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Nervensystem Folge 3 · 9. Januar 2019 · 9 Min
Cover: Atemübung. Beobachte Dich beim Atmen

Atemübung. Beobachte Dich beim Atmen

0:00 9 Min

Worum geht's?

🎙 Erholsame Atemübung zur Selbstdistanzierung – Achtsamkeit für den Alltag

Atmen – etwas so Selbstverständliches, und doch so kraftvoll! 🌿 In dieser Episode lade ich dich zu einer geführten Atemübung ein, die dir hilft:
✨ zur Ruhe zu kommen
✨ deine Gedanken mit mehr Abstand zu betrachten
✨ mehr Gelassenheit und Klarheit in deinen Alltag zu bringen

Diese Übung unterstützt dich dabei, Stress loszulassen und dich wieder mit dir selbst zu verbinden. Beobachte deine Gedanken, ohne sie zu bewerten oder zu beeinflussen – eine wertvolle Fähigkeit für mehr innere Ruhe.

💡 Was dich in dieser Episode erwartet:
✅ Eine geführte Atemübung zur Entspannung & Selbstdistanzierung
✅ Tipps, wie du durch Achtsamkeit mehr Gelassenheit in dein Leben bringst
✅ Die Möglichkeit, deine Gedanken zu beobachten, ohne dich von ihnen mitreißen zu lassen

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Deine Sabine

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Vollständiges Transkript · 929 Wörter · etwa 5 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, hallo, herzlich willkommen bei reif für die Couch, dem Podcast für Psychotherapie und Psychologie. Mein Name ist Sabine Bimmler. Ich bin Psychotherapeutin und habe heute eine Atemübung für dich vorbereitet. Ich hoffe, Du hast die letzte Folge gehört. Wenn nicht, ist nicht schlimm, aber mit unserer heutigen Atemübung würde ich gerne anknüpfen an die letzte Folge.

Es ging darum, dass Du dir nicht alles glauben sollst, was dein Verstand dir so erzählt an Geschichten den ganzen Tag lang. Und die Lösungsmöglichkeit war, sich von seinem Verstand zu distanzieren und sich sozusagen beim Denken zuzuschauen. Und das würd ich heute gern mit dem Atem verknüpfen, indem ich dir eine Atemübung vorstelle, in der Du dir beim Atmen zuschaust als eine 1. Möglichkeit, Distanzierung zu üben. So, wir legen auch direkt los.

Bitte setze dich bequem hin oder lege dich bequem hin. Sorge dafür, dass Du ungestört bist die nächsten Minuten. Kreuze bitte deine Beine und deine Füße nicht. Siehe zu, dass Du guten Bodenkontakt hast und atme. Nimm erst einmal wahr, wie dein Atem fließt.

Nimm wahr, wie er in den Körper einfließt Und nimm wahr, wie er den Körper wieder verlässt. Nimm bitte wahr, wie er beim Einatmen deinen Brustkorb weitet. Und wie beim Ausatmen der Brustkorb sich wieder zusammenzieht. Und danke deinen Körper einmal kurz im Inneren dafür, dass deine Atmung so gut funktioniert, so ohne dein Zutun. Wir nehmen das als selbstverständlich hin, aber das ist es nicht.

Das wissen insbesondere die Menschen, die unter chronischen Erkrankungen wie Asthmaeien. Also sag danke an deinen Körper dafür, dass dein Atmen so mühelos funktioniert. Und schau ihm liebevoll dabei zu, wie er einatmet und ausatmet. Vielleicht kannst Du Geräusche wahrnehmen. Oft macht unser Atem ein rauschendes Gefühl, ein rauschendes Geräusch, ein Rauschen, während er durch die Nase in den Körper einfließt.

Und es gibt oft auch ein Geräusch, wenn der Atem den Körper wieder verlässt durch Mund oder Nase. Du kannst dir auch innerlich vorstellen, wie dein Atem mit jedem Einatmen frische Energie in deinen Körper hineinbringt und beim Ausatmen wieder entweichen lässt. Du brauchst deinen Atem nicht beeinflussen. Dein Körper weiß genau, wie tief deine Atmung grad sein sollte und macht diese Arbeit von ganz allein. Und wie bei jeder Entspannungsübung kann es sein, dass grade Gedanken kommen und gehen.

