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Glück Folge 100 · 10. September 2020 · 15 Min
Cover: Dankbarkeit. Und ein Danke an dich.

Dankbarkeit. Und ein Danke an dich.

0:00 15 Min

Worum geht's?

100. Wow. Ich bin so stolz. Und dankbar. Vielen Menschen möchte ich mit dieser Folge „Danke" sagen: auch Dir! Ich möchte dich auch gleichzeitig davon überzeugen, was Dankbarkeit für dich tun kann. Es ist eine Säule deiner mentalen Gesundheit. Mehr Dankbarkeit heißt mehr Freude, Stolz, Gelassenheit und inneren Frieden. Höre rein und bekomme eine Idee, wie das gehen kann.


Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit. 


Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.

Zum Nachlesen

Vollständiges Transkript · 1.963 Wörter · etwa 10 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, hallo. Herzlich willkommen bei Reife für die Couch, der Podcast für alle Erschöpften, deren Leben besser werden darf. Ich sitze hier an diesem wundervollen Tag. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und ich freue mich so, denn es ist meine einhundertste Folge von diesem Podcast. Und ich hoffe, Du freust dich mit mir.

Die letzten anderthalb Jahre hat mich dieser Podcast getragen, begleitet, beschäftigt. Und ich schaue zurück voller Dankbarkeit. Und Dankbarkeit ist damit auch natürlich das Thema der Folge, denn ich möchte dir Danke sagen, euch Danke sagen, ganz vielen Menschen Danke sagen. Und ich möchte mit dir aber prinzipiell noch mal über das Thema Dankbarkeit und was es für dich in deinem Leben ja, bewirken kann, sprechen. Ich freue mich, dass Du wieder zuhörst und auch dafür bin ich natürlich dankbar.

Wenn ich bei meinem Podcasthoster die Downloadzahlen sehe, dann freu ich mich so sehr, denn wir sind jetzt am Tag ungefähr bei 1000 bis 1500 Downloads. Das variiert immer ein bisschen. So viele Menschen hören sich jeden Tag eine Folge aus diesem Podcast an. Und das ist unglaublich und ein riesiger Grund zur Freude. Wenn ich heute Danke sage, möchte ich anfangen mit meinem Mann, der all meine neuen Ideen immer unterstützt, mit trägt und auch im Hintergrund an diesem Projekt mitarbeitet.

Und dafür, dass er sich nicht entmutigen lässt, weil ich immer wieder neue Dinge anfange, immer wieder neuen Aufwand kreiere, der allerdings dann auch Vielfalt in unser Leben bringt, dafür möchte ich ganz lieben Dank sagen. Der nächste Dank geht an euch, meine Zuhörer, für eure Bestätigung, eure Ermutigung und eure Themenwünsche, die für mich den Sinn spürbar machen, den dieser Podcast hat. Ihr schreibt mir, ihr teilt den Podcast, ihr bewertet den Podcast, ihr erzählt anderen davon, ihr tragt ihn in die Welt. Und dafür bin ich euch unglaublich dankbar, dass ihr diesen Podcast mit mir in die Welt tragt, meine Themen, die aus meiner Sicht ja auch so wahnsinnig wichtig sind, zu verbreiten und zu helfen, dass andere Leute Ideen bekommen, wie ihr Leben, ihre Erschöpfung ein Stück besser werden darf. Ein weiteres Danke geht an meine Kollegen und an meine Netzwerkpartner.

Im Bereich Social Media, von dem ihr vielleicht schon wisst, wenn ihr den Podcast länger hört, dass er mich manchmal etwas nervt. Ich brauch Social Media, das hier in die Welt zu bringen. Aber da sind es Daniela und Eva, die mich da unterstützen. Und auch dafür sage ich an dieser Stelle ganz herzlich Dankeschön. Aus meinen anderen Projekten, die auch aus dem Podcast entstanden sind, wie zum Beispiel der Kanal Gefühlssache, Da dank ich meiner Kollegin Janine Uutsch und natürlich der Firma HitchOnne, die das möglich gemacht haben, für Praxisvita, für Gefühlssache tätig zu sein und auch da die Themen in die Welt zu bringen.

Ich dank natürlich auch allen Psychotherapeuten, Psychotherapeutinnen, Coaches, die mich begleiten in Form von Mastermind Gruppen, in Form von Telefonaten. Teils hab ich sie über Social Media kennengelernt. Ich zieh mich aber natürlich auf auf mein Netzwerk hier vor Ort, was mir auch immer wieder Mut zuspricht, Ideen gibt, Rückmeldung zu dem Podcast. Und dafür auch an dieser Stelle, Dankeschön. Und all meinen Freunden, Freundinnen da draußen, die mitfiebern in dem Projekt, auch denen gilt natürlich meine Dankbarkeit dafür, dass ihr da seid, dass ihr diesen Weg mit mir geht und dafür, dass ihr auch helft, dieses Ding in die Welt zu bringen.

