In dieser inspirierenden Podcast-Folge begrüßen wir die wunderbare Yella Cremer, eine renommierte Sexexpertin und Intimitätscoach. Yella ist bekannt dafür, Menschen auf ihrem Weg zu einem erfüllten Sexualleben zu unterstützen. Wir tauchen tief in Gespräche über die vielfältigen Facetten der Sexualität und persönlichen Wachstums ein. Entdecke Yellas eigene Bücher und Online-Kurse sowie das bemerkenswerte Kinderbuch "Sex in echt", über das wir ebenfalls sprechen.
Yella Cremer inspiriert uns dazu, unser eigenes sexuelles Wohlbefinden zu erforschen und zu verbessern. Wunderbar. Mehr zu mir: www.sabinebimmler.de
Vollständiges Transkript · 9.220 Wörter · etwa 46 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
hey hallo herzlich willkommen bei reif für die couch dem podcast für alle erschöpften ihren leben leichter werden darf ich begrüße dich heute ganz herzlich zu einer interview folge und eines der besten dinge an meinem beruf ist dass ich immer wieder neue interessante leute kennenlernen darf. Dieses Gespräch mit Jella Kremer über das Thema sexueller Genuss war für mich ein besonderes Vergnügen. Jella nennt sich selbst Anstifterin zu mehr Genuss und sagt, guter Sex ist eine Entscheidung.
Sie forscht und lehrt seit über 20 Jahren zum Thema Sexualität und auch zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, denn diese beiden Themen sind nah miteinander verwandt. Das Gespräch war ein Vergnügen, sehr interessant, auch für mich viele neue Einblicke und Gedanken und ich hoffe, dir geht es genauso. Ganz viel Spaß bei diesem tollen Interview.
Ja, ich freue mich total. Die Jella ist heute bei mir im Interview. Hallo Jella.
Hallo Sabine. Und wir haben ein ganz spannendes thema also ich nenne das mal als überschrift sexueller genuss darüber werden wir heute sprechen und es wäre total spannend erst mal zu verstehen jela was ist denn deine mission womit trittst du an mit welcher idee in deine in dein wirken in dein berufliches also das ist ja über meinen persönlichen lebensweg entstanden und ich meine Wahrnehmung ist, dass so viele Leute unter ihrem sexuellen Potenzial bleiben. Also das ist viel mehr Genuss und das ist tatsächlich eines meiner zentralen Begriffe, aber auch Energie, Verbindung, Wohlgefühl in so einer ganz großen Dimension, die eben gerade nicht nur auf den Moment, wo wir aktiv Sex erleben oder Sexualität in irgendeiner Form ausdrücken, sondern auch, wo es wirklich um dieses weitere fällt von so ist mein Leben.
Ich gebe diesem Genuss und diesem Sex und Körperlichkeit als Kraftquelle zu erleben, dass ich da merke, so viele Leute bleiben unter ihrem Potenzial, angefangen bei mir. Und auch zu sehen, viele Leute behandeln Sex als so die Kirsche auf dem Kuchen. Also so, wenn alles andere toll ist, dann kümmere ich mich auch um eine erfüllte Sexualität.
Und ich würde das gerne umdrehen, weil in meiner Erfahrung, wenn Sex nicht klappt in einer Beziehung zum Beispiel, dann ist das das Hauptthema. Dann können wir natürlich über Kommunikation und alles reden, aber es ist eben in dem Moment, wo es besprechbar wird, und da komme ich halt auch viel ins Spiel, sagen Leute mir, was für ein relevantes Feld es ist und wie es ihnen damit geht, wie sehr sie das bedrückt. Und wenn es aber das Gefühl gibt, ich kann da nichts regeln, dann versuche ich mich halt von außen anzuschleichen.
Mit Kommunikation, mit meiner Geschichte, mit irgendwie, wie bin ich in meinem Körper. Und das sind alles so relevante Bestandteile, die in meine Arbeit auch reinspielen. Aber dass ich merke, eine erfüllte Sexualität ist einfach so eine Quelle von Lebenskraft und von Lebensfreude, dass ich das in meiner Arbeit in den Mittelpunkt gestellt habe.
und auch zu merken, das können nicht so viele Menschen. Also ich würde auch sagen, ich war da auch mal, dass ich da irgendwie sehr tapfer durch die Gegend gelaufen bin und gemerkt habe, durch meine Erfahrung mit dieser Arbeit, bin ich so jemand geworden, der Dinge besprechbar macht und auch manche Leute, also ich höre das manchmal so, du bist so schamfrei und das bin ich ja gar nicht, aber ich habe vielleicht an einigen Stellen weniger Scham und dadurch wird es besprechbar und dadurch eröffnet meine Haltung Ich sage auch, wir müssen freundlich darauf gucken, Menschen überhaupt die Möglichkeit, ihre eigene Geschichte, ihr eigenes Erleben zu sehen, indem ich quasi so Co-Pilotin bin und dieses Feld mit denen navigiere.
Also da waren schon super viele schöne Begriffe drin und ich oute mich mal. Ich gehe davon aus, dass ich auch unter meinem Potenzial bleibe, würde ich mal so sagen. Deswegen freue ich mich auch sehr auf das Interview und mehr über deine Arbeit zu hören.
wenn du, vorhin du hast das Bild, die Kirsche auf der Torte benutzt, was ist denn das Gegenbild? Ist es dann so der Tortenboden ganz unten eigentlich? Ich weiß gar nicht, wie man das nennt.
Ja, ich würde tatsächlich sagen, es ist so der Boden der Torte, also das, auf dem alles wächst. Begonnen bei der ganz simplen Geschichte, dass wir alle aus Sex entstanden sind. Wenn es uns geben soll, dann müssen unsere Eltern Sex gehabt haben.
