Herzlich willkommen zur neuesten Podcast-Folge! Diesmal dreht sich alles um die kraftvolle Eigenverantwortung für deine Gesundheit. Entdecke, wie schon kleine Veränderungen in deinen Gewohnheiten Großes bewirken können. Kein Stress, nur pure Freude – erfahre, wie du Gesundheitsbewusstsein mit Leichtigkeit in deinen Alltag integrierst und dabei sogar Spaß hast.
Hol dir wertvolle Tipps für deine Selbstmotivation, denn Eigenverantwortung ist der Schlüssel zur nachhaltigen Gesundheit. Wir sprechen über die langfristigen Vorteile einer gesunden Lebensweise und zeigen, wie du kleine Veränderungen in nachhaltige Gewohnheiten umwandelst.
Erkenne, was für dich wirklich wichtig ist. Übernimm Eigenverantwortung und freue dich auf kommende inspirierende Episoden! Danke fürs Zuhören und vergiss nicht, die kleinen Gesundheitsgewohnheiten zu feiern. Freu dich schon jetzt auf unseren nächsten Podcast! #GesundheitInEigenHand #PodcastPower #Gesundheitsfreude
Vollständiges Transkript · 2.741 Wörter · etwa 14 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
hey hallo herzlich willkommen bei reif für die couch dem podcast für alle erschöpften deren leben besser werden darf mein name ist sabine bimmler ich bin psychotherapeutin aus köln und heiße dich ganz herzlich willkommen zur ersten Folge im Jahr 2024. Ich habe länger überlegt, mit welchem Thema ich dieses Jahr beginne und das Thema, was ich gewählt habe, ist Eigenverantwortung. Dies ist ein größerer Kontext, auf den ich nochmal hinweisen möchte, wenn ich den Podcast nun wieder aufnehme.
Denn wer mir schon länger folgt, wird festgestellt haben, dass ich eine längere Pause seit Oktober hatte. Was damit zu tun hat, dass ich viel gearbeitet habe mit meinen Klienten, aber auch an mir selbst, einen Online-Kurs noch einmal durchgeführt habe zum letzten Mal, da ich mich aus diesem, ja, ich nenne es mal Business verabschieden werde. und dafür ist die gute Nachricht, bekommt der Podcast in 2024 mehr Aufmerksamkeit, weil er eins meiner Herzensprojekte ist.
Also starten wir heute gemeinsam, du und ich, mit Gedanken zu mentaler Gesundheit, Selbstverantwortung und damit auch zum Jahr 2024, was ja immer noch in den Startlöchern steht. Es gibt natürlich auch ganz konkrete Tipps wie immer, allerdings ist diese Folge eher, ja, in grundsätzlicher Natur, so möchte ich das mal beschreiben, weil ich das Thema mentale Gesundheit einmal aus einer größeren Perspektive betrachten möchte. Das Thema Gesundheit, was haben wir denn gelernt?
Wenn du krank bist, geh zum Arzt Das ist zumindest das, was ich ein Leben lang gesagt, vorgelebt, suggeriert bekommen habe Es war relativ wenig die Botschaft präsent Nimm dir Zeit für deine Gesundheit, kümmere dich um dich, kümmere dich um deine Psyche, kümmere dich um deinen Körper. Vielleicht hast du sogar ein Schwerpunktthema entwickelt. Es gibt Menschen, die kümmern sich sehr intensiv um ihre Ernährung oder die betreiben sehr viel Sport aus gesundheitlichen Gründen.
Tatsächlich war ich bis vor etwa zehn Jahren mit keinem dieser Themen besonders beschäftigt. Ich habe sie alle so ein bisschen nebenbei, ich nenne es mal fast mitgeschleift und diesen Ansatz bereue ich rückblickend. Vielleicht hast du dir auch Vorsätze fürs neue Jahr gesetzt im Hinblick gesundheitlicher Themen.
Das ist ja häufig der Fall und häufig kommen wir dann doch wieder vom Pfad ab. und es geht mir da gar nicht anders. Größer möchte ich jetzt einmal fragen, was braucht unsere Seele, unsere Psyche eigentlich?
