Heute stelle ich dir eine Technik vor, die große Veränderungen bewirken kann. Sie hilft im Alltag, um Situationen und Begegnen bewusster zu „rahmen". Sie hilft aber auch bei größeren Themen, die dich schon länger begleiten. Als Beispiel habe ich hier das Ärgern, Hadern und Zaudern über die Dinge gewählt, die passiert und eh nicht mehr veränderbar sind. Für mehr Gelassenheit und innere Ruhe. Mehr Infos unter https://www.sabinebimmler.de/minikurs/.
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hey hallo herzlich willkommen bei reif für die couch dem podcast für alle erschöpften deren leben leichter werden darf mein name ist sabine bimmler psychotherapeutin aus köln ich freue mich dass du dir die zeit genommen hast hier heute zuzuhören ich möchte dir eine ganz wichtige Technik vorstellen, das sogenannte Reframing. Und ich hoffe, dass ich dich dafür gewinnen kann, es anzuwenden, um dein Leben etwas leichter zu machen, um mehr Gelassenheit zu erleben. Gelassenheit ist tatsächlich mein Thema der letzten Wochen, was auch damit zu tun hat, wer mir auf Social Media folgt, weiß das, dass ich aktuell an meinem Online-Kurs achtsam und gelassen lebe, arbeite.
Deswegen ist das Thema Gelassenheit total präsent in meinen Recherchen, in den Büchern, die ich lese. Und das Thema Reframing hat mich nochmal erreicht, weil ich dachte, ja, es ist einfach mal eine kurze, knackige Technik. Man kann sie auch etwas länger und größer gestalten.
Beides werde ich dir vorstellen, die helfen kann, zu mehr Gelassenheit zu kommen. So, Reframing, ich würde gerne erstmal über das Wort mit dir sprechen, weil Reframing heißt, übersetzt, einen neuen Rahmen um etwas setzen. Und das ist das, was wir eigentlich den ganzen Tag tun, was auch du tust.
Du rahmst Menschen, die dir begegnen. Du rahmst Sätze, die diese Menschen dir sagen. Du rahmst bestimmte Ereignisse, Situationen, die dir widerfahren.
Du gibst den Dingen einen Rahmen und das ist der Rahmen der Bedeutung. Das heißt, du gibst einen Bedeutungsrahmen um bestimmte Dinge drumherum. Und wenn du mir schon länger zuhörst, weißt du, dass wir 70% jeden Tag ungefähr die gleichen Gedanken haben.
Das heißt, wir tendieren auch dazu, Dinge immer in ähnlicher Art und Weise zu framen, ihnen eine Bedeutung zu geben. Und das ist nicht immer hilfreich. Ich mache das mal an einem Beispiel deutlich.
Ich werde dieses Jahr 50 Jahre alt. Der 50. Geburtstag ist für viele Menschen, Achtung, jetzt kommt ein Rahmen, ein quasi bedrohliches Ereignis.
Das Leben ist mehr als halb vorbei, danach geht es nur noch abwärts. 50 Jahre ist das Zeichen, dass man eindeutig alt ist und ist somit gar kein Grund zu feiern. Du siehst also, wenn du auch so denkst, du gibst diesem 50.
Geburtstag, der erstmal nichts ist als ein Geburtstag, einen bestimmten Rahmen, eine bestimmte Bedeutung. Jetzt haben wir auch Gegenbeispiele. Es gibt andere Menschen, die sagen, der 50.
Geburtstag ist ein total wichtiger Meilenstein, da kann man nochmal richtig gut feiern mit all seinen Freunden. Es ist nochmal der Eintritt in eine tolle Lebensphase, weil die Kinder sind aus dem Gröbsten raus. Und ich gebe dem gleichen Ereignis eine ganz andere Bedeutung, weil ich einen ganz anderen Rahmen drumherum setze, in den ich ganz andere Dinge und Assoziationen packe.
Ich gebe ihm eine andere Bedeutung. Und das Gute ist, wir sind oftmals sehr frei in der Art und Weise, wie wir Bedeutungen vergeben. Wir haben da Gewohnheiten gebildet im Laufe der Zeit und der ein oder die andere von euch werden vielleicht eher negative Bedeutung verteilen und auch deswegen hier immer wieder in diesen Podcast reinhören.
Die gute Nachricht ist, das musst du nicht tun. Du bist frei. Ich möchte dazu auch noch einige Beispiele machen, ganz pragmatische Beispiele, wo man ganz schnell reframe kann, bevor ich zu komplexeren Themen komme.
