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Glück Folge 68 · 22. Januar 2020 · 54 Min
Cover: Werde die beste Version von dir selbst - Interview mit Hannah Panidis

Werde die beste Version von dir selbst - Interview mit Hannah Panidis

0:00 54 Min

Worum geht's?

Gerade Mütter tendieren dazu, sich selbst hinten anzustellen. Erfahre, wieso es unglaublich wichtig ist, dass du ein Leben führst, was dir entspricht. Und wie du das auch mit Kindern schaffen kannst. Hannah und ich lassen dich an unseren Geschichten teilhaben. Und es gibt ganz konkrete Tipps, wie das gehen kann.

Du findest Hannah hier: https://www.instagram.com/hannahpanidis/ und https://www.facebook.com/hannahpanidiscoaching/

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Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit. 

Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.

Zum Nachlesen

Vollständiges Transkript · 9.346 Wörter · etwa 47 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, hallo, herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Mein Name ist Sabine Bimmler, ich hoste diesen Podcast und den Youtube Kanal. Ich bin Psychotherapeutin mit eigener Praxis in Köln, systemischer Coach und heute habe ich wieder ein Folgenlecker Wissen für dich. Es ist ein Interview mit Hannah Panidis. Hannah Panidis ist Onlineunternehmerin und sie hat eine Vision und eine Mission.

Sie möchte Müttern helfen, die beste Version von sich selber zu werden. Hannah ist darauf gekommen, weil sie, als sie 2 kleine Kinder hatte, feststellte, dass sie zwar in einem Job steckte, der, ja, Erfolg für sie bot, aber keine persönliche innere Zufriedenheit. Und dann kamen die Kinder dazu und das Leben geriet aus den Fugen und sie hat sich gefragt, was möchte ich eigentlich mit meinem Leben anfangen? Wie möchten wir gemeinsam mit ihrem Mann Familie leben? Wie möchten wir unseren Kindern die Welt zeigen und wie möchten wir Vorbild sein?

Und aus dieser Bewegung heraus hat sie sich zum Ziel gemacht, andere Frauen da zu begleiten. Und zwar einerseits ganz körperlich, sie hat auch reichlich Erfahrung im Fitnessbereich, aber andererseits hat sie festgestellt, das Mindset ist so entscheidend. Und dieses Mindset und all das, was sie weiß, was es braucht, die beste Version von sich selber zu werden, das teilt sie mit uns in diesem Interview. Wir legen unsere Geschichten Geschichten zusammen, weil ihre Reise gar nicht so unähnlich ist zu meiner eigenen Reise. Und wir fassen zusammen, wie's losgehen kann, was die ersten Schritte sein kann, wenn Du als junge Mutter, junge Väter dürfen sich ja auch angesprochen fühlen, zu dir selbst kommen willst.

Und selbst wenn Du keine Kinder hast, ist das interessant für dich, weil auch da drohen wir uns manchmal in den Anforderungen des Alltags zu verlieren. Und es geht darum, da wieder einen Pflock einzuschlagen, sich zu besinnen, was man eigentlich will, was einen eigentlich erfüllt und das Leben so umzulenken, in die Richtung zu lenken, die für dich persönlich erfüllend und bereichernd ist. Genug verraten. Jetzt schalt ich in das Interview und ich wünsche dir ganz viel Spaß und ganz viel hilfreiche Erkenntnisse für dich. Hannah, ich freue mich so, dass Du da bist.

Vielen Dank, Tim, Katrin, ich freue mich auch. Ja, ich würde gern einmal erzählen, wie ich dich kennengelernt habe in Anführungsstrichen, ja? Du hattest damals eine Nachricht an den Robert Gladitz geschickt, bei dem Du dich ja hast beraten lassen zu deinem Onlinebusiness und diese Nachricht hat der veröffentlicht auf deinem Kanal. Und das war so der Moment, als dein Onlinekurs ins Laufen kam und ja, vielleicht erzählst Du noch mal von dem Moment. Du kannst das viel besser.

Du hast mich halt so berührt und ich hab gedacht, boah, da ist jemand, der steht für deine Träume ein und auf. Vielleicht erzählst Du noch mal von diesem Moment und was da gerade bei dir los war. Ja, dieser Moment der Nachricht, der war in der Tat sehr emotional. Sabine, das hängt damit zusammen, dass es im Grunde der Abschluss meiner sogenannten Launch Week war. Das heißt, ich hab einen Onlinekurs veröffentlicht und hab den eine Woche verkauft.

Und in diesem Verkaufszeitraum habe ich natürlich versucht, ganz, ganz viele Frauen mit an Bord zu bekommen und diesen Kurs einfach meiner Community vorzustellen. Und mit dem Abschluss dieser Anmeldungsphase, wo sich tatsächlich 34 Frauen Was für mich eine riesengroße Das hat mich überwältigt einfach, haben sich 34 Frauen dafür entschieden, mit mir diesen Weg zu gehen und sich von mir begleiten zu lassen. Und ja, in den letzten Minuten, in den letzten Sekunden dieses Anmeldezeitraums habe ich einen Livestream gemacht über Instagram. Und als der eben zu Ende ging und diese ganz ganz tolle Resonanz eben da war, da habe ich dem Robert Gladitz, der eben mich über diesen Zeitraum begleitet hat als Coach Habe ich dann diese Sprachnachrichtgesende, die Du dann auch gehört hast. Ja, das das hat viel für mich bedeutet.

Das war einfach mein Traum, den ich mir so lange vorbereitet hab, für den ich so viel gekämpft und so viel gearbeitet und so viel Energie reingesteckt hab, der ist da in irgend 'ner Form in Erfüllung gegangen oder zumindest bin ich 'n riesengroßen Schritt weitergekommen. Und das war einfach 'n sehr sehr emotionaler Moment. Und deswegen und ich glaube, ich konnte damit auch viele andere Frauen in irgendeiner Form motivieren, auch so einen Weg zu geben und für sich selbst einzustehen, habe ich dann auch den Robert Gladitz gestattet auf Anfrage, diese, wie Du schon sagst, sehr emotionale Nachricht dann auch zu veröffentlichen. Ja und das da sprichst Du auch schon den Grund an, warum ich dich heute gebeten habe, mich in son Podcastinterview einmal mit deiner Anwesenheit zu beglücken. Ich glaube, dieses, was Du gesagt hast, also Du Du hast dafür gekämpft und Du hast gearbeitet.

Ich Leute, die nichts mit Onlinekursen zu tun haben, wissen vielleicht gar nicht, wie Was für ein Riesenerfolg das ist, wenn man mit einem Kurs an den Markt geht neu und 34 Teilnehmer dafür bekommt und wie viel Arbeit dahintersteckt, ja? Weil irgendwie wirkt das von außen immer so und dieses Also ich hab mich so mit dir gefreut an dieser Stelle und wenn Dieter Funken heute hier auch überspringt und das Thema heute ist, Du nennst das ja immer so schön, sei die beste Version von dir selbst, dann wär das echt Wahnsinn. Wer ist denn wer ist denn die Gruppe hinter deinem Online Programm? Wen sprichst Du an? Du hast die Mütter gerade schon erwähnt, sag mal, für wen ist dein Onlinekurs?

Also dieser Onlinekurs und auch grundsätzlich die Angebote, die ich habe und diese Community, die ich aktuell dabei bin, aufzubauen, da sind einfach Frauen mit dabei und insbesondere eben Mütter, die ein selbstbewusstes und einfach von von innen heraus erfülltes Leben führen wollen. Dass wirklich ihren Vorstellungen entspricht, dass sie nicht für jemand anderen führen, jemand anderen damit glücklich zu machen, sondern das wirklich ihrer Intention und ihrer Begabung und ihrem Potenzial entspricht. Und das ist mir 'n besonderes Anliegen, weil ich glaube, dass gerade Mütter in der heutigen Zeit sich oftmals aufgeben. Sie sie bringen Kinder in die Welt, was wunderschön ist und dann rücken sie komplett in den Hintergrund. Und bei aller Liebe, das ist am Anfang ganz normal, weil diese kleinen Geschöpfe, die brauchen uns, wir müssen für sie da sein.