Da gibt es halt wirklich auch dieses archaische, physische Thema dran zu sagen, Sexualität braucht es, damit wir als Menschheit fortbestehen und damit wir überhaupt ins Leben einsteigen. Und das auch zu würdigen als etwas, was eine große Kraft in unserem Leben hat. Und Boden gibt es so ein bisschen her, zu sagen, es ist ein Fundament.
Ja, und ich habe eben so gedacht, ja, also bei mir gehen ja immer sofort so Gedanken an, da habe ich gedacht, ja, eigentlich bei Sex denke ich immer an zwei, dann denke ich, nee, eigentlich nicht, Quatsch, also Sexualität so als Fundament des Lebens, du hast so schöne Worte gebraucht wie Energie, Lebenskraft, Lebensfreude, da kann man ja Sex auch erstmal alleine denken, bevor man sich überhaupt in Sexualität verbindet mit jemand anderem. Wir sind ja sexuelle Wesen, jeder für sich genommen erstmal.
Eben und vor allen Dingen, also wenn du kein sexuelles Wesen bist, dann wird auch keine Verbindung stattfinden. Also du brauchst erstmal eine Erdung in dir und Teil davon ist geschenkt mit unserer Biologie, aber der andere Teil, den nenne ich gerne auch immer Kulturleistung. Also so ähnlich wie Liebe ja auch irgendwie etwas ist, was wir als Ausdrucksform entwickeln und was wir als Qualität in uns tragen im Ansatz und auch vielleicht oder hoffentlich in unserer Elternbeziehung erfahren haben, aber dann unseren eigenen Weg kreieren.
Also das ist nicht alles von alleine, das ist ja einer der großen Irrtümer in Beziehungen. Mit der richtigen Person wird es dann von alleine entstehen und sich über 20 oder 30 oder 40 Jahre halten. Das tut es ja nicht.
Aber wir leben in einer Kultur, die das so nahe legt und so ähnlich ist das mit der Sexualität auch. und wie also ich frage mich, wieso passiert das denn, also warum glauben denn so viele Menschen und das ist übrigens auch meine Erfahrung im Therapieraum, ja, also Sexualität ist weit davon entfernt unproblematisch zu sein für die meisten Menschen wie konnte das denn so weit kommen wenn es doch eigentlich was ist, was so in unserer Natur liegt also ich bin ja groß geworden in unserem Kulturraum und kann mich insofern nicht komplett daneben stellen und sagen, ja, wenn unsere Kultur anders wäre oder andere Kulturen, in die ich vielleicht mal reingetaucht bin, aber mit denen ich ja nicht quasi geimpft worden bin als Kind.
Ich erlebe das so, dass das ganz viel mit unserer Kultur zu tun hat, die relativ körperfern ist. Also gerade mal würde ich, dass wir den brauchen, um hier zu sein. Aber das, was unser Kopf kann, oft viel, viel höher schätzt.
und das tatsächlich auch mit dieser Idee, so der Körper ist gerade mal Mittel zum Zweck, nicht würdig, dass das auch eine ganz schöne und reiche und eben auch wie so eine Ausdrucksform ist, die, ich würde mal sagen, auch wie so eine Kunst betrachtet werden kann. Und da gibt es halt andere Kulturen, ich finde auch insbesondere viele östliche Kulturen, die zumindest würdigen, dass Sexualität wie Hunger und Durst etwas ist, was ein Bedürfnis unseres Körpers ist. Und wie wir alle wissen, wir können ganz unterschiedliche Lebensmittel zu uns nehmen.
Und vieles stellt gerade mal die Kalorien bereit. Aber da gibt es also wieder eine riesige Bandbreite, wo wir sagen können, unterschiedliche Geschmäcker, unterschiedliche Qualitäten und nicht zuletzt, wie wir essen, spielt eine große Rolle, ob es wirklich Nahrungsmittel oder Lebensmittel sind. Und ich glaube, dass unsere Betrachtung kulturell quasi, was wir so als Impfung mitkriegen über unsere Umwelt, über unsere Eltern, eben eher auf Sexualität herabschaut.
Und wenn ich so das sehe, dass es mit Scham, mit irgendwie eher auch ein bisschen Abwertung, so ein Trieb, der aber irgendwie auch gefährlich ist, das ermutigt ja nicht gerade zu sagen, oh ja, so schöne Kunstform, das lerne ich jetzt mal. wie ein Instrument und sagen würde, okay, mal gucken, bin ich talentiert, was gefällt mir denn? Dann könnte ich in einer ganz anderen Haltung daran gehen und das lernen und auch besprechen.
Es ist ja so ein Dunkelfeld. Ja, und wenn wir das in diesen Kulturkontext packen, dann fällt mir das auch immer auf zum Thema Schönheit. Also ich finde, ich bin zumindest in einem Kulturraum und auch in einem Familienraum groß geworden, wo ich auch nicht dazu ermutigt wurde, meine Weiblichkeit zu hegen, pflegen, mich mit meinem Körper positiv zu beschäftigen, im Sinne von mich auch dafür zu sorgen, dass ich mich schön fühle.
Ich finde, wir sind so, also so erging es mir zumindest eher so funktional unterwegs. Es ist so, ja, es muss akkurat sein und, weiß ich nicht, die Haut muss eingecremt sein, aber Schminken und Schönsein ist vielleicht schon drüber. Auch da finde ich viel zu die Natürlichkeit, das entdecken zu dürfen.
Auch das wurde zumindest in meiner Jugend eher herabgesetzt. Und das stört ja hinterher bei Sexualität. Also wenn ich über die Glaubenssätze nachdenke, die meine Klienten mitbringen, tatsächlich überwiegend, vielleicht weil ich eine Frau bin, sind es in meinem Fall überwiegend Klientinnen, die sich an mich wenden.
