Die Tage werden dunkler, die Temperatur fällt. Vielleicht spürst du die Auswirkungen dieser Jahreszeit besonders deutlich. Du wirst träge, fast antriebslos. Hast auf nichts mehr Lust. Die Jahreszeit drückt deine Stimmung zusätzlich nach unten. In dieser Folge erfährst du, was du tun kannst, um die nächsten Monate gut zu überstehen. Lerne kleine Tipps und Übungen kennen, die einen gewaltigen Unterschied machen können. Für mehr Energie und innere Wärme.
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Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit.
Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.
Vollständiges Transkript · 3.057 Wörter · etwa 15 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
Herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Und auch dem Youtube Kanal für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Vielleicht hast Du's schon mitbekommen. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, den Podcast nicht nur als Audiodatei, sondern auch als Videodatei aufzunehmen Und ich stelle ihn auf Youtube hoch. Und da würde ich heute gern mit einem Kommentar anfangen, den ich auf Youtube gefunden habe und über den den ich mich wirklich sehr gefreut habe, den les ich euch mal wieder kurz vor.
Mal wieder ein super Podcast und mit Video macht es gleich dreimal mehr Spaß. Freue mich jeden Donnerstag auf die neue Folge. Danke für deine investierte Zeit. Ja, und ich sag Danke für diesen netten Kommentar und für diese Bestätigung, weil für mich war die Entscheidung, mit einem Video rauszugehen, nicht so leicht. Ich denk halt immer, hey, wer will mich sehen?
Es geht doch den Content und nicht mein Gesicht und meine Person. Aber ich hab mich belehren lassen, dass es sowohl ja in Verbindung mit dem Content als auch auf den Social Media Kanälen auch darum geht, mich als Person zu präsentieren, damit Du einen Eindruck kriegst, wer bin ich? Ja, und das tue ich jetzt auf Youtube etwas mehr als mit der Audiospur. Und wenn Du Lust hast, schau doch da mal rein. Heute ist das Thema Winterdepression.
Ja, es ist heute fast der falsche Tag. Ich weiß nicht, ob Du's im Hintergrund sehen kannst. Heute, ich nehm den Podcast ja immer etwas vor der eigentlichen Veröffentlichung auf, ist ein wundervoller Herbsttag da draußen. Ich war heute Morgen mit meinem Hund im Wald spazieren und das Laub leuchtet und der Himmel ist blau tatsächlich, die Sonne scheint, die Temperaturen sind relativ mild im Augenblick und es ist wahnsinnig schön da draußen, sodass wir noch vor der Zeit der Winterdepression sind. Aber die Winterdepression wird kommen.
Spätestens wenn wir weniger Sonnenstunden am Tag haben, wenn es draußen eher trüb, düster, grau in grau ist, viel regnet, dann schleicht sich bei vielen Menschen ein Wintertief an. Und was für den einen so der Winterblues und das Wintertief ist, das erwischt andere Menschen noch härter, sodass man da tatsächlich von 1 sogenannten saisonabhängigen Depression spricht. Es gibt Menschen, die fallen über den üblichen Winterblues hinaus noch mal tiefer und erleben tatsächlich eine richtig depressive Symptomatik mit, sie können keine Freude mehr erleben, sie haben keinen Antrieb mehr, sie ziehen sich sozial zurück. Die meisten, die hier zuhören, werden wahrscheinlich nur den Winterblues kennen und dieses Gefühl, nein, ich hoffe, dass es bald vorbei ist und dass die Sonne wieder da ist. Ja, und ich würd heut gern mit dir darüber reden und dir Tipps mitgeben, wie Du gut durch diese Zeit kommst.
Und es begegnet dir jetzt auch in allen Zeitungen. Das heißt, ich werd auch 'n bisschen darüber hinausgehen über das Übliche. Und das Übliche würd ich jetzt gern kurz benennen, weil es ist ja gut und richtig. Also zusätzliche Vitamin-D-E Einnahme kann hilfreich sein. Vitamin C auch.
Dann natürlich alles, was mit ja, Licht zu tun hat. Also es gibt ja Lichttherapien. Es gibt mittlerweile hier in Köln sogenannte Lichtduschen, zu denen man gehen kann, wo man eine Art Tageslichttherapie macht. Auch in den Kliniken wird das eingesetzt und natürlich hilft dir das auch. Und für manche, bei denen es keine saisonabhängige Depression ist, reicht manchmal auch tatsächlich schon das Solarium.
