Ich liebe die Weihnachtsgeschichte von C. Dickens. Gestern begegnete mir die neue eigesprochene Version als Hörspiel von HR3. Findest du in den gängigen Podcast oder auf der HR3 Webside. Das brachte die Idee zur Folge am Heiligen Abend.
Es ist eine Geschichte, in der die Hauptfigur sich intensiv mit seinen Werten beschäftigt. Mr. Scrooge setzte bisher auf Erfolg, Reichtum, Habsucht und blendet Mitgefühl, Zugehörigkeit, Freund- und Hilfsbereitschaft aus. Und die Geschichte zeigt – es ist nie zu spät.
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-hr3-weihnachtsgeschichte-das-h%C3%B6rspiel/id1543363733?i=1000502273822
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Hey, hallo. Herzlich willkommen bei Reif für die Couch, den Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Mein Name ist Sabine Bimmler, ich bin Psychotherapeutin mit Praxis in Köln und ich freue mich, heute an diesem Heiligabend zu dir zu sprechen, denn das ist der Tag, an dem die Folge erscheint. Vierundzwanzigster zwölfter 20 20. Weihnachten ist dies ja für dich vielleicht auch anders als für viele andere Menschen, anders als es geplant war, umso wichtiger, dass wir die Zeit nutzen und uns besinnen.
Obwohl die Themen Wunschliste, die ihr mir ja immer wieder mit neuen Ideen anreichert, lang ist, musste ich diese Folge einfach machen, weil ich gestern auf 1 langen Autofahrt ein total tolles Hörspiel der Charles Dickhans Weihnachtsgeschichte gehört habe. Und zwar ist das erschienen beim hr3. Das kann zum Beispiel in der Apple Podcast App gehört werden, sicherlich auch auf der Homepage von hr3 und den anderen Podcast Apps Und man hat sich diese alte Geschichte noch einmal vorgenommen und hat die mit prominenten Stimmen neu gesprochen und erzählt. Und mich hat die Geschichte, die mich schon so lange begleitet, noch mal sehr berührt, weil im Augenblick das Thema der Akzeptanz- und Commitmentherapie das Thema der Werte für mich ganz weit oben auf meiner Themenliste steht. Immer zum Jahresabschluss mit Fokus auf was darf im neuen Jahr kommen, besinnen wir uns.
Ich besinne mich persönlich, ich besinne mich aber auch mit den meisten meiner Patienten und Klienten in der Praxis. Weil wenn wir nicht innehalten, wann jetzt? Und ich mache in diesem Jahr zum Beispiel auch das 1. Mal die Rauhnächte mit, eine meditationsbegleitete, etwas Besinnliches hat, sich etwas bewusst zu machen, sich Ziele zu setzen. Zurück also zu meiner Autofahrt.
Ich saß da, hab dieses wirklich toll gesprochene Hörspiel, ich leg dir das so ans Herz, dir das anzuhören jetzt über die Weihnachtstage, hab das also gehört und hab gedacht, wow, es geht ja Werte. Und Werte sind ja so wahnsinnig wichtig. Ich hab dazu auch schon Folgen gemacht und nur noch mal zur Erklärung, was sind Werte überhaupt? Werte sind unsere wichtigsten Orientierungsgrößen im Leben. Folgst Du deinen Werten in deinem Leben, siehst Du dein Leben als sinnhaft an.
Selbst in schweren Krisen, in unruhigen Zeiten, wie wir sie jetzt auch haben, sind unsere Werte eine Richtgröße, an der wir uns festhalten können. Es gibt da ein ganz schönes Bild, wo eine ganz zerklautschte kleine Person in einem Ruderboot auf einem tosenden Meer sitzt und sich orientiert an einem Leuchtturm in weiter Ferne. Und so ist das mit den Werten und das Leben ist oft nicht gut zu uns. Das Leben ist oft unruhig, stellt uns vor Herausforderungen, vor Aufgaben. Manchmal konfrontiert es uns mit richtigen Schicksalsschlägen.