Jetzt würd ich gern noch erwähnen, dass ich auch mir selbst gegenüber eine große Dankbarkeit empfinde. Das hört sich jetzt vielleicht erst mal komisch an, aber wir reden ja ganz oft davon, wie gehen wir mit uns Welchen Selbstdialog stimmen wir an? Und ja, ich bin mir selbst dankbar. Ich erlaube mir, Ideen nachzugehen. Ich erlaube mir, Dinge auszuprobieren.

Und ich erlaube mir, ihnen Raum in meinem Leben zu geben und dafür ist der Podcast ein wunderschönes Beispiel. Ich freue mich mit mir, wenn Dinge gut laufen. Ich freue mich über die Downloadzahlen mit mir, aber ich leide auch mit mir, wenn ich oftmals wahnsinnig viel Arbeit da reinstecke und mit dem Ergebnis hadere nicht zufrieden bin. Ein schöner Prozess, in dem ich auch mich selbst ein Stück weit weiterentwickle und indem ich auch mich selbst begleite. Und das kennst Du vielleicht in deinen Projekten.

Dass Du dir selber ein Begleiter bist. Und ich hab es geschafft, mir grade in diesem Projekt, was für mich so neu, so spannend, so herausfordernd war, eine gute Begleitung zu sein. Und deswegen kann ich mit Stolz und ja, geöffnetem Herzen sagen, ich danke mir auch selbst ein Stück. Dankbarkeit ist somit ein wichtiger Motor für mich gewesen. Und das ist das, was die Dankbarkeit auch für dich tun kann.

Wenn wir uns, wenn Du dich bewusst daran erinnerst, wofür Du dankbar sein kannst, dann ja, wächst Du sehr tiefe, angenehme Gefühle in dir. Ein Gefühl der Befriedigung, ein Gefühl der Zufriedenheit und ein Gefühl der Freude. All das kann Dankbarkeit wecken und das Gefühl der Dankbarkeit potenziert sich sozusagen in diesen anderen Gefühlen hoch. Es geht darum, wertzuschätzen, was Du hast, sei es als Besitz vor Ort oder sei es auch, was Du in deinem Kopf hast. Und, ja, es ist so wichtig, in Gefühle von Zufriedenheit, Freude, Wertschätzung, Gelassenheit zu kommen, sich immer wieder vor Augen zu führen, wofür Du eigentlich dankbar bist.

Leider verlieren wir diesen Blick, weil es ist oft so selbstverständlich. Wir gewöhnen uns sehr schnell an das, was wir haben. Also muss dieser Blick, diese Haltung der Dankbarkeit trainiert werden, gepflegt werden. Ich hab mal irgendwo gelesen, das Gefühl der Dankbarkeit ist so flüchtig wie das Duft ein wie der Duft 1 leichten Parfüms. Das Gefühl der Dankbarkeit ist flüchtig wie der Duft 1 leichten Parfüms.

Wir vergessen zu leicht das, was wir schätzen, wenn wir das haben, was wir angestrebt haben. Und wenn wir uns nicht immer wieder bewusst machen, wie reich wir eigentlich sind, dann haben wir den Eindruck, dass wir irgendwie ihm denken. Und Andrea Tenzer, ein Philosoph, hat gesagt, Dankbarkeit macht den Ärmsten reich. Was ändert sich in deinem Leben, wenn Du dankbar bist? Warum solltest Du das tun?

Ich glaube, dass viele positive Veränderungen auf dich warten. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, aber natürlich auch aus dem Therapieraum, wo ganz viele Menschen mit mir das 1. Mal wieder Dankbarkeit erleben für das, was sie haben. Die defizitorientierte Perspektive verlassen und den Blick auf das richten, was da ist. Wir können gehen, wir können lachen, wir können weinen, wir können hören, wir können sehen, wir können schmecken.

Unsere und unsere Sinne sind vermutlich alle da und dafür können wir dankbar sein. Viele von uns sind gesund. Dafür können wir dankbar sein. Viele sind eingeschränkt gesund, aber so gesund, dass sie immer noch mit ihrer Einschränkung gut leben können. Wenn uns jemand ein Lächeln, ein Kompliment, eine Wertschätzung schenkt, können wir dankbar sein.

Für Freunde, die wir haben, können wir dankbar sein. Für die Partnerschaft, die wir haben, so sie stabil ist und uns erfüllt, können wir dankbar sein. Wir leben in einem Land, wir sind medizinisch gut versorgt, was sich grade in den letzten Monaten wieder gezeigt hat. Dafür können wir dankbar sein. Die meisten von uns können morgens wählen, welche Kleider sie anziehen möchten.

Sie können wählen, was sie essen möchten und sie haben gutes und ausreichend Wasser zu trinken. Du siehst also, es sind die kleinen Dinge, für die wir dankbar sein können. Und Du kannst das aber noch viel mehr individualisieren auf dein Leben. Und ich bin sicher, dass Du da ganz viele Dinge findest, auf die Du sehr dankbar schauen kannst. Denn das Glück, so sagte Wilhelm Busch das schon, liegt in den kleinen Dingen.

