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Glück Folge 115 · 22. April 2021 · 49 Min
Cover: Wieso wir unsere Ziele oft nicht erreichen – Interview mit der Expertin Andrea Schlösser

Wieso wir unsere Ziele oft nicht erreichen – Interview mit der Expertin Andrea Schlösser

0:00 49 Min

Worum geht's?

Oft setzen wir uns im Leben Ziele und erreichen diese nicht. Warum ? Und wie können die richtigen Fragen uns helfen, Blockaden aus dem Weg zu räumen und motivierende Zielbilder zu entwickeln? Diese zwei Dinge sind notwendig für eine erfolgreiche Zielerreichung. Andrea und ich werfen unser Wissen zusammen und diskutieren diesen Punkt, um dir Inspiration zu geben.

Hier findest du alles zu Andrea und ihrer Coaching-Community
https://www.andrea-schloesser.de

Der Link zu meinem Rücken-Webinar https://www.sabinebimmler.de/ruecken-webinar/

Zum Nachlesen

Vollständiges Transkript · 8.307 Wörter · etwa 42 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, hallo, herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Ihr hört es vielleicht zwitschern im Hintergrund, es wird Frühling und ich freue mich darauf. Und ich bin grade in soner ja ganz energetischen Bewegung. Ihr wisst vielleicht, ich mache ein Webinar zum Thema Rücken und ich werde auch einen Onlinekurs zum Thema Schmerz Therapie und Rücken ja, im Juni wahrscheinlich freischalten. Ich freu mich da sehr drauf, das macht mir sehr viel Freude.

Und heute hab ich auch noch ein tolles Interview, was ich euch ankündigen darf und zwar mit der Andrea Schlösser, 1 ja, 1 Coachin. Ich hör mal auf mit dem Gendern, also sie ist Coach und sie bildet auch andere Coaches aus. Und wir haben mal unsere Ideen zusammengepackt zu dem Thema, warum wir eigentlich unsere Ziele nicht erreichen, obwohl sie uns doch so am Herzen liegen. Und ja, ich wünsch dir ganz viel Spaß und Erkenntnisse bei diesem wunderbaren Interview. Ach so, die Anmeldung zu dem Rückenwebinar findest Du auf Sabine Bimmler Punkt d e.

Da gibt es einen Reiter oben, Webinar rechts oben, da kannst Du dich anmelden. Und jetzt viel Spaß und bis bald. Tschüs. So, da sind wir, Andrea. Ich freue mich sehr, dass Du heute bei mir hier im Interview bist.

Hallo Sabine, grüß dich. Andrea, unser Thema, wieso wir unsere Ziele oft nicht erreichen. Anstatt 1 Vorstellung, vielleicht erklärst Du uns mal, was ist denn son Ziel, dem Du schon länger hinterherläufst? Also, ja, welchem Ziel laufe ich schon länger hinterher? Also, ich würd mal sagen, son Klassiker.

Also man könnt irgendwie mal so 2, 3 Kilo abnehmen. Ich bin ja jetzt auch schon 40 geworden. Und das ist durchaus auch ein Thema, was mich langsam auch immer mehr beschäftigt. Jetzt kam natürlich die Situation durch Corona dazu. Die Bewegung ist ja, ja, sehr, sehr wenig geworden tatsächlich.

Und ja, da bei mir steht auch noch das Thema Ernährung auf dem Schirm tatsächlich. Ich hab ja eigentlich eine Laktoseintoleranz, das wusste ich schon. Und jetzt kam auch noch eine Caseinunverträglichkeit dazu. Und jetzt müsst ich tatsächlich auch noch mehr meine Ernährung umstellen. Und das tatsächlich im Moment eine große Herausforderung, weil ich mag so viele Sachen einfach überhaupt gar nicht gerne wie Soja oder auch Algensalat oder auch Linsen, Eintopf, so was.

Damit kann man mich tatsächlich jagen. Also das sind so die Themen, wo ich tatsächlich grade son bisschen ja, bei mir oder mit mir kämpfe. Ja, und ich glaube, da knüpfst Du natürlich an an ein Thema an, was ganz viele Menschen beschäftigt, auch mich. Also tatsächlich dieses Thema Gesundheit. Gesundheit ist für mich ein relativ hoher Wert, denke ich zumindest und deswegen setze ich mir immer wieder Ziele, die in Verbindung mit diesem Wert stehen.

Also auch ich versuche mich gesünder zu ernähren, auch ich versuche mehr Bewegung in meinen Alltag zu integrieren und auch da merke ich, dass das nicht so leicht ist, dass ich gerne in alte Gewohnheiten zurückfalle und ja, mein Ziel oder meine Ziele da eben oft nicht erreiche. Ich bin so froh, dass Du heute hier bist, weil Du coacht ja Menschen und hilfst ihnen in diesen Prozessziele zu erreichen und deswegen würde ich gern als erstes mal mit dir drauf schauen, woran liegt das eigentlich, dass wir, obwohl die Ziele für uns eine Priorität haben und obwohl sie mit unseren Werten konform gehen, dass wir die oft nicht erreichen. Also ich glaub, der 1. Hauptgrund ist tatsächlich, dass wir glauben, dass unsere Ziele uns so wichtig sind, sie es aber eigentlich nicht wirklich sind. Und ich find, das ist immer son schönes Beispiel mit den Neujahrsvorsätzen, ne.

Dann nehmen wir uns ja immer ganz viele tolle Sachen vor, was wir nächstes Jahr alles anders und besser machen wollen. Und wenn man dann mal so im März oder im April mal raufschaut, dann sind viele Sachen überhaupt gar nicht umgesetzt, einige noch nicht mal angefangen worden. Und das liegt tatsächlich daran, dass wir uns unsere Ziele oftmals einfach nicht bunt genug ausmalen. Also ich sag dazu auch mal ganz gerne, die Ziele sind oftmals nicht sexy genug, ja? Und der Mehrwert, der ist oftmals nicht ganz klar für uns herausgearbeitet.

Also wir müssten uns viel häufiger damit auseinandersetzen, welchen Mehrwert hat es denn tatsächlich, wenn wir unser Ziel erreichen? Und das tun wir oftmals nicht. Und damit kriegen Ziele keine richtige Energie. Mhm. Also die sind son bisschen schwach.

Die sind nicht, ja, die motivieren uns einfach nicht so sehr, dass wir richtig Bock darauf kriegen, die Ziele zu erreichen und unsere Vorhaben umzusetzen. Und das ist 1 der Hauptfehler, die wir oftmals machen, wenn wir uns etwas vornehmen, dass sie einfach nicht bunt genug ausgemalt werden von uns. Das heißt, wenn ich das in meine Therapeutensprache übersetze, das heißt ja für mich, wir setzen unsere Ziele mit unserem Vorderhirn vorne, also sehr rational. Die kommen über die Gedanken, aber wir spüren sie gar nicht richtig und wir spüren erst recht nicht, was bedeuten würde, wenn wir die Ziele erreichen. Heißt jetzt, ich übertrag's mal auf meine Situation.

Ja, ich möchte mich gerne gesünder ernähren. Das ist aber mehr sone Entscheidung, weil ich weiß, dass Zucker schlecht ist und bestimmte Fette schlecht. Also ich hab ganz viele Informationen, entscheide mich dafür, aber ich komme überhaupt nicht ins Spüren. Es ist also 'n rein rationales Ziel und damit ist es nicht spürbar für mich. Auch nicht das, was es heißt, wenn ich's erreicht hab, wenn ich mich mein Stoffwechsel besser läuft, mein Körper sich besser fühlt, meine Haut besser aussieht, meine Verdauung besser funktioniert.