Und irgendwann kommt zu dieser Punkt, den viele von uns verpassen, dass wir wieder sagen, und jetzt bin ich auch wieder dran. Und das gar nicht in einem egoistischen Sinne, dass die anderen nicht mehr wichtig sind, sondern wenn ich selbst für mich meine Batterien aufladen kann und für mich selbst einstehen kann, dann kann ich auch wieder viel mehr für die anderen geben. Und wenn ich ein erfülltes Leben führe, dann kann ich das der nächsten Generation meinen Kindern auch weitergeben. Und das finde ich so wichtig, dass unsere Kinder sehen bei ihren Eltern, was es bedeutet, dieses Selbstbewusstsein zu haben. Wir haben son enorme Vorbild vom Sohn, derer wir uns manchmal bewusst sind und da begleite ich einfach Frauen und wie gesagt eben Mütter, dass sie sich das auch trauen.

Dass sie sich trauen, für sich einzustehen, dass sie sich trauen, für sich selbst Zeit zu nehmen, ohne ein schlechtes Gewissen irgendjemandem gegenüber zu haben und da einfach mutig sind, ihren eigenen Weg erst mal zu finden im ersten Schritt und ihn dann auch zu gehen. Du, das klingt so wunderbar, weil es ist auch meine Erfahrung. Also einmal ganz persönlich, ja, ich hab ja auch 3 Kinder und tatsächlich muss ich sagen, bin ich auch an diesen Punkt gekommen, wo ich gedacht habe, so so geht das jetzt nicht mehr, ne. Wo ich also nur noch funktioniert habe, nur noch für die Kinder da war, meinen Job parallel die ganze Zeit gemacht habe, aber irgendwann kam der Punkt, wo die Frage war, wo bin ich und geht's mir gut? Nein, mir ging's auch überhaupt nicht gut zu dem Zeitpunkt, ne.

Ne? Von daher kann ich mich in die Situation so gut reinversetzen und deswegen vielleicht auch deswegen kommen so viele Mütter zu mir in den Therapieraum. Also ich hab wirklich in meiner psychotherapeutischen Praxis 50 Prozent, ich nenne sie jetzt mal in Anführungsstrichen erschöpfte Mütter, ja, die genau an dem Punkt stehen und sagen, das ist, ich ich, mir geht es nicht gut. Die entwickeln da, ne, seien Depressionen, Ängste, wie immer wir das nennen, die Symptomatik, aber die sind einfach so grundlegend erschöpft, weil sie an sich vorbeilehen. Mhm.

Deswegen finde ich diese Arbeit, die Du da machst und diesen Kurs, den Du anbietest, so unglaublich wertvoll, weil wir Jedem, dem wir diese Erfahrung ersparen können, dass er ganz weit gehen musste, bevor er einfach Symptome entwickelt, jeden, den wir vorher abholen können. Das ist schon eine großartige Beitrag, den wir da leisten können. Ja, vielen Dank, Sabine. Ich sehe das auch so und Du sagst auch, wir können sozusagen präventiv etwas tun und das interessant, weil ich tatsächlich in meinen Kursen auch Frauen dabei hab, die noch gar keine Mutter sind, sondern die sich vielleicht in naher Zukunft Kinder wünschen und die aber jetzt schon sagen und das finde ich ganz ganz toll. Ich möchte das jetzt schon für mich lernen, dass ich gar nicht in die Situation komme, von der Du gerade sprichst von dieser Überlastung von diesen Selbstzweifeln, dass man da schon präventiv sozusagen was dafür tut.

Das finde ich halt auch ganz ganz klasse, dass sich da schon frühzeitig die Frauen melden und sagen, ja, ich guck da in die Zukunft und tue es für mich. Wann war für dich denn der Punkt erreicht, dass Du gesagt hast, so jetzt Du hast ja auch 2 Kinder, ne. Also hast Du's präventiv richtig eingestellt oder bist Du auch erst mal in die, ich nenn sie jetzt mal, die Alles ist möglich falle? Da hat man son Artikel, glaube ich, in der FAZ, das siehst, die Alles ist möglich falle und da ging's darum, dass Mütter alles gleichzeitig können und alles perfekt. Also so richtig, ich will's mal so sagen, ich war nicht so richtig vorbereitet auf das Leben mit Kindern.

Ich hab mir das so ganz schön vorgestellt, da kommt also meine Tochter in die Welt und das ist alles wunderschön und ich gehe auf in dieser Mutterrolle und gehe dann irgendwann einfach nach der Elternzeit wieder in meinen Angestelltenjob zurück und hab da mir gar keine großen Gedanken darüber gemacht, weil mir bisher auch nie jemand etwas darüber erzählt hat. Es war irgendwie kein Tabuthema, aber es hat einfach auch niemand so darüber gesprochen, das Leben mit Kindern. Und als dann meine Tochter da war vor viereinhalb Jahren, da ist mir eine Sache ganz ganz arg gewusst geworden. Dass die Zeit, die ich hier auf dieser Erde habe, begrenzt ist. Und alles, von dem wir verstehen, dass es begrenzt ist, wird automatisch wertvoll.

Weil wir wissen nicht, wie lang wir hier noch zu leben haben, das mal ganz platt zu sagen. Und ich hab gespürt, dass diese Kinder von mir meine gesamte Aufmerksamkeit brauchen und dass ich als Hannah gar nicht mehr so viel Zeit habe mich herum für die Dinge, die mir eigentlich Freude machen. Und dann hab ich gedacht, okay, ich muss die Zeit, die ich habe, sinnvoll nutzen. Und das hat dazu geführt, dass wir in erster Linie mal unseren Fernseher abgeschafft haben. Das war so die 1.

Maßnahme, die wir getan haben. Haben gesagt Was hat oder was man da Zeit gewinnt? Wahnsinn, ja. Also wir haben sozusagen kleine Dinge getan, mehr Zeit zu gewinnen für uns. Und der nächste Gedanke war dann, als dann so die Elternzeit 'n bisschen begonnen hatte, was mache ich eigentlich nach der Elternzeit?

Und ich hatte davor einen Job, der hat mir Spaß gemacht und ich war gut darin. Ich konnte meine meine Stärken nutzen, hatte auch eine Leitungsfunktion. Also ich war eigentlich zufrieden, aber ich hab gespürt, dass dass dass ich mehr kann. Also dass mein Potenzial nicht ausgeschöpft werden kann in dieser Arbeit. Dass ich eine gute Arbeitnehmerin bin, dass ich meinen Job gut mache, ich Sicherlich da auch erfolgreich hätte das sein können, aber dass es nicht meine wirkliche Bestimmung ist.

Und das habe ich in dem Moment gespürt und das war son son Knackpunkt, wo ich mir zur Aufgabe gemacht habe und das ist wirklich das war mein Plan ab diesem Zeitpunkt. Meine Tochter war ein halbes Jahr alt etwa, also heute vor 4 Jahren, dass ich gesagt habe, ich nutze diese Elternzeit, das war so mein Zeitlimit sozusagen. Ich nutze diese Elternzeit, das zu finden, was wirklich meiner Bestimmung entspricht. Dann, wenn die Elternzeit zu Ende ist, wirklich was tun zu können, was wirklich meinem Innersten und meiner Begabung und meinem meiner Mission entspricht. Und das war so der Punkt, wo ich begonnen habe eben, da erst mal diese Leidenschaft oder diese Mission zu finden.

Das ist nämlich gar nicht so einfach, hab ich dann festgestellt. Nee, das stimmt, weil, ne, man Da ist ja so viel möglich, aber wenn so viel möglich ist, ist es auch so schwierig, hinzuspüren und und zu den Fokus zu finden. Mhm. Und Du kamst ja eigentlich, also Du Du bist im Marketing beruflich angesiedelt gewesen vorher und dann hast Du irgendwas im Fitnessbereich gemacht, ne, oder nebenbei hast Du, erzähl mal. Ja, also ich hab internationale BWL und Marketing studiert und hab dann bin ziemlich schnell in den Beruf eingestiegen und hab dann auch ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt und hab am Ende eine kleine Abteilung im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit geleitet und war da, wie gesagt, zufrieden.