Ich vermute mal, dass die Männer woanders hingehen, würde ich jetzt mal, um diese Themen zu besprechen. Aber da ist ganz viel. Ich bin nicht schön, ich bin hässlich, ich bin dick, ich bin unförmig, ich bin unattraktiv.
Also das sind so Grundüberzeugungen, die da oft hintersitzen, die dann auch eine riesige Blockade für die Sexualität sind. Weil man muss sich gar nicht zeigen. Und schon gar nicht berührt und entdeckt werden.
Um Gottes Willen, weil da gibt es so viel, was man eigentlich verstecken möchte, weil man davon überzeugt ist, dass es schrecklich ist. Ich finde, da hast du wirklich auch wieder einen zentralen Satz angesprochen. Und wenn ich das noch eine Ebene höher bringe, ist das ja, dass unsere Gesellschaft ganz krasse Normen für Körper hat.
Also A, sollen sie unwichtig sein, aber B, sollen sie perfekt sein. Und dass wir da wirklich in so ein Double-Bind laufen, von ganz, ganz hohen Normen erfüllen und da auch zu merken, gerade je mehr Computer und KI auch nochmal Einzug hält, das sind ja alles geschönte Bilder. Aber wir kriegen mangels irgendwie positiver Identifikation da so einen Leistungsgedanken mitgegeben, so daran sollten wir uns orientieren und das ist unerreichbar.
Also es ist einfach quasi so ein Setup für Failure. Also du musst scheitern. Und weil eben nicht so eine körperfreundliche Kultur da ist, die sagt, ja, Vielfalt ist toll und was geht denn bei dir oder was findest du auch individuell schön?
Also das Schönheit eben eigentlich wäre ja eine andere Möglichkeit, zu sagen, hey, die Vielfalt und ich entdecke in jedem Menschen das, was einzigartig ist und ermutige auch den Ausdruck. Und das ist so meine Erfahrung. Wenn Menschen beginnen, sich aus sich heraus auszudrücken und zu Hause zu sein und erst mal dafür zu sorgen, sich selbst wohl zu fühlen, dann werden die auch äußerlich schön.
Also jedenfalls in meiner Wahrnehmung. Und dass es halt komplett andersrum definiert ist, was du sagst. Wenn ich denke, ich muss erst äußere Normen erfüllen, um innerlich genießen zu können, dann bin ich verloren.
Dann geht es irgendwie an der Stelle nicht weiter. Genau, ich sehe Menschen und ich sehe Seelen und der Körper ist sozusagen nur ein Ausdruck davon. Aber die Schönheit entsteht an einer anderen Stelle.
weil der schönste Körper macht nicht wett, wenn jemand auf seiner seelischen Ebene kreuzunglücklich ist. Dann ist die Ausstrahlung weg, dann ist es wie eine Schaufensterpuppe. Genau.
Wer kommt denn zu dir, Jella? Was hast du für Klienten? Kommen die als Paare, kommen die alleine, kommen eher Frauen, kommen eher Männer?
Und was bringen die mit zu dir? Also ich mag die Frage auch gleich differenzieren. differenzieren.
Ein Großteil meiner Arbeit findet ja über Bücher statt und über Online-Kurse und da kenne ich die Leute ja nicht so genau. Also es ist ja tatsächlich, ich kriege Kontakt in dem Moment, wo sie entweder sagen, Bücher oder Kurs sind ja schön und gut, aber ich möchte nochmal live von dir irgendwie ganz spezifisch auf meine Situation eingehen. Oder die Leute, die sagen, es ist bei uns alles so verfahren, wir brauchen ganz dringend auch die beste Unterstützung, die wir kriegen können, die dann irgendwie quasi am Anfang sagen, Coaching, weil alles andere, glaube ich, ist nicht stark genug in Medizin.
Und der letzte Fall ist natürlich irgendwie Paare, oder viel, Paare, die oft jahrzehntelang oder wirklich jahrelang überhaupt gar keinen sexuellen und körperlichen Kontakt hatten und die aber merken, wir lieben uns und wir wollen. Also da gibt es dann eine hohe Motivation, meistens irgendwie wenig erfahrungsschatz so könnte es gehen und manchmal ganz viel frust aber manchmal auch einfach dieses diese unwissenheit und diese bereitschaft das anzuerkennen wir kriegen es gerade echt nicht hin und das finde ich berührend also da steckt ja der erste schritt mit der ist ja immer und das ist wahrscheinlich deine arbeit genauso ich krieg mich hin oder wir kriegen es nicht hin ich suche mir Hilfe Und die kommen klassischerweise ins Coaching zu dir Genau Online oder arbeitest du auch, hast du einen Therapieraum oder einen Beratungsraum?
Mehr online und das ist auch dem geschuldet, dass ich eine ganze Zeit lang viel in der Welt unterwegs war und einfach lokal nirgendwo so richtig anzutreffen war. Und jetzt bin ich mehr auch in Hamburg besettelt und freist weniger. und da arbeite ich auch vor Ort mit Leuten und biete eben auch gerade so eine Kombination an aus Körperarbeit und Coaching, weil ich ursprünglich ja mal mit, also meine erste quasi Berührung mit diesem Thema Sexualität als auch Coaching und Berufsthema war über die Tantra-Massagen.
Und ich bin da eine ganze Weile geblieben, habe die auch als Tool, also als Werkzeug sehr schätzen gelernt, habe dann aber gemerkt, okay, von da aus geht es für mich auch immer um die Haltung und die hat in der Tantra-Massage einfach nicht so einen großen Raum. Und das ist natürlich super, wenn Menschen dann da sind, die kriegen ja meinen ganzen Werkzeugkasten irgendwie zur Verfügung gestellt, dass wir gemeinsam gucken, worum geht es. Und manchmal ist es auch dieses Thema Einvernehmlichkeit, also dass Berührung nur stattfindet und nur so stattfindet, wie ein Mensch sich das wünscht.
