, durchzuatmen. Tief bis in den Bauch, um deinem Körper zu signalisieren, alles ist gut.
Vielleicht bringst du ihn in dieser Problemtrance immer wieder in die Haltung, nichts ist gut, nichts ist gut, nichts ist gut. Und vielleicht ist es eine gute Idee, genau diesen Problemfokus, diese Problemtrance endlich aufzulösen, um wieder zur Ruhe zu kommen, um an etwas anderes zu denken, um wieder frei zu werden. Ruhe einkehren zu lassen.
Vielleicht kannst du also langsam den Gedanken zulassen, dass du aufhörst, in die Augen der Schlange zu starren, voller Furcht, mit keiner Idee, wie du flüchten kannst. Aufgeben ist keine Option für dich. Das ist gut Du hast ein K Ich sehe das als Ressource an Aber willst du noch Minuten, Stunden, Tage, Monaten, Jahre so weitermachen?
Willst du noch hundertmal, tausendmal, hunderttausendmal, eine Million mal immer die gleichen Gedanken denken? Vermutlich weißt du tief im Inneren schon, du brauchst einen neuen Ansatz. Das führt dich nicht weiter.
Und vielleicht weißt du auch schon, dass es wichtig ist, einen Auftrag an deinen Verstand zu formulieren. Häng dich nicht immer wieder an den gleichen Stellen auf, sondern finde kreative Problemlösungen, lieber Verstand. Zerdenken, nein danke.
Andere Strategien, willkommen. Ein erster Anfang ist das Annehmen von dem, was ist, die Akzeptanz. Es geht nicht darum, warum das Problem entstanden ist.
Es geht auch nicht darum, was alles noch auf das Problem folgt, sondern es geht erst einmal darum hinzuschauen, was ist gerade jetzt. was ist gerade jetzt? Und vielleicht weißt du, dass es um eine knackige, aktuelle Beschreibung deines Problems geht.
Was ist das Problem im Außen, in der Außenwelt? Was ist das Problem innen, also in dir? Was macht das Problem mit dir?
Welche Belastung löst dieses Problem, dieses Thema in dir aus? Kurz, knackig, auf den Punkt formuliert Vielleicht sogar schriftlich Den meisten Menschen hilft es bei der Übersicht und bei der Analyse es schriftlich festzuhalten in Form einer Mindmap, vielleicht aber auch in Form einer kurzen Problembeschreibung, einfach so im Fließtext und dann wieder ein Auftrag an den Verstand. Dies ist das Problem.
Wir haben es verstanden, wir haben ja auch schon lange genug und oft genug darüber nachgedacht. Auftrag an den Verstand, welche Problemlösestrategien kennst du? für solche Probleme oder ähnliche.
Und wenn dein Verstand vielleicht nicht erfahren ist mit der Lösung dieser Art von Problemen und Themen, dann ist es Zeit für eine Recherche. Auf die Suche gehen, dazu googeln, Podcasts hören, Artikel lesen, Bücher lesen, mit Menschen sprechen, Experten für solche Probleme. Welche Experten für solche und ähnliche Probleme kennst du denn?
Wieder eine Recherche. Wen gibt es da? Wer hat dazu was geschrieben?
Wer hat dazu was gemacht? Wen gibt es vielleicht auch in meinem direkten Umfeld? Und so gilt es, erst einmal Wissen aufzusaugen, sich zu informieren, und zwar nicht über das Problem, sondern über Problemlösestrategien.
darüber, wie andere Menschen ähnliche Probleme gelöst haben, über hilfreiche Techniken, die sie angewandt haben, über Tipps und Tricks, die sie kennen, über Erfahrungen, die sie teilen können. Das heißt, du kannst eintauchen in die Welt der Lösungen, kannst dich darin erfrischen, kannst immer neue Dinge entdecken. Das Problem hast du verstanden, soweit bist du schon lange.
Es geht jetzt darum, den Fokus auf die Lösung zu setzen und in die Recherche zu gehen und zu sammeln und zu schreiben und zu ergänzen und zu verknüpfen. Komplexe Themen brauchen komplexe Lösungen. und sie brauchen individuelle Lösungen, denn du weißt vielleicht, dass jeder Mensch ganz einzigartig ist und so auch ganz einzigartige Lösungen braucht.