Und ich bin jetzt kein Freund davon, natürlich, weil es gibt genug Dinge, die auf der Contra Seite stehen. Aber es geht tatsächlich das Empfinden von Licht und Wärme auf der Haut, was Erinnerungen auslöst an den Sommer. Und vielleicht weißt Du schon, ich glaub, ich hab die Zitronenübung im Podcast und hier noch nicht erklärt. Also wenn wir uns vorstellen, dass wir eine aufgeschnittene Zitronen auf unserer Hand haben. Also stell dir mal vor, Du hast eine aufgeschnittene Zitrone auf deiner Hand liegen.
Wir machen das jetzt einfach mal. Es ist vielleicht sone Viertel Zitrone oder eine Achtel Zitrone. Auf jeden Fall kannst Du sie schon riechen. Du riechst diesen säuerlichen Zitronengeruch Und Du siehst die Zitrone auch, siehst dieses kräftige Gelb und dieses Fruchtfleisch. Und tief in dir weiß schon alles, ja, das ist sehr sauer.
Und wenn Du dir jetzt vorstellst, dass Du den Mund öffnest und wirklich ungebremst und feste und herzhaft in diese Zitrone beißt, stell dir das mal vor und dann registrier mal, was passiert jetzt grade? Die meisten Menschen erleben, dass zum Beispiel der Mund reagiert, dass mehr Speichelfluss tritt ein. Viele erleben auch, dass sie das Gesicht so zusammenziehen. Obwohl ja da tatsächlich gar keine Zitrone ist. Es ist so, dass unser Vorstellungsvermögen unglaublich stark ist.
Und unser Körper kann gar nicht entscheiden, ist das jetzt echt oder ist das nur gut vorgestellt? Das heißt, wir können ihn ein bisschen ja, an der Stelle auf den Leim führen und können ihm etwas vorgaukeln, was gar nicht da ist. Und das bringt mich zurück zum Thema Licht. Wenn Du also in der kalten Jahreszeit unter Lichtmangel leidest, würde es dir bestimmt sehr helfen, wenn Du dich mal ins Bett legst und dich erinnerst an einen wunderschönen Sommertag, wo Du vielleicht mit dem Fahrrad unterwegs warst, wo Du am Strand warst, wo Du wandern warst in den Bergen, wo es wirklich durch den blauen Himmel und die strahlende Sonne voll mit Licht war. Und erinner dich, wo bist Du gewesen?
Wie sah das aus an dem Ort? Wie hat es dort gerochen? Was hast Du gehört? Und sofort kannst Du dieses Lichterlebnis reaktivieren. Je intensiver Du dich erinnerst und je intensiver Du dich vorstellst, desto mehr springt dein Körper an.
Und er hat das Gefühl, hey, ich bin da, ich tanke grade auf wie mit der Zitrone. Ja, unsere Muskeln, feinste Muskeln und Nerven reagieren darauf, weil sie nicht unterscheiden können, ob es grade wirklich passiert oder wie uns das nur vorstellt. Und deswegen ist neben den Tageslichtlampen, neben den Vitamin-d-Präparaten, die Du nimmst, ist auch total wichtig, dass Du dir immer wieder Zeit nimmst, wo Du dich an licht volle, lichtdurchflutete Momente erinnerst, denn dann beginnt tatsächlich dein Körper, sich darauf einzustellen und so zu reagieren, als wärst Du da. Du siehst, unser Körper ist ein unglaublich kraftvolles Instrument. Und genau das, was ich dir grade erklärt hab mit der Zitrone, kannst Du dir vielleicht vorstellen, ist das Problem, wenn wir Angst vor etwas haben.
Angst, was noch gar nicht vor etwas, was noch gar nicht eingetreten ist. Dann stellen wir uns manchmal vor, wie das wäre, wenn es dann passieren würde und wie wir uns fühlen würden und wie wir uns das letzte Mal gefühlt haben. Und unser Körper reagiert schon, als wäre die Katastrophe da, obwohl sie nur in unserer Fantasie existiert. Also beim Thema Angst wirkt sich das eher negativ aus. Beim Thema Winterdepression und Erinnerung an Sonnentage, an lichtdurchflutete Momente können wir uns das eher positiv zunutze machen.