Was ja gerade bei Frauen mit negativen körperlichen Erfahrungen oft ein ganz großes Feld ist, zu sagen, es geht. Ja, und wenn ich dann noch, das ist auch etwas, was ich oft so als tiefe Überzeugung bei mir in der Arbeit treffe, Menschen, die sich nicht abgrenzen können, die nicht Nein sagen können. Für die ist Sexualität ja auch gefährlich, weil sie potenziell ausgeliefert sind, wenn sie wissen, ich bin alles andere als gut darin oder ich kann es vielleicht gar nicht, wenn das ihre Überzeugung ist, Nein zu sagen, dann bleibe ich ja besser ganz weit in der Distanz, weil in dem moment wo es passiert ich habe meine hand gehoben obwohl ich gar nichts gemacht hat ich habe die auch gerade gesehen gedacht habe ich irgendwas übersehen wir nehmen das mal hin was auch immer für ein zeichen das war ich war so bei den frauen die sehr in der Distanz bleiben, weil sie Angst haben, dass wenn es nah wird, wenn es zur Berührung kommt, wenn es zur Sexualität kommt, dass sie vielleicht überhaupt nicht in dem Moment schaffen zu sagen, nee stopp, das will ich nicht, das ist mir unangenehm.
Ich lasse die Hand jetzt einfach oben, das passiert wieder. Ich weiß nicht, was man Rechner hier so macht. Interessant.
ja also von daher kann ich gut verstehen das was du sagst dass es wir waren dabei es ist eigentlich eine haltung die verändert werden sollen die reine massage hat dir nicht gereicht und wir waren auch dabei dass man mit dir in hamburg arbeiten kann aber auch online und online auch gedacht ja das kenne ich auch manche themen sind sogar in dieser online anonymität besser zu besprechen, weil vermutlich ist da auch viel Scham im Raum, oder? Eigentlich bei mir nicht, aber vorher.
Also das ist das, was Menschen mir eben auch zurückmelden. Meine Erklärung ist dazu, weil ich so freundlich auf das Thema gucke, also weil es für mich nie ein schlimmes Thema ist, merke ich, dass es so ist, ich habe es erzählt und die Welt ist nicht untergegangen. Und dann gibt es das, okay, vielleicht ist es einfach ein ganz normal besprechbares Thema.
Und dass aber die Hürde davor hoch ist, das auf alle Fälle, also dieses kann ich das sagen und ist das okay oder auch bin ich komplett kaputt und dann werde ich verurteilt dafür, weil ich einfach so ein Mensch bin, mir ist leider nicht zu helfen. Das ist oft das, was auch gerade bei Frauen auftaucht. Und was du auch sagst, dieses Thema von, ich kann das nicht oder ich kann nicht nein sagen, löst ja auch nochmal, da gibt es neben diesem, das ist schlimm, weil ich vielleicht ein paar negative Erfahrungen gemacht habe, die Scham über dieses, ich kann keine Grenzen setzen.
Ich bin erwachsen geworden, vielleicht auch, meine Mama hat Kinder und Ehe und alles. Und merkt dann irgendwann, das kann ich nicht. Das ist ein Bereich, der mir wie so unverständlich ist.
Und auch über diese Erfahrung oder diese Erkenntnis gibt es wieder Charme. Und dazu geht es ja darum, das anzuerkennen, was für ein Wachstumsschritt das ist, das zu entdecken. Also diese Erkenntnis über sich selbst und diese Erforschung auch, die überhaupt notwendig war, um da hinzukommen und dann zu gucken, was gibt es an kleineren Schritten.
Also ganz oft ist ja dann der nächste Anspruch, ja und das lerne ich jetzt so, eine Stunde sollte doch reichen. und das ist meine, oh, auch wieder so ein Anspruch, der dafür einledigt, irgendwie zu scheitern, weil das dann, ich kann es immer noch nicht oder ich sollte, ich habe es ja jetzt verstanden und zu merken, es ist ein Weg und unsere Gesellschaft auch da ist, wir dann nicht so einladen zu sagen, ah ja, okay, es gibt Wege und wir finden jetzt Schritte, die für dich passen.
Ich gehe los und ich entdecke, das ist ja so unter dem Motto, ich habe fast das Gefühl, das ist so wie, ich entdecke ganz Deutschland jetzt in einer Stunde und dann habe ich es auch. Ich muss es ja bereisen. Es gibt verschiedene Erfahrungen und ganz unterschiedliche Landschaften und Dinge, die mir gefallen und Dinge, die mir nicht gefallen und es braucht ja total viel Zeit, um ein ganzes Land, um einen ganzen Bereich zu bereisen.
Aber es ist ja auch wieder unsere Gesellschaft. So, jetzt mache ich eine Stunde hier, dann habe ich mir eine Hilfe geholt und danach kann ich es und dann ist der Knoten gelöst und weiter geht es. kenne ich natürlich aus dem Therapie-Raum auch bei anderen Themen.
Ja, und für mich ist da das Gute immer dieses, der erste Schritt ist gemacht und dann kann ich ja die Tür dahinter aufmachen. Also dann kann ich ja irgendwie mittel Vorschlag sagen, komm, wir machen mal so eine Berührungssession, wo ich nur die Berührung mache, zu denen du aktiv Ja sagst. Also das ist wirklich auch so ein Format, wo man einfach sagt, okay, ich mache was und ich mache das dann für eine Minute oder zwei und dann gucken wir, was die nächste Berührung ist.
Also da zu merken, es braucht ein aktives Ja, statt eine Grenze zu setzen. Und wenn du nicht sagst, dann bleibt meine Hand vielleicht einfach an einer Stelle, da wo sie gelandet ist oder die Bewegung bleibt dieselbe, bis ich auch so meine Ahnung habe, da gibt es auch bei mir keinen Impuls mehr. Und das ist so etwas zu merken.