Und das Thema Fitness war schon immer irgendwie eine Leidenschaft von mir. Das hab ich gerne gemacht. Ich hab im Fitnessstudio meinen heutigen Mann kennengelernt. Dieses Hobby hat uns immer verbunden und ich hab mir eben die Frage gestellt, ja, was ist denn eigentlich meine Vision? Was ist denn das, was so richtig mir Spaß macht?

Und dann hab ich gedacht, ich muss es ausprobieren. Ich weiß es nicht, ich weiß es tatsächlich nicht. Ich wusste nur, was meine Hobbys sind. Und dann hab ich mir einen Instagram Account zugelegt und hab gedacht, ich dokumentiere einfach mal mein Leben. Ich spreche 'n bisschen über meine Hobbys, ich versuch den einen oder anderen Tipp zu geben und schau einfach, wenn mir etwas gefällt, bleibe ich dran und wenns mir nicht gefällt, dann versuche ich einfach was anderes.

Weil ich hab mit der Zeit gemerkt, dass diese Leidenschaft, nach der wir alle suche oder dieses Herzensbusiness oder dieses wofür bin ich eigentlich hier auf der Welt? Das finden wir nicht einfach. Das ist nicht einfach 'n Zeitpunkt, wo wir sagen, das ist es. Das entwickeln wir aus uns heraus, indem wir Dinge ausprobieren, indem wir einfach in die Umsetzung kommen. Darf ich da kurz zwischen?

Das ist so unwichtig, weil ich immer wieder Menschen treffe, die glauben, sie können das mit dem Kopf erfassen, ja? Sie können das erdenken, was das ist. Und das ist Also ich weiß nicht, ob Du schon mal in einen Podcast reingehört hast, aber ich glaube unser Verstand ist ein interessantes Werkzeug, was wir haben, was wir auch nutzen sollten, aber diese Dominanz des Denkens und des Verkopften, das ist was, wo ich denke, das tut uns allen nicht gut. Und das, genau wie Du sagst, das kann man nicht erdenken, sondern das muss man anfangen, ausprobieren, Versuch und Irrtum, deine Herzensthemen aus dem privaten Bereich nehmen, vielleicht was, was vor 10 Jahren immer Herzensthema war, was man über die Kinder zur Seite geschoben hat, ne? Mhm.

Ne. Von da aus entwickelt sich das und dann finde ich das schön, wie Du das beschreibst, weil ich immer wieder appelliere und sage, glaubt nicht da draußen, dass wir alles mit dem Verstand lösen können. Das geht oft nicht. Ja. Ja.

Und halt werden wir Ohren dann auch enttäuscht, ne. Also wir suchen das mit mit mit aller Kraft suchen wir das und wollen das finden und es gelingt uns einfach nicht und dann sind wir enttäuscht und und glauben, dass wir das nicht haben oder dass es das nicht gibt in uns. Dabei ist es einfach eine Frage von, wie wie viel probiere ich mich aus? Wie viel lasse ich auch mal ein Scheitern zu? Weil dieser Weg, der ist geprägt von Momenten, in denen es nicht so läuft, wie wir's uns vorstellen.

Ich hatte so viele dieser Momente und dann ist die Frage, nutz ich diesen Moment, etwas daraus zu lernen, den nächsten Schritt zu gehen oder lasse ich mich dann davon abhalten und kehre wieder in meine Position, in meine Ausgangsposition zurück? Und das ist eine große Herausforderung, da einfach immer wieder an den eigenen Aufgaben zu wachsen und die Stolpersteine, die uns ganz natürlich in den Weg gelegt werden, was ganz schlimmes ist, dass wir die nutzen, weiterzukommen und uns davon nicht abschrecken zu lassen. Ja und Du hast also losgelegt. Du hast mit Instagram losgelegt, das losmarschiert und dann? Und dann habe ich mein erstes E-Book an den Markt gebracht, ein 90 Tage Fitnessprogramm.

Erst mal alles kostenlos, also ich hab die ersten Monate und Jahre komplett kostenlos gearbeitet. Mhm. Das war einfach, ich probiere mich aus, ich biete etwas an, schau mir die Nachfrage an, schau, wie ich mich dabei fühle. Dann habe ich eben fit in den Frühling heißt das Programm, ein 90 Tage Fitnessprogramm, wo auch schon son bisschen Mindset Themen, sag ich jetzt mal, dabei waren. Also wo es auch schon Gewohnheiten ging, welche Glaubenssätze brauche ich, das auch durchzuziehen.

Also war schon körperliche Fitness und mentale Fitness. Und das kam auch gut an, nur irgendwas in mir hat gesagt, das das ist es nicht. Das ist es nicht. Und das war auch 'n Moment, wo ich echt enttäuscht war, weil ich hatte so viel Arbeit reingesteckt. Und Sabine, Du musst dir vorstellen oder auch alle Hörerinnen und Hörer jetzt, ich bin hier Das ist eine One Woman Show sozusagen.

Ich mach das alles ganz alleine. Ich hab kein Team mich herum. Alle meine Zeit, die ich hab und die ist sehr sehr begrenzt. Die ist nur auf die Vormittage begrenzt, wo meine Kinder im Kindergarten sind bis 13 Uhr. Alle meine Zeit habe ich da reingesteckt und meine Energie, dieses E-Book zu machen und daran zu arbeiten und diesen Fitnessaccount hochzuziehen, dann zu merken, was ist das?

Das darf ich nicht. Und das ist einfach echt 'n Treuhand. Ja. Und da kann's schon mal passieren, dass man an dem Punkt sagt, das ist einfach nichts für mich. Ich lass es.

Ich gehe einfach wieder in meinen Job zurück. Und ich bin so froh, dass ich in diesen Momenten meinen Mann an meiner Seite hatte, der immer mich unterstützt hat und gesagt, probier aus, geh in den Action Schritt. Wir sind abgesichert, Du kannst das jetzt machen. Und ja, so wars dann auch. Dann kam son bisschen der Shift hin zu Mein Gedanke war, es gibt so viele Fitnesprogrammen, so viele Work outs auf dieser Welt und die Menschen setzen von diesem Work outs so wenig Das heißt, das Wissen, was die Menschen tun sollen, ist da, aber es gibt eine Lücke zwischen dem Wissen und der Umsetzung.

Und dann kam bei mir so diese Frage, ich hab zum Beispiel ein kostenloses E-Book gemacht. 90 Tage Programm, alles per Video gefilmt mit Home Work outs, mit Fitnessstudio Work outs, mit Yoga Flows. Es war ein komplettes Programm und trotzdem kamen so wenige Menschen in die Umsetzung. Und ich hab mich gefragt, woran liegt das? Und dann hat es angefangen, dass ich 'n bisschen versucht hab, wie Du sagst, mal in den Kopf reinzuschauen, wie funktioniert unser Gehirn eigentlich?

Was hat's mit dem Unterbewusstsein auf sich? Und was sind die eigentlichen Gründe, warum wir die Dinge nicht tun, von denen wir wissen, dass sie richtig sind? Sind. Und dann kam son bisschen dieser Shift in das Mentale rein. Dann bin ich mehr in meiner Rolle als Mutter angekommen, als Ehefrau, aber auch so langsam bisschen als, ich sag mal Unternehmerin im im kleinen Kreis.