Und diese Stabilität der Werte am Ende dieses Licht, was für uns immer wieder handlungs- und entscheidungsleitendleitendleitend ist, ist so wichtig. Beispiele für Werte können zum Beispiel der Wert Gesundheit sein oder der Wert Familie. Für manche Menschen ist beruflicher Erfolg ein Wert. Toleranz kann ein Wert sein, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft. Es gibt 1000 Dinge, die, ja, als Werte infrage kommen.
Oft von der Formulierung her lassen sich Werte in nur einem Wort abbilden und oft sind es Worte, die uns schon lange in unserem Leben begleiten, die auch immer wieder in Krisenzeiten auftauchen, die zum Beispiel Also bei mir ist es das Thema helfend, ja? Also Hilfsbereitschaft, helfend, Helferin sein ist etwas, was in meinem Leben, in meiner Wertestruktur ganz zentral ist. Deswegen bin ich früh in die Beratung gegangen, hab Psychologie studiert, bin jetzt in den Therapeutenberuf eingestiegen, vor einigen Jahren jetzt schon. Also dieses Thema, da kreist sich mein ganzer beruflicher Werdegang drum. Das ist ein großer Wert für mich.
Werte bilden sich im Laufe unseres Lebens. Das beginnt mit der Erziehung. Das beginnt durch Lebenserfahrung, die wir sammeln. Es liegt teilweise auch an unserer Persönlichkeitsstruktur, in den gesellschaftlichen Umkreis, in dem wir aufwachsen. All das zahlt mit ein auf unsere Werte.
Und das Gute an den Werten ist, egal wie stürmisch das Leben ist, sie bieten uns immer eine Orientierung und eine Richtung. Oft werde ich auch gefragt, was ist denn der Unterschied zwischen Zielen und Werten? Das kann man an 1 an einem Beispiel sehr schön deutlich machen. Also wenn dein Ziel es ist, im nächsten Jahr 80000 Euro zu verdienen, dann ist die Frage, wie verdienst Du das Geld? Jemand kommt zu dir mit einem unmoralischen Angebot, etwas quasi Kriminelles.
Und jetzt werden die Werte wichtig. Willst Du für das Ziel, dieses Geld zu bekommen, im nächsten Jahr deine Werte zurückstellen oder sogar verraten? Oder entscheidest Du dich für den Satz, nicht diesen Preis, meine Werte sind mir wichtig und da gehe ich nicht dran? Und das macht den Unterschied klar. Ziele sind etwas sehr Greifbares, etwas sehr Konkretes, was ich anstrenge und was ich abhaken kann, wenn ich es erreicht habe.
Werte sind etwas, die uns durchs Leben tragen und die immer wieder handlungs- und entscheidungsleitend sind und wir verraten sie, wenn wir uns gegen sie entscheiden. Also jetzt zurück zu diesem wunderbaren Hörspiel. Es geht die Hauptfigur Ebonisear Scrooge. Er ist Geschäftsmann. Jegliches menschliches Gefühl, mit menschliches Gefühl, hat er sich quasi abtrainiert.
Er geht mit der Haltung durch die Welt, dass jeder möglichst ihm ja fernbleiben soll und er konzentriert sich eigentlich nur auf das Thema Gewinnmaximierung in seinem Betrieb. Und alles, was er tut, wird daran gemessen, ob es ihm hilft, mehr Profit zu erreichen und alles, was andere tun, wird auch daran gemessen, was sie tun, Profit zu erreichen. Er ist hartherzig. Die ganze Stadt kennt ihn, das wird sehr schön geschildert. Keiner traut sich, mit ihm in den Kontakt zu gehen, weil er so wahnsinnig abweisend und unfreundlich ist und jeder, egal wie er auf ihn zugeht, holt sich eigentlich eine Abfuhr.
Eine weitere zentrale Figur ist sein Buchhalter. Cratchit, Bob Cratchit. In dieser Beziehung zwischen Ebernisa Scrooge und seinem Buchhalter wird die ganze Unmenschlichkeit, mit der die Hauptfigur unterwegs ist, noch mal deutlich. Der Buchhalter hat nur einen Tag im Jahr frei und auch da bekommt er noch Vorhaltungen gemacht, dass das eigentlich eine Unverschämtheit ist und dass er seinen Arbeitgeber ausnutzen würde. Er bekommt ein an kältesten Tagen nur ein ganz kleines Feuer in seinem Büroraum und muss frierend in Jacke, mit Schal, ja, seine Arbeit verrichten, nützlich sein und bekommt dafür wahrlich nur einen Hungerlohn.