Und da gibt es die psychologischen Grundbedürfnisse, die ich dir hier einmal vorstellen oder an die ich dich erinnern möchte. Und das erste Bedürfnis, was wir Menschen in uns tragen, vielleicht sogar was Lebewesen in sich tragen, ist das Bedürfnis nach Bindung, Nähe, Zugehörigkeit. Da geht es um Gemeinschaft, um Miteinander, um Personen, mit denen wir uns verbinden können, mit denen wir kommunizieren können, die für uns da sind, wenn es uns nicht gut geht.
Das erste Bedürfnis. Das zweite Bedürfnis ist das Bedürfnis nach Anerkennung oder Selbstwerterhöhung. Wir möchten gesehen werden.
Wir möchten hören, dass uns jemand lieb hat. Ich habe dich lieb, ich glaube an dich, das hast du gut gemacht. Du bist was Besonderes, ich bin stolz auf dich.
All diese Sätze hören wir von Kindesbeinen an sehr gerne. So haben wir schon das Bedürfnis nach Nähe und das Bedürfnis nach Anerkennung oder Selbstwerterhaltung, Erhöhung. Dann kommt noch das Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle dazu.
Wir mögen es nicht, wenn die Dinge unkontrollierbar erscheinen, wenn wir uns selbst hilflos erleben. Deswegen haben wir ein Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle. Und ganz zuletzt haben wir ein Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung.
Zuletzt allerdings nur in meiner Aufzählung hier, weil alle diese Bedürfnisse gleichwertig nebeneinander stehen. Es gibt keine Hierarchie. Wir können uns unsere Bedürfnisse im Außen befriedigen.
indem wir danach suchen, dass andere Menschen uns sagen, ich hab dich lieb, dass andere Menschen uns sagen, das hast du super gemacht, dass andere Menschen uns erklären, was gerade vor sich geht und uns Ratschläge geben, wie wir es unter Kontrolle bringen können. Und ja, wir können letztendlich auch Lust erleben, indem wir uns vielleicht von anderen zu bestimmten Themen verleiten lassen einladen lassen Und viel wichtiger und viel unabh werden wir wenn wir lernen uns das alles selbst zu geben Wenn wir selbst dafür die Verantwortung übernehmen, Menschen in unsere Nähe zu ziehen, aktiv daran zu arbeiten, unsere Fähigkeiten zu erweitern, damit wir uns mit Menschen verbinden können.
Wir selber können uns sagen, dass wir ein toller Mensch sind, dass wir etwas gut gemacht haben. Wir selber können uns die Welt erarbeiten, uns Orientierung verschaffen, uns zumindest in Teilen das Gefühl der Kontrolle geben und in anderen Teilen akzeptieren, dass Dinge unkontrollierbar sind. und wir selber wissen eigentlich am besten, was uns Spaß macht und was wir lieber vermeiden möchten, weil es uns Unlust bereitet.
Von daher hier schon einmal der Appell, mach dich nicht so abhängig im Außen, sondern überleg dir selbst, wie du für dich ein guter Lebensbegleiter sein kannst. Sagst du dir vielleicht solche Dinge schon selbst? Oder vielleicht bist du noch sehr in der Abhängigkeit vom Außen.
Oder vielleicht bekommst du von anderen Menschen und von dir selbst eher Kritik als Bestätigung. Und dann geht es dir wahrscheinlich alles andere als gut. Jetzt sind unsere psychologischen Bedürfnisse aber auch nur ein Teil unserer Gesundheit.
Denn unser Körper braucht zumindest eine gute Grundversorgung. Und diese Grundversorgung, im Sinne von Selbstfürsorge, betrifft ausreichend Wasser, ausreichend Nahrung, ausreichend Bewegung und ausreichend Schlaf. Wenn es dir gerade mental nicht gut geht, darfst du dich auch gerne zuerst fragen in einer Selbstanalyse, versorge ich meinen Körper gut und ausreichend?
Und wenn wir das, was ich dir gerade so innerhalb von vier Minuten erklärt habe, mal zusammennehmen, dann sehen wir vielleicht die Blaupause, die Roadmap für ein gesundes Leben. Psychisch wie körperlich ist eigentlich recht simpel. Ein artgerechtes Leben für Menschen ist einfach.