Also was ändert sich in deinem Leben, wenn Du dankbar bist? Ich nehm die Frage von vorhin noch mal auf. Du wirst inneren Reichtum erleben. Und mit diesem inneren Reichtum werden viele positive Veränderungen ja, stimuliert, erweckt. Du schaust anders auf deine Beziehungen.

Du schaust anders auf deine Kollegen. Du schaust anders auf deine Freunde, auf deine Gespräche, die Du im Alltag führst. Und andere werden womöglich freundlicher zu dir sein. Du schaust mit mehr ja, Dankbarkeit auf das, was Du hast. Und deswegen lässt der Druck immer mehr zu kaufen, immer mehr zu besitzen nach, Weil Du nicht das siehst, was Du nicht hast, sondern Du schaust auf das, was Du hast.

Und deswegen lässt dieser Drang, den wir ja alle oft erleben, immer mehr, immer mehr anzuhäufen nach. So wirst Du weniger Frustkäufe machen, weniger Geld für Unnützes ausgeben und wirst das, was Du hast, sehr bewusst genießen. Du wirst also sparsamer leben. Du wirst reduzierter leben. Du wirst, ja, minimalistischer leben.

Emotional wirst Du nicht so leicht aus der Bahn geworfen, weil das Gefühl der Dankbarkeit dich ausgeglichen macht. Du wirst die kleinen Dinge im Leben mehr zu schätzen wissen. Du wirst dich öfter freuen. Du wirst öfter positive Gefühle erleben und die werden wiederum positive Gedanken erwecken. Und das macht ja was auf der körperlichen physiologischen Ebene.

Du weißt ja, dass Gefühle, Gedanken, der Körper und dein Verhalten ganz eng zusammenspielen. Ich würde gerne noch ein Zitat hinten, ja, ergänzen. Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren, die glücklich sind. So hat Sir Francis Bacon auch ein Philosoph das gesagt. Du siehst, es gibt viele gute Gründe für Dankbarkeit.

Und es gibt viele tolle Möglichkeiten. Es gibt Apps, mit denen Du dir Notizen machen kannst, wofür Du dankbar bist. Es gibt Journale, Hefte, Bücher, die dich dazu anleiten. Du kannst dir auch einfach Post its an deinen Zettel kleben, an deinen Nachttisch, an deinen Spiegel mit der Frage, wofür bin ich dankbar? Wichtig ist beim Training, das kennst Du aus dem Sport, dass Du regelmäßig trainierst, dass Du dranbleibst, damit diese Dinge sich festigen und damit Dankbarkeit ein Teil deiner inneren Haltung wird, ohne dass Du dich dafür irgendwie anstrengen musst.

Sondern dieser Blick, dieser Haltung, mit der Du durchs Leben gehst, darf sich festsetzen und darf deine werden für immer und immer und immer. Und Du wirst sehen, dass es deine mentale Gesundheit enorm stützt, wenn es dir gelingt, diese Haltung als deine einzunehmen. Es ist quasi so, wie Du die körperliche Fitness brauchst, deinen Körper fit zu halten. So ist Dankbarkeit ein gutes Mittel, deine mentale Gesundheit zu erhalten. Und wenn Du jeden Tag ein bisschen machst, so wie Du jeden Tag ein bisschen Bewegung für den Körper brauchst, wenn Du jeden Tag ein bisschen Dankbarkeit praktizierst, dann wird sich das auf deine mentale Gesundheit enorm auszahlen.

Ich habe heute ganz viel Dankbarkeit hier zelebriert. Ich habe meinem Mann, meinen Zuhörern, meinen Kollegen, meinen Netzwerkpartnern, meinen Freunden gedankt und ich bin ja voll mit dieser Dankbarkeit. Und darauf noch die Dankbarkeit für mich selbst, die ich empfinde. Das heißt, mein Herz, mein Inneres ist grade so warm, so voll, so schön. Dazu dieser wunderbare Tag.

Ich bin sehr dankbar für die für den Ausblick aus meinem Arbeitszimmer, weil ich in die Bäume und in den Himmel schaue, obwohl ich mitten in der Großstadt lebe. Und ich liebe diese Herbsttage. Dafür bin ich sehr dankbar, die morgens noch so kühl sind und die aber im Laufe des Tages immer weiter Fahrt aufnehmen und zu ganz angenehmen Temperaturen in meiner Wahrnehmung führen. Mit dieser wunderbaren Perspektive auf den Tag und mit diesem vollen Herzen sage ich hier noch einmal dankbar an dich. Ich danke dir ganz herzlich für deine Unterstützung, für all das, was Du auch getan hast, diesen Podcast in die Welt zu bringen, diese Themen aus der Stigmacke rauszuholen und ja Impulse für dich zu generieren, die dein Leben besser machen.

In diesem Sinne wünsch ich dir eine wunderbare Woche, einen wunderbaren Tag. Tschüs, bis bald, dein Sabine.

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