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Beziehungen Folge 102 · 1. Oktober 2020 · 1 Std 3 Min
Cover: Sexuelle Lustlosigkeit in Beziehungen überwinden - Interview mit Dr. Elke Franzki

Sexuelle Lustlosigkeit in Beziehungen überwinden - Interview mit Dr. Elke Franzki

0:00 1 Std 3 Min

Worum geht's?

Heute habe ich Dr. Elke Franzki bei mir zu Gast. Sie ist Frauenärztin und Sexualberaterin. Sie berät Frauen und Paare auf dem Weg zu einer erfüllten Sexualität. „Mit Lust und Liebe"… ein Gespräch, dass über Ursachen aufklärt, aber vor allem Lust auf eins macht: der Sexualität im Leben wieder eine Bedeutung zu geben. Bei mir ist vor allem ein Satz geblieben: Wer Lust auf und Freude am Leben hat, hat auch mehr Lust auf Sex. Und natürlich auch… das Lernen hört auch in diesem Lebensbereich nie auf. Wundervoll. Hör doch mal rein.

Elkes Homepage mit Infos zu ihrer Beratung
https://sexualberatung-lust-liebe.de

Finde Elke bei instagram unter elke.franzki. Hier veröffentlicht sie regelmässig kurze Videos zu Themen rund um Lust und Liebe.

Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Infos zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit. 

Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Jedoch ersetzt er keine Therapie.

Zum Nachlesen

Vollständiges Transkript · 8.438 Wörter · etwa 42 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, hallo. Herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften und Lustlosen, deren Leben besser werden darf. Mein Name ist Sabine Bimmler. Ich hoste diesen Podcast, bin Psychotherapeutin in Köln und freue mich drauf, heute wieder ein Interviewgast bei mir zu haben. Und zwar ist das Doktor Elke Franzky aus Hamburg.

Sie war lange tätig als Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in eigener Praxis. Sie ist jetzt, nachdem sie nicht in Rente gehen wollte, als Sexualberaterin für Frauen und Paare tätig. Sie hat eine Ausbildung Sexo Corporateell gemacht am Züricher Institut für klinische Sexologie. Ihr seht, da gibt es wahrscheinlich etwas, von dem ihr noch nie gehört habt. Elke lässt uns hier in ihre Welt blicken.

Wir gucken auf Ursachen für sexuelle Lustlosigkeit in Beziehungen und wir gucken natürlich auch dahin, was kann man tun? Welche Veränderungen kann man anstoßen? Welche, ja, Hürden gilt es zu überspringen, damit man ein Leben lang mit sich und seinem Partner in erfüllter Lust- und Liebessexualität sein kann? Ich freu mich und jetzt geht's los mit dem Interview. Edeke, Du bist heute bei mir im Interview.

Ich freue mich sehr. Das Thema, das uns umtreibt, ist ja Lustlosigkeit tatsächlich, insbesondere bei Frauen. Und ich fänd's spannend, wenn Du dich erst mal vorstellst für meine Zuhörerin, damit die verstehen, wer bist Du überhaupt und warum sagst Du, ich bin die Richtige, die über das Thema Lustlosigkeit reden darf? Ja, hallo Sabine. Danke erst mal, dass ich in deinem Podcast hier mitwirken kann.

Hat mich sehr gefreut. Und ja, zu dem, was mich dazu befähigt, Sexualberaterin zu sein, ist, dass ich viele, viele, viele, viele Jahre über 30 als Frauenärztin gearbeitet habe und dass ich in der Zeit schon immer auch sexualberaterisch irgendwie tätig war. Die Lust oder überhaupt sexuelle Fragen sind ja irgendwie ganz dicht mit diesem Thema verbandelt. Und im Laufe dieser Zeit ist mir das immer dringender geworden, weil in der in der 6 in der Praxis hatte man einfach auch viel zu wenig Raum und Zeit, da mehr drauf einzugehen. Und viele Frauen haben auch da sehr hinterm Berg mitgehalten, haben das manchmal ans Ende 1 1 Untersuchung gestellt, wo wo erst recht keine Zeit mehr war und wo aber ganz doll zu merken war, welche welche Not da ist.

Und noch dazu war eine Sache, das gehört jetzt gar nicht so zu meinen Ausbildungen, aber das kommt mir grad so in Sinn, was mich dazu gebracht hat, überhaupt mich weiter Ausbildung zu kümmern. Dass ich, bin ja mit meinen Patienten älter geworden und hab einfach gemerkt, wie viele mit den Wechseljahren oder kurz danach aufgehört haben, sexuell tätig zu sein, oft gar nicht dazu gefragt haben. Aber ich hab manchmal gefragt, wenn ich gesehen habe, wie die Scheide durch die, die's älter werden, durch den Hormonmangel verändert war, ob sie noch sexuell aktiv sind. Manche haben dann gesagt, ja, ich würd ja gern, aber es tut mir weh. Und mein Mann, der ist Gott sei Dank verständnisvoll.

Und diese Aussage, die hat mich fast auf die Palme gebracht, weil ich dachte, wie wie muss man Verständnis bitten für was, wo wo man eigentlich noch Lust drauf hat und wo sich so schnell was ändern lässt. Da kann ich ja später noch mal mehr zu sagen. Jedenfalls hab ich gedacht, da muss ich noch was machen. Ich geh nicht einfach in Rente. Ich kümmer mich was und es kam eher über eine über 'n Artikel in der taz kam eine Möglichkeit, eine Ausbildung auf mich zu.

Das ist sexokorporell, das ist eine Schweizer Schule, die sich sehr auch einen körperlichen Ansatz in der Sexualtherapie kümmert. Und ich hatte ehrlich gesagt schon am Anfang meiner Praxistätigkeit eine Ausbildung nach dem sogenannten Hamburger Modell. Das ist eine verhaltenstherapeutische Richtung, speziell zur Sexualtherapie, wo ganz am Anfang auch Paare, also ich mit meinem Kollegen, mit dem ich zusammen diese Ausbildung gemacht habe, Paare behandelt habe. Das ist mittlerweile anders. Das könnte man gar nicht mehr bezahlen oder das, ja, es ist wirklich eine Sache, da das Modell das ein bisschen verändert, dass man eben als einzelner Therapeut auch Paare behandelt.

Also es ist ganz gezielt für Paare gewesen. Ich hab parallel noch einen Master in NLP, den ich schon vor längerer Zeit gemacht habe. Das ist ja son Kommunikationstraining, hab ich in der Praxis eingebracht, aber nie als einzelstehende Therapie genutzt. Ich hab eine Akupunkturausbildung, die ich manchmal noch zu Hilfe nehme, so Entspannungsnadeln zu setzen. Und ganz lange folge ich schon 2 Amerikaner, einem im amerikanischen Ehepaar Coaches, die mir irgendwie sone Einstellung vom Jahr zum Leben beigebracht haben.

Und die, denk ich, so meine Stimmung unterstützen und mich auch irgendwie innerlich ermutigt haben, einfach noch mal was Neues anzufangen. Und das tue ich Ihnen jetzt seit ein paar Jahren in 1 kleinen neuen Praxis, wo ich einfach mit Psychotherapeuten zusammen einen Raum mir gemietet habe und da meine Beratung anbiete. Ich find das so wichtig und ich bin auch so froh, dass Du mir begegnet bist, weil dieses Thema gerade für ältere Frauen, also für meine Generation und aufwärts, glaube ich, ein Thema ist, was ja so schambehaftet immer noch ist. Ich erleb da tatsächlich bei meinen jüngeren Patienten eine echte Öffnung. Da ist es leichter, über solche Themen zu sprechen.