Es hört sich dann so nach dem Motto, boah, ist das ein kleiner Schritt. Aber dieses Lernen, diese eine Erfahrung, die wird in meiner Erfahrung, wenn Menschen bereit sind zu lernen, ganz schnell generalisiert. Zu merken, ach ja, wir können es einfach umgekehrt machen.
Ich sage den nächsten Schritt und auch der findet nur statt. Und gerade wenn ich auch in einer Beziehung stecke, wo ich merke, oh, es ist eigentlich total verfahren, dann ist oft von dem Partner oder der Partnerin eine ganz große Bereitschaft, da auch mitzumachen. Weil alles ist besser als ein Stillstand.
und solange so eine Bereitschaft und so ein Ja zu der Beziehung da ist, sind kleine Schritte auch möglich mit Menschen, die jetzt gar nicht in diesem Therapiefeld drin sind und auch da vielleicht gar nicht rein wollen, aber einfach sagen, ich mache mit, weil ich Lust habe auf dieses, wir bewegen uns miteinander und jede Erfahrung, die nicht ein Stillstand und nicht ein wir giften uns an ist, ist ja eine schöne Erfahrung und es muss halt nicht immer alles gleich in Ordnung sein, sondern dieser kleine Schritt ist ja eine Erfahrung, die auch letztendlich diesen, wir erobern uns den Bereich, dieses Abenteuer, diese Reise, das Wort, was du verwendest, finde ich auch wunderschön dafür.
Diese Reise, die wir machen, die ist ja ein Geschenk auch immer an beide und auf alle Fälle an mich selbst. Da haben wir jetzt schon sozusagen eine erste Möglichkeit, wie man loslegen kann. Ich finde das, was du beschrieben hast, dieses Vereinbaren, wir beginnen und wir machen eine Berührung, sagen aktiv ja dazu, gucken, geben uns Feedback, also fangen an sozusagen gemeinsam das zu entdecken, ist ja schon eine sehr konkrete Möglichkeit, wie kann ich losgehen?
Ich würde gerne noch einen Schritt davor gehen, wie kann ich denn, ich glaube, dass einige unserer Zuhörer, Zuhörer, Zuhörerinnen an so einer Stelle stehen, dass sie diese Hürde noch nicht springen können, weil ich muss ja irgendwann anfangen, darüber zu entweder mit meinem Partner, meiner Partnerin oder mit dir, also dass ich mich anmelde zu einem Coaching, zu einem Kurs, aber ich muss ja irgendwann diesen Punkt erreichen, wo ich denke und jetzt springe ich über die Hürde, weil erst dann kann ich mich ja weiter bewegen.
Hast du eine Idee, wie kann man, ich weiß, dass die dann schon über die Hürde gesprungen sind, wenn sie dich kontaktieren aber was kann mut machen was kann helfen also also ich würde da genau an der richtigen stelle ich habe das gefühl dass gerade weil ich auch mit büchern und eben es gibt auch diverse online vorträge von mir und so wie du mit deinem podcast dass du dieses mut machen geschieht ja auch in dem moment wo ich die tür ein klein bisschen aufmachen podcast für oder ein vortrag und einfach ja und eben oder buchlesen merke also ich habe das gefühl stärkt ganz oft diese hoffnung ist könnte ja vielleicht doch eine chance geben also mit all diesen vielleicht und könnte und dieses dass diese vision wasserpegel so dass der so steigt bis zu dem punkt sohn bewusst ich wird sondern nicht nur es und ich glaube dass diese kleinen häppchen von informationen und deswegen ich mache mir super gerne diesen podcast und ich mache ja auch immer wieder interviews wo einfach klar ist wir reden darüber erstmal in dieser abstrakten form zu einem thema und dass menschen anfangen das aufzusaugen und sich so aufzufüllen mit hoffnung mit zuversicht mit ideen auch, und manches lässt sich ja, wie du sagst, ganz alleine zu Hause oder mit schon vorhandenen Beziehungsmenschen irgendwie ausprobieren und auch zu überprüfen.
Zu meinen, naja, guck mal, manchmal ist ein Impuls, und auch bei meinem Büchern denke ich so, das sind dann 200 Seiten, und immer wieder sagen mir Menschen, und das eine, was du da geschrieben hast, das war der wichtige Teil, der was verändert hat. Der Rest ist vielleicht immer noch da und auch immer noch nützlich, aber das es für diese berührungspunkt ist sondern wurde das was ich sage dann den menschen genau an der stelle erreicht und ich glaube und und ich habe das ist ja auch wunderschön dass wir so eine vielfalt haben von verschiedenen informationen über verschiedene kanäle die man sich so holen kann dass es da wie so eine einladung immer wieder auch drin gibt ja und ich finde noch mal um die worte zu wiederholen es gibt ja viel zu gewinnen also energie lebenskraft lebensfreude wohlbefinden wohlgefühl und eine gestärkte partnerschaft am ende also da ist ja ganz viel was hinter der hürde wartet was vielleicht auch ein grund sein kann einfach drüber zu springen bringen ja will ich will diese quelle für mich eröffnen oder das jetzt sagt und das ist eine feinheit ich mag das bild verändern von eine hürde zu überwinden hin zu einem weg gehen weil diese hürde überwinden das hört sich oft so an und das ist ich kenne das aus der persönlichen entwicklung wo das früher so mode war so ganz krasse und mit haut drauf und mach was schreit raus irgendwie die Schritte zu machen.
Und ich erlebe das so, dass Entwicklung an sich stiller geschieht. Also es ist ein Weg, den ich gehe, mit vielen kleinen Schritten und nicht den einen großen. Und eben auch nicht die eine Hürde, die ich überwinde, sondern dieses Bild mit dem Wasserpegel ist vielleicht nicht so elegant, was ich als erstes verwendet habe, sondern eher den Weg, den ich gehe, der aus vielen Schritten besteht.
