Du möchtest dich selbstsicherer, ruhiger und gelassener fühlen? Deinen Ängsten und anderen unangenehmen Gefühle etwas positives entgegensetzen. Dann ist die Atemübung genau das richtige für dich. Hör doch mal rein.
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Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit.
Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.
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Vollständiges Transkript · 1.359 Wörter · etwa 7 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
Hey, hallo, herzlich willkommen bei reif für die Couch, dem Psychologiepodcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Als Psychotherapeutin vermittle ich dir Wissen rund die Themen Depression, Angst, Burn out. Dazu gebe ich dir Tools an die Hand, damit Du den Weg für deine Veränderung freimachen kannst. So erlebst Du weniger Stress, mehr Freude am Leben und innere Ruhe und das ohne, dass Du dein Leben gleich komplett auf den Kopf stellen musst. Und heute starte ich wieder mit 1 Ankündigung in eigener Sache.
Wie Du vielleicht schon mitbekommen hast, hab ich meinen ersten Onlinekurs fertig, fast fertig. Und er ist gemacht für all die Menschen, bei denen im Umfeld ein Angehöriger, ein Partner an Depression erkrankt. Also nicht für die Leute, die an der Depression selbst leiden, sondern für das Umfeld, für die Menschen, die auch von der Krankheit betroffen sind, obwohl sie sie selbst gar nicht haben. Solltest Du jemanden kennen, von dem Du denkst, hey, für den wäre das genau das Richtige, Der braucht mehr Klarheit, mehr Sicherheit, Unterstützung und Ideen, wie er sich verhalten kann in dieser Krisensituation, dann kannst Du ihn gerne auf meinen Kurs und auf mich aufmerksam machen. So, und jetzt starten wir mit dieser wunderschönen Atemübung, die ich heute für dich vorbereitet habe, die Säulenatmung.
Die Säulenatmung ist eine Atemmöglichkeit, eine Atemübung, mit der Du deine innere Mitte stärken kannst. Das heißt, sie führt zu mehr Sicherheit, zu mehr Selbstvertrauen, zu 1 Verbundenheit mit dir selbst. Die Übung wird wahrscheinlich wie alle Übungen beim ersten Mal nicht direkt perfekt klappen, sondern es ist ein Training erforderlich, mit dem Du ja immer wieder an dieser Technik arbeitest und ja so jedes Mal ein bisschen besser wirst und in eine bessere Verbindung mit dir kommst. Wenn Du jetzt grade im Auto sitzt oder sonst wo im öffentlichen Raum bist, dann ist das bestimmt der falsche Zeitpunkt für diesen Podcast, weil Du bei dieser Übung möglichst unbeobachtet sein solltest und dich an einem Ort befinden solltest, an dem Du ungestört bist, wo Du dich wirklich auf das Training, die Übung konzentrieren kannst. Also entscheide dich, ob jetzt der Moment ist, in der Du die Übung durchführen willst oder ob Du es auf später verschiebst.
Und dann lege ich jetzt los. Du stehst aufrecht, die Füße hüftbreit auseinander. Stell dir vor, Du bist ein Hampelmann. Ein Faden verläuft durch deinen Kopf, Hals, Körper und dieser Faden muss exakt lotrecht durch deinen Körper führen, damit Du gleichmäßig deine Gliedmaßen bewegst, wenn jemand von unten an dem Faden zieht. Der Hampelmann, den Du vielleicht noch aus Kindertagen kennst.
Und dort in der notgerechten Mitte verläuft heute kein Faden, sondern eine Säule. Vom Kopf, von der Scheitelkrone bis hin zu deinem Beckenboden. Diese Säule ist ungefähr so dick wie der Kreis, der entsteht, wenn Du Daumen und Mittelfinger in 1 Rundung zusammenbringst. Also Du formst mit Daumen und Mittelfinger ein Kreis und dort entsteht ein Ring. Und ungefähr diesem Durchmesser hat die Säule, die Du dir vorstellen kannst, die durch deinen Körper läuft, ganz aufrecht oben von der Scheitelkrone bis nach unten zum Beckenboden.
Und in diese Säule hinein beginnst Du nun zu atmen. Während Du einatmest, ziehst Du die Luft von unten durch die Säule ein, bis sie oben an der Scheitelkrone ankommt. Das soll ungefähr auch der Punkt sein, wo Du mit dem Einatmen fertig bist. Und dann nach 1 ganz winzigen Pause, 1 Umkehrpause, atmest Du wieder aus und Du stellst dir vor, wie die Atemluft, die Du vorhin eingesogen hast, wieder nach unten geht. Wichtig bei der Übung ist, der Atem verlässt deinen Körper nicht mehr, sondern es ist wie eine Art Energieball, die Du durch die Säule hochziehst beim Einatmen bis zur Scheitelkrone.