Diese künstlichen Hilfsmittel, die ich gar nicht schmälern will, die können wir zusätzlich einsetzen. Ich meine aber, dass Du wahrscheinlich all das, was dir zur Verfügung steht, noch gar nicht ausnutzt. Also wenn Du natürlich in einem Winterblues bist und Du lebst weiter so dahin jeden Tag, gehst Du Arbeit, guckst in der Fernsehen, kochst das Essen und machst so alles, was anfällt, dann veränderst Du ja nichts. Wenn Du aber weißt, dass Du anfällig bist für eine Wenn Du aber weißt, dass Du anfällig bist für eine getrüppte, niedergedrückte Stimmung im Winter, dann wäre es wichtig, dass Du deine Gewohnheiten im Winter änderst. Dass Du anders lebst als im Sommer, deine Stimmung zusätzlich zu unterstützen, zu fördern, in den positiven Bereich zu drehen.
Und dazu gehört natürlich der Bereich, wie Du mit deinem Körper umgehst. Besonders im Winter ist es wichtig, dass Du ihn unheimlich gut versorgst, dass Du viel trinkst in Form von Wasser und Tee, dass Du gut isst, nährstoffreich isst, vitaminreich isst, bunt frisch ist, das sind Dinge, die im Winter noch mal mehr zählen als im Sommer, weil sie dich aus dem Winter bloß rausholen können. Also trinken und essen. Und dann kommt natürlich beim Thema Körper immer das Thema Bewegung dazu. Im Winter neigen wir dazu, drinnen zu bleiben, weil das Wetter draußen nicht so schön ist, weil es regnet, weil es stürmt.
Aber grade in dieser Jahreszeit ist es noch wichtiger als im Sommer, dass Du dich im Freien bewegst. Das heißt, raus in die Natur, Gummistiefel an, wetterfeste Jacke und raus. Beweg dich, geh spazieren. Und grade wenn der Wind draußen durch die Bäume bläst, auch ein kalter Wind, atme das ein und versorge deinen Körper gut mit Energie und mit Sauerstoff. Eine andere Form der Aktivierung sind Wechsel zwischen warm und kalt.
Dazu gehört natürlich ganz klassisch eine Wechseldusche morgens, wo Du den Körper in Schwung bringst, wo Du deinen Stoffwechsel aktivierst über den Wechsel von warm und kalt. Wenn Du die Möglichkeit hast und das auch ganz gerne magst und gerne in die Sauna gehst, mach das. Das ist ganz wunderbar. Auch das aktiviert den Stoffwechsel und den Körper. Ebenso wie Massagehandschuhe, wo Du dich ordentlich mit abrubbelst, dir eine Art Peeling auf der Haut gibst am Körper, auch das aktiviert dein Körper, deine Zellen und führt zu mehr Wohlbefinden.
Und diese Dinge sind im Winter, ich wiederhol das, noch mal wichtiger als im Sommer. Also kümmer dich gut deinen Körper. Dann geht's natürlich auch darum, sich gut die Seele zu kümmern. Das heißt, alle Momente des Wohlbefindens, die dir guttun, die sind jetzt geradezu zu zelebrieren. Also wenn Du gerne Menschen dich hast und dein Impuls vielleicht grade ist, och nee, das nicht auch noch, mach es trotzdem.
Lad sie ein, mach es unkompliziert. Sag vielleicht, jeder bringt was zu Essen mit oder wir machen ohne Essen. Wir sitzen abends zusammen, wir spielen was miteinander, wir klönen vielleicht 'n bisschen. Was immer dir da einfällt, aber wenn Du jemand bist, der durchaus von der Gesellschaft und von der Nähe zu anderen Menschen profitiert, dann etablier das, dass regelmäßig Personen zu dir kommen und Du regelmäßig Personen besuchst, damit Du dieses Gefühl des in der Gemeinschaft Aufgehobenseins fühlen kannst. Denn das ist etwas, wovon unsere Seele sehr, sehr stark zehrt, sich in Gemeinschaft fühlen.
Ja, von vielen wird das ja auch künstlich immer so mit dem Weihnachtsfest verbunden und hochgehalten. Zum Thema Weihnachtsfest und Weihnachtsstress mach ich noch mal extra eine Folge. Natürlich ist Weihnachten dafür ein prädestiniertes Fest, bloß bei den meisten klappt das nicht. Aber schöne, gemütliche Abende mit Freunden in netter Atmosphäre, mit gesunden Dingen zu essen und einfach Wohlfühlmomenten wären ganz wunderbar. Auch für dich, wenn Du alleine bist, wäre es wichtig, dass Du dir Momente schaffst, in denen Du regenerierst und in denen Du dich wohlfühlst.