Und dass es irgendwann wie so ein konsequenter nächster Schritt ist, zu sagen, ah ja, ich habe entdeckt, es könnte anders sein, Ich habe mir Informationen gesucht, ich habe diese Sehnsucht in mir genährt und gefüttert. Dieses, oh, es könnte schöner sein, ich könnte kraftvoller sein, ich könnte genussreicher mein Leben, meine Partnerschaft erleben. Und dass es dann aber auch gar nicht so ein großer Mutschritt mehr ist.
Das will ich damit an sich sagen. Eine Hürde ist sowas, wo du dieses, oh, Anlauf nehmen und dann drüber. Diese kleinen Schritte, die können ja viel bewusster stattfinden.
Die können ja irgendwie mit jedem, ich mache das und dann merke ich, ich stehe an einem neuen Ort. Vielleicht hat sich meine Perspektive ja nur um graduelle Elemente verändert, aber das Leben sieht schon anders aus. Ja, es ist nochmal ganz schön, dass du das Bild auflöst.
Ich bin, glaube ich, so aus der Ecke von dem Gefühl Scham gekommen. Und Scham führt ja dazu, dass ich mich am liebsten zurückziehen möchte und im Erdboden versinken. Das ist ja auch so eine sprichwörtliche Geschichte von Scham.
Und bei Scham mache ich mich so wahnsinnig klein und möchte eigentlich nicht gesehen werden. Und vielleicht können wir dieses Bild mit dem ersten Schritt nehmen, auch rauszugehen und zu sagen, ich werde mit dem Thema sichtbar. Ich werde mit dieser Sehnsucht sichtbar.
Ich werde mit diesem Anliegen sichtbar. ich bin da und ich darf das auch egal was man mir vielleicht in meinem kulturkreis in meiner biografie dazu beigebracht hat ich darf das weil sexualität so ein essentieller bestandteil menschlichkeit ist nur eine große energiequelle aus der wir uns speisen ich habe da zwei punkte das eine ist mir gerade eingefallen dass du gesprochen hast das andere ist das scham wenn wenn es da ums Zeigen geht. Da ist ja auch eine so eine Idee, ganz oder gar nicht.
Und ich kann aber auch, wenn ich dieses Bild vom Gesehenwerden nehme, ich kann ja erst mal wie nur irgendwie so durch die Hände durchgucken. Oder ich kann nur mal irgendwie so den Vorhang ganz stückchen lüften. Und ich muss noch gar nicht mit meiner ganzen Person sofort in Scheinwerferlicht gehen, sondern ich kann tatsächlich mal kurz gucken und dann kann ich den Vorhang wieder zumachen Oder ich ich kann mal irgendwie eine ein teil meiner geschichte erz und ich muss aber nicht irgendwie einladen dass jemand jetzt mit dazu ziehen sie zäsiert so irgendwie alle details und wie genau aber ich möchte erzählen und ich möchte so stehen bleibt so ich will aber nur gehört werden oder ich möchte irgendwie diesen aspekt irgendwie einfach mal eine rückmeldung zu haben aber ich dosiere die meldung also ich versiere sowohl das was ich erzähle als auch das was ich als rückmeldung haben möchte weil ich eben auch nicht weil scham entscheiden muss so ganz oder gar nicht sondern dieses ein teil davon sichtbar machen ist genauso ein wichtiger schritt als er sagen okay alles so was raus sondern mein ganzes leben breitig aus und auch in der beziehung ist ja genau dasselbe dass ich einladen kann wo hey ich hab da mal ein thema hören wir mal bitte zu gar nicht, sag mir bitte, ob du mitmachen würdest, was du dazu denkst, ob wir das jetzt für immer in unsere Beziehung integrieren, sondern ich möchte das erzählen, ich möchte nur den Raum haben, dass du mir aufmerksam zuhörst.
Und das lädt ja ein, okay, Sichtbarkeit, und vielleicht sackt es dann irgendwie zwei Tage, und dann erst kommt so ein nächster Schritt dazu. Und das finde ich nochmal total schön beschrieben, du hast so Worte benutzt wie zart, vorsichtig, so ein sich erst mal zeigen und da ging bei mir direkt so ein anderes thema auf ich habe ja auch drei kinder die sind alle jugendlich würde ich sagen und die werden ja das ganz anders als ich in meiner biografie also ich habe ja eben geschrieben das war eher so was ein thema das das dürfte nicht so richtig sein das war nicht wichtig das wurde ausgeklammert haben wir ja jetzt gerade wenn wir auf unsere Kinder schauen, die Situation, das ist ja wie eine Übersexualisierung, so empfinde ich das.
Die werden ja so mit dem Thema konfrontiert und auch in einer Art und Weise, die vielleicht dieser Zartheit auf jeden Fall nicht entspricht, sondern es hat eher was Aggressives, Brutales, zumindest das, was ihnen so begegnet. Was hast du da für eine Haltung zu, dass wir jetzt im Augenblick eher so eine sehr offene Betrachtungsweise von einer sehr massiven Sexualität im Kulturraum erleben? Oder ist das nur meine Wahrnehmung?
Also in den Sex-Educator-Kreisen, in denen ich ja auch bin, gibt es so eine schöne Kurzform dafür, so oversexed, underfucked. fakt also genau das meine also es ist über sexualisiert aber und nur da können wir wieder anknüpfen das was wir am anfang gesagt haben mit dem leistungsgedanken und mit so performance gedanken auch so ne also was alles gemacht werden soll aber auch dass das alles immer mega geil mega toll, mega irgendwie schön und sichtbar sein soll. Also es wird ja auch sehr viel präsentiert und auch an Mode so, wo ich denke, das sind so Klamotten, mit denen hätte meine Eltern mich nicht aus dem Haus gelassen sollen.