Und ja, dann ging das mehr in diese Richtung, was können Frauen und Mütter eigentlich tun, diese Dinge, die sie wissen, umzusetzen, dann auch für sich selbst eben einzustehen. Jetzt mal so der ganz grobe Umriss dieser Geschichte. Ja und was ich total Also Du Du sprichst mir aus der Seele und das sind auch die Erfahrungen, die ich mache in der Arbeit mit meinen Klienten und Patienten, die wissen so viel und die fühlen auch, was richtig ist und trotzdem kommen sie nicht in die Umsetzung. Und ich hab festgestellt und das habe ich auch bei dir gehört, dass für Mütter ein Punkt ganz motivierend sein kann. Und Du sagst ja, sei die beste Version von dir selbst für deine Kinder als Vorbild.

Und tatsächlich habe ich festgestellt, dass Mütter, die sich für sich selber noch nicht für die Umsetzung motivieren können, dass wenn das Thema kommt, was willst Du deinen Kindern vorleben über das Thema lebe deine Träume? Oder ich habe eine Patientin vor Augen, da geht's das Thema Beziehung, ja? Die Beziehung stimmt hinten und vorne nicht und die Patientin haarrt in dieser Beziehung aus. Und dann waren wir irgendwann an dem Punkt, wo ich auch gesagt hab, was willst Du deiner Tochter beibringen über Beziehung? Und dann hat sie mir das aufgeführt, ne, was sie alles so ihrer Tochter gerne mitgeben möchte.

Dann hab ich gesagt, nun, ja, aber was lebst Du jetzt vor? Und das war so, da war so richtig einmal Stille und dann so, ja, ich so, die sieht euch jeden Tag, die sieht dich jeden Tag, den ganzen Tag. Du bist ihr Rollenmodell, Du bist ihre Frau, an der sie sich orientiert. Du kannst dir über Beziehung sagen, was Du willst. Du musst es lieben, sonst lernt Du was anderes.

Ja. Und solche Momente, ne, die Du ja auch in deinem Programm mit den Teilnehmern hast und die ich auch im Therapieraum hab, da habe ich das Gefühl, da ist plötzlich dieser Mind Shift, von dem Du gesprochen hast. Da passiert das plötzlich und dann tun Sie es die Person erst mal für die Kinder, aber es ist okay, weil sie tun und der Spaß und die Energie und das Gefühl kommt ja dann danach. Also, das ist auf jeden Fall son Appell, den ich heute in der Folge hier senden möchte. Gilt natürlich auch für Männer genauso, ne, aber wir reden jetzt sehr stark über Mütter.

Also, wenn ihr es euch noch nicht wert seid, dann tut es für eure Kinder, denen das fortzuleben, was ihr da, ja, also Samen sehen wollt bei den Kindern. Ja, absolut und ich spitz es in meiner Aussage gerne etwas zu, weil ich glaube, dass wir auf solche härteren Aussagen manchmal mehr reagieren. Ich glaube, Mütter denken immer, es ist egoistisch, sich sich selbst zu kümmern und es ist egoistisch, sich in den Vordergrund zu stellen. Meine Behauptung ist und es ist auch meine Botschaft, es egoistisch, wenn Du es nicht tust. Weil deine Kinder, so wie Du es auch sagst, die schauen sich alles bei dir ab, aber auch alles.

Und wenn Sie eine Mutter sehen, die es sich immer in den Hintergrund stellt, die zu allem ja sagt, die gar nicht mehr für sich einsteht, die gar keine eigene Meinung mehr vertritt, die gar kein eigenes selbstbestimmtes Leben mehr führt, dann werden deine Kinder, egal ob jetzt Tochter oder Sohn, sich das abfangen. Und mit diesem Appell und mit dieser Botschaft ist es tatsächlich so, dass die Frauen dann manchmal aufwachen und sagen, okay, wenn nicht für mich, so wie Du schon sagst, dann zumindest für die Kinder. Denn ich kann jetzt sagen, leider oder auch glücklicherweise sind wir Menschen eben manchmal so gepolt, dass wir für andere Menschen mehr tun als für uns selbst. Das liegt irgendwo in uns vergraben und vielleicht können wir uns das in dem Moment einfach zunutze machen und sagen, wenn uns unsere Kinder wirklich so viel so am Herzen liegen und das tun sie in den meisten Fällen. Wir lieben unsere Kinder über alles und diese Liebe, die darf dann so zum Ausdruck kommen, dass wir wirklich dieses Rollenmodell für sie sind, dass sie uns all die Dinge, die wir für sie wünschen, bei uns abgucken dürfen.

Und da könnte ich Partnerschaft absolut dazu und Sabine, das gerade noch zu ergänzen. In meinem Kurs ist ein Modul das Thema Partnerschaft und im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, also diesen Diese Branche, sag ich jetzt mal, in der ich unterwegs bin, wird es häufig sehr stiefmütterlich behandelt. Dabei glaube ich, dass die Partnerschaft einen so großen Einfluss hat, zum einen darauf, wie glücklich wir selbst sein können und zum anderen darauf, wenn's unsere Träume geht und diesen Mut. Wie vorhin gesagt, mein Mann hat mich ermutigt. Wenn mein Mann in dem Moment gesagt hätte, das ist jetzt zu viel, Du musst danach wieder arbeiten.

Wir müssen gucken, dass wir das 2. Einkommen so schnell wie möglich wieder bekommen. Wenn Du jemand an deiner Seite hast, der dich unterstützt, mit dem Du ein Team bist, mit dem Du zusammen auf ein Ziel hinarbeitest, hat das eine völlig andere Wirkung für dich selbst, aber auch für deine Kinder, die dich natürlich sehen, auch in der Partnerschaft. Und deswegen ist das ein Modul, wo wo mir persönlich einfach auch sehr am Herzen liegt, weil ich glaube, dass viele Frauen an diesem Punkt nicht scheitern, aber dass dieser Punkt sie zurückhält, die beste Version eben von sich selbst zu sein. Ja, tatsächlich.

Also das willst Du aus deinem Programm kennen und ich kenn es auch von meinen Klientinnen, die mir oft erzählen, dass wenn sie anfangen, sich in diese Richtung aufzumachen, dass sie dafür oft entwertet werden, ne. Ne? So, Herr Mutter, was soll das denn jetzt? Du hast doch 'n Job, kümmer dich doch die Kinder, ich sorg doch für alles, ist doch alles gut. Also da passiert oft auf der partnerschaftlichen Ebene, was das den Prozess wirklich hemmen kann, ne?

Und aber auch da gehört es ja dazu, an dieser Beziehung zu arbeiten und dein Partner auch zu sagen, so pass auf, ich wünsche mir aber auch, dass Du mich unterstützt. Das sind meine Treue, das ist mein Leben, das will ich tun und wenn Du mein Partner bist und mich liebst, dann erwarte ich von dir einfach auch Support an der Stelle. Deswegen finde ich ganz wichtig, dass Du da 'n Modul reingebaut hast, wo das auch deutlich wird und bei ganz vielen jungen Paaren leidet die Partnerschaft ja auch erheblich, ne. Also diese Enthronung der Männer ist vielleicht ein ganz gutes Bild dafür, ne. Wenn die Mutter sich plötzlich nur noch ums Kind dreht, dann bleibt der Mann ja oft auch son bisschen übrig.

Ja. Was für Module hast Du noch? Ja, wir beginnen mit, ich würde fast sagen, dem schwierigsten Modul aus dem ganzen Kurs, aber das habe ich bewusst an den Anfang gestellt, da, dass wir da richtig mit voller Motivation reingehen können. Das ist das Thema Ziele und Lebensvision. Weil ich glaube, dass, wenn wir in unserem Leben keine Ziele haben und keine Vision, wo es hingehen soll, dass wir von außen getrieben werden.

Wir lassen uns ständig ab und wir lassen uns leiten in eine bestimmte Richtung, in die wir gar nicht wollen. Also jeden Tag zu wissen, was zu tun ist sozusagen, müssen wir wissen, wo es hingehen soll bei uns. Ja. Und da sagen manche, ach, das mit den Zielen, das ist nicht so mein Ding, das kann ich nicht oder da bin ich nicht der Typ dafür. Ja, aber nur weil Du nicht der Typ dafür bist, heißt das nicht, dass Du das nicht lernen kannst und dass es nicht sinnvoll ist.