Stell dir vor, du hast eine besonders stressreiche Phase aktuell, wo du ganz viel erledigen musst, weil bestimmte Ereignisse anstehst und du bist unaufmerksam und verknackst dir den Fuß. Das ist mir tatsächlich mal passiert. Ich habe die letzte Treppenstufe nicht gesehen und mir die Bänder gedehnt.
Ich kann dem ganzen Ereignis eine Bedeutung geben, die heißt, was für ein Unglück, jetzt wird alles noch schlimmer, jetzt wird alles noch schwieriger, das darf doch nicht wahr sein, ausgerechnet ich, ich habe wieder nicht richtig aufgepasst. Natürlich kann ich diesen Rahmen um dieses Ereignis packen. oder ich schaffe es an dieser stelle innezuhalten und zu reframen und vielleicht zu dem schluss zu kommen wenn ich jetzt das gute an der sache sehen möchte jetzt habe ich zeit dinge noch mal anders zu organisieren jetzt habe ich vielleicht einen anlass der es mir überhaupt erst mal möglich macht andere um hilfe zu bitten und dadurch dass ich so eingeschränkt bin habe ich auch mehr möglichkeiten pausen zu machen und besser auf mich aufzupassen und aus dem hamsterrad auszusteigen das gleiche ereignis ein ganz anderes framing besonders auffällig finde ich das auch beim thema wie wir auf krankheiten schauen also nehmen wir mal das beispiel des des Fiebers, da finde ich es medizinisch auch total einleuchtend.
Viele Leute sagen im Brustton der Überzeugung und denken das auch, ich habe Fieber, ich bin krank. Und sie meinen häufig des Fieber. Tatsächlich sehe ich das mittlerweile ganz anders.
Viele Mediziner übrigens auch, ich habe mir das nicht ausgedacht. Fieber ist ein Zeichen dafür, dass die Selbstheilungsprozesse deines Körpers in Gang gesetzt wurden. Das heißt schon, da stimmt irgendwas in deinem Körper nicht, aber dass da etwas nicht stimmt, hat dazu geführt, dass dein Körper seine Energie hochgefahren hat, seine körpereigene Polizei losgeschickt hat, wenn wir es uns bildlich vorstellen wollen, und Fieber wird produziert, um Entzündungen und Infekte im Körper zu heilen.
Das ist ganz wunderbar. Und solange wie das Fieber in einem angemessenen Ausmaß da ist, solltest du es bitte auch nicht mit Fiebersenkenden Mitteln wegdrücken. Denn Fieber, solange wie es nicht im lebensbedrohlichen Bereich ist, ist die Selbstheilungskraft deines K Du siehst ein komplettes Reframing was dann auch dazu f dass du komplett anders handelst Wenn du das Gefühl hast, ich muss das Fieber schnell wegkriegen, weil das Fieber ist eine Erkrankung, dann fängst du an, mit Medikamenten draufzuschießen.
Wenn du das Framing hast, dass das Fieber eine Selbstheilungskraft, eine wichtige deines Körpers ist, dann lässt du dem Fieber erstmal seinen Lauf, legst dich ins Bett, hältst das aus, lässt den Körper seinen Job machen und erst wenn es bedrohliche Ausmaße annimmt, von der Intensität oder vom Zeitraum her, dann gehst du dagegen. Fieber ist etwas ganz Normales. Du siehst also, ganz viele kleine Dinge im Alltag haben wir auch gelernt.
gelernt, wir haben gelernt, sie in einer bestimmten Art und Weise zu betrachten, weil wir uns gar nicht mehr darüber klar sind, dass wir frei sind in der Art, wie wir die Dinge betrachten. Und da wir jeden Tag zu 70 Prozent die gleichen Gedanken denken, ist es wirklich an der Zeit, diese Kraft, die da in dir schlummert, für dich zu nutzen und wieder mehr Bewusstheit in deine Frames reinzubringen. Mehr bewusste Entscheidung darüber, welche Bedeutung ich bestimmten Ereignissen gebe.
Das klappt bei diesen kleinen Dingen ganz wunderbar. Das klappt aber auch, wenn wir von größeren Themen reden, wenn es zum Beispiel um sehr große Ziele geht, wie ich möchte endlich weniger Stress in meinem Leben haben oder ich möchte mich endlich weniger schnell über Kleinigkeiten im Alltag ärgern und in Rage reden. Stichwort kurze Zündschnur.