Eine weitere Figur ist der Neffe von Ebonyzer Scrooge, der auch auftaucht, der immer wieder mal versucht, mit dem Onkel in den Kontakt zu gehen aus familiärer Verpflichtung, der aber auch immer wieder abprallt. Jetzt könnt ihr euch vorstellen bei dieser Hauptfigur, dass Weihnachten, Weihnachten das Fest der Zugehörigkeit, der Nähe, der Menschlichkeit ein überflüssiges Fest ist für Evenisa Scrooge. Er kann dem gar nichts abgewinnen, weil es steht nicht für Profit, zumindest zu damaligen Zeiten nicht. Das hat sich ja jetzt tatsächlich auch etwas verändert. Auch unser Fokus für Weihnachten hat sich verrückt und viele Menschen kritisieren ja auch, dass der Konsum eine immer größeren Stellenwert im Weihnachtsbereich einnimmt und eigentlich geht es hier aber was anderes.
Die Geschichte von Charles Dickens ist schon relativ alt und da war das mit dem Konsum noch gar nicht so. Ich schau mal grad nach, ob ich finde, wann diese Geschichte entstanden ist. Achtzehnhundertdreiundvierzig. Eine wirklich, wirklich alte Geschichte. Also Weihnachten für ihn ein ganz überflüssiges Fest.
Und in dieser Zeit, ja, streitet er sich noch mal mit seinem Buchhalter, dann kommen Spendensammler zu ihm, wo er noch mal sehr deutlich macht, was er von Leuten hält, die nicht arbeiten und er spendet natürlich nichts und sein Leben ist sehr einsam, sehr trübselig, sehr öde, sehr dunkel, was sehr anschaulich in der Geschichte beschrieben wird. Und während er dann an dem Abend vor dem Heiligen Abend nach Hause geht und ja, sich auch in sein sehr karges Heim zurückzieht, also ein großes Haus, aber nur sehr spärlich eingerichtet und wird aus Sparsamkeitsgründen auch nur ein Zimmer genutzt, schläft er abends ein und da erscheint ihm als Erstes sein alter Geschäftspartner. Und der warnt ihn vor und sagt, weißt Du, ich bin vor 7 Jahren gestorben, aber ich hänge sozusagen in einem Zwischen den Welten Bereich und mir geht es hier richtig schlecht. Und das hat was damit zu tun, dass ich mich nur auf den auf das Geld verdienen und den Erfolg fokussiert habe und ganz viel außer 8 gelassen habe. Und dafür werde ich jetzt bestraft.
Und er gibt ihm aber auch eine kleine Perspektive, nämlich dass in der Nacht 3 Geister zu Besuch kommen und dass er die Möglichkeit hat, für sich noch mal zu überlegen, ob er sein Leben nicht vielleicht doch noch anders ausrichten will. Und das passiert dann. Es kommt als Erstes der Geist der vergangenen Weihnacht. Der nimmt die Hauptfigur noch einmal mit und zeigt die Weihnachtsfeste aus der Vergangenheit. Insbesondere es beginnt ganz früh, wo Benisa ein ja abgeschobenes Kind in einem Internat war, eine verlassene Weise, das ist das Wort, was Dickins benutzt, ihn zu beschreiben, der sehr einsam war und auch in dieser Schule schon eine Umgebung kennengelernt hat, die kahl und unbehaglich und einsam war.