Aber gerade mit deinem Alter und mit deiner Erfahrung und mit deiner Lockerheit, die Du in diese Themen reinbringst, glaube ich, bist Du so wichtig für diese Frauen und ich freue mich deswegen so, dass ich dich heute hier habe und dir ein paar Fragen stellen darf. Ja, gerne. Ja. Ja, ich sehe Ich wollte sagen, ich sehe das auch in meiner Praxis, dass ich also diese Schambelastung immer noch, die, die sich melden, die die irgendwo meinen Flyer gefunden haben und dann mit nach Hause genommen haben und dann sagen, ich hab den schon ganz lange, ich hab den schon 'n paar Monate, aber jetzt hab ich mich endlich getraut, Hilfe zu suchen. Und ich merke auch bei meinen Patientinnen, wo ich am Anfang dachte, das geht per Mund zu Mund Propaganda weiter, das tut's nicht.

Keiner redet über seine oder ganz wenige nur oder mit der besten Freundin vielleicht über Probleme im im im sexuellen Leben oder eben auch in der Partnerschaft. Das alleine ist ja auch irgendwie sehr tabu behaftet. Das wollte ich noch dazu sagen. Ja, Dankeschön noch mal. Also erst mal ein Plädoyer dafür, sich Unterstützung zu suchen, mit dem eigenen Gynäkologen, der Gynäkologin zu sprechen.

Ja, jemand wie dich aufzusuchen, über das Thema zu reden, auch im Freundeskreis. Und jetzt wär ich erst mal total gespannt, was sind denn aus deiner Expertensicht die häufigsten Themen, die sich hinter Lustlosigkeit bei Frauen verbergen? Also das ist so ein weites Feld, kann man nur sagen. Ich hab, als ich an dieses Interview gedacht habe, hab ich mir vorgestellt, Du bist ja eine, die ganz viel mit dem inneren Team arbeitet Und sich die Lust im inneren Team mal vorzustellen und dranzuholen und zu befragen, was sie zu bieten hat oder was sie eben, wo in welche Ecke sie gerutscht ist. Und und ja, wie viel Kraft sie noch hat oder wo sie ihre Kraft gelassen hat.

Ich find, das das kam mir son ganz, ganz praktisches Bild vor. Die Lust, die braucht einfach Einladung. Das ist so. Die ist, glaub ich, eine ganz sensible Person. Und die Einladungen, die die müssen weniger direkt sein im im jungen Alter, wenn die Hormone sprießen oder in Phasen der Verliebtheit, wo andere Hormone das ganze System unterstützen und die Lust kaum an sich halten kann.

Aber wenn die Lust dann im Lauf 1, sagen wir, längeren Beziehung oder schon, weil jemand mit wenig eigenen Körpergefühl, mit wenig eigener sexueller Lernfähigkeit da ins Leben gekommen ist, dann dann ist die Lust manchmal einfach hilflos. Oder sie ist verbittert, weil sie irgendwie einfach gar keinen Raum mehr kriegt. Ich würde sagen, dieses mit dem im Laufe des Lebens oder weshalb ganz viele Leute kommen, ist die Geschichte, dass die Lust einfach verkümmert, weil sich keiner mehr sie kümmert. Weil weil sie zum Beispiel, wenn wenn Familien, junge Familien, erst mal ist die Verliebung da und man man man kann gar nicht anders als aufeinander zu stürzen und sich sich zu lieben. Und dann kommen Kinder.

Und das ist oft der 'n ziemlicher Break in dieser Geschichte, wo auf einmal Kinder viel Zeit fordern, viel auch Schlafzeit fordern, wo einfach sone kaputtheit da ist, dass dass man froh ist, wenn man ins Bett fällt und schlafen kann, grade was die Frauen betrifft, die ja oft auch noch 'n bisschen mehr mit der Fürsorge in der Familie befasst sind. Aber auch die Männer, die heutzutage meistens doch 'n bisschen mehr sich da auch mit einbringen, dass dann die Liebe auf der Strecke bleibt, dass es manchmal so ist, dass dass man's auch fast verlernt und wie wie man Ich würd dich gern unterbrechen und einmal zusammenfassen. Also ich finde die Idee, sich die Lust als einen Teil des inneren Teams vorzustellen, super. Bin ich noch gar nicht drauf gekommen, finde ich ganz toll vom Ansatz her. Und dann hast Du ja schon einmal jetzt herausgearbeitet, finde ich, dass körperliche Erschöpfung eine große Ursache sein kann.

Erschöpfung zum Beispiel durch Fürsorge für Kinder, Aber auch durch dieses Funktionieren, wenn ich 'n sehr anspruchsvollen Job habe, also wo ich ständig gefordert, gefordert, gefordert werde, dann versiegen ja irgendwann die Kräfte. Und die Lust ist tatsächlich, glaube ich, ein Anteil, der sich dann zurückzieht, ne. Es muss einfach noch genug Energie dafür da sein, Lust zu leben, weil wenn die hormonelle Unterstützung fehlt, braucht's ja irgendwie einen Impuls, einen Zünder, damit es losgeht. Also das finde ich so die körperliche Erschöpfung. Und dann hast Du was ganz Interessantes gesagt und da würde ich gern nachfragen.

Du hast gesagt, sie ist verbittert. Was was meinst Du damit? Was hast Du im Hinterkopf, wenn Du sagst, wahrscheinlich ist der Anteil manchmal auch verbittert? Da mein ich 2 Sachen mit. Einmal, wenn man wenn man an die Wenn ich jetzt wirklich diese Lust als Teil des inneren Teams sehe, ist der der eine Faktor, dass sie dass Lust überhaupt keine Zeit mehr kriegt.

Also dass die dass die Umsetzung der Lust kaum noch möglich ist. Dass Du eben, was Du schon gesagt hast, die die Arbeit und Kinder und was wir uns sonst noch alles als Pflicht auferlegen, wo man eher denkt, das muss doch zuerst gemacht werden. Also auch, dass man sich die Lust überhaupt nicht als etwas, was was man wie selbstverständlich, so wie Essen und Trinken für sich in Anspruch nehmen darf. Also dass das auf der Prioritätenliste ganz weit oben steht. Das ist schon was, was die Lust verbittert, wenn sie wenn die so abrutscht.

Und und ja, weißt Du, wir haben doch hier den Spruch, erst die Pflicht und dann das Vergnügen. Also, dass das, dass das sone Rolle spielt, dass man sich das nicht zugesteht. Und das wiederum hängt ja auch mit dem, wie wir, was gesellschaftlich angesagt ist oder wie wir erzogen worden sind, wie weit wir uns was gönnen können, damit hängt das zusammen. Das ist das, was die Lust verbittert macht. Und die andere Geschichte wäre von einem selbst aus gesehen, dass dieses Nein zur Sexualität, was ja mehr Frauen als Männer haben, aber auch bei den Männern nimmt das ja zu mit der, dass sie wegen Unlust in Praxen erscheinen, Dass die Frauen dieses Nein haben, weil ihnen zum Beispiel die Sexualität, die die die gelebt wird, nicht passt, die in der Beziehung gelebt wird, nicht passt, weil ihnen die die Zeit und Stunde grad nicht passt, weil ihnen der Mann nicht passt an sich.

