Schön, dass du hier bist! In dieser Episode erfährst du:
✅ Die Idee hinter diesem Podcast
✅ Wer ist Sabine Bimmler – die Psychologin & Person hinter dem Podcast?
✅ Wie dieser Podcast dir persönlich helfen kann
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Deine Sabine
Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit.
Vollständiges Transkript · 1.407 Wörter · etwa 7 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
Hey, hallo. Herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für Psychotherapie und Psychologie. Wenn Du zu den Menschen gehörst, deren Leben irgendwie in einen Ausnahmezustand geraten ist, dann bist Du hier richtig. Und heute in der ersten Folge möchte ich dir gerne erklären, was dieser Podcast für dich tun kann und wer ich bin, die Person hinter dem Podcast. Mein Name ist Sabine Bimmler.
Ich bin Diplom Psychologin von der Ausbildung, habe lange als systemischer Coach in der Wirtschaft gearbeitet und Personen dort schon in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet. Und rund meinen vierzigsten Geburtstag hat mich noch mal die Lust gepackt, meine Ausbildung weiter voranzutreiben und ich habe eine vierjährige Ausbildung zur Psychotherapeutin gemacht. Seit letztem Jahr habe ich eine eigene Praxis hier in Köln und dort entstand auch die Idee zu diesem Podcast. Wieso dieser Podcast reif für die Couch? In meiner Praxis bekomm ich immer wieder die Rückmeldung vom Patienten.
Das hat mir sehr geholfen, das ist sehr klar, das ist sehr auf den Punkt und die Gespräche tun einfach wahnsinnig gut und geben Orientierung. Und da hab ich gedacht, was einigen hier hilft im persönlichen Kontakt, hilft vielleicht auch vielen. Zudem gibt es eine große Unsicherheit auf der Klientenseite. Klienten ist das, sind all die Menschen, die zu mir ins Coaching oder in die Praxis kommen. Der meistgesagteste Satz in Stunde 1 ist bei mir, glaub ich, ich bin nicht verrückt.
Viele Klienten formulieren das, weil sie sich sehr lange mit der Idee schon beschäftigen, eine Psychotherapie zu machen und aus unterschiedlichen Gründen das immer wieder aufschieben. Entweder sie haben Angst vor der Stigmatisierung, denn psychisch krank zu sein ist für viele natürlich ein echter Horror oder sie finden gar keinen Therapieplatz. Denn in diesem Land, in dem ganz vieles möglich ist, sind Therapieplätze tatsächlich sehr, sehr rar gesät. Und im Augenblick geht da im Gesundheitssystem so einiges vor sich, was dazu führen wird, dass es noch schwieriger wird, in Therapie zu kommen. Gut, aber darüber wollen wir heut nicht reden.
Also warum dieser Podcast? Was einigen hilft, hilft vielleicht auch vielen. Dann die Unsicherheit auf der Klientenseite. Und ich würd gerne, wenn Du unsicher bist, ein bisschen mehr Klarheit in die Frage bringen, bist Du reif für die Couch? Dabei würd ich dich gern begleiten.
Und ich liebe Podcasts und es gibt bisher noch keinen Podcast, der sich mit den Themen beschäftigt. Wir haben relativ viele Podcasts, die Persönlichkeitsentwicklung unterstützen, Selbsthilfe Podcasts, Werde glücklicher Podcasts. Da gibt's echt tolle Dinge auf dem Markt, Aber oft geht es darum, mehr sein Leben auf das nächste Level zu kriegen. Die Menschen, mit denen ich zu tun habe, wären froh, wenn ihr Leben überhaupt ein Level erreichen würde, in dem sich das Leben irgendwie lebenswert anfühlt. Deswegen glaub ich, braucht's etwas etwas, was vielleicht ein bisschen mehr auf Krise und Leid fokussiert ist, aber auch hier natürlich auf Lösung und Rauskommen.
Und viele Dinge, die in den anderen Podcasts genannt werden, wiederholen sich hier. Sie werden nur in einen anderen Kontext gestellt und halt noch mal ergänzt das Wissen, was ich habe. Ich selbst liebe Podcasts und höre sie immer und überall, finde viele wirklich knackig und gut gemacht und wann immer die mir einen Mehrwert geben, bin ich dabei. Die meisten Menschen, die sich an mich wenden, sind unglaublich erschöpft. Viele haben die Idee, dass sie erschöpft sind, weil sie plötzlich Symptome haben, weil sie Depressionen oder Ängste entwickelt haben.
Ich stelle aber sehr oft fest in der Arbeit mit den Menschen, dass sie schon vorher sehr erschöpft waren und dass die Symptome nur noch dazugekommen sind. Diese Unterscheidung ist ganz wichtig und da würd ich dich auch bitten, einmal in dich zu gehen und nachzuhören, bist Du auch auf dem Weg, dass Du einfach nur Symptome wegmachen willst? Dann ist dieser Ansatz wirklich wenig nachhaltig. Und ich würde dir raten zu schauen, was war davor? Wo hat die Schieflage begonnen?