Und das möchte ich eben beibringen, in dem ersten Modul erst mal zu sagen, wohin möchte ich eigentlich in meinem Leben? Was möchte ich für mich erreichen? Und in dem zweiten Modul geht es dann darum das Thema Identität. Das heißt, wir stellen uns die Frage, welcher Mensch, also welche Frau in dem Fall, muss ich sein jeden Tag, damit ich diese Ziele überhaupt erreichen kann? Also welche Denkmuster, welche Verhaltensmuster?

Wir sprechen da von Glaubenssätzen, ne? Also was muss ich für wahr halten über mich selbst, damit ich in der Lage bin, dieses Ziel auch zu verfolgen? Und dann im dritten Modul geht's darum, das ist auch sehr spannend, welche Gewohnheiten muss ich in meinem Alltag jetzt etablieren? Also was muss ich auf regelmäßiger Basis tun, diesem Ziel näher zu kommen? Weil wir glauben häufig, das ist so Schritt 1, 2, 3 und dann sind wir da.

Ja, wir legen auch Meilensteine fest, die wir erreichen wollen, aber diese Meilensteine, die legen wir ganz häufig oder die erreichen wir häufig durch Routinen, durch Gewohnheiten, durch Dinge, die wir immer immer wieder tun, weil das eben die Sachen sind, die uns prägen. Das ist das, was letztlich in irgend 'ner Form sich summiert über die Zeit und was dann zu 'nem bestimmten Ergebnis führt. Also die ersten 3 Module und dann steigen wir ein an das Thema Körper im vierten Modul. Weil das für uns Frauen ein ganz großes Thema ist, ob wir es wollen oder nicht. Viele Frauen und vor allem viele Mütter definieren sich in irgend 'ner Form über ihren Körper.

Das Thema Selbstbild, das Thema Selbstliebe, wie sehe ich mich selber und wie kann ich mich auch selber lieben, so wie ich bin, mit dem Körper, den ich heute hab und wie kann ich aus dieser Wertschätzung für diesen Körper heraus ihm jetzt etwas Gutes tun? Nicht, weil ich in eine bestimmte Kleidergröße passen will oder nicht, weil ich auf eine bestimmte Art und Weise aussehen möchte, sondern weil ich meinem Körper so viel Wertschätzung entgegenbringe, dass er jeden Tag so viel für mich leistet und dass ich ihm aus dieser Anschauung heraus das Beste tun möchte. Dass ich ihn wirklich mit Lebensmitteln, also Mittel zum Leben, im wahrsten Sinne des Wortes, dass ich ihn damit beschenken möchte, dass ich ihm Wasser geben möchte, dass ich einfach Dinge tue. Bewegung ist ganz wichtig, dass ich mich regelmäßig bewege, dass ich meinen Körper wertschätze, so wie er ist, so wie er heute ist und ihm da einfach Und da einfach Dass wir wieder lernen, das zu schätzen und zu lieben, was wir haben. Das ist mit 0 4.

Da ist auch die eine oder andere Träne geflossen, weil ich glaube, das ist eben gerade son Thema für uns. Ja, lass mich da eben einhaken. Tatsächlich würde ich das auch gerne noch mal konkretisieren, auch für die Zuhörer, das ist so wichtig, ja? Weil ich hab so viele Menschen, die sitzen vor mir und sagen, ja, ich weiß, ich muss Sport machen, ich weiß, ich muss mich besser ernähren, ich muss, ich muss, ich muss, ich muss. Mhm.

Und dann dann dann merkt man schon, dass das versuchen die schon seit Jahren eigentlich, ne? Weil das ist wieder, wir wissen das ja alle. Aber es aus der Haltung heraus zu machen, ich tue es für mich, ich tue es für meinen Körper, ich tue es, damit es mir gut geht. Das macht den Unterschied und plötzlich merkt man, dass die Leute anfangen, besser zu essen, also gesünder zu essen, meine ich damit, ne. Plötzlich ist Sport nicht mehr eine Qual, sondern Sport wird zur Wohltat.

Ich hab gestern auch auf meine Insta Stories meinen Lauf, meinen Waldlauf gestern gepostet, da habe ich 3 Videos gemacht, weil ich die Leute motivieren wollte, mit mir zu gehen. Das war so schön gestern draußen im Wald, ja? Und ich bin wahrlich jetzt kein, also so wie Du son son ewige Sportfan gewesen, sondern für mich war das auch ganz lange so was, ja man muss das machen, den Körper irgendwie bei Laune zu halten und so sehe ich's bei so vielen und es macht so eine Freude mittlerweile, sich was Gutes zu tun, ohne sportliche Höchstleistung, aber einfach Bewegung, frische Luft, draußen sein, Kopf frei haben und das sind so die kleinen Dinge, wo man wirklich anfangen kann, bevor man irgendwann anfängt, ein Visionswort vollständig zu kreieren, ne. Es geht erst mal drum, wie Du sagst, im Alltag kleine Dinge zu verwirklichen. Fernseher raus, mehr Bewegung, bessere Ernährung, den Körper gut ja versorgen und natürlich von der Haltung her auch positiv mit sich umzugehen.

Du hast Selbstliebe angesprochen, wie rede ich mit mir, wie bestärke ich mich in dem, was ich tue. Da sind so viel wichtige Themen in deinem Programm drin und es sind 1 zu 1 die Themen, die ehrlich gesagt auch bei mir im Therapieraum laufen, nur dass ich, glaube ich, wahrscheinlich etwas später komme im Prozess als Du. Also Du bist sozusagen vorher präventiv und so in den ersten, ja, Symptomatiken drin und ich komme halt leider son bisschen, wenn das Kind vielleicht schon in den Brunnen gefallen ist. Ja, das Also weiter können. Du hast auch noch was richtig angesprochen, Sabine, und zwar das Thema kleine Schritte zu gehen.

Ich hab auch viele Frauen, mit denen ich zusammenarbeite, die sehr, sehr hohe Ansprüche an sich haben und die dann zum Beispiel von, ich mache gar keinen Sport und ich muss jetzt was für mich tun, sich dann Pläne machen, wo dann drinsteht, viermal die Woche eine Stunde laufen. Wo ich dann sag, das das ist unrealistisch. Das ist nicht unrealistisch, weil ich es dir nicht zutraue, sondern das ist unrealistisch, weil Du davon enttäuscht sein wirst, wenn Du einmal das nicht schaffst. Deswegen bin ich son Fan davon, wirklich zu sagen, geh mal ganz kleinen Schritte und und betrachte diese kleinen Schritte und diese kleinen Erfolge als was Besonderes, weil das haben wir verlernt. Wir sehen immer nur, dass was nicht klappt und für das Was klappt, geben wir uns nie auch mal 'n Glückwunsch oder 'n ich bin stolz auf dich oder super gemacht.

Und das ist das, was ich auch rüberbringen möchte. Du bist 'n kleinen Schritt gegangen und egal, wie winzig klein der dir heute erscheinen. Leg mal deine Hand auf die Schulter und klopf die nur auf die Schulter dafür. Sag mal, gut gemacht, weiter so. Das vergessen wir und das verlernen wir und deswegen bin ich son Fan davon, kleine kleine Schritte zu gehen, langsamen Fortschritt zu machen.

Fortschritt ist Fortschritt. Wir gehen entweder zurück oder wir gehen nach vorne und solange Du nach vorne gehst, zählt der kleinste Schritt und dafür uns wieder zu belohnen und zu feiern und zu sagen, jawohl, das als Motivation zu nehmen, weiter zu gehen, das finde ich ganz, ganz wichtig. Und hier haben wir das ja ganz konkret auf den Körper runtergebrochen und ich find, mit den beruflichen Träumen ist das das Gleiche, ne? Also, wenn man sich auf den Weg macht, sich beruflich zu verwirklichen und sein Thema zu finden, sein Herzensthema, dann geht's auch nicht drum, in 3 Monaten da zu sein, wie Du auch gesagt hast, ne? Man probiert verschiedene Dinge aus und wenn man sich erst mal hinsetzt und sich mal anguckt, was was gibt denn der Markt zu dem Thema her?