Also da kann ich ja ohne Ende weitermachen. Das heißt, das wäre sone Geschichte, wo Du mir raten würdest, hey Sabine, mal dir das aus. Taucht da richtig ein? Genau. Also wir müssen's halt weg.

Also in dem Beispiel davon, dass wir natürlich wissen, irgendwie Weizen ist nicht gesund und wie Du auch schon gesagt hast, ne, zu viel Zucker ist nicht gesund. Das läuft aber eher alles über das Wissen, ne? Wir wissen, dass das nicht gut ist und wir wissen, dass wir's eigentlich anders machen müssten, uns gesunder zu ernähren. So. Und das ist natürlich echt nicht sexy, ne?

Also wer wer möchte schon ganz gerne auch seinen Sonntag Croissant vielleicht verzichten oder auf seine, ich keine Ahnung, Schrippe oder auf seinem Stück Torte. Also das wir Sachen verändern, brauchen wir letztendlich 'n starken hinzu Ja, Zwangdruck, ne. Also irgendwie muss der Leindruck so hoch sein, dass wir es erreichen wollen oder auf der anderen Seite muss das hier so toll sein, dass wir da ganz gerne hinwollen. Und wenn wir das letztendlich nicht so stark, ja, ausbauen, ja, und uns wirklich vor Augen führen und den Schritt weitergehen, also noch mal über den Tellerrand hinausschauen, was ändert sich dadurch für mich? Was wird danach positiv anders, wenn wir den Schritt nicht gehen?

Das bringt mich dazu, da gab es kürzlich mal ganz interessantes Buch, was ich dazu gelesen habe. Das machte diesen Unterschied noch mal sehr deutlich, dass wir uns oft weg von Ziele setzen, ne. Also das heißt, wir wollen uns nicht mehr so träge, aufgedunsen, schlapp fühlen. Also das haben wir, deswegen wollen wir uns gesünder ernähren, aber wir gehen nicht so richtig hin, wie würde sich das anfühlen, wenn ich vital bin? Also dieses Hin zu Ziel ist uns oft nicht klar in Zielsetzungsprozessen.

Das wäre dann schon 'n ganz konkreter Tipp, ne, dass man sich sehr klar macht, wo will ich weg von, weil das passiert, glaube ich, automatisch, aber das dann weiterdenkt und fühlt, wo will ich hin? Genau, noch einfacher könnte man sagen, dass wir uns auch noch besser klarmachen müssen, was wir eigentlich wollen, denn wir neigen oftmals dazu, eher zu sagen, was wollen wir nicht mehr? Und fragen uns weniger, was wollen wir eigentlich stattdessen? Mhm. Ja, also wir wollen uns nicht mehr so ungesund ernähren, aber was wollen wir denn eigentlich?

Und da nochmal so ein Stück weit hinter der Motivation hinterher zu sein, also wollen wir mit gesünder Ernährung wirklich uns gesünder ernähren, weil wir 'n besseren Stoffwechsel haben wollen? Oder wollen wir uns gesünder ernähren, weil wir vielleicht damit auch hoffen, 2, 3 Kilo abzunehmen und in die alte Jeans wieder reinzupassen, ja? Also was ist das Ziel oftmals auch hinter dem Ziel? Und wenn uns das noch mal klar wird, dann haben wir da tatsächlich gute Chancen, mit einem Ziel zu arbeiten, was einfach wesentlich mehr Energie hat. Mhm.

Und das bringt mich dazu, dass Du ja, Du bist ja auch in der Ausbildung von Coaches tätig, ne, und ich glaub, 1 deiner Herzensthemen sind die richtigen Fragen. Und wenn ich dir zugehört habe, dann habe ich mindestens 2 Fragen gehört, nämlich was wollen wir stattdessen? Das wäre diese Frage, wo geht es hinzu? Und was ist das Ziel hinter dem Ziel? Das find ich, ist auch eine sehr schöne Frage.

Nutzt Du die oft im Coaching? Ja, also gerade wenn's zum Anfang, ja, also fast im Erstgespräch ja darum geht, was soll sich eigentlich durch das Coaching positiv verändern, ja? Dann kommen natürlich auch oftmals erst mal so vorgelagerte Ziele, ja? Also ich will irgendwie äh 'n neuen Job, aber wofür ganz genau wollen Sie 'n neuen Job? Was verbinden Sie zum Beispiel mit den neuen Job?

Was soll damit anders oder besser werden im Vergleich zu Ihrem jetzigen Job? Also da ist es ganz, ganz hilfreich, da wirklich noch mal in das Feintuning zu gehen, wesentlich ja, klare herauszuarbeiten, was ist die Motivation, die dahintersteckt jetzt, ne, den Job zu wechseln? Weil wenn das nicht klar ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit einfach sehr hoch, dass die Person lange in ihrem jetzigen Job bleiben wird und nicht den Weg der Veränderung geht. Mhm. Ja.

Also Fragen, die jetzt unsere Zuhörer heute auch schon wunderbar für sich übernehmen könnten, wenn sie son Thema haben, an dem sie schon länger arbeiten, aber wo sie nicht wirklich vorankommen, ne? Sich nochmal fragen, was soll sich eigentlich positiv verändern? Was soll anders werden? Was soll besser werden? Dann diese Frage wieso eigentlich?

Was ist das Ziel hinter dem Ziel hattest Du gesagt und anders formuliert könnte man jetzt sagen, was motiviert dich denn wirklich zu dieser Veränderung? Was ist das Entscheidende, was dir die Kraft gibt, es diesmal durchzuziehen? Genau. Okay. Ja, jetzt glaub ich aber, ich bin ja total aufgeklärt, ne?

Als Therapeutin, ich hab mich mit dem Thema Gesundheit ja schon ganz viel beschäftigt. Ich glaube sogar, dass ich diese Fragen sehr gut beantworten könnte und trotzdem komme ich immer wieder vom Weg ab. Stellen wir uns vor, ich sitz bei dir im Coachingraum. Was würdest Du jetzt fragen, mit mir erarbeiten, da weiterzukommen, diese Blockade zu finden oder Also ich glaub, die 1. Frage, die mir ganz spontan einfällt, wenn ich dir so zuhör, würd ich sagen, liebe Sabine.

Also ich hab verstanden, Du möchtest dich gerne gesünder ernähren. Und über das, was wir grad gesprochen haben, das ist dir eigentlich auch total klar. Wie erklärst Du dir trotzdem, dass Du noch nicht ins Umsetzen gegangen bist? Also die Frage, wie erklärst Du es dir, dass Du es denn trotzdem noch nicht gemacht hast, dass Du trotzdem nicht den ersten Schritt gegangen bist, dass Du trotzdem noch nicht in die Aktion gegangen bist, wie auch immer, was da hinten drankommt. Find ich, ist eine total hilfreiche Frage, einfach, ne, sone Ebene tiefer einzudringen, zu gucken, ne, wo also wo stößt denn die Person womöglich, ne, an eine Blockade und wo kommt die letztendlich her?