Die Grundlage jedes Wohlbefindens ist Wassernahrung, Bewegung, Schlaf und Bindung, Nähe, Selbstwerterhöhung, Orientierung und Lustgewinn und Unlustvermeidung. Jetzt wissen wir alle, und ich hatte ja auch über mich eben gesprochen, und ich sehe es auch jeden Tag bei meinen Klienten, irgendwie scheint das gar nicht so einfach zu sein. Also bei den meisten fällt dieser Selbsttest, stell dir mal die Frage, ob du all das in deinem Leben hast, dann doch negativ aus.
Und eine spannende Frage ist, worauf fokussierst du dich stattdessen? Wo ist deine Aufmerksamkeit, wo fließt deine Energie hin, wenn es dir nicht gelingt, diese doch sehr simple Roadmap zu befolgen? Ich habe mal so gedacht, was kommt mir da eigentlich in den Sinn und was ich ganz häufig sehe ist, dass andere Themen wie Geld, Konsum im Vordergrund stehen.
Viele Menschen arbeiten, um sich immer mehr leisten zu können, um sich immer mehr kaufen zu können, um im Jahr teure Urlaube machen zu können und dafür nehmen sie viel Leid im Laufe des Jahres in Kauf. dann gibt es diese Ablenkung durch ja, Handys, Fernsehen alles was uns so mit Informationen beschallert, so nenne ich das mal, bespielt ohne dass wir wirklich aktiv werden und dass wir wirklich viel dazu lernen also es ist eine Ablenkung vom Leben und niemanden von uns hat es weitergebracht, abends einen Tatort zu gucken oder nicht.
Oder einer Soap zu folgen oder nicht. Es ist Ablenkung von dem, was wirklich wichtig ist. Das Handy, das wir oft als Helfer und als alltäglicher Begleiter begreifen, was es auch sein kann, frisst uns auf der anderen Seite auf, weil es immer wieder nach unserer Aufmerksamkeit verlangt.
Und anstatt uns mit Wasser, gesunder Ernährung, Bewegung und gutem Schlaf zu beschäftigen, stehen wir auf diesen kleinen Bildschirm und lassen uns mit Informationen beschallern, ich nutze das Wort bewusst nochmal, die uns irgendwie runterziehen, weil wir schlechte Nachrichten reingespült bekommen, aufgebrachte Wutgeschichten, Menschen, denen es super gut geht, anscheinend viel besser als uns, was uns auch deprimiert. Also es kommt einfach ganz viel, was unser Wohlbefinden schädigt.
Und diese Aspekte, diese Roadmap für ein gesundes Leben und diese Ablenkung sind einfach nicht im Gleichgewicht. Anerkennung durch andere kommt noch erschwerend hinzu also dieses eigentliche psychologische Bed ger manchmal v au Kontrolle Es wird zum alles entscheidenden Bedürfnis und damit auch zu einer Störquelle. Auch hier kommen wir aus der Balance der Roadmap.
und ich möchte dich einmal daran erinnern, mit Blick auf das Thema Eigenverantwortung, dass du dich immer wieder entscheiden kannst, wo du deine Aufmerksamkeit und deine Energie investierst und dass du eine Aufmerksamkeit dafür haben solltest, vielleicht auch trainieren solltest, Die merkt, wo lässt du dich verführen, wo lässt du dich einfach mitreißen oder beschallern, ohne dass du das aktiv so entschieden hast. Ein guter Schritt, um in einen gesunden Prozess zurückzukehren, ist eine Reduktion auf das Ursprüngliche.
und das Ursprüngliche steckt einerseits in der Roadmap und mir geht es natürlich auch um das Ursprüngliche deiner Person. Wenn du dich einmal zurückverbindest mit dir als Säugling, als junger Mensch, als Kind, dann hätten viele der Dinge, die dich heute verführen, dich nicht bekommen, weil dort viel ursprünglichere Bedürfnisse, die viel lustvoller waren, im Fokus standen. Es ging um Spielen, es ging um Freunde, es ging um Zeit in der Natur.
Und die Schule war damals für viele schon eine große Storchwelle. Und ich glaube, dass unser Leben, wenn wir es heute betrachten, manchmal sehr deutlich von diesem ursprünglichen Pfad abgekommen ist und das hat uns nicht in unsere Gesundheit nach vorne gebracht. Gesundheit, mental wie körperlich, ist dein höchstes Gut.