Ja, also wie sone kleine Marktrecherche, zu sagen, was machen denn andere? Oder ich bestell mir mal 3 Bücher zu so 'nem Thema oder guck mir mal 5 Videos an. Das sind die kleinen Schritte, mit denen es losgeht und dann kann man, ich weiß nicht, wie lange bist Du jetzt unterwegs als selbstständige Mutter sozusagen? Wie viel Jahre? Also mein Gewerbe habe ich erst letztes Jahr angemeldet.

Das heißt, es ist noch gar nicht lange her, weil ich ja im Grunde die 1. Zeit sozusagen kostenlos gearbeitet habe. Ich hab auch kostenlos gecoacht. Also ich hab durch diese durch dieses kostenlose Angebot sozusagen, hab ich mich ausprobieren dürfen und letztlich dieses dieses das eigentliche Business ist erst Mitte Mitte letzten Jahres angemeldet worden, also so lang ist das noch gar nicht. Ja, also da geht ja eine unheimlich lange Phase voraus, ne, in der man sich orientiert, in der man guckt, in der man ausprobiert.

Ja, also da wollte ich noch mal sagen, diese Kleinstöcke, das gilt für Körper und Gesundheit, das gilt aber genauso gut für diesen beruflichen Weg. Und jetzt kommen wir zum nächsten Modul. Also wir waren bei Modul 4, wo Du dich den Körper und die Selbstliebe zu machst und was kommt dann noch? Was bringst Du den Frauen noch nahe? Dann kommt in Modul 5 das Thema, worüber wir schon gesprochen haben, Partnerschaft.

Da geht es son bisschen darum, dass wir wieder lernen, dass wir in 1 Beziehung ein Team sind. Dass es nicht darum geht, Recht zu haben, gerade in so kleinen Streitigkeiten des Alltags, dass wir uns auch mal immer 'n bisschen zurücknehmen und erkennen, dass unser Partner nichts Böses mit uns möchte oder nichts gegen uns hat, sondern dass wir da wieder in sone Harmonie reinkommen und eher zu schauen, wie kann ich die Bedürfnisse meines Partners befriedigen? Wie kann ich seine Liebessprache sprechen, ne? Da gibt's auch dieses schöne Buch, Die 5 Sprachen der Liebe. Also wie kann ich vielleicht auch noch mehr auf meinen Partner eingehen, ihm meine Liebe zu zeigen, meine Anerkennung zu zeigen, ohne immer zu erwarten, dass mein Partner auf mich zukommt?

Also dass ich erst mal den ersten Schritt gehe und erst mal alles in meiner Macht Stehende tun für die Beziehung, ohne gleich zu sagen, der Partner will nicht, der unterstützt mich nicht. Erst mal zu schauen, was kann ich eigentlich aus eigener Kraft da beitragen. Also das ist das Modul 5 und in Lass mich da auch wieder ergänzen. Entschuldigung, wenn ich dir immer ins Wort falle, aber es nicht so bin. Ich hab mal irgendwann eine Idee entwickelt, das hab ich nie weiter verfolgt, aber eigentlich sollte jedes Paar zur Hochzeit so 3 bis 5 Stunden partherapeutische Beratung bekommen.

Weil genau dieses, ne, diese Haltung, wie gehe ich mit dem anderen Wo suche ich die Lösung? Bei mir beim anderen? Was ist Wertschätzung? Wie gehe ich mit Andersartigkeit, anderen Meinung, anderen Vorstellungen Wie kann das zusammen? Da gibt es ja also so viele schöne Erklärungen und einfache Hilfsmittel.

Ich glaub, das wird manchen Menschen wirklich einen harten Weg ersparen, den sie da haben. Aber gut, also in deinem Programm ist es auf jeden Fall auch drin, weil Du auch sagst, das ist 'n wichtiger Bestandteil, wenn es es darum geht, selbst in seine Kraft zu kommen. Mhm. So, jetzt Modul Ja, ich hab vielleicht noch 1 1 1 Ergänzung dazu. Dieses Modul mache ich auch mit meinem Mann zusammen, einfach noch mal in diesen Live Videos, die wir dort auch machen, auch noch mal die Perspektive des Mannes zu zeigen.

Also wir beschreiben son bisschen unseren Weg, wie er eigentlich angefangen hat mit Persönlichkeitsentwicklung und ich am Anfang son bisschen kritisch war, was er aber eigentlich tut. Und er durch seine Vorbildfunktion und durch dieses nicht immer zu sagen, was Du tun sollst und mach dich jetzt mit, das ist doch gut. Sondern einfach, er geht seinen eigenen Weg. Ich sehe ihn, sehe wie er zufriedener wird und möchte dann aus eigener Motivation das auch tun. Und da hat er einfach auch noch mal einen großen Teil in diesem Modul und das finde ich spannend, einfach noch mal die Perspektive des Mannes auch zu hören.

Weil wir können uns das manchmal nicht vorstellen wie Männer ticken. Bei aller Liebe, ich kann's manchmal Ja. Auch nicht verstehen. Wir sind 2 unterschiedliche Geschlechter und das ist einfach ein großer Teil, wo wir auch gerne vielleicht mal ein bisschen mit Humor rangehen dürfen und das Ganze nicht so nicht so verbissen sehen, möglicherweise. Also das versuche es beizubringen.

Genau und dann geht's in das letzte Modul, das aus meiner Sicht mit 1 der Entscheidensten ist. Das letzte Modul heißt Dein Leben. Und in Dein Leben geht's darum, all das, was wir in diesen 5 Modulen gelernt haben, in unseren Alltag zu integrieren. Weil ich bin selbst Teilnehmerin von vielen vielen Onlinekursen gewesen. Ich liebe Onlinekurse.

Ich liebe es, gecoacht zu werden. Ich selbst bin ein Produkt von Coaching sozusagen. Ich hab das selber gelesen, dass andere Menschen, die weiter sind als ich, mir in irgendeiner Form zeigen, was für Erfahrungen sie gemacht haben. Und deswegen habe ich auch sehr viel an Programmen teilgenommen. Manche ganz toll, manche weniger hilfreich und das, was ich erkannt habe, ist, dass wir häufig den Menschen Dinge sagen, sie sollen das tun, sie sollen sich Ziele setzen, sie sollen ne Wir haben ganz viele spannende Tipps und Ratschläge und dann hinterlassen wir sie in ihr Leben zurück, in ihren Alltag, möglicherweise mit Hund, mit Kindern, mit Job, mit Haushalt und dann sagen diese Frauen, okay, ich hab das jetzt gelernt, was genau mache ich jetzt eigentlich?

Und da brechen wir es wirklich runter in diesem letzten Modul. Wie sieht dein Alltag mit diesem Wissen, mit dem, was Du dir jetzt erarbeitet hast über 5 Wochen, ist eben das Ganze ist begleitet durch 'n Arbeitsbuch auch. Wie kannst Du das jetzt in deinem Alltag anwenden? Und da kommen solche Themen wie wie könnte eine Morgenroutine für aussehen? Wie kann eine Abendroutine aussehen?

Ohne das stundenlang aufzubauschen und zu sagen, Du musst morgens 2 Stunden meditieren und Tagebuch schreiben. Sondern wirklich ganz individuell und was kannst Du in deinem Alltag tun? Und nicht dieses, was ist die Lösung und ihr müsst alle das Gleiche machen. Das ist aus meiner Sicht schwierig, weil viele demotiviert oder enttäuscht werden, weil sie merken, dass sie das nicht schaffen. Anstatt zu sagen, das sind ein paar Tools, die gebe ich dir an die Hand.