Und dieser kleine Junge träumte sich fort mithilfe von Büchern wie Alibaba und die 40 Räuber Robinson Crusoe und irgendwann durfte er auch zur Familie zurück. Aber seine Kindheit war nicht schön, seine Mutter ist früh verstorben, sein Vater war ein eher, ja, es wird nur angedeutet, aber wahrscheinlich gewalttätiger Mensch. Und auch in andere Weihnachtsgeschäft Weihnachtsfeste nimmt der der Geist der vergangenen Weihnacht ihn mit, zum Beispiel in die Familie, an der er seine Ausbildung als Unternehmer gemacht hat. Eine Familie, die voll mit Leben war, mit Kindern, familiärer Gemeinschaft, also ein sehr, sehr schönes Weihnachten, aber unsere Hauptfigur gehörte nie richtig dazu, weil sie mit all dem natürlich gefremdelt hat, weil es ihr irgendwie nicht bekannt und vertraut war. Es gibt im Hörspiel eine Rückblende, die habe ich jetzt in der geschriebenen Fassung gar nicht gefunden, wo er Benise dann auch von seiner Frau verlassen wird, die letztendlich sagt, Du hast nur deinen Job im Kopf und ich bin überhaupt nicht wichtig, ich hab keinen Stellenwert für dich und deswegen gehe ich.
Das passiert allerdings in dem Hörspiel. Ich hab's in der Geschichte gar nicht wiedergefunden. Also das ist sozusagen der 1. Geist, der ihm entscheidet und der ihm so ein bisschen zeigt, was sind deine Prägung, wie ist das Weihnachtsfest für dich gewesen, wie bist Du groß geworden, wie hat deine Wertestruktur sich vielleicht auch entwickelt, welche unterschiedlichen Modelle hast Du schon gesehen, wie Leben gelebt werden kann? Von dieser kargen, öden hin zur sehr familienorientiert, lebendigen, freudigen Art und Weise zu leben, das Leben hat ihm diese verschiedenen Optionen durchaus gezeigt und das bringt ihm der Geist der vergangenen Weihnacht noch einmal nahe.
Als Nächstes erscheint ihm der Geist der diesjährigen Weihnacht. Und der zeigt ihm, dass Menschen selbst in größter Armut unter ärmlichsten Bedingungen guter weihnachtlicher Stimmung sein können, weil sie sich auf den zwischenmenschlichen Kontakt und auf die auf das soziale Miteinander stützen. Sie machen oder sie nutzen diese Tage und machen diese Tage zu etwas ganz Besonderem. Arm und doch herzerwärmt glücklich. Und der Buchhalter, von dem ich vorhin schon erzählt hab, auch den besucht er mit dem Geist der diesjährigen Weihnacht und sieht dort, dass diese Familie Quratschitz, so arm, wie sie ist mit ihren vielen Kindern und fast nicht genug zu essen, auch dieses Fest durch ihre Zusammengehörigkeit zu etwas ganz Besonderem macht.
Armut und Liebe sehen wir hier, insbesondere weil es ein Kind gibt, was sehr kränklich ist, was sich selbst als Krüppel bezeichnet, weil es nicht richtig laufen kann und alle kümmern sich diesen kleinen tiny tim. Scrooge erfährt von dem Geist, dass Tim vom Tod bedroht ist und dass er wahrscheinlich sterben wird, weil die Familie überhaupt nicht die Mittel hat, ihn zu stärken, sich ihn zu kümmern, ihn körperlich so wieder aufzubauen, wie er es eigentlich bräuchte. Der letzte Geist, der kommt, ist der Geist der zukünftigen Weihnacht und hier wird Scrooge damit konfrontiert, dass sein Leben endlich ist, denn er sieht seinen eigenen Tod und er sieht, wie die Menschen über ihn reden, nachdem er nicht mehr unter ihn weilt. Und niemand vermisst ihn. Die Leute spotten über ihn, sind teils mitleidig und sind sich einig darüber, dass er sein Leben verwirkt hat, so wie er gelebt hat.
Menschen, die ihm Geld schuldeten, sind froh, dass er gestorben ist und hoffen, dass er niemandem den Schuldschein vermacht hat. Und die Cratches sind auch in Trauer, aber aus einem anderen Grund. Scrooge wird damit konfrontiert, dass er sterben muss und besinnt sich in diesem Moment, dass sein Leben endlich ist, auf andere Werte, auf neue Werte und überleg noch mal aus all den Möglichkeiten, die ihm das Leben ja bietet, welche er wählen möchte. Und dann bekommt diese Geschichte noch mal einen ganz positiven Spirit, weil er sich für andere Werte entscheidet. Er geht in die Großzügigkeit, er geht in die Warmherzigkeit und das ist mein absolutes Lieblingskapitel, weil so wie es geschrieben ist, kann man es spüren, es überträgt sich tatsächlich.