Man kann es nicht kaufen und wenn es einmal sehr stark angeschlagen ist, kann man es nicht reparieren. Es sollte dir also eine Freude sein, dich darum zu kümmern. Und wenn du in die Komplexität deines Alltags guckst und dir anschaust, wie komplex eigentlich alles geworden ist, Da kann man ganz einfache Beispiele nehmen.
Geh mal in einen Supermarkt und schau dir mal an, wie komplex Nahrungsbeschaffung geworden ist. Wie viele Sorten Marmelade du da stehen hast, wie viele Sorten Wurst, wie viele Sorten gekochten Schinken es in einem Supermarkt gibt. Und du musst so viele Entscheidungen treffen.
Und jede dieser Entscheidungen verlangt deine Aufmerksamkeit, deinen Fokus und deine Energie. Deswegen spüren manche Menschen auch, dass sie immer wieder zu den gleichen Produkten greifen und das ist eine Form von Energiesparen. Und hier könntest du darauf achten, dass diese Produkte, zu denen du immer wieder greifst, die Produkte sind, die dir wirklich gut tun.
Oder nimm das Thema der Steuern. Die Steuererklärung ist so komplex geworden, dass sie viele Menschen so viel Energie kostet, dass man sich mit Apps und Programmen beschäftigen muss, einen Steuerberater dafür bezahlen muss. Alles ist so wahnsinnig komplex geworden.
Und je mehr Geld du verdienst, je mehr unterschiedliche Jobs du hast, je komplizierter die Jobs auch aufgebaut sind in Form von Freiberuflichkeit, Selbstständigkeit oder Unternehmen, die du gegründet hast, desto komplizierter wird die Steuer. Also ich komme nochmal zurück mit der Idee, dass du vielleicht 2024 nutzen könntest, um dich einmal zu vereinfachen, zu reduzieren. Wenn du dich verbindest mit den psychologischen Bedürfnissen und den körperlichen Bedürfnissen, die wir haben, dann lade dir Freunde ein, koch was Gesundes für schöne Gespräche, lach mit denen und trink dabei genug Wasser.
Und du hast mehr für deine Gesundheit getan, als du dir vorstellen kannst. Wenn du das sowieso schon tust, super, dann lob dich dafür. Gib dir selbst Anerkennung dafür, dass du da schon auf einem guten Weg bist.
Oder triff dich mit einer Person deiner Wahl, die dir gut tut. Mach einen ausgiebigen Spaziergang. Führt auch da schöne Gespräche.
Umarmt euch zu Beginn zum Ende und versichert euch, wie gerne ihr euch habt. Das ist ein Gesundheitsprogramm. Du brauchst nicht das Fitnessstudio.
Das ist gelebte Gesundheit. und manchmal muss es ein bisschen mehr sein, dann musst du halt ein bisschen Kräftigungsübungen dazunehmen, aber bau die doch in den Tag ein. 100 Kniebeugen über den Tag.
Wenn du 15 morgens und abends beim Zähneputzen machst, hast du schon 30 erledigt. Wartezeit irgendwo, mach Dehnübungen für den Nacken, brauchst du nicht zur Physiotherapie rennen, was ja wieder komplizierter macht, Arzttermine, Rezepte besorgen, Physio besorgen. Also fang im Kleinen an, dich um dich zu kümmern.
Mach die einfachen Dinge und die gehen immer mit Reduzierung von Komplexität ein. Und du wirst merken, wie Körper und Seele aufatmen. Und ich möchte dich erinnern an ein Zitat, was du womöglich kennst.
Erst formst du die Gewohnheit, dann formt die Gewohnheit dich. Du trinkst viel Kaffee und Zigaretten? Lass es sein.
Du führst einen Selbstdialog, der eher gegen dich geht, als trost- und mutmachend ist? Lass es sein. Wie viel Bewegung du über den Tag hast, ist deine Gewohnheit.
sie wenn es nicht genug Bewegung ist sodass dein K sich wohl f Ich glaube dass die meisten von uns mich eingeschlossen von diesem Weg abkommen und vielleicht auch du Und vielleicht bist du mehr k oder mehr seelisch vom Weg der Gesundheit abgekommen Das passiert und unser Leben l uns genau dahin ein Denn wenn du so richtig vom Weg abgekommen bist, brauchst du natürlich ärztliche, medizinische Hilfe. Und wenn du so richtig vom Weg abgekommen bist und dich richtig verlaufen hast, brauchst du vielleicht auch einen Psychotherapeut.
und der Psychotherapeut und der Arzt wirkt aber nur, wenn du zumindest in Teilen das alleine umsetzt in Eigenverantwortung, was ich gerade erklärt habe. Die, ich sag mal, Behandlung von Diabetes beginnt damit, dass du anfängst, dich anders zu ernähren und nicht mit dem Spritzen von Insulin. Das ist nur eine Symptomherumkuriererei.