Ich hätte gerne eine längere Zündschnur. Und wenn du solche Themen mit dir trägst, größere Ziele, dann weißt du, es ist nicht damit gesetzt, dass du dir das vornimmst, dass du dir überlegst, wie du es machst und du setzt es um und fertig. Das wäre sehr einfach.
Aber das funktioniert tatsächlich so einfach nicht. Und hier braucht es ein etwas komplexeres Vorgehen, auch beim Thema Reframing. Und das, was es wirklich braucht, ist das, was auch die kleinen Reframings brauchen, nämlich Bewusstheit.
Das heißt, es geht darum, dass du dir jetzt den Raum geben musst, dir die Zeit nehmen musst, zehn Minuten, Viertelstunde und dein Thema einfach mal bearbeitest. Wir nehmen mal das Beispiel mit, ich möchte gerne eine kürzere Zündschnur haben, eine längere Zündschnur. Wie lustig ist das denn?
Auch noch falsch. Ich möchte gerne eine längere Zündschnur haben. Ich möchte mich über Menschen, die mir begegnen, über Dinge, die nicht so klappen, wie sie sollen, nicht gerne so schnell aufregen, dass man direkt so inneren Stress kriegt, dass einem heiß wird, dass man Ärger, Wut und Groll entwickelt.
Wenn du dir das schon öfter vorgenommen hast und es ist noch nicht dazu gekommen, dann musst du dir erstmal vor Augen führen, es gibt da Teile in deinem inneren Team, die dagegen sind. Da gibt es Teile im inneren Team, die sagen, wir brauchen das, wir müssen dringend weniger Stress haben, wir müssen uns weniger über Alltagskleinigkeiten aufregen. Wir müssen das wegpuffern, wir müssen gelassener werden.
Diese Teile gibt es. Wenn du aber schon mehrfach mit dieser Umsetzung gescheitert bist, dann gibt es da auch Teile in deinem inneren Team, die davon überzeugt sind, dass dieser Mechanismus gebraucht wird. und wenn diese Teile in Konflikt stehen, dann hast du eine innere Sabotage in dir.
Die sabotieren sich gegenseitig und es hebt sich so ein bisschen auf und mal geht es besser, mal geht es schlechter, aber es kommt nie in diesem Lernprozess zu so einem richtigen Durchbruch. Formulier doch erstmal, was ist das Phänomen, was du ändern möchtest und versuch es dann auch auf dein Verhalten runterzubrechen. Also was heißt das auf der Verhaltensebene?
Was kannst du dafür ändern, dass du eine längere Zündschnur bekommst, dass du dich weniger schnell aufregst? Also was kannst du ganz konkret anders tun, anders denken? die Teile, die dieses Ziel verfolgen, können jetzt gute Berater für dich sein und können dir sagen, ja, du könntest dies und hier und atmen.
Also da gibt es ja jede Menge Ideen. Erstmal atmen, erstmal eine Nacht drüber schlafen, bevor man reagiert. Sachen einfach durchwinken.
Das gab es auch in diesem Podcast schon zu Genüge. Und als nächstes wäre es total wichtig, dass du mit den Teilen in deinem inneren Team Kontakt aufnimmst, die sagen, nee, nee, nee, wir brauchen das, wir brauchen diesen Mechanismus. Das ist wichtig, dass wir uns schnell und prägnant und auch heftig darüber aufregen, weil, ja, also die Teile, die gegen diese Verhaltensänderung sind, die das auch sabotieren, die hartnäckig dafür kämpfen, dass diese, ja, ich sag mal, schnelle Erregbarkeit im System bleibt.
und diese Teile, die gibt es und du versuchst sie oft einfach wegzuwischen, indem du sagst, ich will das nicht mehr und dann fühlen die sich nicht gesehen. Das heißt hier eine positive Kontaktaufnahme und tatsächlich die Frage an diese inneren Teilen, was ist deine positive Absicht? Mit welcher positiven Absicht kommst du, wenn du sagst, wir brauchen aber diesen Mechanismus, dass wir uns schnell aufregen?
Und das ist häufig eine ganz spannende und eine ganz ungewohnte Frage, weil man immer davon ausgeht, dass diese Teile irgendwie Saboteure sind und eine negative Absicht haben und das ist aber nicht so. Deswegen wäre es total wichtig, dass du deine Teile mal fragst. Warum ist es dir so wichtig, dass ich mich schnell aufrege?