Was war zuerst da? Und ja, die Symptome als etwas betrachten, die dir immer mehr den Weg zeigen, dass sich etwas ändern muss in deinem Leben. Wie will ich das tun mit diesem Podcast? Ich stelle dir mein Wissen, all meine Erfahrungen zur Verfügung und ich hoffe, ich tu das sprachlich in 1 leichten Art und Weise. Bei all der Schwere die der Themen, die dich bewegen und die auch hier immer wieder Thema sein werden, find ich, darf der Humor und die Leichtigkeit nicht zu kurz kommen.
Denn jeder Moment, der dich zum Lächeln oder zum Schmunzeln bringt, ist schon ein guter. Denn ich nehme an, wenn Du in einem Ausnahmezustand bist, dass Lächeln und Schmunzeln in deinem Leben rar geworden sind. Die Themen, die ich in diesem Podcast besprechen werde, orientieren sich grade zu Beginn am Ablauf 1 Therapie. Das heißt, ich beginn in der Folge 1 mit, was steht eigentlich am Anfang? Was passiert in den ersten 4 Sitzungen?
Warum ist das wichtig? Ich werd versuchen, immer wieder Beispiele einzubringen, die ich aus dem Patientenalltag habe, die ich natürlich hier anonymisiert und 'n bisschen verändert gebrauche, Dinge anschaulich erklärend zu machen. Anschaulich erklärend zu machen, nein, Dinge anschaulich zu erklären. Dann gibt es sogenannte Klassiker aus dem therapeutischen Alltag, die hier natürlich auch kommen werden, weil sie einfach für viele Menschen in Ausnahmezustand und Krisensituationen hilfreich sind. Wir gucken auch mal auf die klassischen psychischen Erkrankungen oder psychische Störungen, wie wir's nennen.
Ängste, Depressionen und so weiter. Und wir schauen auf deine Themen. Deswegen ist es für mich umso wichtiger, dass Du mich wissen lässt, was dich bewegt und was Du dir wünschst. Ich kann zwar nicht auf individuelle Schicksale und Problemstellungen hier eingehen, aber ich kann das Ganze verallgemeinern und in einen Kontext setzen, vielleicht an einem Beispielpatienten erklären und dir so doch helfen. Ich bin in den sozialen Medien unterwegs.
Du erreichst mich über vielfältige Kanäle Und ich bin superoffen und total froh, wenn Du mir einfach zukommen lässt, was dich interessiert und was Du möchtest, was ich hier besprechen soll. Ja, warum mach ich diesen Podcast? Vielleicht auch eine interessante Frage. Also ich erhoffe mir erst mal 1. Ich erkläre meinen Patienten unheimlich oft immer wieder das Gleiche, was nicht damit zu tun hat.
Was nichts damit zu tun hat, dass sie das nicht verstehen oder nicht direkt umsetzen wollen, sondern viele Dinge brauchen einfach Zeit. Also Psychotherapie ist für mich wie eine Art von Reise. Und man redet immer wieder über die nächste Etappe. Und man guckt sich die nächste Etappe noch mal an mit all den Stolpersteinen, die da entstehen können auf diesem Weg Wegesabschnitt und das braucht. Und ich hab als Erstes die ganz pragmatische Idee, dass ich meinen Patienten sagen werde, hey, hören Sie doch noch mal in den nächsten Tagen in die Podcastfolge x y rein.
Da fass ich das alles noch mal sehr anschaulich zusammen. Weil ich hab noch so viele andere Ideen, was ich im Therapieraum gerne machen würde. Und eine Therapie besteht ja immer aus fünfzigminütigen Sitzungen pro Woche, zumindest im Durchschnitt. Und das ist nicht viel, wenn man Menschen auf ihrem Weg begleitet, die auch grade in ja Krisensituationen unterwegs sind. Das heißt, auch meinen Patienten erklär ich eigentlich, die Therapie findet außerhalb des Therapieraums statt.
Das heißt, die Zeit zwischen den Sitzungen, 24 Stunden 7 ist auch Therapie. Wir halten eigentlich nur inne in diesen 50 Minuten pro Woche und besprechen, wie's gelaufen ist und besprechen vor, was in der nächsten Woche ansteht und unterlagern das mit Wissen und so weiter. Ja, was ist noch wichtig, an diesem Podcast seine Freude zu haben und Unterstützung und Hilfe durch ihn zu finden? Der Podcast kann keine Therapie ersetzen. Er kann sie vorbereiten, er kann sie begleiten, vielleicht kann er auch deine Selbsthilfe aktivieren.
Das hoffe ich. Ja, jetzt schließ ich auch, weil ich glaube, dass alles Wichtige drin war und die Folge ist tatsächlich länger geworden, als ich das beabsichtigt habe. Das Format wirst Du sehen zukünftig für 20 Minuten nie überschreiten, weil ich glaube, das ist das, was man in Krisenzeiten grad so aushalten kann. Interessante Interviewgäste plan ich natürlich auch, aber dazu sag ich dann sag ich dann vor dem ersten Interview noch etwas mehr. Ich wünsch dir einen schönen Tag, was immer grade bei dir auch los ist.
Versuch auch, ein paar gute Dinge zu sehen und erfreu dich an Kleinigkeiten. Ich sag bis zum nächsten Mal und danke dir für deine Zeit. Tschüs.
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Ausgesucht von Sabine — weil sie gut zu dieser Folge passen.
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