Die Behandlung einer Depression beginnt damit, dass du genug trinkst, dich ausgewogen ernährst, dich genug bewegst und dass du für einen guten Schlaf sorgst. Und dann beginnt die Bearbeitung von Themen aus der Kindheit, störenden Glaubenssätzen usw. Also wenn die Basis des Fundament nicht stimmt, können die Mediziner im weitesten Sinne in ihrer unterstützenden Begleitung kaum Wirkung entfalten.
und bei den Medikamenten mögen dir die vielleicht kurzfristig Symptomlinderung verschaffen und manchmal mögen sie auch richtig gut sein, dass es sie gibt, aber sie lösen ja den letztendlichen Auslöser, die Ursache der Krankheit nicht auf. Mit Medikamenten gehen wir in der Regel an Symptome und nicht an die Ursache. und hier bist du gefordert, es ist dein Leben, es ist deine Gesundheit, du hast nur dich.
Es geht um dich dort anzufallen. Und wenn die Basis stimmt und du dann immer noch nicht weiterkommst für dich in deinem Heilungsprozess, dann braucht es die Experten. Gerade im Bereich der mentalen Gesundheit ist es manchmal notwendig, Medikamente zu nehmen, um bestimmte Symptome kurzzeitig zu entschärfen.
Ich erlebe in meiner Praxis leider immer wieder, dass Menschen es für eine gute Idee halten, sich dauerhaft über Psychopharmaka zum Beispiel in Depressionen oder Angststörungen zu stabilisieren. Das halte ich für sehr gefährlich. Die eigentliche Problematik bleibt im Hintergrund ungebremst entstehen und hat doch immer das Potenzial, sich weiter zu entfalten.
Das heißt, die Medikamente können eine Ersthilfe, ein erster Impuls sein, aber dann darf es an die Ursachenforschung gehen. Stimmt die Basis, Es stimmt der Grundsatz und dann kann man sich mit den feinen Themen beschäftigen, die in deiner individuellen Biografie gelöst werden müssen. Also ist mein Appell, den ich mit dieser Folge senden möchte, fang doch wieder mit deiner Essenz an.
Kümmere dich um die Basis und erinnere dich daran, wie wenig es eigentlich braucht als Mensch, um glücklich zu sein. und stelle in Frage, ob die Komplexität, die du in deinem Leben drehst, wirklich notwendig ist. Denk an die fünf Sätze.
Ich hab dich lieb, ich glaub an dich, das hast du gut gemacht, du bist etwas Besonderes, ich bin stolz auf dich. Denk an die kleinen körperlichen Erinnerungen, genug Wasser, gesunde Ernährung, Bewegung, Schlaf. und vielleicht erinnerst du dich auch daran, dass es darum geht, dass dein Selbstwert stabil bleiben soll, vielleicht sogar erhöht werden soll, dass wir Rudeltiere sind, Bindung, Nähe und Zugehörigkeit zu anderen Menschen und Lebewesen brauchen, dass sie Orientierung und Kontrolle mögen und Achtsamkeit da brauchen, wo es keine Kontrolle gibt und dass wir das tun sollten, worauf wir richtig Bock haben und Unlust vermeiden sollten.
Und alle diese Dinge gehen nicht immer zu 100% und dogmatisch, weil überall, wo ein Dogma auftaucht, wird es schwierig. Aber die Balance insgesamt auf dein Leben und auf dein Jahr 2024 geschaut, darf hergestellt werden, wenn dein Ziel ist, dich gesund und wohl zu fühlen. Freu dich in den nächsten Folgen wieder auf etwas konkretere Themen, aber erinnere dich immer wieder an diesen Rahmen, weil auch die konkreteren Podcast-Folgen dir nur helfen können, wenn die Basis stimmt. Ich wünsche dir heute einen wunderbaren Tag. Deine Sabine Vielen Dank.
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