Was passiert da? Was ist die positive Absicht dahinter? Hinter dieser schnellen, ärgerlichen, zornigen, wütenden Reaktion auf Alltagskleinigkeiten.
und ich lasse jetzt bewusst schon mal so ein bisschen pausen damit du anf nachzudenken aber was kann denn die positive Absicht von diesen Teilen sein Also wenn du dich schnell andere Menschen aufregst dann k die Absicht sein die positive Absicht, dass dir recht zügig Energie bereitgestellt wird, damit du dich von denen befreien kannst. Das wäre so eine Möglichkeit. Also für Menschen, die dich irgendwie attackieren, die dich in eine unangenehme Situation bringen, da reagierst du ganz schnell und ganz heftig, um dich ganz schnell in Sicherheit zu bringen.
Also das wäre zum Beispiel eine positive Absicht. eine andere positive absicht könnte sein dass das system die teile der meinung sind dass diese energie wenn sie im körper erst mal bereitgestellt wird ja auch irgendwie raus muss und durch dieses sich lautstark ärgern und grummen und vielleicht auch viel über diese unangenehmen themen mit jemandem zu reden und zu schimpfen ist natürlich auch eine form des energie ablassens also Vielleicht ist die positive Absicht, dass mit dieser Verhaltensweise es dir möglich gemacht wird, eine bestimmte Energie abzulassen, die sonst deinen Körper auf eine andere Art und Weise belasten würde.
Also wir hätten hier schon zwei positive Absichten. Eine eher aus dem sozialen Bereich. Nach außen sehr lautstark, sehr deutlich machen, mit mir machst du das nicht.
Also eine Stärke signalisieren. und auf der zweiten Ebene, wo es eher nach innen geht, zu sagen, da ist zu viel Energie im System und ich lade die eben ab über dieses Zetern, Hadern und Schimpfen. Und dann wäre es total wichtig, dass du erstmal anerkennst, dass es wichtig ist, dass es diese Teile gibt.
Sie kommen nämlich mit einer positiven Absicht und das, was ihnen wichtig ist, Nämlich Variante A, dich im Sozialkontakt vor anderen Menschen zu schützen und da deine Stärke nach außen zu signalisieren. Das ist eine ganz positive Absicht. Oder B, wenn es darum geht, vielleicht einen Mechanismus zu haben, wo einfach Energie abfließt, dann schützt das wiederum deinen Körper.
Weil zu viel Stress und zu viel Energie im Körper schädigt dein System. Nur wissen wir, dass diese Strategien, die diese Teile befürworten, tatsächlich im Laufe der Zeit vielleicht nicht mehr so gut funktionieren und eher zu einer Last werden als zu einer Entlastung. Und da gilt es jetzt, diese Teile einfach mal ins Boot zu holen und denen zu erklären, Okay, ich verstehe deine Absicht.
Du willst einerseits, dass ich mich schütze und nach außen Stärke signalisiere, damit ich sicher bin. Und du willst andererseits, dass mein Körper einen Mechanismus findet, wo er Energie ablassen kann, damit die Energie sozusagen nicht meinen Körper, mich, mein Herz-Kreislauf-System schädigt. Okay, verstanden.
Dann wäre ja die Frage, angenommen wir würden diese Verhaltensweise, kurze Zündschnur, ich gehe direkt an die Decke, ich reg mich total über andere auf und hadere und zetere und schimpfe und erzähle ganz vielen Menschen dagegen. angenommen ich würde diese verhaltensweise einstellen weil die gefällt mir eigentlich nicht mehr die möchte ich nicht mehr da gibt es teile im inneren team die möchte ich nicht mehr wie können wir denn sicherstellen dass die positiven absichten schutz und stärke und sicherheit und schutz des eigenen körpers durch energieabfluss trotzdem sichergestellt werden Und spätestens wenn du so diese Fragestellung aufmachst, wie können wir die Ziele trotzdem ins Visier nehmen und sicherstellen, dass die erreicht werden, aber trotzdem diese alte Verhaltensweise loslassen, dann brauchen wir plötzlich ganz andere innere Anteile, die dazu kommen, nämlich eher kreative Teile, die Lösungen finden.