Und dann beim Ausatmen lässt Du den Ball wieder sinken, drückst ihn vielleicht sogar leicht nach unten und er stoppt am Beckenboden. Atme tief ein auf deinem Weg bis zur Scheitelkrone und atme auch wunderbar aus auf deinem Weg Richtung Beckenboden. Du musst beim Einatmen die Luft richtig hochziehen. Beende das Einatmen, wenn die Lungen voll sind und es wäre gut, wenn Du zu diesem Zeitpunkt ungefähr an der Scheitelkrone angekommen bist. Und dann atmest Du in der Säule in dieser graden Achse wieder aus und drückst den Energieball wieder mit leichtem Druck bis nach unten.
Der Energieball, den Du mit deinem Atem antreibst, verlässt deinen Körper nicht, weder am Scheitel noch am Beckenboden. Du bewegst diesen Energie bei beim Einatmen aufwärts und beim Ausatmen nach unten. Wie ich vorhin sagte, es wird nicht direkt klappen. Werde nicht ungeduldig, sondern nimm dir Zeit, das immer wieder und wieder zu üben, bis Du einen Rhythmus gefunden hast und deine Säule und der Energieball in ihr sich mit deinem Atem verbunden hat. Es ist gut, wenn dein Atem ein ziehendes Geräusch macht beim Einatmen.
Es ist wie, als wolltest Du mit einem Strohhalm ein Getränk aus dem Glas heraussaugen, wenn das Glas eigentlich schon leer ist. Und beim Ausatmen darfst Du ein ruhiges, gleichmäßiges Geräusch von dir geben. Bleibt der Energieball irgendwo stecken. Beobachte aufmerksam. Das passiert ganz vielen Menschen zu Beginn, dass sie merken, dass es eine Stelle gibt, vielleicht im Brustbereich oder im Bauchbereich, wo der Energieball nicht durchgehen kann.
Lass dich davon nicht entmutigen, sondern bleibe ruhig und gelassen. Nimm an, dass Du diese Verbindung üben musst, trainieren musst. Und beginne, wenn der Ball irgendwo steckt, immer wieder von Neuem. Sollte dein Ball stecken bleiben, dann endet dein Einatmen erst mal an dieser Stelle und Du atmest wieder aus. Aber Du fokussierst dich auf diesen Punkt und versuchst immer wieder, den Ball mit ganz viel positiver Energie, mit ganz viel positiven Gedanken dadurch zu bewegen.
Du versuchst, die Säule an der Stelle zu weiten und zu öffnen mit deinen Gedanken, damit der Ball hindurchfließen kann. Ich hoffe, Du hast deine Vorstellung davon bekommen, was die Übung ausmacht. Und ich würd dich jetzt bitten, mal mehrere Säulenatemzüge hintereinander zu probieren. Du ziehst gleichmäßig die Atemluft von unten ein und dann schiebst Du sie wieder hinunter. Der Atem endet, wenn die Lungen beim Einatmen voll sind und beim Ausatmen leeren sie sich wieder.
8. Darauf, deine Atemluft wirklich auf die Säule zu fokussieren. Stell dir den Ball vielleicht bildlich vor, wie er sich hin und her bewegt. Und dann spür einmal, wie fühlt sich das für dich an? Bemerken Du vielleicht schon, dass Du etwas zentrierter bist?
Spürst Du vielleicht sogar eine Art Bewegung in deiner Atemsäule? Genieß den Zustand, den Du jetzt im Augenblick hast. Ich hoffe, dass die Übung dich nicht aus der Ruhe gebracht hat, sondern dass sie dir geholfen hat, schon etwas mehr auf deine Mitte zu fokussieren. Und nimm dir vor, das mehrfach am Tag zu üben. Das ist ganz wichtig.
Die Energie folgt deiner Aufmerksamkeit und deinem Atem bei dieser Übung und damit hältst Du deine Energie in der Körpermitte. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn dein Verstand anfängt, wilde Gedanken sich zu schießen und unterschiedlichste Themen, Ängste, Vorwürfe auf dich wirft, so kannst Du dich ganz auf deinen Energieball, auf deine Mitte, auf deine Säule konzentrieren. Der Säulenarten befreit letztendlich dein Zentrum. Er stabilisiert dich und stärkt dich aus deiner Mitte heraus. Und deswegen hoff ich, dass diese 1.
Übung für dich schon eine positive Erfahrung war und ich möchte dich ermuntern, weiterzuüben und dranzubleiben. Und zwar mehrfach am Tag, weil am Ende kostet diese Übung 2 zweieinhalb Minuten. Du kannst sie überall durchführen, wo Du dich kurz hinstellen kannst und wo Du dich kurz auf dich konzentrieren kannst. Du schließt deine Augen und atmest in deine Säule, bewegst deinen Energieball. Ja, ich bin gespannt auf dein Feedback.
Wenn Du Erfahrungen mit der Übung gesammelt hast und mir etwas zurückmelden möchtest, etwas, was hilfreich für dich war, aber vielleicht auch etwas, wo Du sagst, nee, das hat mir nicht so gut gefallen, Würde ich mich total freuen, wenn Du mich über Facebook oder Instagram oder per E-Mail kontaktierst. Welchen Weg Du dich, welcher Weg auch immer, deiner ist, ich freue mich sehr über dein Feedback, egal was es beinhaltet. Und damit sag ich an dieser Stelle für heute schon tschüs, deine Sabine.
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