Also das ist ja auch was, was die, wo man also wo man selbst quasi verbittert ist oder wo wo dieses Nein wie sone neue Kompetenz da ist, also nicht als was, was ich kann nicht oder eine Schwäche oder eine Krankheit, sondern dass es dass es nein ist, dass auf diese Art und Weise gesagt wird, ich hab keine Lust, ohne zu sagen, was eigentlich anders sein soll. Kannst Du mir folgen? Also es ist 'n bisschen Ich kann dir folgen. Ich finde, jetzt wird das noch mal deutlich, was Du zu Beginn gesagt hast, ne. Es ist ein ganz komplexes Feld.

Also das heißt, meine Frage, von der ich so dachte, hey, die ist gut zu Beginn des Interviews, nämlich was sind die Gründe für Lustlosigkeit? Das finde ich, das haben wir jetzt schon mal sehr schön herausgearbeitet. Das ist eigentlich nicht zu beantworten, sondern das ist so vielfältig und muss bei der einzelnen Person, Männer wie Frauen, sehr genau geschaut werden. Ist es das Leben drumherum? Ist es die Sexualität an sich?

Ist es der Partner? Sind es innere Erlaubnisse, Prägung aus der Kindheit? Also da lohnt es sich, auch Erlaubnisse, Prägung aus der Kindheit? Also da lohnt es sich, auch eine Aufmerksamkeit für die eigene Sexualität erst mal zu entwickeln und zu gucken, was stimmt denn hier? Was ist auf der Haben Seite?

Und was stimmt eben nicht? Und was hat man mit dem Problem zu tun, dass am Ende wahrscheinlich das Ergebnis steht? Ich hab ganz häufig keine Lust auf Sie. Ja und überhaupt den Blick dafür auch zu schärfen. In meine Praxis kamen früher ganz viele, also in der Frauenärztlichen Frauen mit der Frage, ob ich mal die Hormone untersuchen könnte.

Ich, sie hätten keine Lust mehr. Und da ist nicht viel zu untersuchen. Also auch Frauen, die noch voll in der Blüte ihrer Hormone standen wollten, immer gerne wissen, ob da eine Störung ist, anstatt da zu gucken, wo sie die Verantwortung für über übernehmen müssten oder wo wirklich was geändert werden müsste. Also sei es weniger zu arbeiten, sei es die Kinder irgendwie anders mitzubetreuen, sei es dem Mann zu sagen, pass mal auf, so wie Du wie wir das machen, gefällt mir das einfach nicht, ne. Und also wurde immer erst mal was im Außen gesucht und nicht bei sich selbst.

Kann ich so gut verstehen, weil wär ja dann so einfach, weißt Du? Man würde sich hormonell neu einstellen lassen und dann würde es wieder gehen. Wär ja auch 'n attraktiver Lösungsweg, kann ich gut nachvollziehen. Sag mal, wenn wir einmal dies so die Drehung kriegen zu dem, also okay, ich weiß, Lustlosigkeit ist 'n Thema. Ich würde es gerne für mich in meinem Leben, in meiner Beziehung verändern.

Wie kann das Ganze eine Leichtigkeit kriegen? Wie kann das gehen, wenn ich verstanden habe, aus welchem komplexen Geflecht das kommt? Was was tust Du mit deinen Patientinnen? Was rätst Du denen? Und ich weiß, dass das wieder vielschichtig ist, aber gib mal 'n paar Beispiele, wie so was anfängt.

Ich fange ganz oft gerade ja mit mit Lust auf auf aufs Leben wieder an oder Lust auf auf den eigenen Körper. Also nachdem ich sehr Ich frage ich frage sehr ausführlich beim ersten Besuch auch natürlich nach wie haben Sie, wie haben Sie Sexualität gelernt? Wie sind die ersten Beziehungen gewesen? Gab es irgendwelche Übergriffe? Und dann gucke ich auch, wie gehen Sie mit Ihrem Körper Wie gehen Sie mit Ihrer, überhaupt mit Ihren Sinnen Also die Sinne sind irgendwie ganz wichtig, unsere 5 Sinne, die wir haben.

Und die wieder bewusster wahrzunehmen, die wieder zu wecken und damit auch die die Genitalien wieder zu wecken, also richtig Vulva und Vagina wieder zu wecken. Das ist und und ich zitiere da oft gern Esther Parell, die Du sicher auch kennst, wunderbare Bücher hat sie geschrieben und die spricht immer vom Erotic Self. Also dieses seine eigene Erotik überhaupt wieder wahrzunehmen und dann auch zu beleben. Ich fang zum Beispiel an, mit so Übung mit nach Hause zu geben, sich unter der Dusche bewusster zu duschen, zu gucken, was mag ich eigentlich? Mag ich gern das warme, das kalte Wasser?

Mag ich's mehr von vorne? Mag ich's mehr von hinten? Und dann auch das Abtrocknen mit gleich mit soner Berührung zu verbinden, mit 'ner bewussten Berührung, weil Berühren ist ist so was Wichtiges erst mal für sich alleine und dann auch in der in der Zweisamkeit. Dann das sich eincremen, nicht nur ein huuschuschusch, also Du redest ja auch ganz viel über Achtsamkeit. Das finde ich, ist son Thema auch da, achtsam mit sich selbst umgehen und das schon am frühen Morgen.

Dafür braucht es vielleicht eine Minute mehr Zeit, Aber denke, das lohnt sich und da kannst Du auch gleich noch andere Sinne mit ansprechen. Du kannst dir in eine Creme genehm mitm schönen Duft und da 'n Moment innehalten und dich dann einfach bewusst eincremen und darüber dir schon was Gutes tun. Und mit Glück bleibt das auch beim Rausgehen in den Tag dir noch bewusst und erhalten, dieses Gefühl von, ah, es ist angenehm, angepasst zu werden, auch wenn's wenn's die eigene Hand ist. Trotzdem kann es was in Bewegung bringen. Also die Sinne, das ist mir irgendwie ganz wichtig, das wieder zum Tragen zu bringen.

Ja, lass mich wieder zusammenfassen und innehalten, weil da so wichtige Dinge drin sind. Du bist vorhin ganz schnell drüber gegangen über die Frage der Lust aufs Leben, ne. Und das find ich so wichtig, wenn ich keine Lust mehr auf Sexualität habe, den Fokus einmal zu erweitern, wie sieht es denn aus? Hab ich Lust auf mein Leben? Hab ich Lust, es so zu leben, wie ich es im Augenblick lebe?

Macht mir das Lust, Also Lust im Sinne von ein angenehmes, warmes, wohliges Gefühl? Mhm. Und hoffentlich mit dem mit dem Achtsamkeitsduschen, was Du da als Beispiel beschreibst, das beschreibt ja eine Haltung gegenüber dem eigenen Körper. Mhm. Also wie viel Aufmerksamkeit und Zuwendung gebe ich mir meinem eigenen Körper?

Wie kümmere ich mich den? Sag ich den? Ich hab direkt Patienten vor Augen gehabt oder Patientinnen eher, die sich eben nicht abtrocknen und eincremen, weil sie auch sagen, warum denn? Also ich, ne, hab ich keine Zeit für, ist nicht wichtig. Ich bin mir nicht wichtig und tatsächlich kenne ich's ja auch.