Und da kann es tatsächlich unterschiedlichste Gründe geben. Also nicht selten spielt zum Beispiel auch das Umfeld eine große Rolle. Also wenn ich mich gerne gesünder ernähren möcht ich, aber zum Beispiel weiß, dass mein, ja, man, Pommes, Steak und Burger liebt, ja, dann weiß ich, boah, das wird höchstwahrscheinlich total schwierig für mich, ja, denn am Abend dann mitm Salat zu sitzen. Und dann kann das dazu beitragen, dass ich sage, boah, das schaff ich sowieso nicht. Es kann aber auch sein, dass ich tatsächlich auch erst mal son bisschen ambivalent bin.

Also weil ich gar nicht weiß, ob die gesunde Ernährung wirklich viel, viel besser ist, wenn ich denn auf a, b und c zum Beispiel verzichten soll. Weil ich gelesen habe, dass das zum Beispiel ganz, ganz entscheidend und wichtig ist für die Körperzellen, für was weiß ich auch immer, ja? Also dass ich eigentlich gar nicht so richtig hundertprozentig davon im tiefsten überzeugt bin, auch wenn wir zum Beispiel die Gesellschaft ganz klar kommuniziert, gesunde Ernährung ist wichtig und Weißbrot ist schädlich und Zucker ist schädlich und so weiter und so fort. Es kann aber auch sein Ja, darf ich da kurz Inhalten, weil das bringt mich direkt an einen Denkprozess von gestern Abend. Ich hab eine Dokumentation gesehen, die heißt Why Hells mates.

Und da wurde zum Beispiel, der ist mir genau das passiert, ne? Ich will das einmal veranschaulichen, weil in dieser Dokumentation sehr klar ist, dass Fleisch jeglicher Form krebserregend ist, ne. So kommunizieren dies in der Dokumentation. So, das deckt sich überhaupt nicht mit meinem bisherigen Wissen, weil ich an ganz vielen Stellen schon aufgenommen habe, welche Art von Fleisch, wie viel Fleisch, warum Fleisch uns auch gut tut und so weiter, ne. Da hab ich schon ganz viele Informationen gehabt und ich mit meinem Thema, ne, Gesundheit, Ernährung hab ja gestern gesessen und hab gedacht, nee, jetzt wirklich Vegetarier, vegan Gottes Willen.

Also er schien mir direkt schwierig, aber diese Ambivalenz habe ich auch gespürt, weil ich denke, Mensch, ich habe aber so viel andere Informationen schon aufgenommen und mich hat diese Dokumentation bezogen auf mein Ziel übrigens sehr verwirrt, unmotiviert und frustriert zurückgelassen. Weil es wieder so eine ja widersprüchliche Information war, die dieses Gesamtsystem irgendwie ins Wanken gebracht hat. Ja, das wollte ich nur mal teilen, weil ich hab's gestern Abend genauso erlebt, ne. Dann habe ich dich aber unterbrochen. Also Du warst dabei bei der Frage, wie erklärst Du dir, dass Du bisher immer wieder vom Weg abgekommen bist und dann hatten wir so die Ursachen im Außen, vielleicht In der Umfeld.

Ambivalenz. Die Ambivalenz. Mhm. Und da hab ich dich unterbrochen, also mach weiter. Ja, sehr gerne.

Dann kann es tatsächlich auch sein, dass wir oftmals überfordert sind. Also dass uns das Ziel gedanklich erst mal überfordert, dass wir wissen, wir sind ja gar nicht, wo wir anfangen sollen, ja? Also wo geh ich denn jetzt am besten einkaufen und wenn kein Weizen, was denn dann? Und ja, also da kommt, das ergeben sich auf einmal ganz, ganz viele neue Fragezeichen, ja, die uns dann eher davon abhalten, das Thema anzugehen, weil wir dann den Eindruck gewinnen Also wenn das die Lösung ist, hab ich lieber mein Problem zurück. Ja.

Ja, das ist eine sehr schöne Aussage. Ja, und das kann uns natürlich total hindern. Und was uns auch häufig noch mal hindert, tatsächlich Dinge in die Tat umzusetzen, ist, dass wir vielleicht prinzipiell auch zur Prokrastination son Stück weit neigen. Also dass das nur son Stück weit son Beispiel dafür ist, dass auch andere Dinge, die wir eigentlich gerne umsetzen wollen, nicht tun. Und dann kann es tatsächlich ganz hilfreich sein, sich das im Allgemeinen mal anzuschauen.

Dann würd ich wirklich weggehen von der gesunden Ernährung oder von mehr Sport oder wie auch immer von den Zielen. Sondern hinzugucken, zu sagen, woran liegt es denn im Allgemeinen, dass sie Dinge, die sie sich vornehmen, nicht umsetzen? Und dann auch mal 'n Blick zurückzuwagen, mal zu schauen, wann gab es denn vielleicht mal eine ähnliche Situation, in der sie Dinge angehen wollten, die sie aber erst nicht tun wollten, die dann doch gemacht haben? Und was hat ihnen dazu letztendlich oder was hat dabei geholfen? Also da noch mal son Stück weit zurück in die Vergangenheit zu gucken, zu schauen, gibt's denn da vielleicht positive Beispiele, wo's was können wir uns vielleicht aus der Vergangenheit, ja, im Hier und Jetzt zunutze machen, das aktuelle Thema noch mal neu anzugehen?

Ja, das finde ich ist eine ganz schöne Ressourcenfrage ne. Also wirklich noch mal hinzugehen und zu überlegen, was für 'n Thema habe ich denn in meiner Vergangenheit schon länger mit mir getragen, hab vielleicht auch mehrere Anläufe gebraucht und als ich es dann aber irgendwann sozusagen für mich gelöst habe, mein Ziel erreicht habe, was was waren die Bedingungen, die zu diesem Zeitpunkt herrschen, dass das in Bewegung gekommen ist? Also das find ich, ist 'ne ganz, ganz schöne Frage und da kann man ja im Coaching ganze Sitzungen drauf verbringen, das nochmal auseinanderzunehmen, ne? Weil irgendwas ist dann anders, wenn es plötzlich diesen Impuls gibt, sich wie son Schalter umlegt und plötzlich geht es. Genau.

Und was auch immer noch mal ganz hilfreich ist, sich anzuschauen, wie die Person prinzipiell mit Veränderungen umgeht. Ja, also auch das Thema Veränderungen allgemein kann durchaus noch mal Rückschlüsse ja, geben, wieso Personen sich manchmal leichter tun, ja? Und manchmal sich aber selber auch auf dem Wege stehen, welche Erfahrungen sie mit Veränderungen gemacht haben und wie sie prinzipiell zu dem Thema Veränderung stehen. Also verbinden sie damit eher was Positives? Ist genauso ähnlich wie bei Konflikten, ne.

Also schauen Leute zum Beispiel positiv auf Konflikte, weil sie denken, ja, dann wären sichtbaren Sichtweisen noch mal richtig sichtbar. Reibung erzeugt Energie, danach gibt es ein neues Miteinander oder schaue ich zum Beispiel auf das Thema Konflikte und denke eher an schlechte Gefühle, Bauchschmerzen, Streit, Disharmonie und so weiter und so fort. Und genauso ist es auch mit Veränderungen, also sehe ich in Veränderung eher eine Chance, Hab ich darauf Lust, vielleicht mal eine neue Erfahrung zu machen, neuen Weg zu gehen oder denk ich mir eher, boah, also nee, Veränderung, das ist mir zu unsicher, da weiß ich nicht, wie das wird. Bekommt mir das denn, wenn ich zum Beispiel meine Ernährung umstelle? Was denken denn meine Freunde davon?