Und das ist in Ordnung so. Das darf sein, wenn dich Gedanken ablenken, kehrst Du immer wieder zum Anker Atem zurück und konzentrierst dich wieder auf die Geräusche, die dein Atem macht, auf die Bewegung, die dein Atem mit deiner mit deinem Brustkorb macht. Und Du nimmst einfach diesen ständigen Wechsel von einatmen und Ausatmen wahr. Du beobachtest dich beim Atmen. Stell dir vor, Du stehst neben dir und siehst dir jetzt zu, wie Du da sitzt oder legst mit geschlossenen Augen vermutlich und atmest.

Und genießt die Ruhe, die mit diesem Bild einhergeht. Denn immer dann, wenn unser Atem einfach nur unbeschwert fließen darf, signalisieren wir unserem Körper, es ist alles gut. Du kannst dich entspannen. Du bist in Sicherheit. Und so kannst Du dieses Bild neben dir stehend anschauen, wie Du deinen Atem fließen lässt.

Und Du betrachtest dich liebevoll, denn diese Zeit, die Du dir jetzt grade nimmst, ist Zeit für dich selbst, Zeit für dein Wohlbefinden. Und dafür kannst Du dir danken, dass Du dir diese Zeit heute genommen hast. Und noch einmal mach dir bewusst, wie der Atem deinen Brustkorb bewegt. Stell dir vor, wie frische Energie in deinen Körper einfließt und wie alte Schadstoffe abtransportiert werden. Und signalisiert deinem Körper über eine ruhige Atmung.

Es ist alles, alles gut. Du kannst entspannen. Du bist in Sicherheit. Dann bereitest Du dich langsam darauf vor, dass diese Übung gleich zu Ende ist. Du kannst langsam anfangen, Arme und Beine zu bewegen, zurückzukommen ins Jetzt und Hier.

Und wenn ihr danach isst, kannst Du langsam wieder die Augen öffnen. Sollte diese Übung heute noch nicht geklappt haben, sei bitte nicht enttäuscht. Es ist oft so, wenn wir versuchen, aus 1 gestressten Situation in den entspannten Zustand zu kommen, dass unser Verstand verrückt spielt und uns ganz, ganz viele Gedanken schickt. Vielleicht erinnerst Du noch, welche Gedanken dein Verstand dir eben geschickt hat, während Du versucht hast, in der Atemübung zu bleiben. Sei liebevoll mit dir selbst und auch mit deinem Verstand.

Erkenne an, dass das nicht so einfach ist und nimm dir vor, immer mal zwischendurch diese Situation zu üben. Es gibt übrigens tolle Apps am Markt, die das unterstützen können, die dich erinnern, die dir regelmäßig Vorschläge für Atemübungen oder für Kurzmeditation schicken. Ich bin ein großer Fan davon. Das ist das, was quasi das Handy für uns tun kann. Ich möchte da jetzt an dieser Stelle auch gar keine besondere empfehlen, sondern finde Du da deinen Weg und guck dich ein bisschen experimentiere und finde heraus, was zu dir passt.

Oder höre diese Podcastfolge, wenn dir danach ist, weil auch das ist nichts anderes als eine geleitete Kurzmeditation mit Atemfokus. Ich wünsch dir einen wirklich, wirklich schönen Tag und danke dir, dass Du hier zugehört hast. Falls diese Übung hilfreich für dich war, freu ich mich natürlich auch über deine Likes. Lass mich wissen, was ich dir sonst noch an Übungen und Meditationen zukommen lassen kann, was sinnvoll ist, mit welchen Themen Du dich grad beschäftigst. Du findest mich in allen sozialen Medien unter reif für die Couch und Sabine Bimmler.

Kontaktier mich einfach, ich freu mich drauf. Dir einen wunder-, wunderschönen Tag und wie toll, dass Du dir heute die Zeit genommen hast und diese Übung für dich gemacht hast. Tschüs.

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