Also wenn ich manchmal an meinem Körper runterschaue, dann wird dem 'n Schlag Cremmer auch sehr gut tun, ehrlich gesagt und wird so hinten angestellt. Also diese wie finde ich mich eigentlich? Wie finde ich meinen Körper? Kümmer ich mich den? Berühre ich den gerne?

Was ja eine Grundvoraussetzung ist für Sexualität, ja? Die ein Berühre ich mein Ja, das ist wie einladend Du dich selber findest auch, wie das ist irgendwie eine ganz wesentliche Sache. Wenn Du wenn Du überall an dir rumkritisierst, dann ist das auch nicht gerade animierend, wenn's jetzt Das ist schon noch mal 'n Schritt weiter für deinen Partner, ne, dann bist Du einfach nicht offen für besucht. Genau. Und da sind wir wieder natürlich bei dem eigenen Körperbild und da sind ja auch ganz viel Themen in meiner Therapie, ne?

Wie finde ich nicht schön? Wie zufrieden bin ich mit mir? Kann ich schön sein, auch wenn ich nicht den Skiny Model Maaßen entspreche? Oder grade wenn ich an das Thema Älterwerden denke, ja, das ist ja alles nicht mehr so wie mit 22, kann ich damit gut umgehen, auch nach außen? Also auch das ist ja 1 1 1 Haltungs-, eine Akzeptanzfrage und eine Frage, wie kann ich mich selber eigentlich annehmen?

Und tatsächlich glaube ich auch, wir gucken ja so viel nonverbal, dass mein Partner das auf jeden Fall mitbekommt, wie ich zu mir stehe, weil ich das ja in meinen Bewegungen ausdrücke, in der Art, wie ich mich zeige, ne. Und das hat ja wiederum mit Sexualität gar nicht viel zu tun. Mhm, mhm, mhm. Darum dieser Umgang mit sich selbst. Wenn Ich gehe dann ziemlich schnell immer noch weiter, dass ich einfach relativ schnell auf so Beckenbodenübungen nicht im Sinne von, wie man sonst in der Gynäkologie, wie man nach 'ner Geburt verschrieben kriegt, sondern mit der Idee, wenn Du deinen Beckenboden in Arbeit bringst, also anspannst und loslässt, dann verbesserst Du die Durchblutung in dem Bereich, dann und das wiederum ist ist schon fürs 1.

Gefühl wichtig. Du kannst, wenn Du wenn Du jetzt zum Beispiel in der U-Bahn-S-Bahn sitzt und mit deinem Beckenboden spielst und anziehst und wieder loslässt und auch lernst, verschiedene Muskelebenen anzusprechen, dann kann's dir passieren, dass Du erregt wirst, dass alleine solche Geschichten, die auf einmal von vom körperlichen Gefühl hier zu Erregung und zu Lust, Lust als als Antizipation von was, was dir worauf Du ja, was Du gern haben möchtest sehen und daraus dann sich auch was entwickeln, dass Du denkst, wenn ich heute Abend oder nachher mein Partner finde, kann ich das doch vielleicht umsetzen. Also so ganz kleine Sachen können schon dazu führen. Und was ich auch sehr schnell empfehle, das gehört auch im Sexto Corporateell so als Übung dazu, im, dass Du wirklich als ja, wie eine Übung, aber das kann man auch in die morgendliche Pflege miteinbeziehen, so wie Zähneputzen, dass Du einfach deine Vulva und deine Vaginal mit in einem Öl einölst und dabei schon mal wahrnimmst. Mensch, die sind ja auch noch da.

Das ist ja nicht so, abwischen, da wischt man sich ab und da kriegt man gar nix weiter mit. Aber da kannst Du auf einmal merken, Mensch, das fühlt sich an und das ist weich und das ist das macht mir auch bei den meisten jeweils ziemlich schnell gute Gefühle und und damit, ich hau gleich wieder auf, die damit sprichst Du Nervenendigungen an und damit wird eine andere Ebene von von Sensibilisierung eröffnet, dass Du wieder, dass Du die Vulva quasi wieder wach machst für für andere Gefühle, die angenehm sind und und eine wache Vulva, die ist dann auch viel schneller bereit für 'n Zusammenkommen mit jemand anders oder für dich selbst natürlich auch. Auch die Selbstbefriedigung ist sowieso ja was, was was man nicht vernachlässigen sollte, weil das einfach einen auch Erfahrung schenkt, die man in die Parsexualität umsetzen kann. Ja und auch dieses Wachmachen, ne. Also das, was Du beschreibst, finde ich, das trifft ja auf jeden anderen Muskel auch zu und auf den ganzen Beckenbodenbereich natürlich auch.

Wenn ich einen Muskel öfter trainiere, von außen durch durch Reize, also ich denk jetzt an ganz klassisches Krafttraining, ja, dann entwickelt dieser Muskel sich ja anders und ist eben wacher, in deinem Bild zu bleiben. Und grade beim Beckenboden, ich hab auch gedacht, ich hab eine Freundin, die ist Physiotherapeutin und ist spezialisiert auf den ganzen Bereich des Beckenbodens, weil Frauen nach Geburten, die für den Körper ja oft 'n Trauma sind, ne, was da unten passiert, wenn das Baby sich seinen Weg bahnt, ganz viele Frauen auch tatsächlich physikalisch von der Beschaffenheit des Beckenbodens plötzlich Schwierigkeiten haben, Lust zu erleben oder Sexualität noch zu erleben. Und die hat sich genau darauf spezialisiert und hilft Frauen halt auch wieder ihre Anspannung und Verspannungen und Verschiebung, ich drück das vielleicht nicht so fachlich aus, wie sie das tun würde, aber im Beckenboden zu lösen. Mhm. Also ist auch noch mal 'n Breitstab, den man im Auge haben sollte, dass gerade nach Geburten oder nach vielleicht anderen Verletzungen im Genitalbereich der Bereich vielleicht auch eine andere Aufmerksamkeit noch mal braucht von der medizinischen Seite.

Mhm. Mhm. Ja, ja. So. Also, dann gehen wir noch mal zurück zu dem Thema, ne.

Wie wie arbeitest Du? Was sind so klassische Empfehlungen, die immer wieder auftauchen? Da haben wir jetzt schon Umgang mit dem eigenen Körper, Morgenroutine gehabt, Übungen in Leerlauf, die man hat, wo man einfach diesen ganzen Muskel- und Nervenbereich stimuliert und damit trainiert und aufweckt ein Stück weit, ne. Und bereit für Sexualität. Und dann, wie geht es dann weiter?

Ich finde, ich wollt noch mal sagen, eine ganz ein ganz großer Satz im Sexocooperell ist, dass Du lebenslang lernen kannst. Das kannst Du in anderen Bereichen auch, aber auch die Sexualität, was dir eventuell vielleicht nicht mitgegeben worden ist, weil Du so erzogen worden bist, dass dir kein keiner was erzählt hat und überhaupt, was für uns Frauen ja gilt. Wir haben ja nun mal nicht den Pimmel ausm Vorhängen, den man gleich entdeckt und mit dem man selbst bewusst umgeht, sondern wir werden eher so erzogen, dass wir schön sein sollen und verführen und dass wir irgendwann ausgewählt werden und dass wir den Genitalbereich auch das ist ja irgendwie noch in der Gesellschaft drin, auch wenn bei uns Jungfernschaft jungfräulich in die Ehe gehen, kein kein Thema mehr ist. Trotzdem werden wir nicht gerade ermuntert, den Bereich zu entdecken. Und und das ist, darum geht's eben auch, dass viele viele, also erstens viele Frauen ja für sich gar keine Selbstbefriedigung entdecken, ungefähr etwas mehr als die Hälfte kennen ihren Genitalbereich, kommen einfach von alleine drauf, kommen über Doktorspiele da drauf.