Dann denken die auf einmal, ich bin jetzt hier auch vielleicht so vegan unterwegs, ja? Also da gibt's ja auch ganz viele unterschiedliche Glaubenssätze, die ja damit auch einhergehen können. Und dann macht natürlich jedes Ziel zunächst erst mal Bauchschmerzen, wenn ich keine positive Einstellung auf das Thema prinzipiell Veränderung habe. Das heißt, ich find das sehr schön, weil das, was Du gerade ansprichst, diese Fragen, die man sich stellen kann und die Dinge, auf die man schaut in dem Prozess, zeigen ja, dass es obwohl so Alltagsthemen geht, ne, wie ich will mich gesünder ernähren und krieg's nicht hin, dass ja eine gute Möglichkeit ist, sich selber viel besser zu verstehen, ne, dass man 'n ganzheitlichen Blick drauf kriegt und erst mal guckt, was hindert mich denn daran? Wie reagiere ich in anderen Lebensbereichen?

Oft erreichen Menschen berufliche Ziele ja zum Beispiel sehr stringent, aber im Privatleben nichts. Das sind auch oft so interessante Muster, die dann plötzlich auftauchen, ne. Oder ich erreiche Ziele, wenn ich für andere etwas tue, sehr gut. Wenn es aber für einen Wert für mich geht, dann stelle ich plötzlich fest, bringe ich die Energie nicht mehr auf für die Zielerreichung. Also das heißt dieser Prozess ist sozusagen auch ein schöner Entwicklungsprozess, weil man so viel mehr über sich lernt und versteht und an diesem kleinen Thema vielleicht auch mit größeren Themen in Kontakt kommt, die ja noch ganz andere Dinge in Schwung bringen können.

Genau und ich glaub auch, dass es 'n Stück weit auch mit 'ner Prägung zu tun hat. Also ich kann mich dran erinnern, dass in meinem Elternhaus mein Vater sehr klar immer war, ne. Also mach irgendwie eine, sei gut in der Schule und lern was Vernünftiges. Also da war das oft sehr, ich sag jetzt mal, zielorientiert. Und ich glaube, wenn ich mich noch mal zurückerinner, ich hab meinen Jugendweihegeld, ja, tatsächlich gespart, weil mir ganz klar war, ich möchte ganz gerne zu meinem achtzehnten Geburtstag 'n eigenes Auto und Führerschein.

Und 2 Wochen vor meinem achtzehnten Geburtstag hatt ich dann auch meinen Führerschein in der Tasche und zwar geführt die längsten 2 Wochen in meinem Leben, dass das tatsächlich, glaub ich, auch noch mal 'n Unterschied macht, ob ich das von zu Hause auch 'n Stück weit vielleicht mitbekommen habe oder ob prinzipiell auch im Elternhaus Veränderungen eher nicht so gern gesehen war. Also da kann auch noch mal son Blick nach hinten auch total hilfreich sein, zu schauen, ist das vielleicht noch etwas, was ich übernommen habe, ja? In meinem Fall, ja, würd ich mal sagen, ist es eine positive Prägung gewesen. Es kann aber auch genau das Gegenteil sein. Und dann ist es ja total hilfreich, das für sich auch mal zu klären und sagen, okay, ich hab hier anscheinend was übernommen.

Meine Eltern waren da wahrscheinlich nicht ganz so offen, neuen Dingen gegenüber. Das muss ich aber im Hier und Jetzt nicht noch weiter mit mir rumtragen, sondern ich hab jetzt die Möglichkeit, mich auch dagegen zu entscheiden, bewusst auch dagegen zu entscheiden, dass Veränderungen eher was Negatives sind. Sondern ich hab jetzt die Möglichkeit, einfach die Karten noch mal neu zu vergeben und auch Veränderungen mit einem einfach mit 'ner ganz anderen Brille zu schauen. Mhm. Da hab ich gerade wieder 'ne ganz interessante Assoziation.

Vielleicht bringt die mich auch beim Thema gesünder Leben weiter. Ich hab das mit dem Führerschein genauso gemacht wie Du. Ich hatte den auch, ich glaub 12 Tage vor meinem achtzehnten Geburtstag in der Tasche und meine Eltern haben mich überhaupt nicht darin unterstützt, ja. Das war einmal so jetzt wieso wieso ist das wieso muss das jetzt so schnell gehen und für mich, wenn ich da heute drauf gucke, weiß ich ganz genau, was ich wollte. Ich wollte die Freiheit, die mit diesem Führerschein in Verbindung stand.

Also zu meinem Alter, also als wir 18 geworden sind, war das ja bei uns noch so, ich durfte ja sofort dann alleine Auto fahren und da ich eher in so 'ner mittelgroßen Stadt aufgewachsen bin und Partys oftmals außerhalb der Stadt stattfanden, brauchte ich also dieses Auto und wollte nicht mehr angewiesen sein auf andere Leute, die mich fahren, die dann, von denen ich immer abhängig war, ne. Und für mich war dieses Thema der Freiheit gerade für den Führerschein total wichtig und in vielen anderen Lebensentscheidungen übrigens auch. Und wenn ich jetzt auf mein Gesundheitsthema gucke, muss ich ehrlich gesagt sagen, Thema Glaubenssatz, Ich sehe, wenn ich an gesünder Leben denke, verdammt viele Einschränkungen und das Beschneiden von Freiheit, ehrlich gesagt. Ja, genau. Und wenn wir jetzt noch mal den Bogen spannen noch mal zurück, wo ich vorhin gesagt hab, ne, wir müssen immer noch mal gucken, was ist eigentlich das Ziel hinter dem Ziel?

Ist das eigentlich 'n super Beispiel, was Du grad genannt hast? Denn Du hast ja gesagt, Du wolltest den Führerschein, also das Ziel war das, der den Führerschein zu bestehen, aber das dahinter liegende Ziel war eigentlich deine Freiheit. Ja, also das ist also das ist das, was ich vorhin auch damit meinte. Also immer noch mal 'n Blick dahin zu wagen, was ist das mögliche Ziel hinter dem Ziel? Und auf einmal, wenn ich an Freiheit denke, ja, da merke ich richtig, richtig, richtig Gänsehaut, weil das hat doch eine ganz, ganz andere Energie, als wenn ich jetzt tatsächlich sage, ja, ich will jetzt nur den Führerschein machen.

Ne, ich das hilft total, wenn man, ne, also wenn wir uns dazu einfach immer wieder son Stück weit selber ermuntern, zu sagen, wir gucken einfach noch mal 'n Schritt oder wir gehen 'n Schritt weiter. Wir gucken über den Tellerrand und gucken, für was steht es denn eigentlich? Ja, und grade dieses Führerschein Thema, da ist es ja auch so schön klar und einfach. Weißt Du, Du musst diese Fahrstunden machen, Du musst für die Prüfung lernen, Du hast die Prüfung, Du kriegst den Lappen, musst Du dir noch das Auto von den Eltern besorgen, aber dann darfst Du fahren. Also das heißt, ich find das Ziel ist auch so klar umrissen.