Und klar habe ich dagegen auch rebelliert, was sie mir alles nicht erlaubt haben. Aber es ist wie so ein Pendel, was von relativ restriktiv zu sehr, sehr offensiv, aber ja nicht mit einer realen Erlebniswelt, sondern das ist das, was projiziert wird. Also was wie ein Spielfilm, so, der ja auch für Unterhaltung gedacht ist, dargestellt wird.
Wenn man da so Autoverfolgungsjagend sieht, dann denkt man auch, der sieht ganz schick aus, aber macht ja keiner im echten Leben so eine Buse. Das passiert in der Kölner Innenstadt selten. Oder in Hamburg.
Ja, aber auch zu wissen, okay, das ist ja auch wieder nur ein Bild. Und von diesem Zuverschwiegenen wird es jetzt so krass rausprojiziert, aber das dient ja überhaupt nicht der eigenen Erfahrung. Also dieses, was persönlich erlebt wird, wird ja nicht gesprochen, wird ja nicht gezeigt.
Und während das alles so dargestellt wird, ist auch so, wo ich das Gefühl habe, Jugendliche haben halt das Problem, dass sie ein scheinbares Bild von Sexualität bekommen, was aber nichts mit der Realität zu tun hat. Es ist so ähnlich wie Autoverfolgung mit dem, was du besser mit deinem eigenen Auto machen solltest. Und es ist aber schwer zu differenzieren, weil es oft auch eben so krass diese Bilder Welt gibt, bevor überhaupt eigene sexuelle Erfahrungen da sind.
Und die müssen jetzt quasi aus der anderen Richtung, also so wie wir uns vielleicht aus einer zu großen Verklemmung Sexualität erobern mussten und das ins Licht holen müssen, müssen die jetzt das von dem krassen Scheinwerferlicht wieder in ihr Persönliches holen und sagen, aber Sex in echt irgendwie so. Ist übrigens ein total schönes Aufklärungsbuch auf Sex in echt, wobei das nicht in Jugendliche geht, sondern eher noch kleinere Kinder. Sex in echt, okay.
Ja, und da tatsächlich zu merken, okay, und auch das musst du dir wieder persönlich aneignen. Und das musst du tatsächlich als erfahrbares Wissen, und da brauchen sie genauso Begleitung, wenn das denn möglich ist, diese Besprechbarkeit. das klar ist das sind bilder die sind zur unterhaltung gemacht die sind weil sie ja auch unsere instinkte gut anspringen ansprechen so eine sex sells aber das ist halt die version die nur für die plakatwende da ist vorne die nicht ins eigene leben nicht ins eigene herz nicht in die eigene beziehung geholt werden kann so eins zu eins und diese differenzierung zu machen Von existiert nicht hinzu wird so dargestellt, wie es aber auch unrealistisch ist.
Ja, das war total schön jetzt für mich, weil das ist so eine Frage, die mich immer wieder erwischt, wo ich dann auch so davorstehe und denke und versuche meinen Kindern zu sagen, nee, das ist auch nicht real. Versuch erstmal zu entdecken. Ein bisschen, glaube ich, habe ich so kommuniziert.
Vielleicht kann ich das nach dem Gespräch noch besser. Aber begib dich auf deine eigene Reise in einem entdeckenden Tempo. Und lass dich nicht davon irritieren, was du vielleicht im Außen so siehst.
An Verfolgungsjagden, in Anführungsstrichen. Danke, das hat mir sehr geholfen. Ja, und das auch wirklich gerade mitzubringen.
Das ist zu Unterhaltungszwecken oder Verkaufszwecken. Das ist nicht, um dir ein Vogel zu sein. Deswegen nutze ich das Bild immer wieder, zu sagen, Verfolgungsjagden und überhaupt Filme.
Verschönen, vereinfachen sind zu Unterhaltungszwecken da und nicht, weil sie dir erzählen wollen, wie Autofahren oder wie Liebesgeschichten oder wie irgendwas geht. Und das zu unterscheiden, finde ich, macht so dieses Verständnis dafür, warum das so dargestellt wird. Das hat einen Grund, aber nicht den, den Vorbild zu sein.
Genau, aber tatsächlich ist ja so, dass dann manchmal die Erwartung entsteht, also wenn ich gerade das erste Mal vor mir habe, dann habe ich am besten schon fünf, sechs Toys in meiner Schublade, weil da schafft man alles zu brauchen, um irgendwie erfüllte Sexualität zu haben. Wie manche Dinge sind, wenn man Kinder hat, seltsam. Wenn wir nochmal auf unser Thema zurückkommen, sexueller Genuss.
Und ich finde, wir haben jetzt schon schön herausgearbeitet, wie man sich auf den Weg machen kann oder so. Aber was sind so deine Hauptbotschaften? Ja, also das ein zentrales Anliegen und das liegt quasi so am Anfang, ist, dass Sexualität etwas sehr Individuelles ist und dass ich immer wieder erlebe, dass die blüht auf, wenn ich erlaube, dass sie individuell ist und dass ich meinen ganz eigenen Ausdruck habe und den auch beanspruche.
also nicht von diesem ich sollte wie eine Frau sein, ich sollte weich und empfangend aber nicht zu intensiv sexuell sein sondern wenn ich irgendwie einfach sage ich weiß es nicht so und daraus und auch es ist ein Prozess, den darf man im Leben mehrfach wiederholen, weil so wie ich mit 20 bin, bin ich wahrscheinlich mit 30 nicht mehr mit 40 nicht mehr, mit 50 nicht mehr sondern es wandelt sich und das auch in der Sexualität anzuerkennen das zweite und auch wieder ein Bild, was ich verwende und was in dem Moment, wo ich es übertrage, finde ich ganz viel Sinn, macht zu sehen, Sex ist wie ein Buffet.