Manchen wird's dann von Freundinnen erzählt, dass sie sich da ruhig mal berühren sollen. Und das, je nachdem wie wie viel Du da für dich erfahren hast, das kannst Du auf jeden Fall lebenslang vertiefen, verbessern, verfeinern und es dann eben in die Parsexualität einbringen. Und das wär also eine wesentliche Sache, dieses dieses Üben, die diese Nervenendigung zum zum zum zum Feinfühlen zu bringen und vor allem, dass das da oben im Gehirn abgespeichert wird als angenehmes Gefühl im Belohnungssystem und wo von da oben dann wieder Hormone ausgeschüttet werden, die dem Körper sagen, hey, das könnten wir doch mal wieder haben. Also überhaupt eine 1 das Ziel ist eben Sexualität als ein würde das die Erregung, das Erleben bei der Sexualität als was zu abzuspeichern, wo es sich lohnt, sich den Rahmen dafür zu schaffen, so wie wir uns fürn gutes Essen freinehmen, wohl wie, also das fällt denen meistens ja leichter, als sich in den Bereich für die Sexualität dann zu nehmen. Und dann kommt 'n ganz großer Teil, die Kommunikation.

Die Kommunikation in der Beziehung, die Kommunikation darüber, was einem selbst Spaß macht, was einem auch nicht gefällt, was man sich wünscht. Ich hab im Moment eine Klientin, die die gekommen ist, weil sie nicht zum Orgasmus kommt. Sie schafft das für sich alleine, locker, aber nicht in der Beziehung. Und die traut sich nicht, ihrem Partner zu sagen, ich brauch 'n längeres Vorspiel. Ich brauch ich brauch Berührung vorher, einfach nur mit rein raus komme ich nicht zum Orgasmus und auch hinterher ist brauch ich einfach, wenn ich nicht mit dir komme, dann brauch ich einfach doch noch 'n bisschen Berührung und und Streicheleinheiten.

Und zu üben, wie man die Kommunikation anregt, weil der Partner will natürlich gar nicht kommen, weil er gar nicht findet, dass er dass er was falsch macht. Also in diesem Bereich ist jedenfalls, denke ich, eine ganze Menge Nachholbedarf, weil ja dieses Tabu über Sexualität nicht zu reden, sehr störend ist. Ja, und zwar beidseitig. Glaube einmal diese Scham, über die wir schon gesprochen haben, die es nicht so leicht macht, das Thema überhaupt anzusprechen. Und tatsächlich glaube ich aber auf der männlichen Seite ist da eine sehr hohe Kränkungsgefahr, ja?

Weil da sone auch so ein Männerbild hinterlegt, was Du hast gerade so schön gesagt, aber ich mach das doch nicht falsch. Ich mach das doch richtig. Dass die Gesprächsbereitschaft, glaube ich, auf der männlichen Seite oft auch ja nicht gering ist, aber dass man sehr vorsichtig sein muss damit, wie man die Dinge adressiert, weil da eine hohe Kränkungswahrscheinlichkeit herrscht. Und das macht, glaube ich, diesen Bereich für Kommunikation so anspruchsvoll von beiden Seiten, ne. Ein Teil, der vielleicht gar nicht so recht dran traut an das Thema und der andere Teil, der vielleicht auch so gerne gar nicht hören möchte, dass da was überhaupt zu besprechen ist, weil er eher den Wunsch hat, dass es richtig ist.

Also es ist jetzt sehr stereotyp dargestellt, aber es ist tatsächlich das, was mir relativ häufig begegnet. Und deswegen da Paare zu unterstützen, in eine gute Kommunikation zu kommen auf Augenhöhe, für beide Seiten ja eine Verbesserung herbeizuführen, ne? Das ist schon dann also auch 'n Ziel in deinem Beratungsraum, ja? Was machst Du mit der Klientin? Bereitest Du die Gespräche mit ihr vor, wie sie das ansprechen kann oder was macht ihr?

Ja, doch, wir wir formulieren quasi auch Sätze, wie sie einfach von sich ausgehend eben sagen kann, was sie was sie sich wünscht und nicht, was er falsch macht. Also auch oder wenn er was macht, was ihr guttut und gefällt, dass sie das zum Ausdruck bringt und sagt, mehr davon. Und also üben quasi dieses dieses positive Ansprech und das Ansprechen aus als Ich Botschaft, als als ja, als Wunsch, als Bedürfnis. Und aber auch das kostet schon Kraft manchmal, das dann so rüberzubringen, denn wenn auch ja, wenn sone Angst da ist, den Partner zu verletzen und also so ganz schlicht, na ja, das wär jetzt schon wieder ein anderes Thema, aber so ganz schlichte Sachen wie, was ja vielen Frauen in der Sexualität hilft, die das, was man weiß, was aus der Selbstbefriedigung weiß, was einem guttut oder auch, wo man einfach weiß, wo es einem guttut, wo wo die empfindlichen Stellen sind, die sensiblen Stellen, wo die Lust mit erhöht werden kann, dass das vielen ganz schwerfällt, das auszusprechen. Also zum Beispiel das auszusprechen oder es zu tun, sich zum Beispiel beim Sex selbst zu berühren, also die Klitoris da zu reiben, wo es gut für einen ist, das sagen ganz viel, das kann ich Ihnen doch nicht zumuten.

Wo es aber doch relativ verständlich ist, dass die Männer es erstens nicht genau wissen, wo der beste Punkt ist und dann grade diese Berührung oft so verfeinert sind von von Druck und von Ort und dass es dem Mann auch erst mal eine ganze Zeit Übung abverlangt ist, 'n richtigen Punkt findet oder wurde auch fallen lassen von Seiten der Frau, also sich auf so was einzulassen. Also da mache ich einfach immer nur Mut und sag, mach's mal, was kann schlimmstes passieren? Also dass ich wirklich dann so runterfrage, was könnte denn passieren, wenn er wenn wenn Du das sagst und er sagt, nun, wieso, also die die meisten Männer wissen's ja einfach auch gar nicht, dass es andere Möglichkeiten gibt und sind dann oft gar nicht so überrascht oder sind auch durchaus erfreut, wenn sie 'n Tipp kriegen, wie wie es den Frauen besser gelingt. Das kann jedenfalls schon sein. Elke, berätst Du auch Männer oder berätst Du Frauen im Schwert?

Also sag mal, wie ist deine Klientenverteilung? Also ich, das steht schon so in meinem Flyer und in meiner Website. Ich hab am Anfang sogar gedacht, ich wollte nur Frauen beraten und Frauen auch mit dem Schwerpunkt 50 plus und Frauen nach Brustkrebs, weil das so meine Kernkompetenz in diesem Bereich ist, wo einfach der gynäkologische Bereich einfach noch mal guttut, wo ich dann auch 'n Vorteil habe gegen psychotherapeutischen Sexualparatern. Und dann habe ich aber einfach gesehen, ohne Partner geht das gar nicht und oft wollten auch gerne Männer mit kommen oder die Frauen wollten's gern, dass sie mitkommen. Also langer Rede, kurzer Sinn, ich berate Frauen und Paare.