In denen Du regenerierst und in denen Du dich wohlfühlst. Also das kann 1 1, 1 kuschelige Decke auf dem Sofa sein mit einem guten Buch. Das kann ein Bad sein, wenn Du eine Badewanne hast. Das kann eine schöne Dusche sein mit einem ja, Wohlfühlfaktor, wo Du wirklich nur duschst, zu duschen. Ja, nicht so dieses morgens in die Dusche rein und raus, was ja wenig achtsam ist, sondern wo Du wirklich das Duschen an sich zelebrierst oder das Baden an sich.
Und während Du unter der Dusche stehst und während Du in der Badewanne bist, Du hoffentlich gemäß der Zitronenübung schöne Momente reaktivierst, wo Du ähnliche Wärmegefühle hattest, wie Du jetzt zu dem Moment hast. Also auch hier kannst Du, wenn Du alleine bist, für dich ganz viel ja tun, dich wohlzufühlen. Beleuchtung ist natürlich 'n ganz wichtiges Thema, aber auch Temperatur zu Hause, Kuschelecken, sich einbuddeln, entdecken. Alles das sind Dinge, die das unterstützen können. Ganz wichtig, 1 meiner Lieblingsthemen ist natürlich auch das Thema Akzeptanz.
Wir wohnen in einem Land, in dem man die Jahreszeiten sehr deutlich spürt. Wir haben Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Und es macht keinen Sinn, sich gegen den Winter zu stellen und zu sagen, oh, den Winter mag ich aber nicht und den Winter kann ich nicht leiden. Und ich wünschte, ah, wir hätten gar nicht den Winter so lang. Und ich wünschte, der Winter wäre kürzer.
Ja, ich denk das auch manchmal. Nur im Sinne des, wie können wir mit dem Winter bloß umgehen, sind diese Gedanken nicht wirklich hilfreich. Weil sie sind das Gegenteil von Akzeptanz. Es wäre ratsamer, mit der Haltung ranzugehen, okay, ich lebe die Jahreszeiten. Im Frühling tue ich Dinge, die zum Frühling passen, im Herbst tue ich Dinge, die zum Herbst passen und im Winter tue ich Dinge, die zum Winter passen.
Das heißt, ich kuschel mich ein, ich sorge für schöne Beleuchtung, ich mach es mir weihnachtlich festlich zu Hause. Ich zelebrier das Silvesterfest. Und im Januar, wenn es so ja, die Heiligen 3 Könige vorbei sind, dann dann darf noch so eine Winterausklangzeit kommen und dann ist es hier im Rheinland natürlich schon der Karneval, der dann übernimmt. Das ist sehr regional sehr unterschiedlich. Aber dann suchst Du dir für den Februar, März auch noch etwas, was Du zelebrierst, was Du genießt, dass es da ist, weil es einfach dazugehört und weil es der Lauf der Dinge ist.
Ja, also da auch, schau nach, ob Du wirklich in der Akzeptanz bist, dass jetzt grade Herbst ist, dass der Winter kommen wird und dass der Winter auch irgendwann wieder zu Ende ist. Und selbst wenn der Winter nicht deine liebste Jahreszeit ist, es ist eine Jahreszeit und Du kannst sie zelebrieren, weil sie hat Vorteile und Nachteile. Imagination hatt ich ja schon angesprochen als eine Quelle. Die Zitronenübung ist nichts anderes als eine Imagination, eine Gedankenreise. Und hier kommen wir natürlich auch ganz schnell zum Thema Achtsamkeit.
Das heißt, Du kannst über Gerüche Also Achtsamkeit hat ja damit zu tun, ich weiß nicht, ob Du die Folgen schon gehört hast, aber es geht ja die Sinne und wo lenken wir unsere Aufmerksamkeit hin bei der Achtsamkeit. Und die Aufmerksamkeit kannst Du natürlich auf all das lenken, was dir grad nicht gefällt. Aber im Sinne der Akzeptanz wär's natürlich hilfreicher, deine Aufmerksamkeit dahin zu lenken auf die Dinge, die dir gefallen, ja. Und zusätzlich kannst Du das unterstützen mit bestimmten Gerüchen, also indem Du über die Sinne kommst. Und Gerüche, die typisch mit dem Winter assoziiert werden, sind halt so etwas wie Zimtgeruch, sind Plätzchenbacken, Plätzchengeruch, ist die Tanne zu Weihnachten.