Ja, das heißt hier erweiterst du wiederum dein inneres Team und nimmst nochmal ganz andere Teile mit an Bord, denen du erklärst, okay, das ist das Problem. Ich möchte diese Verhaltensweise loslassen. Es gibt Vertreter im inneren Team, die tun das nicht, weil die haben Angst, dass ihre Ziele dann Schutz, Stärke zeigen, Energie ablassen, nicht berücksichtigt werden.
wie können wir andere Mittel und Wege finden, die diesen Zielen gerecht werden und mir damit die Möglichkeit geben oder uns diese Verhaltensweise loszulassen. Und plötzlich öffnen sich Lösungsräume. Du wirst merken, wenn du dir da ein bisschen Zeit zunimmst, ich bin auch ein großer Fan davon, das alles aufzuschreiben, also wenn du anfängst zu schreiben, dann wird dir bei dem Thema den Körper entladen, Da fallen einem verschiedenste Sachen ein.
Also man kann hüpfen, man kann einmal kurz schreien, wenn man alleine ist. Man kann jeden Abend in die Natur gehen und ein bisschen Fahrrad fahren und laufen, um im energetischen Sinne was abzubauen. Man kann auch manchmal nach einem ganz schlimmen Erlebnis einfach mal eine Runde um den Block gehen.
Oder man hat vielleicht sogar die Möglichkeit, einen Boxsack irgendwo aufzuhängen und sich da diese Energie abzuklopfen. Ja, also es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ich Energie aus dem Körper rausbringe. Ich kann das übrigens auch über mentale Bilder machen, fällt mir gerade ein, also nicht nur so körperlich.
Ich kann mir einfach vorstellen, wie ich mich Erde mit meinen Füßen und die Energie unten abfließen lassen kann. Auch solche Möglichkeiten gibt es. Das kreative Thema kann da wild ins Brainstorming gehen, man kann sich mit anderen Leuten unterhalten, man kann Ideen sammeln.
Und auch das Thema Schutz und Stärke nach außen, also dieses eher sehr poltrige, dieses sich über sich andere aufregen, dieses, was einen vielleicht wirklich tatsächlich nach außen erstmal sehr stark, vielleicht auch ein bisschen aggressiv wirken lässt, da eine neue möglichkeit zu finden wie signalisiert im sozialen kontakt dass ich sehr gut auf mich aufpassen kann und dass ich sehr gut meine grenzen sch kann ohne dass ich das mit dieser ja energiereichen gr methode machen muss Und da gibt es verschiedene k M um das zu tun Das kann man auch eine sehr feste Stimme eine sehr klare Stimme eine innere Haltung der St signalisieren Nicht jeder, der nach außen eine Stärke zeigt, muss das über Aggressivität tun.
Denk mal nach, es gibt ganz andere Menschen, die auch eine große Stärke haben, aber die gar nicht aggressiv sind. Also es gibt andere Mittel und Wege, die man sich erarbeiten kann, um dem Ziel dieser vermeintlichen inneren Saboteure gerecht zu werden. Und wenn diese Ideen entwickelt sind, dann geht das Gespräch im inneren Team weiter, weil jetzt ist es wichtig, die Teile, die bisher dagegen, gegen die Verhaltensänderung sind, einzusammeln und zu sagen, ich möchte gerne mal eine Probezeit.
Ich hätte gerne mal so eine Testphase und würde das gerne mal ausprobieren. Und ich werde deine Ziele, eure guten, positiven Absichten berücksichtigen und ich werde trotzdem die für mich problematische Verhaltensweise loslassen. Weil ich habe jetzt eine Idee, wie es gehen kann.
Und dann noch mal zu gucken, lasst ihr euch darauf ein, ihr anderen inneren Teile, macht ihr da mit. Es gibt also eine richtige Einigung. Gut wäre es, wenn ihr hinterher das Gefühl habt, das ist für die Teile, mit denen ihr bisher gesprochen habt, ist es irgendwie, die könnt es alle abnicken und sagen, ja, okay, das probieren wir mal aus.
Wir sehen ja, dass unsere positiven Absichten berücksichtigt wurden, wir probieren das mal. und wenn ihr diese Einigung im Team habt, ja, also wenn ihr so das Gefühl habt, ja, so kann es gehen, das ist ja das innere Gefühl, könnt die Hand auf den Bauch legen und dabei überlegen, ja, so kann es gehen, dann könnt ihr noch einmal öffnen und euch fragen, gibt es noch andere skeptische Teile im Team, die ich vielleicht bisher noch nicht berücksichtigt habe. Gibt es da noch so kleine Stimmen, die wieder rufen, aber, aber hier, aber da, aber das geht doch nicht, weil und dann passiert das und das können wir nicht machen und du schaffst das eh nicht.