Wenn mich jetzt jemand anruft mit 'ner Erektionsstörung, dann sag ich eher, das ist nicht das, was ich, wo ich mich am kompetentesten fühle, da gibt es andere und da find ich's sogar auch einfach gut und die Möglichkeiten gibt's hier in Hamburg, dass Männer zu Männern gehen. Ist mir irgendwie sympathischer. Also ist mir irgendwie, denke ich, dass das eine, dass das, ja, passender ist. Das bessere Passen. Ja.

Mhm. Ja. Und sag mal, Du hast vorhin schon eine der Weisheiten ausm Sexkorporell Bereich gesagt. Also man kann immer weiter lernen. Es hört nie auf und es ist nie zu spät, ne?

Sondern auch Sexualität ist ist etwas, wo wir lebenslang weiterlernen. Gibt's noch mehr Weisheiten, die Du teilen kannst? Das ist eher jetzt ausm Sexuokobal, da gibt's dich auch noch mehr, aber was was ich immer ganz schnell gern teile, das ist eher auch was von Esther Borrell, dass man das An- und Abturn, dass man nicht guckt, Du turnst mich an oder Du turnst mich ab, sondern wie turn ich mich an und wie turn ich mich ab? Und dazu gehören Sachen, die wir vorhin schon besprochen haben, mit Bearbeiten, mit Körpergefühl, mit mit die ganzen sozialen Medien, ne, das wissen wir auch, dass die oft am Bett liegen und dass man noch schnell irgend 'n, bei Netflix noch irgend eine Serie, noch eine Folge hängen angucken muss und dass man eher zusammen vielleicht noch vorm Fernseher sitzt, anstatt hinauszuschalten und sich sich sich selber zu kümmern oder dass man auch solche Sachen nicht nutzt, wie wenn die Kinder verabredet sind, sich einfach tagsüber ins Bett zu legen oder was gegen den Strom zu machen, wenn wenn man 'n Kind ins in den Kindergarten gebracht hat, sich irgendwie freizunehmen und einfach wieder nach Hause zu gehen und die Zeit zu nutzen, zu zweit, also mit seinem Partner nach Hause zu gehen, einfach mal was machen, was das eigentlich irgendwie verboten ist, also was nicht zum zum Tagesablauf normalerweise gehört.

Und was fällt mir noch ein? Also so immer mal so Sachen machen, zum Beispiel Mittagsschlaf machen. Das ist das wollte ich, ich mach hier also kleine Videos in meinem für meine Website auch und bei Instagram und ich wollte einfach immer mal dran erinnern, dass Mittagsschlaf machen eine Möglichkeit ist, wo man gegenüber etwas größeren Kindern schon mal sich Erlaubnis holen kann, sagen kann, ich will jetzt nicht gestört werden. Und man macht dann ganz was anderes als schlafen, ohne dass man sich dafür schämen muss oder auch einfach einfach so, wenn man keine Kinder hat, sich die Zeit da zu nehmen und nicht zu warten, bis abends ist und bis man eher müde ist und wo dann kein Wunder, dass die Lust nicht mehr nicht mehr da ist. Doch mir fällt schon noch was ein, was ich im Rahmen der Kommunikation eine wahnsinnig offene Übung finde, ist, dass man erstens sowieso sich über Berührung noch mal zeigt, wo wo wo wo es wo es noch erogene Zonen am Körper gibt, wo es einem angenehm ist oder die auch einfach neu entdeckt, neu entwickelt und sich das zeigt.

Und wer sich traut, der sollte sich wirklich sich gegenseitig erklären, also den den Genitalbereich zeigen. Die Frauen, für die ist das noch mal schwieriger als für Männer. Männer, die die, da ist es ja ziemlich offensichtlich, was sie zu bieten haben, aber für Männer ist das ja eher ungewöhnlich, ihre die Genitalien der Frau mit einem mit 'ner Neugier zu gucken. Und da könnte man sich wirklich zeigen, wo macht's mir Spaß? Wie macht's mir Spaß, berührt zu werden?

Das wär noch son Ergänzung zu dem, was ich vorhin gesagt habe, wenn dass Frauen sie natürlich selbst auch berühren dürfen und aber auch wie Frauen Männer anfassen. Man denkt immer durch die ganzen Pornos und durch die Medien wüssten das alle, aber wenn's dann drauf ankommt, dann sind, hör ich das immer wieder, dass Frauen auch scheu sind und nicht fragen. Und na ja, klar, manches kann man sich aneignen im Lauf des Lebens. Und je selbstsicherer man ist in der Sexualität, desto einfacher wird einem das fallen, aber es sind eben nicht alle. Erinnert mich an eine Übung, die ich im paartherapeutischen Kontext oft mache.

Hat gar nicht so viel mit Sexualität zu tun, aber kann einfach gut diesen Bereich erweitert werden. Ich schlage oft vor, dass die Paare sich gegenseitig so eine Art Gebrauchsanweisung für den anderen schreiben, ja? Also dass sie wirklich sagen, Du musst auf so und so und wenn ich in der und der Stimmung bin, dann machst Du am besten das und das, einfach erst mal zu verstehen, wie tick ich überhaupt und wo lässt Du mich am besten in Ruhe und jetzt mehr auf Konfliktsituationen bezogen, ne. So arbeite ich im paartherapeutischen Bereich häufig. Und das, was Du vorgeschlagen hast, ist ja was ganz Ähnliches, nämlich eine Gebrauchsanweisung in puncto Sexualität zu machen, ne.

Ich find jetzt den Begriff Gebrauchsanweisung, der ist schon wieder son bisschen lustdrückend, aber es ist vielleicht wie eine Art Führung durch die eigenen durch den eigenen Körper, durch den eigenen Genitalbereich, der ja auch sehr, sehr lustig und spaßfördernd sein kann, ne. Ja, das finde ich Das geht dann schon noch weiter. Es gibt diesen Begriff des idealen sexuellen Szenarios, weil die Genitalbereiche sind ja nur ein kleiner Bereich dessen, die Sexualität gelebt werden kann. Die ganzen Spiele, die man dabei machen kann, ob man jetzt irgendwelche Toys zusätzlich benutzt, ob man es lieber sehr zart mag oder lieber sehr heftig oder mal so, mal so. Auch da sollte man einfach eine 1 Flexibilität, denk ich, für sich erarbeiten.

Ach so, was mir doch, was mir noch ganz wichtig ist, das finde ich eine 1 gute Erkenntnis, die Art, wie die unterschiedliche Art, wie Männer und Frauen ihre auf ihre Sexualität zugehen. Also diesen emotionalen Bereich oben, also dass Lust ja auch gefüttert wird aus emotionalen Bedürfnissen und aus genital Bedürfnissen. Und dass Männer, ist auch vielleicht 'n bisschen Stereotyp, dass Männer öfter, weil sie ja auch nicht so die Menschen sind, die die dazu aufgefordert werden, ihre Gefühle zu fühlen und ihre Gefühle zu zeigen, dass sie ihre Gefühle eher über die sexuelle Annäherung ausdrücken. Also dass dass Frauen, wenn dass es nicht dieser Mythos ist, Frau Männer wollen immer nur Sex, sondern dass es eine Art ist, für die Männer zu auszudrücken, ich mag dich, ich möchte deine Nähe, ich möchte deine Wärme, ich liebe dich. Und das kommt dann eben gleich mit dem steifen Schwanz daher und dass Frauen eben sehr kontextabhängig einmal oder dann auch mit mit diesem Gefühl von, ich möchte Nähe, ich möchte Aufmerksamkeit, ich möchte Liebe, sich dann der ihrer Genitalität nähern können.