Und wenn ich auf das große Thema Gesundheit zum Beispiel gucke, das ist ja überhaupt nicht klar. Es gibt ja keinen Anfang und kein Ende. Weißt Du, es ist es gibt nicht diesen Punkt, da hast Du es geschafft und dann bist Du da, wo Du sein willst, sondern man kann es ja immer, man kann die Ernährung immer weiter optimieren, man kann sich immer noch mehr bewegen, man kann neben Cardio noch Muskeltraining machen und dann noch Stretching. Also das ist glaube ich auch was, was mich, was das Ziel für mich oft so groß macht. Und Genau, vielleicht ist ja total Und da wär's ja total hilfreich, da vielleicht erst mal kleine Schritte zu gehen, ja?

Denn wir würden ja auch nicht 'n Schnitzel in einem Stück essen, ja? Das zerschneiden wir uns ja auch in mundgerechte Happen. Genauso glaub ich, kann man auch andere Themen angehen, denn genau das, was Du ja beschreibst, sorgt ja dafür, dass ich denke, boah, das ist so groß. Und dann sind wir wieder bei meinem Grund, den ich vorhin genannt habe, ich fühl mich überfordert. Ja?

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich weiß gar nicht, wie wie wird das denn sein und dann fahr ich in den Urlaub oder dann kann ich das und das nicht mehr essen und da kann ich mir auch nichts anderes selber machen. Und ne, also dann fängt ja dieses ganze Kopfkino an und das steht uns ja total im Weg. Daher wär's ja total hilfreich, zunächst erst mal zu überlegen, wie kann ich zunächst erst mal ein klein bisschen gesünder zum Beispiel leben? Also nicht alles vielleicht gleich verändern zu wollen.

Vielleicht vielleicht lass ich erst mal den Zucker weg. Und wenn mir das erst mal ganz gut gelingt, dann guck ich, wie kann ich vielleicht, ne, auf Weizenmehl verzichten und Alternativen dazu auszuprobieren. Und dann kann ich das nächste Thema vielleicht angehen. Und immer, wenn ich eine positive Sache erfolgreich gemeistert habe, dann sorgt das ja in der Regel auch dafür, dass ich positive Referenzerfahrung im Gepäck habe, auf die ich mich ja dann wieder beziehen kann, die mir dann wieder Motivation geben, den nächsten Schritt zu gehen, weil ich ja jetzt die Erfahrung gemacht habe, hey, Andrea, Du kannst auch 'n glückliches, zufriedenes Leben auch ohne Zucker führen. Ja?

Und jetzt guck doch einfach mal, vielleicht gelingt dir das mit weniger Weizenmehl auch. Und dann probier ich das und ersetze das vielleicht mit Buchweizenmehl. Und mach danach die Erfahrung an, der Mangelkuchen, der schmeckt trotzdem total lecker. Also ja, geh ich immer wieder den nächsten Schritt und den nächsten Schritt und den nächsten Schritt. Und damit wird es vielleicht auch viel, viel kleiner, viel pragmatischer und wir können uns immer aus der der vorigen, ich sag jetzt mal erfolgreichen Umsetzung unsere Motivation ziehen.

Mhm. Ja, das löst für mich unterschiedliche Themen, ne. Wenn ich mir das überlege, also das Thema, bleiben wir mal beim Thema Gesundheit, weil ich glaube, dass das für viele Zuhörer auch wirklich relevant ist, ne. Also in meinem Kopf spielt sich da wirklich auch ab. Es ist frei, es ist kompliziert, ich komme nie an, es ist nie fertig leider und es ist irgendwie total aufwendig, es ist kräfteaubend.

Das ist ganz ehrlich, dass so wenn ich im Gespräch jetzt das so in in Resonanz gehe mit dem, was Du so sagst und gefragt hast, dann denke ich ja okay, ist ja kein Wunder, dass das nicht klappt. Gefragt hast, dann denke ich, ja okay, ist ja kein Wunder, dass das nicht klappt. Das heißt, im Coaching würdest Du jetzt mit mir versuchen rauszufinden, welches sind denn meine ersten kleinen Schritte oder? Wie würdest Du das machen? Ja, also ich würd mir, ich würd mir jetzt erst mal die Punkte, die Du grad genannt hast, noch mal ganz konkret anschauen und überlegen, also welcher Punkt bräuchte denn eigentlich was?

Ja, denn die Punkte brauchen ja unterschiedliche Sachen. Und dann geht es tatsächlich darum, Schritt für Schritt, sich erst mal einen Punkt, ja, rauszunehmen und zu gucken, wie könnte der denn im Alltag funktionieren? Wie könnte das aussehen? Und dann find ich es auch wichtig, sich Also ich arbeite immer ganz gerne im Coaching auch mit dem Wort experimentieren, weil ich finde, son Experiment hat auch eine gewisse Fehlerfreundlichkeit. Und es muss nicht funktionieren.

Das heißt, wenn ich das probiere, ja, nehmen wir mal das Beispiel mit dem Weizenmehl, ich lass Weizenmehl weg und probier Buch Weizenmehl und ich merke aber, boah, schmeckt mir gar nicht, dann probier ich Maismehl oder was auch immer. Ja, das heißt, es kann funktionieren, es muss aber auch nicht funktionieren. Das heißt, es nimmt den Druck einfach son Stück weit von uns und dann zu gucken, ne, was braucht es danach? Und wie könnte das tatsächlich ganz pragmatisch auch aussehen? Also hilfreich wär's ja, wenn Du dir das auch im Alltag ausmalen könntest.

Wenn Du denn trotzdem mit deiner Familie am Frühstückstisch am Sonntag sitzt und nicht das Gefühl hast, es ist kompliziert und nicht das Gefühl hast, ne, Du hast keine Freiheit mehr, sondern es wäre ja dann wichtig, herauszuarbeiten mit der Zielsetzung, wie kannst Du dich gesund ernähren und dich trotzdem frei fühlen? Das wäre ja denn das in 'nem Coaching. Okay, also wäre sozusagen ein 1 mögliches Experiment Weizen zu ersetzen, ja? Das wäre so ein Experimentierfeld. Suche Alternativen zu Weizen, weil ich Weizen nicht vertrage zum Beispiel.

Genau und damit wird es jetzt erst mal klein, ne, damit ist es jetzt nicht die komplette gesunde Ernährung, dass ich jetzt vielleicht vegetarige vegetarisch mich ernähre oder Veganerin werde oder mich jetzt nur noch von Obst und Gemüse ernähre, denn das erleben natürlich viele als totalen Einschnitt, sondern erst mal runterbrechen, ne, das große Thema klein machen und damit erst mal anfangen und gucken, wo führt mich das letztendlich hin. Und da kommt aber bei mir und vielleicht anderen Zuhörern auch sofort son son Ungeduldsgedanke, ne so oh, aber wenn ich jetzt alles so klein mache, dann dann dauert das ja ewig, bis ich wirklich eine Umstellung erreicht habe, von der ich einen Effekt spüre. Was machen wir denn mit dem? Ich weiß, das ist wie son innerer Kritiker oder son innerer Saboteur oder ein innerer Schweinehund, keine Ahnung, aber was würdest Du im Coaching machen, wenn ich so vor dir sitzen würde und sagen würde, nee, also das dauert mir jetzt dann wirklich zu lange. Ich will jetzt Ernährung ändern.

Genau, da wär ja die Frage, wo kommt die große Ungeduld her? Ich hab ja nur 47 Jahre gewartet. So, ne. Ja, okay. Also, ne, also was macht es jetzt so unaushaltsam, zu sagen, ich probier das jetzt erst mal 2 Wochen und teste das mal, ne?