Das sind alles Gerüche, die mit dieser Jahreszeit verbunden sind. Und auch diese kalte, klirrende Luft, die man draußen teils riecht, teils spürt, gehört dazu. Hier mit ganz viel Achtsamkeit ranzugehen und deine deine Aufmerksamkeit auch genau dort zu halten und dafür dankbar zu sein, dass Du diese Dinge grad wahrnehmen kannst, kann dir helfen. Dann das Thema Hören. Du könntest zum Beispiel Gedankenreisen damit unterstützen, dass Du dir bestimmte Lieder aus dem Sommer anhörst Oder dass Du dir Meeresrauschen aufs Ohr legst und dich erinnerst, die Augen zumachst und einfach zurückgehst zu schönen Sommererinnerungen, die Du hattest und die im Inneren zelebrierst in dieser dunklen Jahreszeit und damit deinem Körper einen echten Kick verpasst, weil er ja so es sich für ihn so anfühlt, als wärst Du da.
Und auch das Thema schmecken, ich kann ganz bewusst oder Du kannst ganz bewusst Dinge zu dir nehmen, die für den Winter typisch sind. Also jetzt kommen die ganzen Kohlsorten und dann kommen bei uns ja vermehrt die orangen Zitrusfrüchte in den in den Winter rein und ach, es gibt wahrscheinlich noch etliches Meer. Nehmen wir den Glühwein noch als ein Beispiel. Dinge, die mit dem Winter verknüpft sind. Und dann kannst Du aber ganz bewusst Gegenakzente setzen, wenn Du zum Winterblues neigst und kannst dir sommerliche Gerichte kochen.
Du kannst sommerliche Geschmäcker in dein Leben holen, indem Du, ja, eine frisch gemachte Limonade aus Zitronen dirpresst. Eigentlich etwas, was eher in den Sommer gehört. Aber warum solltest Du das nicht im Winter trinken, wenn das etwas ist, was dir ein Sommerfeeling beschert? Das heißt, Du kannst mit diesen Kontrasten spielen. Du nimmst das an, was grad da ist und gehst da auch mit deiner Aufmerksamkeit rein und bist sehr achtsam mit dem, was der Winter mitbringt.
Und Du kannst auch ganz bewusst dir immer wieder Auszeiten von Winter nehmen, indem Du Akzente setzt, wo Du zelebrierst, was für dich der Sommer bedeutet, wo Du sommerliche Geschmäcker, Gerüche einbringst. Ich hab zum Beispiel ein Duschgel, das hab ich mal in einem Sommerurlaub benutzt, ja? Wenn ich das benutze und rieche, dann bin ich sofort wieder da. Dann steh ich unter der Dusche und denk, ach ja, Portugal damals, cool. Und das sind auch so Momente, wo Du dir selber immer wieder aus diesem Winterblues raushelfen kannst.
Du weißt den Gedanken, den Zusammenhang zwischen Verhalten, Gefühlen und Gedanken das Dreieck. Ich hoffe, Du weißt das, wenn Du schon Folgen gehört hast. Gedanken, Gefühle und Verhalten bilden ja ein Dreieck, was eine starke Wechselwirkung hat. Das heißt, wenn Du wenn es dir gelingt, den Winter in 1 achtsamen, neutralen, positiven, wertschätzenden Haltung anzunehmen in deinen Gedanken, wird sich das auf dein Gefühl übertragen und dann auch automatisch in deinem Körper niederschlagen. Das heißt, Du bist nicht im Widerstand mit dem, was eigentlich da draußen ist, sondern Du kannst das aufnehmen, akzeptieren, dich darauf einlassen, dem Winter in 1 freundlichen Haltung begegnen.
Und das alleine macht schon jede Menge. Und diesen Lichtmangel, den wir de facto haben, können wir über diese Instrumente ausgleichen. Und ich hoffe, dass dir das gelingt und dass Du deswegen ja, mit 1 Leichtigkeit und auch 1 Gelassenheit durch diesen Winter gehen kannst und nicht diesen Sog nach unten spürst, den er vielleicht in den letzten Jahren auf dich ausübt hat. Schreib mir gerne in die Kommentare, egal ob bei Facebook, Instagram oder bei Youtube, wie dir die Folge gefallen hat. Und denk auch immer dran, Du kannst dir Themen wünschen.
Ich bin jetzt allerdings schon so weit, dass ich die Planung bis zum Jahresende stehen habe. Und alles, was jetzt an Themenwünschen eintrudelt, würd ich dann zu Beginn des nächsten Jahres laufen. Und ich freue mich trotzdem darauf, weil ich bin natürlich gespannt, was ich für dich tun kann, was dich da draußen interessiert. Und in diesem Sinne sag ich für heute tschüs. Deine Sabine.
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