Und ich denk, wenn Frauen das so mal von aus dieser Perspektive sehen, dann können sie sich viel leichter auch öffnen und oder das einfach so als 'n als 'n Kompliment, als eine Aufmerksamkeit, als 'n Bezeugen von Liebe sehen und nicht nur als, der will ja schon wieder, ne, da was ja auch oft son son Grund ist, weshalb Frauen Ich würd ja gern kuscheln, aber mehr mehr will ich will ich erst mal nicht. Also wo, das ist so ein bereites Gebietsvermögen. Ja, aber ich hab auch mal 'n Momenthausen. Ich kann da total was mit anfangen, Elke, weil es ist es heißt ja auch, er will nur Sex. So sagt man's ja eher.

Und tatsächlich sagst Du ja gerade, dass dieses Nur auf der männlichen Seite gar kein Nur ist, sondern für ihn ist das ein Ausdruck von Nähe, Begierde, Liebe. Und das das wird auf der weiblichen Seite eben oft anders empfunden. Und ich find das sehr schön, weil das ist wie sone Art, ich geborene dem ganzen anderen Kontext. Ich sage nicht, der will nur Sex, sondern ich sage, ah, er möchte mit mir schlafen und das ist ein Ausdruck seiner Zuneigung für mich. Und hat nicht nur diese körperliche Komponente.

Ich finde, das diese Unterscheidung superwichtig und ich fand, Du hast es dir auch sehr schön erklärt. Das ist wirklich Wir können Stunden reden, ne. Das muss man ja einfach mal so sagen. Ich hätte doch auch gerne noch über Frauen in den Wechseljahren gesprochen, vielleicht auch aus gutem Eigeninteresse, weil mir das ja kurz bevorsteht. Magst Du da noch einmal mit mir hingucken?

Ja. Und ja, vielleicht fragen, was ist eigentlich für diese Lebensphase für die Frau, die Veränderung, die Herausforderung und die Unterstützung, die vielleicht helfen kann? Also eine Geschichte ist schon, dass die Hormone da was zu beitragen zur zur Lustentstehung, aber die sind sicher nur sekundär. Es gibt genug Frauen und Männer in weit über die Wechseljahre hinaus, die ein befriedigendes Sexualleben führen, ohne irgendwas einzunehmen. Und ich hab grad in mehreren Bekanntenkreis ein älteres neues Liebespaar entdeckt, also wo wo die Frau eine Freundin von mir ist, die da auch offen drüber spricht, die sagt, das ist wie früher, das ist überhaupt kein Problem mit dem Feuchtwerden und weiß ich was.

Also da da spielen immer eine ganze Menge andere Sachen eine Rolle als nur die Hormone. Aber Hormone können, das will ich gerne an Anfang stellen, weil mir das ganz wichtig ist, können hilfreich sein, besonders bei den Veränderungen, die doch bestimmt die Hälfte der Frauen betrifft, an der Scheide, an der Vagina, die bei den meisten zarter wird, weniger leicht feucht, also von sich aus schon trockener, weniger dehnbar, also wo es dann manchmal echt zu, ja, Schmerzen beim Eindringen des Penis kommt, einfach nur, weil die Elastizität verloren ist. Und das kann man sich erhalten einerseits durch, indem man einfach 'n Gleitgel zusätzlich nimmt, aber was noch viel besser funktioniert und intensiver funktioniert, wenn man sich dann eine östrogenhaltige Creme verschreiben ließe. Wo diese Östrogene nichts zu tun haben mit den Hormonersatzbehandlung, also mit denen, was man so über gegen Hitzewallungen nimmt, wo ich auch nicht dagegen bin. Das wird ja, viele haben ja Angst davor im Hinblick auf das sogenannte, nicht das sogenannte, auf das Brustkrebsrisiko.

Das ist aber mit den Hormonersatztherapiepräparaten sehr gering und mit der Creme ist es wirklich vernachlässigbar, weil das sind unterschiedliche Östrogene. Und leider steht das im Beipackzettel immer noch so drin, Hinweis auf Thromboseisiko und Hinweis auf Brustkrebsrisiko. Und das sagen die Experten, der hätte längst renoviert werden müssen. Dazu sind aber so Vorgänge nötig, die's schwierig machen, also 1000 Untersuchungen, die das noch mal beweisen müssen. Aber da kann ich nur sagen, das kann man sich wirklich verschreiben lassen und dann muss man das zwar, solange man sexuell tätig sein will, benutzen, weil so wenn man aufhört aufhört, dann dann setzen diese Vorgänge wieder ein.

Aber das macht es eine elastische, eine feuchte Vagina, die ist ist schon auch aufm ganz anderen Weg, als wenn das da eng und trocken ist. Und da mag man sich auch nicht anfassen lassen. Also da was, da aufm Laufenden zu bleiben oder da so sich zu pflegen und sich was Gutes zu tun, das finde ich einfach enorm wichtig. Und auch da ist die Sache mit der Kommunikation ganz, ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Sexualität verändert sich einfach im Lauf des Lebens und auch bei den Männern kommen ja dann manchmal Veränderungen dazu.

Nicht weniger haben dann nicht mehr son ewig steifen Penis, sondern werden weicher zwischendurch und schämen sich dafür. Und das hattest Du vorhin schon gesagt, wie wie wie wie doll die die das Selbstbewusstsein der Männer mit ihrer Genitalit, mit ihrer Sexualität verbunden ist. Im Sexokorporell gab's richtig sone kleine Seite, wo wo's eben hieß, die Erektion ist die Identitätskarte des Mannes, ne, und wenn die nicht mehr stimmt, dann ziehen Männer sich manchmal zurück, werden überhaupt nicht mehr, also machen gehen dann eben in ihren in ihren Werkraum und nicht mit der, also dann gibt's so Sachen, wo man nicht mehr zur gleichen Zeit ins Bett geht, sich dem zu entziehen. Zum Arzt auch nicht unbedingt, obwohl's da ja mittlerweile wirklich Hilfsmittel gibt, die auch mehr als wir auch was, womit man sich regeln, was man regelmäßig nimmt und womit man eine Erektion eben besser halten kann und solche Geschichten. Also da ist so viel Möglichkeit, wenn man denn drüber reden würde und die Projekte annimmt.

Aber auch das miteinander reden, weil man kann in der Sexualität, es ist ja Sexualität ist ja viel mehr als nur Geschlechtswerk, ja, allein das sich berühren und die die dieses aufmerksam sein, Rituale zu haben im täglichen Leben. Und also auch auf die für die Sexualität sich anzusehen, sich zu berühren, sich einfach liebevoll miteinander umeinander kümmern. Das sind und das eben nicht nur, wenn man zusammen im Bett liegt, sondern auch einfach im Lauf des Tages. Und ja, und auch für die Frauen einfach, wenn man mal 'n bisschen Schwung in der Hüfte haben und einfach zu irgend 'ner Musik beim Kochen auf 'n Küchentisch tanzen. Also was wir vorhin schon besprochen haben mit dem Erotischen Selbst, sich selbst wahrnehmen als ein attraktives Wesen, auch wenn man so alt ist wie ich, dass man immer noch das Gefühl hat, es steht einem zu und man muss jetzt nicht sie 'n Kopftuch machen und wie früher die alten Damen oder 'n Hutaufsätzen verschwinden.