Also da wär ja noch mal interessant zu gucken, wo kommt jetzt auf einmal der zeitliche Aspekt der Widerstand her? Und auch Widerstand hat ja wieder verschiedene Ursachen. Ja? Und das find ich immer ganz hilfreich an der Stelle, erst mal zu gucken, ne, woran liegt es, dass es jetzt einfach, boah, also 2 Wochen warten? Nee, Gottes Willen gar nicht, ja?

Also wo kommt die Ungeduld her? Und dann wäre tatsächlich aber, wenn wir noch mal bei dem Wort experimentieren bleiben, auch noch mal ganz hilfreich sagen, was bräuchten Sie, ja, sich jetzt trotzdem, ja, auch wenn ich höre, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Das dauert Ihnen viel zu lange und Sie hätten eigentlich ganz gerne in den nächsten 2 Monaten schon das 1. Ergebnis. Was bräuchten Sie trotzdem, sich darauf zunächst erst mal einzulassen?

Also noch mal zu zeigen, ja, ja, ich versteh das. Ja, das ist bei mir angekommen. Ich hab gehört. Und gleichzeitig, was bräuchten Sie trotzdem, auch wenn es für Sie erst mal überhaupt gar nicht denkbar und völlig unmöglich erscheint, das jetzt wirklich mal für 2 Wochen durchzuziehen? Was könnte es trotzdem ermöglichen, diesen Weg zu gehen?

Mhm. Ja, das zeigt noch mal sehr schön, dass wir, obwohl wir vielleicht bei 1 Sache ein 1 ungutes Gefühl haben, ne, weil wir im Widerstand sind im dass wir's trotzdem tun können, ne? Also man kann Gefühle sind nicht zwingen uns nicht Handlungen auf, sondern wir sind immer noch entscheidungsfrei, Dinge trotzdem zu tun. Ja, und da kann man ja auch noch mal, ne, mit diesem mit diesem hypothetischen Ansatz auch wunderbar arbeiten, ne. Also angenommen, Sie würden sich jetzt darauf einlassen und ich weiß, eigentlich haben Sie darauf gar keine Lust, weil eigentlich hätten Sie schon ganz gerne jetzt schon das Ergebnis.

Aber angenommen, Sie würden das jetzt trotzdem mal machen, was glauben Sie, könnte für Sie der Vorteil sein? Ja. Wir feiern direkt 1000 Dinge ein, weißt Du. Und was ich jetzt auch grade feststelle, ist, dass sich ja so bestimmte Themen immer wieder wiederholen, weißt Du. Also ich könnte natürlich total, ich würde sofort wahrscheinlich mit so einem Experiment anfangen, weil ich ja schon so oft mit meiner jetzt will ich es aber hurubmäßig schaffen Methode gescheitert bin.

Das kann ich ja in Jahren mittlerweile zusammenfassen. Dass natürlich überhaupt nichts dagegen spricht, jetzt mal mit 'nem Experiment anzufangen, ne, mit einem fehlerfreundlichen Experiment. Und auch bei der Frage, ne? Also angenommen Sie würden sich jetzt darauf einlassen, ne? Also was hätte das für 'n positiven Effekt für Sie oder was würde Ihnen das bringen?

Was würde Ihnen das bringen? Wäre ja auch noch mal ganz spannend, noch mal zu prüfen, was kommt denn jetzt? Und dann fangen wir wieder, also dann sind wir wieder da, wo wir vorhin angefangen haben, Sabine, bei dem Punkt, ist denn das Ziel eigentlich sexy genug? Weil wenn da jetzt nicht kommt, ja, also dann das würde mir ja dann das, das und das bringen und jetzt kommt da vielleicht nur sone einfache Antwort, dann wäre das für mich im Coaching noch mal 'n Zeichen dafür, dass wir noch mal anziehen müssen. Dann ist das Ziel nicht bunt genug.

Mhm. Ja, ja, es kam direkt weg zu Antworten in meinem Kopf, ne? Also eigentlich will ich ja jetzt schnell von einem bestimmten Zustand weg, zum Beispiel jetzt nehmen wir mal das Thema Bewegung anstatt Ernährung. Ich heißt, das kommt jetzt sofort so unter dem Motto, boah, soll ich jetzt noch so lange warten oder soll ich so kleine Schritte gehen, weil ich hab ja eigentlich 'n Problem, das würde ich gerne lösen. Aber es zeigt natürlich, dass ich sozusagen nicht aus dieser hinzu zu einem gesünderen Leben Haltung agiere, sondern eigentlich eher grad wieder aktuell rückenschmerz vermeidend unterwegs bin.

Genau. Und dann würden wir Das ist nicht sexy. Genau, das ist nicht sexy. Das ist sozusagen son Mindestmaß an Wohlbefinden, was ich gerne zurück hätte. Mhm.

Ja. Und das wird einfach nicht genügend ziehen. Also die Motivation ist dann einfach nicht groß genug, dass Du das höchstwahrscheinlich einfach durchziehst. Ja, ich frage mich grade, also ich merk ja, wie hilfreich deine Fragen grade für mich sind, ne. Kann man son, also wenn man mit etwas so lange schon hadert und eigentlich immer wieder feststellt, dass man endlose Loops von, ich würde das aber gerne versuchen, ich gehe das an und es klappt irgendwie nicht, wenn ich mit so 1 Frustration da stehe und das tue ich mittlerweile beim Thema gesünder leben.

Kann ich das eigentlich alleine schaffen oder nee, das ist eine blöde Frage, aber ich frag mich, ich glaube, dass es im Coaching so viel schneller geht. Ich glaube, allein durch deine Fragen, die Du hier in dem Interview gestellt hast, merke ich ja, was das für Antworten bei mir ausgelöst hat, auf die ich ehrlich gesagt, in meinen automatisierten Denkmuster dann selber nicht gekommen wäre. Genau, und das ist tatsächlich auch, ich glaub, der große Unterschied, wenn wir jetzt mal das Thema Selbstcoaching und Coaching mal gegenüber stellen, ja? Also ich glaub, es gibt viele Punkte, die wir im Selbstcoaching wirklich sehr, sehr gut umsetzen können, wofür es total hilfreich und wertvoll ist. Und gleichzeitig stoßen wir aber an die Grenze und die Grenze ist für mich ganz klar immer darin zu sehen, dass wir uns selber selten ungeliebte Fragen stellen.

Ja, also wir stellen uns meistens ja auch nur die Fragen, wo wir entweder eine Antwort drauf haben oder wo wir uns auch gerne eine Antwort drauf geben wollen. Aber sone Frage wie, wofür ist es denn aber auch vielleicht grad gut für dich, Sabine, dich nicht gesund zu ernähren? Ne? Das ist eine Frage, die stellen sich einfach die wenigsten, ja? Und deswegen haben wir hier gerade im Coaching einfach 'n riesen Repertoire an Fragen und daher steh ich ja auch ganz, ganz groß dafür, wie ich sagen, also Fragen sind letztendlich das Hauptwerkzeug, ne, im Coaching.