Zugewandtheit, Mitgefühl, Wertschätzung, Humor. Wenn ihr euch das Horrorbuch anhört, freut euch auf die Stelle, weil es wird plötzlich alles so leicht und so lebenswert. Er schreibt also sein Lebensende noch einmal und er bekommt noch mehr Zeit auf der Erde und vermutlich auch noch ein weiteres Weihnachtsfest. Er schreibt es weil er andere Werte zu seiner Priorität macht und das zeigt, es ist nie zu spät. Wir können unsere Wertstruktur ändern.
Wenn wir uns verlaufen haben in einen Bereich, wenn wir unser Leben so führen, wie wir es eigentlich nie führen wollten, weil es vielleicht einfach so passiert ist, weil das Leben uns dahin gelebt hat, haben wir immer die Möglichkeit innezuhalten. Und ich möchte dich ermutigen, dir diese Geschichte anzuhören und für dich in diesen Prozess hineinzugehen und zu überlegen, wie ist das eigentlich bei mir? Lebe ich gerade das Leben so, wie ich es leben will oder bin ich beruflich, partnerschaftlich, familiär irgendwie in in Rollen gerutscht, in Aufgaben gerutscht, in Verantwortlichkeiten gerutscht, die ich so eigentlich nie wollte. Vielleicht hast Du an der einen oder anderen Stelle eine Entscheidung getroffen, die eben nicht an deinen Werten orientiert war, sondern eher an deinen Zielen. Vielleicht hast Du sie aber auch unüberlegt getroffen und zu gar nichts in Relation gesetzt.
Es ist nie zu spät und was dieses dieses Jahr bietet mit diesem Lockdown, mit diesem Zurückgeworfensein auf sich selber, ist die Möglichkeit, das noch einmal infrage zu stellen. Ich weiß nicht, ob Du schon Teil meiner Facebook Gruppe bist, die heißt ACT Doppelpunkt, das Leben lieben. Da habe ich jetzt schon in den letzten Tagen viele Fragen zum Thema Werte gepostet. Da gibt's auch Übungen zum Thema Werte und noch mehr Informationen zum Thema Werte. Wenn dich das interessiert, dann stell einfach eine Anfrage zur Teilnahme an der Gruppe über Facebook und schau dir an, was da an Material liegt.
Das kann dich, ja, unterstützen. Oder Du nutzt tatsächlich auch diesen, ja, Charakter der Rauhnächte, die jetzt kommen. Da gibt es auch viele Beschreibungen zu, Bücher zu angeleitete, ja, Kurse. Die Rauhnächte vom vierundzwanzigsten Zwölften bis in den Januar hineinbieten auch die Möglichkeit zum Innehalten und auch hier wird über verschiedenste Fragen Wertearbeit angeregt. Nutze die Zeit für dich, dich noch mal neu auszurichten.
Und das kannst Du erst mal nur für dich tun und dass die Welt dich rum vielleicht gerade ein Riesenchaos ist und sehr unkalkulierbar ist, macht es umso wichtiger, dieses Licht des Leuchtturms am Ende zu sehen, damit Du weißt, was ist für mich handlungs- und entscheidungsleitend, damit ich mein Leben als sinnstiftend empfinde? In diesem Sinne wünsch ich dir ein wunderbares Weihnachtsfest. Solltest Du die Folge nach Weihnachten hören, wünsch ich dir einen guten Rutsch, ein frohes neues Jahr, all diese Dinge. Ich bin in Gedanken bei dir und bei jedem Menschen da draußen, der Weihnachten nicht so feiern kann, wie er sich das wünscht. Die Menschen, die Du triffst, triff sie mit besonderer Achtsamkeit, Warmherzigkeit, Großzügigkeit und Güte, damit es für die Kontakte, die Du in diesem Jahr hast, ein besonders schönes Fest geht.
Und in diesem Sinne sag ich bis bald. Deine Sabine.
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