Und mit denen würdet ihr tatsächlich dann noch eine Runde drehen müssen. Und genauso verfahren wie mit den Ersten. Was ist denn deren positive Absicht, wenn die jetzt immer noch dagegen sind, diese Verhaltensweise loszulassen?
Was ist ihre positive Absicht? Und wie könnt ihr dieser positiven Absicht anders gerecht werden? Ihr würdet den Prozess einfach nochmal durchlaufen.
Bis ihr irgendwann eine Einigung erzielt habt, von der ihr denkt, ja, mit der kann ich weitergehen, mit der kann ich jetzt mal eine Testphase von vier bis sechs Wochen ausprobieren. Wenn ihr euch jetzt noch ein bisschen Lust und Mut auf den neuen Zustand holen wollt, dann könntest du jetzt an dieser Stelle auch dir vorstellen, wie wird es sein, wenn du diese Verhaltensweise unterlassen hast. Wie wirst du stattdessen darauf reagieren, wenn du dich über jemanden sehr ärgerst?
Aus dieser neuen Position der Stärke heraus und aus der Idee, wie du die Energie aus dem Körper abfließen lassen kannst. Wie kann das gehen und wie wird sich das für dich anfühlen? Und diesen Zustand sich mal vorzustellen, vielleicht hast du auch positive Modelle in deiner Umgebung, wo du denkst, ja, so sieht der aus, so wird der sich fühlen oder so wird diejenige sich fühlen.
Ja, das ist so ein Teil, wo man das mentale innere Bild nochmal entstehen lassen kann und zwar das Zielbild, dass man sich schon mal da hineinversetzt, wie wird es sein, wenn ich diese Veränderung umgesetzt habe. Das kann Lust machen, das kann eine gute Motivation sein und man kann sich immer wieder dahin koppeln, weil das zieht einen in die richtige Richtung des eigenen Ziels. Ja, und dann hat man es reframed danach.
Also das heißt, wir kommen weg von dieser, ich hätte gerne diese Verhaltensweise los und die anderen Teile machen nicht mit. Und das Ding hat eine sehr zwiegespaltene Bedeutung, also da arbeiten Teile im inneren Team gegeneinander. und du versuchst über die Einigung in deinem inneren Team, über das Erkennen und Würdigen der positiven Absichten, im Team, im inneren Team eine homogene Wahrnehmung des Themas darzustellen.
Also ein Frame zu entwickeln, bei dem alle inneren Teile nicken, zustimmen können. Und wenn du das geschafft hast und dann zum Beispiel eine Testzeit ausgehandelt hast, wo das jetzt erstmal ausprobiert wird, um danach wieder innezuhalten, dann kannst du der Verhaltensänderung, dem Loslassen dieser alten Verhaltensmuster, den Weg öffnen. Und das ist etwas, was wir im Therapieraum natürlich sehr oft tun, was auch in vielen Coachingräumen passiert.
So funktioniert es und das wollte ich dir an dieser Stelle einmal erklären. Das wäre eine Technik, mit der man sich dem Thema nähern kann. Wenn du ganz andere Themen hast als die, die hier heute besprochen wurden, dann setz dich hin, nimm dir die Folge nochmal aufs Ohr, hör die Fragen durch und überlege dir, wie kannst du das reframe.
Es gibt auch im Internet dazu viele Anleitungen, Video bei YouTube, mit denen du arbeiten kannst, wenn du sagst, nochmal die Podcast-Folge mit dem Beispiel ist mir zu eng. ja, ich habe mich dagegen entschieden, es in die Shownotes zu packen, einige von euch haben auch Kontakt mit mir aufgenommen bezüglich der Shownotes, mich überfordern die Shownotes mittlerweile, ich kann das bei so vielen Folgen, bei so vielen Inhalten gar nicht mehr nachhalten und weil einfach so viel Content schon draußen ist, mit dem man sich helfen kann, habe ich mir gesagt mit meinem Podcast würde ich lieber die Ideen reingeben und ihr könnt euch dann auch woanders mal umschauen und euch die einzelnen Themen holen, wenn es die euren sind.
Und falls ihr mehr mit mir arbeiten möchtet, im Mai ist der Online-Kurs fertig und da startet der erste Durchgang, dann könnt ihr euch freuen. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt eine wunderbare Zeit. Tschüss, bis spätestens zur nächsten Folge. Eure Sabine. Vielen Dank.
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