Und mit richtig, richtig guten Fragen können wir einfach unsere Klienten und Klientinnen, ja, an ja, an richtig gute Ziele heranführen und sie dorthin begleiten, dass sie die dann im Schluss dann tatsächlich auch umsetzen. Das find ich so wichtig, weil das ist ja, also egal, ob ich mich als Coach oder ich mich als Therapeutin begreife, das ist ja das, was täglich auch hier passiert, ne. Ich stelle durchaus ungeliebte Fragen und ich sehe ja, wie der andere ausweicht. Ich kann es ja förmlich im Gesicht sehen und ich höre es ja an der Antwort. Und dann ist es ja meine Aufgabe sozusagen den kurz die Hand zu heben und zu sagen Moment, lassen Sie uns noch mal dabei bleiben.

Ich hab das Gefühl, die Frage ist total wichtig, aber sie beantworten sie noch nicht. Ne und oft ist es ja eine Schmerzvermeidung, die hier im Therapieraum dahinter steckt, warum jemand nicht reingeht oder vielleicht auch eine Unlust oder ach son Frustrationserlebnis, wo man nicht dran will und ich glaube, das ist der Wert, wenn jemand anders die ungeliebten Fragen stellt und ehrlich gesagt auch darauf beharrt, dass man sich mit denen beschäftigt. Genau und dann auch noch mal tiefer bohrt, ja? Wir geben uns ja oftmals im Coaching ja auch nicht mit der einfachen Frage gleich zufrieden, sondern konkretisieren, präzisieren, nehmen die Verzerrung für allgemeiner raus, ne und gehen ja son Stück weit noch mal in die Tiefe und da wird's ja eigentlich richtig spannend. Und da kommen wir ja auch an Punkte, die ja dann oftmals für eine Veränderung total wichtig sind.

Und ich muss sagen, also ich mach es ja mittlerweile selber, dass ich ich hab zum Beispiel eine Kollegin, mit der wir uns immer wieder Ja, wir treffen uns regelmäßig und bearbeiten unsere Themen. Das Thema Gesundheit, Ernährung und so, das hatte ich dann noch nicht drin, sondern es sind dann oft andere Themen, aber ich stelle das auch fest, wie wichtig das für mich ist und ich hol mir Coaching mittlerweile einfach. Und Du hast mich ja auch schon mal in ganz anderer Hinsicht bezogen auf diese Onlinethematiken gecoacht, ne. Auch das ist ja etwas, was wir schon mal miteinander erarbeitet haben. Also ich schätze diesen Erkenntnisprozess und das, was danach in Bewegung kommt sehr und deswegen würde ich gern auch noch mal ermutigen, ja.

Wenn man son Thema hat, wo man einfach feststeckt, nicht weiterkommt, sich Hilfe zu holen in Form 1 Coachings, vielleicht in Form 1 Therapie, wenn das Thema eben therapeutisch ist, aber eigentlich erst mal in Form 1 Coachings, wenn man feststeckt. Definitiv. Und da sind wir Coachestherapeuten, Berater auch nicht ausgenommen, ja? Auch ich habe durchaus Supervisoren, mit denen ich arbeite, denn auch wir haben ja unsere Themen, ne? Also davor ist niemand gefeit und ich find es auch total wichtig, dass man das einfach als Riesenressource nutzt, dass es Menschen gibt, die da einfach mit 'ner anderen Brille noch mal raufschauen und uns letztendlich bei unseren Themen begleiten können, sodass es uns richtig gut geht.

So, dann lass uns noch mal ein kurzes Rap-up machen, ja? Also das Thema war ja wieso wir unsere Ziele nicht erreichen und wir haben ganz viel dahin gespürt, was sind eigentlich Fragen, Themen, mit denen wir uns beschäftigen sollten? Wir sind eingestiegen, Du ergänzt, ja, was ich sage. Also wir sind eingestiegen mit, ist das Ziel überhaupt ja wichtig genug, ist es ein Ziel, was mich auch anzieht. Du hast gesagt, es ist sexy genug, es hat 'n Mehrwert für mich und was wollen wir eigentlich ja positiv verändern?

Was soll anders, was soll besser werden und was motiviert mich dahinter? Also ich liebe die Frage, was ist das Ziel hinter dem Ziel, finde ich sehr schön, weil ich kannte das bisher eher plump, so unter dem Motto wozu, wozu, wozu, wozu? Aber das finde ich, ist eine sehr schöne Formulierung. Also erst mal sich mit dem Ziel noch mal zu beschäftigen und mit der eigenen Motivation dieses Ziel zu erreichen, ja? Das wäre so für mich der 1.

Bereich. Stimmst Du dem zu? Uneingeschränkt. Uneingeschränkt. Und dann haben wir relativ schnell darauf geschaut, wenn es dann nicht klappt, wo wo hakt's denn, wo kommen denn die Blockaden her, ne?

Wie welche wie erklärst Du dir selber, dass Du an der Stelle immer wieder von deiner Zielerreichung abkommst? Da hattest Du das Thema im Außen können Gründe dafür liegen, es können Gründe im Innen liegen, es gibt Überforderung, wir wissen oft nicht, wo wir anfangen sollen, vielleicht sind wir aber auch Veränderungen gegenüber allgemein eher skeptisch eingestellt, ne, unsere Glaubenssätze, unsere Prägung hattest Du da angesprochen aus dem Elternhaus, wie wir mit Veränderungen umgehen. Also auch das Blockadenthema kann man sehr ganzheitlich aus 'ner 360 Grad Perspektive beleuchten und sammeln und ja Hinweise darauf finden, warum es immer wieder hakt. Ergänzung? Keine.

Nee, ist wunderbar zusammengefasst. Ja, ich schreib auch die ganze Zeit mit. Ich hab 'n riesiges Blatt vor mir liegen, wo all die Sachen drauf stehen, ist ja schön, also ne? Und das letzte Thema war dann rauszufinden, wie kann ich denn anfangen, ne? Wie kann ich's klein machen?

Welche was was sind meine Experimente, meine Experimentbereiche, meine kleinen Experimente, mit denen ich einfach mal loslege. Zu schöpfen. Genau. Und da bin ich ja direkt relativ schnell in den Widerstand gegangen, das hatten wir erlebt, ne. Dann hast Du gesagt, okay, man müsste eigentlich noch mal vorne gucken, ne, bei ist das Ziel wirklich ein Hin zu Ziel, ist das attraktiv genug, will ich das wirklich erreichen.

Also das Ganze ist letztendlich wie fast wie son Kreislauf, ne, dass man vielleicht dann oder ein Kreislauf zumindest hat's Verbindungen. Also es kann sein, dass in in einem der hinteren Bereiche klar wird, ah ich hab vorne vielleicht doch nicht alles erfasst oder verstanden und dann springt man noch mal nach vorne. Genau. Und die ungeliebten Fragen, das würde ich auch gern noch mal hervorheben, die so wichtig sind, aber die man sich selber oft ja nur ausweichend beantwortet und da kann der Externe eben den Wert liefern nachzubohren, dran zu bleiben und die ungeliebten Fragen immer wieder auf den Tisch zu legen, bis man sich mit ihnen beschäftigt. Genau, da sind wir hartnäckig, wir Coaches.

Ja, genau Beharrlichkeit ist da gefragt. Leute haben ja immer gute Gründe, warum sie ausweichen, ne. Ich bin da sehr verständnisvoll natürlich, aber es hat oft damit zu tun, warum Sie immer wieder an der gleichen Stelle stecken bleiben. Und wenn Sie sagen, ich will nicht mehr stecken bleiben, dann ist der Umkehrschluss, dann müssen wir da auch hinschauen. Genau.