Was passt für dich, für deine individuellen Voraussetzungen, für deinen Alltag und ja, sich das selber zusammenzu puzzeln. Und das war ein Modul und ich hab nach dem Kurs auch einen großen Feedback Fragebogen für die Teilnehmer erarbeitet. Das war ein Modul, wo noch mal alle gesagt haben, das war so hilfreich und hat jetzt eben auch geholfen, das Ganze mit in den Alltag zu nehmen und nicht nach dem Kurs sozusagen, ich sag mal, in 'n Loch zu fallen. Die Motivation ist weg, der Input ist weg, sondern sich jetzt aus eigener Kraft da auch mit bestimmten Vorlagen, die selbst erarbeitet wurden, da dann wirklich einen langfristigen Alltag auch gestalten zu können. Das finde ich, Du hast vorhin noch einmal gesagt, ne, dass die Menschen, die zu uns kommen, die sich helfen lassen, oft mit ganz unrealistischen Erwartungen, ja, an die Umsetzung gehen, ne.

Das Sportbeispiel war eben mit viermal die Woche eine Stunde laufen. Und ich find dieses Modul, das macht für mich total Sinn, dass Du das da hinten dran gestellt hast, weil hier können wir sozusagen Erwartungsmanagement auch bezeichnen, ne, mit unseren Erfahrungen. Was ist was ist realistisch? Was geht denn überhaupt, wenn man 2 oder 3 kleine Kinder hat, ne? Da da ist nicht so viel Zeit und selbst wenn man den Fernseher wegpackt, aber wenn man dann auch noch gute Ernährung und Sport und wie viel bleibt denn da in der Woche, das mal durchzurechnen und wirklich mal anhand von Plänen zu erarbeiten, wo sind die Zeitfenster?

Du hast eben gesagt, meine Kinder sind im Kindergarten bis 13 Uhr, also der Vormittag ist so der Slot, der mir bleibt und da müssen wir auch noch paar andere Dinge erledigt werden, ne? Also das ist so wichtig, diesen Transfer zu unterstützen, weil sonst bleibt's wieder im Wissen stecken und kommt nicht in die Umsetzung. Das ist es, ja. Und dabei auch ein gewisses Stück Planung mit zu integrieren und das ist so 1 meiner, ich will nicht sagen Erfolgsrezepte, aber es ist sicherlich etwas, das mir und uns als Familie und auch mir und meinem Mann als Ehepaar geholfen hat, diesen Alltag mit Kindern so zu meistern und so aufzustellen, dass wir nicht zu kurz kommen. Also wir setzen uns wirklich jeden Sonntagabend hin und machen eine Wochenplanung und wir tragen zuerst die Dinge ein, die uns wichtig sind, die Priorität haben für uns.

Anstatt zu sagen, was steht alles an, was müssen wir alles für andere tun und wo können wir uns jetzt noch irgendwo unterbringen? Das den Spieß mal umzudrehen, was ist uns wichtig? Wann machst Du Sport? Wann mach ich Sport? Wann haben wir unsere Date Night?

Wir haben einen Abend in der Woche, jede Woche Mittwochabend, wo wir zusammen ein Date haben. Wie früher, als wir uns kennengelernt haben. Und das sind Termine, wenn wir die nicht planen, so langweilig das auch klingt mit planen, wenn wir die nicht planen, dann überrollt uns der Alltag. Dann vor allem als Pfarr, da finden wir keine Zeit. Diese Zeit, die müssen wir uns nähen und das geht eben am besten tatsächlich durch.

Durch eine Planung, wo nicht jeder der Typ dafür ist. Mein Mann ist Grieche, der lebt sehr spontan, der hat eine Planung, aber er erkennt selbst die Vorzüge davon und macht das ganz fleißig mit. Sag mal, wenn Du auf dich selber noch mal schaust, ne, dich so Wie wie alt sind deine Kinder? Die sind 2 und 4. 2 und 4, wenn Du mal zurücksuchst, Du vor dreieinhalb Jahren und Du heute, was ist der Unterschied?

Ich glaub, der große große Unterschied ist das Thema Selbstbewusstsein und ich meine nicht Selbstbewusstsein im Sinne von, wie trete ich auf und bin ich cool oder bin ich anderen überlegen, sondern in der Bedeutung oder im im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin mir heute meiner selbstbewusst, das war ich früher in der Form nicht. Ich hab die Hannah, die eigentlich wirklich da drin steckt, nicht in der Form gekannt. Ich war mir ihrer nicht bewusst, so wie ich's heute bin. Und durch dieses Selbstbewusstsein, das ich heute habe, das ermöglicht mir viele Dinge und das ist etwas, was ich auch versuche, den Frauen beizubringen.

Es ermöglicht mir, dass mich die Meinung von anderen Menschen und das ist aus meiner Sicht der Hauptgrund, warum wir uns oft nicht trauen, für das loszugehen, was wir eigentlich möchten, dass mich diese Meinung nicht mehr davon abhält, meinen Weg zu gehen. Weil wir haben ganz oft Angst, auf unserem Weg zu scheitern. Wir haben Angst davor, dass uns andere Menschen zuschauen, wie wir scheitern. Wir haben Angst davor, wie unsere Familie uns bewertet, ob unsere Freunde das gut finden, ob meine damalige Klassenkameradin, mit der ich noch auf Facebook befreundet bin, meinen Weg gut findet. Wir geben so viel darauf, was andere Menschen von uns denken.

Und durch dieses Selbstbewusstsein, was ich heute habe, das hilft mir enorm dabei, das auszublenden. Nicht, weil mir es nicht wichtig ist oder weil ich gar keinen Respekt vor dieser Meinung hab, sondern einfach, weil ich weiß, dass nur meine Meinung wichtig ist auf diesem Weg. Meine Meinung zählt über meinen Weg, weil ich kein andere auf dieser Welt sieht in mich herein, kennt mich so, wie ich mich kenne. Kein anderer kann diesen Weg beurteilen sozusagen. Natürlich tausche ich mich aus und ich freue mich über Feedback und ich wünsche mir das auch, gerade mit meinem Partner, mit der Community.

Ich bin da wirklich in 'nem tiefen Austausch. Aber dieses sich beeinflussen lassen von außen, diese Unsicherheit, dieses sag da mal 1 was, dann hör ich sofort wieder auf und dann sag demnächst in die andere Richtung, ach nee, dann mach ich doch wieder das. Das ist 'n großer Unterschied, wenn ich jetzt wirklich auf vor dreieinhalb Jahren oder so zurückblicke, dass ich heute genau Also genau vielleicht auch nicht, aber ich kenne mich viel viel besser. Und das ermöglicht mir wirklich diesen diese Motivation und diese Selbst Sicherheit aufzubringen, da jeden Tag für meinen Traum auch loszugehen, weil ich diese Meinungen sozusagen nie ausblenden kann. Ja.

Das ist so schön gesagt und ich drück das häufig auch so aus, dass ich sage, man ist ganz bei sich, ja? Also ich bin bei mir, bei meinen Ideen, bei dem, was mir gut tut, bei dem, was ich gut finde und natürlich kann ich hinhören, was andere Menschen dazu beizutragen haben, ja? Gerne auch konstruktiv und nicht bewerten, aber ich bin halt bei mir. Ich weiß, wofür ich stehe, was mir wichtig ist, was meine Werte sind und ich handle dementsprechend und das macht so viel klarer. Also es macht so viel Klarheit, weißt Du.

Also das finde ich so, ne. Deswegen würde ich mal mutmaßen, für dich fühlt sich dein Leben auch so viel klarer an, weil Du einfach am Steuer sitzt, Du die Entscheidung triffst und Du weißt, wo Du hinfahren willst. Ja. Das ist ganz, ganz, ganz schön ausgedrückt und es klingt auch so, also Du strahlt auf soner Energie aus, finde ich, dass ich sage, das ist, ich kann das spüren, das, was Du sagst. Das kommt einfach an.

Und was sind deine Pläne, wenn wir jetzt mal in die Zukunft stinken? Wie geht's weiter? Wie geht's weiter? Also der Onlinekurs, der wird mich sicherlich noch eine ganze Weile begleiten. Einfach zum einen, weil der so gut angekommen ist und weil ich selbst auch merke, dass da wirklich Dass ich da wirklich 'n Beitrag leisten kann.