Also die Ideen, die du entwickelst, die gilt es auszuprobieren. Du darfst dir das erlauben, sie auszuprobieren, um zu gucken, ob sie etwas für dich tun, ob sie hilfreich sind, ob sie zu dir passen. Erlaube dir auszuprobieren, was du recherchiert hast, was du für Ideen entwickelt hast, was funktioniert, was nicht Und das kannst du nicht jetzt tun Weil die ganze Recherche zu den Problemlösestrategien, zu den Experten und zu den Techniken hast du wahrscheinlich noch nicht gemacht Denn du warst so beschäftigt damit, das Problem von allen Seiten zu betrachten und zu analysieren, dass dir kaum die Luft blieb, um diese Dinge zu tun.
und darum geht es, Auftrag an den Verstand, löse dich von der Problemanalyse, löse dich aus dem Grübeln, aus dem Sorgen, aus dem Wiederholen von Gedankenschleifen und gehe hin zur Recherche, zu Problemlösestrategien, zum Auffinden von Experten und allen Techniken, Tipps und Tricks, die es irgendwo zu finden gibt. Und wenn du dir erlaubst, etwas auszuprobieren, dann weißt du wahrscheinlich, was eine sehr wichtige Fähigkeit ist. Fehler als Lernchancen anzusehen als Erfahrungen die man macht also sich Fehler geradezu zu erlauben Und dazu geh nat eine geh Portion Geduld Wenn es einfach wäre, hättest du es schon gelöst.
Es ist komplex und es ist schwierig. Es ist eine Herausforderung und zwar eine solche, wie du sie noch nie in deinem Leben kennengelernt hast. Wenn es einfach wäre, hättest du es schon gelöst.
Also erlaube dir zu lernen, dich zu entwickeln, zu entdecken, auszuprobieren, weiterzuentwickeln, weiterzulernen und in diesen Prozess aufzutauchen mit der Geduld. Schnelle Lösungen sind hier nicht zu finden. Das Ganze ist ein Weg.
und kein Experte und Therapeut und Chef und Arzt wird dieses Ding für dich lösen. Du bist die wichtigste Ressource. Du kennst dein Ziel.
Du kennst dich, deine Werte, deine Präferenzen. Du verstehst dich. und du bist Experte für das Problem schon lange und jetzt wirst du Experte, Expertin für die Lösung.
Du leitest deinen Verstand an. Er soll nicht mehr Problemexperte sein, er soll Lösungsexperte sein und dir dabei helfen, Schritt für Schritt deine gewünschte Richtung einzuschlagen. und vielleicht verbindest du dich jetzt nochmal mit deinem Atem und erinnerst dich an die Weisheit vom Beginn, nämlich mit der Weisheit, dass jeder Mensch natürlich Dinge hat, die er noch ändern kann und dass es gut ist, dass du weißt, dass du dich weiter ändern und weiter entwickeln kannst, dass du neue Dinge dazulernen kannst, neue Aufgaben lösen, dich immer weiterentwickeln und deinem Ziel näher kommen kannst.
und die Akzeptanz und die Annahme von dem, was ist, öffnet dir den Weg zur Lösung. Finde einen Punkt in deiner Problemanalyse. Komme an, werde ruhig und gelassen, auch wenn das Problem noch akut ist.
Mache dich mit dir vertraut, mit dir und nicht mit dem Problem. Mache dich mit dir vertraut. Und mit diesem Vorsatz und diesem Wissen, dass Veränderung, Weiterlernen, Weiterentwicklung möglich ist und dass Zustimmung der erste Aspekt ist, vom Problem wegzukommen, hin zur Lösung.
Und dass es mehr darum geht, dich mit dir vertraut zu machen, dich mit Problemlösestrategien vertraut zu machen, dich mit Wissen und Techniken und Tipps und Tricks zur Lösung vertraut zu machen, wirst du deinen Verstand auslassen. Und wenn du deinen Verstand auslastest, dann hat er keine Zeit, wieder und wieder die gleichen Schleifen zu drehen. Und mit diesem Gefühl nimmst du nochmal einen tiefen Atemzug und entscheidest dich für die Lösungsorientierung.
und mit dem nächsten Atemzug weist du deinen Verstand an, endlich die Problemanalyse zu beenden und hinzugehen zur Lösung. und mit dem nächsten Atemzug schaust du auf das, was auf dich wartet, nämlich mehr Gelassenheit, mehr innere Ruhe und einen Entwicklungsprozess, der dich deinen Zielen näher bringt. und für die meisten Menschen ist das ein sehr beruhigendes, anspornendes Gefühl und mit diesem Gefühl würde ich dich auch gerne jetzt aus der Übung hinaus begleiten nimm das Gefühl mit, nimm den Entschluss mit, komm in die Tat und fange an dich zu reorientieren ein letzter atemzug und du kannst langsam anfangen arme und beine zu bewegen wenn du ruhig gesessen oder gelegen hast mit dem nächsten atemzug nimmst du noch einmal energie in dich auf damit du gleich ganz aktiv zurückkommen kannst aus der Übung gefestigt aktiv und beim nächsten Atemzug, wenn du schon soweit bist kannst du deine Augen wieder öffnen dich orientieren im Hier und Jetzt spüren, was die Übung mit dir gemacht hat und ich verabschiede mich jetzt langsam und sage für heute Tschüss und viel Freude bei der Umsetzung.
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