Also die Aufmerksamkeit ist einfach auf dieses Thema und das sich zugestehen ist, ist ganz, ganz, ganz wichtig. Ja, das find ich, das ist noch mal, das macht den Bogen noch mal so schön rund zum Anfang des Interviews, ne. Das, was Du beschreibst, dieses mit im Alltag fürsorglich miteinander umgehen, da Berührungen zu haben, einfach mal zu tanzen, während man kocht. Das hat ja ganz viel mit Lust am Leben zu tun, ne. Mit Lust auf den anderen, Lust, mit dem Zeit zu verbringen, völlig unabhängig von Sexualität.

Lust einfach tun, die Spaß machen, beweglich zu bleiben, flexibel zu bleiben. Und das ist, glaube ich, das hab ich jetzt so mitgenommen aus dem Gespräch, eine Basis dafür, dass Sexualität lustvoll stattfinden kann. Dass ich Lust habe auf mein Leben, dass ich Lust habe darauf, mit meinem Partner Spaß, Vergnügen und schöne Zeit zu haben. Mhm. Und darauf kommen dann die ganzen körperlichen Themen und am Ende das Thema Sexualität ist ein Teil von dieser Lebenslust.

Mhm. Genau. So ist das, dass da achtsam mit umgeht. Genau, die Aufmerksamkeit, da ist sie wieder. Elke, das war ein ganz wunderbares Interview.

Ich hab fast oder ich habe den Impuls, ich hab den nicht fasst, dich direkt zu verhaften, vielleicht fürs Anfang des nächsten Jahres, das Thema Wechseljahre bei der Frau tatsächlich noch mal komplett zu beleuchten, weil ich glaube, dass das auch so zumindest in meinem Umfeld, sowohl wenn ich meine Patienten als auch meinen Freundeskreis anschaue, ein großes Thema ist und die Veränderungen, die damit einhergehen. Also vielleicht kann ich dich da ja nächstes Jahr noch mal für gewinnen. Gerne, gerne, gerne. Das ist mir so ein Anliegen, dass ganz viele zufrieden und und fröhlich ihre Sexualität genießen und grade auch Älterwerden da überhaupt nicht schlappmachen, sondern ganz entgegen. Und sag, Du hast schon drauf hingewiesen auf deinem Instagram Kanal.

Wie heißt Du da? Da heiße ich Elke Punkt Franski, ganz mit meinem Namen ganz normal. Und Okay, dann Videos, ne, für die Du Ich guck die ja auch regelmäßig, wo Du Impuls gibst zum Thema Sexualität, ne, wo immer wieder so Themen aufpoppen. Da kann man dich also sehen und finden. Dann hast Du, das hattest Du schon gesagt, in dieser Praxis in Hamburg einen Raum, wo Du deine Beratung anbietest für Frauen und für Paare eben verstanden.

Kann man dich eigentlich auch online buchen, wenn man jetzt nicht in der Nähe von Hamburg ist? Das kann man gerne. Gut, ich find das mittlerweile eine richtig schöne praktikable Methode, wo man sich auch nahe kommen kann und wo die Scham auch keine Rolle spielen muss. Ja. Genau, das hab ich spielen kann, aber wo wo also wo ich jedenfalls die Erfahrung gemacht habe, man kann gut zusammenreden.

Genau. Und manchmal ist ja vielleicht sogar die Distanz, die entsteht, das ist so meine Hypothese, einfacher. Also ich hab jetzt zum Beispiel festgestellt in Zeiten von Corona, wo ich mehrere Videoberatungen gemacht hab, dass Patienten sich plötzlich getraut haben, mir Dinge zu erzählen, jetzt gar nicht ausm sexuellen Bereich, sondern eher aus anderen Bereichen, wo ich dachte, ach guck, das haben Sie jetzt ganz lange im Therapieraum nicht erzählt und das geht plötzlich online. Also da scheint eine gewisse Hürde auch noch mal zu fallen, weil man sich dann doch nicht so nah ist und sich doch nicht direkt in die Augen guckt, was für therapeutische Prozesse aus meiner Sicht hilfreich ist, auch mal alles zu haben und der andere kann was sagen, was er vielleicht sonst nicht ausspricht, weil er die direkte Reaktion fürchtet. Ja, kann ich Das heißt, das heißt, dazu findet man Infos auf deiner Homepage wahrscheinlich, ne?

Ja und die Homepage ist in der Instagram Seite verlinkt und über meinen Namen findet man das. Und weiß nicht, ob Du das sonst noch in der in deinem Unterschrift Auf jeden Fall. Mhm. Also hol dir hol der Link zu Instagram als auch der Link zu deiner Homepage, das kommt alles in die Shownotes noch mal von der Folge, damit man dich, wenn man nach diesem Interview denkt, jo, das müsste ich eigentlich mal angehen. Da brauch ich auch mal 'n Gesprächspartner, dass man dich auch findet.

Und weißt Du, manchmal manchmal ist sogar eine Stunde, also grade bei diesem Wechseljahrsproblem habe ich das Gefühl, eine Stunde bringt manchmal so richtig wieder Schwung in die in die Beziehung oder in die in die Klientin, in die Frau. Und das muss nicht immer gleich eine Wahnsinnstherapie sein. Das ist mit 1 Stunde ist manchmal schon wieder was angekickt. Ja, und ich fand tatsächlich auch das, was Du vorhin noch mal gesagt hast, das hatt ich im Vorfeld gar nicht auf dem Schirm, dass Du natürlich auch Frauen begleitest, die Brustkrebserkrankungen, aber wahrscheinlich auch andere Krebserkrankungen hatten, ne. Bei dem Körper dadurch dieses Ungleichgewicht gestürzt ist und die da vielleicht auch Hilfe brauchen.

Ja. Und dann finde ich's wichtig, dass Du auch diese medizinische Kompetenz mithast. Mhm. Das finde ich auch. Dieser Unterschied, Du hast das auch gesagt zu den psychotherapeutischen Sexualberatern oder psychologischen Sexualberatern, der ist für mich da noch mal ganz offensichtlich und das würde für mich auch heißen, dass ich weiß, bei dir kann ich mich noch mal ganz anders beraten lassen, weil Du den ganzen medizinischen, gynäkologischen Bereich mit abdeckst.

Mhm. Das glaub ich auch, dass das ein Vorteil ist. Ja. Sehr schön. Ich danke dir so sehr für dieses wundervolle Interview, Evel.

Gerne. Irgendwas, was Du zum Abschluss noch loswerden möchtest, wo Du vielleicht sagst, da da wurde Michael interviewt, der zum Schluss gesagt hat, im auf Hessisch heißt Orgasmus. Und das darf ich so, das soll es eben gerade nicht sein und beziehungsweise ich wünsch mir, dass dass einfach sone für einen selbst so was Angenehmes sein kann, was einem immer zur Verfügung steht und für eine Beziehung, fürn Paar was sein, wo sie einfach 1 1 1 unendliches Entwicklungsfeld haben und das auch immer wieder ausnutzen. Das wünsch ich mir für viele Leute. Den Wunsch nehme ich mit und ein schönes Schlusswort für diesen Podcast.

Elke, dann sag ich mal, bis nächstes Jahr, ne, zum Thema Wechseljahre. Und in diesem Sinne wünsch ich dir doch Danke. Danke, ich freu mich. Tschüs. Danke dir auch.

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