Dass ich da wirklich in positiver Hinsicht Einfluss nehmen kann. Also das ist das eine. Dann gibt's für dieses Jahr noch 'n paar geheime Pläne, über die ich jetzt noch gar nicht sprechen kann, aber ein ganz großes Projekt und das ist im Grunde das, was auch mein Ziel ist mit meiner Arbeit. Ich möchte online eine Community schaffen an Frauen, die sich gegenseitig auf ihrem Weg unterstützen. Die sich, wenn wir es schon mich selber machen, das auf die Schulter klopfen, die das gegenseitig tun.

Weil ich glaube, dass viele Frauen möglicherweise nicht das Umfeld haben, ich sag jetzt mal im wirklichen Leben, im Vergleich zu dem online, dass sie im realen Leben nicht das Umfeld haben, das sie bräuchten, weiterzukommen. Und ich glaube, dass wir online zwischenzeitlich die Möglichkeit haben, so tiefe Beziehungen zu knüpfen, das hätte ich vor ein paar Jahren nie für möglich gehalten. Ich hab zu manchen Teilnehmerinnen aus dem Kurs oder zu manchen Mitgliedern aus meiner Community ein so tiefes, tiefgründiges Verhältnis, dass ich mich manchmal frage, wie das sein kann, dass ich diesen Mensch da nicht persönlich kenne. Also live sozusagen, ne. Und da möchte ich einfach Frauen diese Möglichkeit geben, diesen Austauschort, diese Plattform sozusagen zur Verfügung stellen, in der ich son bisschen moderiere und einfach Ideen reingebe.

Dass diese Frauen 'n Ort haben, der einfach vor Energie, vor Motivation, vor Positivität sprudelt. Und wo wir uns gegenseitig auf unseren Weg begleiten, ermutigen, wo wir uns einfach schöne Worte zusprechen, damit jeder son bisschen seinen Weg gehen kann. Und deswegen steht dieses Jahr, was ja jetzt gerade neu begonnen hat, so unter diesen Sternen diese Community einfach größer zu machen. Also die letzten Und die Community. Du Du erzählst das so spannend von und ich will mitmachen.

Wie finden wir diese Community? Das ist im Grunde aktuell die größte Community auf Instagram. Also tatsächlich bewegt sich da sehr viel in den Kommentaren, aber auch durch die Privatnachrichten, wobei das eben noch sehr 1 zu 1 ist. Das möchte ich eben jetzt mehr auch in die Kommentare verlagern, dass sich da viel ausgetauscht wird. Und dann gibt es auf Facebook auch die Community, wo tatsächlich mehr die Möglichkeit besteht, sich auch untereinander auszutauschen.

Weil einfach die Plattform Facebook dafür mehr zur Verfügung stellt oder einfach diesen Ort auch öffnet, damit man sich untereinander austauschen kann. Ja und einfach ein großes Netzwerk zu schaffen, zu bauen an Frauen, die einfach irgendwo in die gleiche Richtung blicken und die sich gegenseitig da Motivation geben möchten. Sag einmal. Wie heißt Du auf Instagram und Facebook? Wie findet man dich?

Ich verlink das in den Shownotes, aber dass wir jetzt einmal gesagt haben. Das ist beides Hannah Panides. Also Hannah Panides zusammengeschrieben. Und Hannah Methha hinten grad. Hannah Methha.

Panidis, Griechisch eben mein Ehemann. Also Hannah Panidis zusammengeschrieben und Hannah Panidis Coaching auf Facebook. Okay, wunderbar, dass die Leute auch wissen, wo wo findet man dich und wo findet man auch dein Angebot und wo ist diese Community? Weil ich glaube, das Bedürfnis, jemanden zu haben, der einem Zuspruch liefert und einem auf die Schulter kloppt und einem stärkend den Rücken hält, wenns mal nicht so läuft, das ist riesig. Mhm.

Ich habe eben gedacht, das finde ich ganz spannend, dass Du so sagst, man ist so eng mit den Leuten über diesen über diesen Kanal. Ich erleb das tatsächlich auch so und hab die gleichen Erfahrungen, find das auch immer son bisschen, ich wunder mich da noch. Ich verstehe jetzt aber, warum für viele Leute dieses Online Dating Thema sich so anfühlt, ne. Ja. Also man lernt sich erst mal kennen und man kommt sich doch tatsächlich über diesen Kanal unglaublich nah und dann kommt ja der Bruch, wenn man sich im wirklichen Leben trifft beim Online Dating häufig, ne, weil dann das Bild ganz auseinandergeht.

Aber auch da funktioniert ja Beziehungsgestaltung relativ intensiv. Mhm. Ich erleb es in der Onlinewelt auch so, also ich hab da schon Menschen gefunden, die so ticken wie ich und mit denen ich in so 'nem engen Austausch bin und wo sich sowas freundschaftlich Kollegiales, Verbundenes entwickelt, ja auch ein Plädoyer für die Onlinewelt, der viele ja auch ein bisschen misstrauisch noch gegenüberstehen. Absolut, ich hab da auch die besten Erfahrungen gemacht. Hanna, das war so ein wunderbares Gespräch.

Da waren so viele Dinge drin, also es war Es hat so viel Spaß gemacht. Gibt's noch irgendwas, was Du an dieser Stelle am Ende des Interviews noch wagen möchtest oder wo Du euch mal drauf verweisen möchtest, irgendwas, was dir am Herzen liegt? Also für mich ist einfach eine ganz, ganz wichtige Botschaft für alle Frauen da draußen. Egal ob sie Kinder haben, egal ob sie keine Kinder haben, egal in welcher Situation sie sich familiär befinden. Dieser Glaube an sich selbst und das klingt manchmal so als Floskel oder als blöder Spruch und das soll's hier an dieser Stelle überhaupt nicht sein.

Dieses Vertrauen in die eigene Kraft, dass wir wieder diesen Glauben aufbringen, dass wir Berge versetzen können, dass wir, wenn wir uns Träume stecken, wenn wir uns Ziele aufschreiben, dass wir in der Lage sind, wenn wir selbst dran glauben und das ist das Wichtige, wenn wir selbst daran glauben, dass wir es schaffen, zu diesem Punkt zu kommen. Und ich bin das beste Beispiel dafür, dass dass es möglich ist aus dem Nichts heraus. Ich hatte gar nichts. Ich hab einfach 1 Tages angefangen, mir 'n Instagram Konto zugelegt und berichtet über meinen Alltag. Und heute bin ich da, wo ich bin und hab wirklich meine Bestimmung gefunden oder bin zumindest 'n ganz großes Stück weiter.

Und da dranzubleiben, immer wieder kleine kleine Schritte weiterzugehen, sich nicht ermutigen lassen von Rückschlägen, sondern sie als Lernprozess zu verstehen, der uns in irgend 'ner Form eine neue Richtung aufzeigen möchte. Das wünsche ich wirklich jeder Frau, dass sie da den Mut aufbringt, für sich selbst loszugehen, dann eben auch 1 nächsten Generation zu zeigen, dass das möglich ist. Und das ist so so wichtig und da drücke ich ganz fest die Daumen, dass das gelingt, gerne auch mit meiner Hilfe. Ja, glaub an dich. Da kann ich gar nichts mehr hinzufügen und ich werde Teil deiner Community auf jeden Fall.

Ich bin auch schon Teil deiner Community ehrlich gesagt auf beiden Kanälen und werd uns auch weiter mitverfolgen und deine Arbeit ohne halt nicht gerne unterstützen, weil ich sie so wertvoll finde. Ja, und an dieser Stelle danke ich dir eigentlich einfach noch mal ganz herzlich für das tolle Interview und für deine tollen Worte. Sabine, ich danke dir für die Einladung. Es hat mir riesig Freude bereit, dich hier mit dir zu sprechen.

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