Ja, und das hat ja, genau, und das ist ja auch okay, dass Menschen da vielleicht Gründe haben und meine Haltung ist ja tatsächlich, ah, das ist ja ganz spannend, dass sie a wollen und b machen. Ich gehe davon aus, dass sie gute Gründe dafür haben. Ich kenn sie nur noch nicht und sie vielleicht auch nicht. Und dann geht man son bisschen gemeinsam auch auf Entdeckungstour, ja? Mhm.

Ja. Sag, ich hatte schon gesagt, Du bildest ja auch Coaches aus, ne? Genau. Wenn sich jetzt meine Zuhörer Coach wachsweich. Worauf würdest Du als Profi achten, wenn Du jetzt son ja auf der Suche wärst nach jemandem, der dich bei deinen Blockaden, bei deinen Themen unterstützen kann, der dir helfen kann?

Also ich find nach wie vor immer eine sehr gute Orientierung sind die Berufsverbände. Da gibt es ja einige. Daran würd ich mich erst mal orientieren und da erst mal gucken, gibt's denn da eine Person aus diesem Pool, die zu mir passen könnte? Dann find ich's ganz hilfreich, sich auch die Webseiten anzugucken. Es gibt ja auch Coaches, die haben auch kurze Videos, einfach zu schauen, kann ich mir vorstellen, mit dieser Person zusammenzuarbeiten?

Und ich find auch immer noch mal ganz hilfreich noch mal 'n Blick auf in der auf den Webseiten. Das ist ja meistens über mich, über Qualifikation, Ausbildung auch son bisschen zu gucken, dann grade weil ja Coaching kein geschützter Begriff ist, kann sich ja jeder sofort Coach, Berater und so weiter nennen. Und keiner weiß so wichtig, ne, was steht denn eigentlich dahinter, ne? Also mit was ist es vielleicht auch 'n bisschen hintermauert? Ist es fundiert?

Oder hab ich vielleicht einfach nur mal 'n Wochenende an Volkshochrand teilgenommen oder 'n schlaues Buch gelesen, ja? Das find ich immer noch mal ganz hilfreich. Und dafür auch Erstgespräche zu nutzen, die oftmals auch kostenfrei angeboten werden, erst mal 'n ersten Eindruck sich zu verschaffen, dann wirklich zu prüfen, könnte ich mir vorstellen mit dieser Person da mich auch begleiten zu lassen. Okay. Ich find das mit diesem mit diesem Ausbildungscheck ja gar nicht so einfach, weil oft stehen da ja tolle Namen ne, also Ausbildung zum systemischen Coach, sagen wir jetzt mal steht dann da, aber manchmal verbergen sich eben doch nur 3 Wochenenden dahinter.

Gibt's da eine Möglichkeit, noch mal 'n Gefühl dafür zu kriegen, wie fundiert diese schönen Worte im Lebenslauf tatsächlich sind? Muss ich da wirklich recherchieren, wo hat der die Ausbildung gemacht und wie lange geht die oder? Na ja, also wenn da schon mal steht, Ausbildung zum systemischen Coach, dann ist das mitunter schon wirklich viel wert. Es gibt auch Coaches, die haben 0 Ausbildung, da steht gar nichts, ja? Das heißt, wenn da schon mal was steht, kann das schon mal ganz hilfreich sein.

Und dann natürlich immer noch mal zu gucken, viele geben ja auch an, wo sie's gemacht haben, bei welchem Institut oder auch bei welchem Berufsverband sie sich dann vielleicht zertifizieren lassen haben. Aber genau diese Abkürzung zu nehmen, empfehl ich tatsächlich, mich gleich an einen Berufsverband zu wenden. Die haben ja letztendlich eine in ihren Datenbanken ihre Coaches drin. Und wenn ich mir da jemanden aussuche, dann kann ich davon auch ausgehen, dass der mehr als eine Wochenendausbildung genossen hat und dass das auch 'n gewissen Qualitätsstandard hat, ja. Nichtsdestotrotz sind wir trotzdem natürlich nicht davor gefeit, ja, dass wir da auch an jemanden geraten, der da vielleicht nicht so unsere Erwartungen erfüllt, aber es ist erst mal eine gute Orientierung.

Okay, das hilft ja schon mal. Also was glaube ich in unserer Branche ja immer noch total wichtig ist, egal ob Coach oder Therapeut sind einfach Empfehlungen ne. Menschen, die schon mal mit uns gearbeitet haben. Also von daher würde ich auch, wenn ich 'n Coach suchen würde, wahrscheinlich mal bei meinen Freundinnen rumfragen, ne. Also wenn ich jetzt nicht ich wäre und überhaupt die Kontakte hätte, ne, aber ich würd einfach mal fragen, hat sowas jemand schon mal gemacht?

Kennst Du da jemanden und würde da auf eine Empfehlung hoffen, bei der ich dann aber trotzdem noch mal so kritisch hingucken würde, wie Du das grad beschrieben hast. Bietest Du Onlinecoaching an, Andrea? Ja, ich biete auch Online Coachings an. Okay, das heißt Infos dazu findet man auf deiner Homepage? Genau.

Das verlinke ich dann ja auch entsprechend in den Shownotes, ne, dass man dich auch findet und auch für die Leute, die vielleicht selber Coach sind und denken boah die Andrea hat aber irgendwie coole Ideen und coole Fragen. Da gibst Du ja auch Ausbildungen sowohl vor Ort derzeit schwierig, aber auch Onlinekurse, die man immer wieder bei dir machen kann, buchen kann. Sogar viel find ich viel Content, den Du umsonst rausgibst. Also da lohnt es sich bestimmt auch noch mal für die Leute, die das auch beruflich gebrauchen können, einfach nachzuschauen. Genau und auch für die Zuhörer, ich hab ja auch 'n Blog und da gibt es auch Blogbeiträge, die natürlich hauptsächlich eigentlich für Coaches geschrieben sind, aber so 15 gute Fragen zum Perspektivenwechsel, die Coaches stellen können, können aber auch wunderbar Leser und Leserinnen sich auch mal selber stellen und da auch gerne auch mal durchstöbern, auf das ein oder das andere Thema vielleicht noch mal mit 'ner anderen dicht drauf zu schauen und sich da auch noch mal 'n paar Impulse zu holen.

Ja, das wär schon 'n schönes Thema für unser nächstes Interview, Andrea. Perspektivwechsel. Alleine darüber könnte man ja schon 'ne ganze Podcastfolge füllen, ne? Ja und so wichtig. So wichtig, so hilfreich in jeder Leben Und wenn man da 'n paar super Fragen an der Hand hat, die man sich dann auch selber stellen kann, das hilft ja enorm.

Ja. Mensch, ich danke dir. Da waren so viele schöne Impulse heute drin. Ich bin ganz sicher, dass die Zuhörer auch für sich was mitgenommen haben und jetzt noch mal an ihren Themen arbeiten, die sie schon länger an ihren Zielen arbeiten, die sie schon länger in sich tragen und die sie nicht so stringent erreichen, wie sie sich das eigentlich vornehmen. Ganz herzlichen Dank, dass Du bei mir warst.

Ich danke auch für die Einladung, Sabine und wünsch deinen Zuhörerinnen und Zuhörerinnen alles, alles Gute. Ja, in diesem Sinne schließen wir hier. Tschüs, Andrea. Tschüs.

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