Also, dass wir beim Essen wissen, es gibt unterschiedliche Lebensmittel in unterschiedlicher Qualität für unterschiedliche Wünsche. Also, wenn ich eher so einen süßen Zahn habe, dann werde ich eher Schokolade und süße Dinge ausprobieren. Und dann gibt es ja die Chips-Fraktion irgendwie, die einfach Chips irgendwie total liebt.
und dann gibt es irgendwie Sushi und es gibt irgendwie Pizza und es gibt Salat und es gibt Pasta und es gibt irgendwie ganz viele unterschiedliche Länder. Und dass ich sowohl meine Lieblingsrichtungen habe, aber dass ich, wenn ich gerne Pasta esse, wahrscheinlich auch sehr schnell rausfinde, dass die Pasta vom Italiener oder die handgemachte Pasta ein ganz anderes Ding ist als die aus der Tüte. Und da zu merken, ich brauche diese Haltung von, ich differenziere.
Ich finde nie, das eine Ding, was das Lieblingsgericht ist und das esse ich dann bis zum Ende meines Lebens, wahrscheinlich wird es sterbenslangweilig und hört dann auf. Und wenn ich aber denke, warum funktioniert es denn nicht mehr so, dann bin ich irgendwie in so einer toten Schleife gefangen. Dass ich denke, es funktioniert nicht mehr und ich hätte es aber gerne wieder so.
Und was ist mit mir, was ist mit dem Partner, der Partnerin verkehrt, wenn genau diese eine Sache nicht mehr funktioniert. und dazu mag in dem Moment, wo ich aufmache und gucke und neugierig bin, irgendwo diesen fitzelgenuss, der da ist, was eben nicht oft so das Feuerwerk ist, sondern dieses Beginn da, wo ich einen Genuss habe. Und das heißt nicht, dass es gleich multiple Orgasmen ist, sondern dem Genuss folgen, statt zu denken, ich muss doll aufs Gas drücken oder ich muss fünf Toys und was weiß ich irgendwie, so zehn Partner haben, um meinen Genuss zu finden, sondern der Genuss beginnt halt innen und nicht im Außen und auch nicht bei dem, was andere mir so richtig erklären.
Und da merke ich eine große Spur, die komplett unterschätzt ist, ist in meiner Erfahrung halt diese Achtsamkeiten, diese meditative Art von Sexualität, die eben nicht darauf baut und nicht danach ruft, möglichst viele Orgasmen, möglichst viele Erregung reinzurufen, sondern die so ein flowiges Gefühl hat und so eine stillere Ekstase, die aber ungeheuer ernährend ist. Also wo es für Paare auch diese Erfahrung ist, wir können halt irgendwie vielleicht in unser Leben gerade nicht so diese ekstatische Sexualität einbauen oder die ist in unseren Körpern, in unserem Wesen gerade nicht so richtig lebendig.
Aber was wir können, ist so eine ruhigere und ganz, also sage ich mal warme Art von Sexualität, die eben nicht auf Erregung baut, sondern auf Nähe baut, auf körperliche Nähe. Und das ist, um dem ganzen Wort zu geben, Slow Sex. Und ich merke, dass das einfach was ist, was in unserer Kultur, da wird halt über Leidenschaft guter Sex definiert und es ist nicht die ganze Wahrheit.
Genau, es hat dieses leidenschaftliche, dynamische Bild, ganz häufig. Ja. Also da waren jetzt drei Punkte drin.
Ich fasse das nochmal zusammen, weil ich das so wichtig finde. Also erstmal diese Sexualität ist hochindividuell und ist, ich finde, mein ganz eigener Ausdruck. Dann so das zweite Sex ist wie ein Buffet.
Ich differenziere Vielfalt, worauf habe ich jetzt gerade Lust und Genuss beginnt in mir, fand ich auch einen ganz schönen Satz. und das dritte jetzt noch mal so diese idee von slow sex als etwas ganz nährendes achtsames meditatives also diese sexualität vielleicht auch erst mal aufzubauen oder auszubauen also schon finde ich ganz drei wunderschöne punkte und ein wort was mir gerade noch in den kopf kam weil es mich auch oft im therapieraum einholt sage ich mal weil die leute formulieren keine lust haben also ich habe keine lust körperlich lust ist ja sowas was aus dem körper heraus kommt wie gehst du damit um wo spürst du hin wenn du das hörst ich habe keine lust also ich provokat gesagt durch sagen dann hast du noch nicht genau geguckt dann suchst du nach dem falschen also dann suchst du nach dieser leidenschaft nach dem irgendwie bilden was dir vielleicht in filmen vorgespielt wird.
Aber solange du zum Beispiel Lust beim Essen, bei bestimmter Musik hören, bei schöne Blumen sehen, schöne Bilder sehen empfindest, hast du Lust. Und das würde ich sagen, zählt für die allermeisten Menschen. Und in der Situation lade ich eben oft ein, nicht nach der Lust zu suchen, sondern nach dem Genuss.
Und der Genuss kann heißen, ich halte deine Hand. Und da anzufangen und zu sagen, Und was wäre das, was noch ein bisschen schöner wäre? Also dieses, wie könnte ich es schöner machen?
Und sich entlang zu hangeln an diesem, ich genieße das, was da ist und vielleicht gibt es einen Impuls, wie ich das noch mehr machen könnte. Vielleicht passe ich dann nicht nur die Hand an, sondern den Unterarm oder lasse mir über den Unterarm oder über die Handinnenflächen streicheln oder halte ich jemanden mal in der Umarmung länger als die zehn Sekunden, die wir uns normalerweise gönnen, ohne mehr zu wollen. Und es kann auch so etwas sein wie nackt im Bett zu kuscheln, wo ganz, wenn es sich unsicher anfühlt, einfach klar ist, es geht jetzt hier wirklich nur um Kuscheln und es wird keine sexuelle weitere Reise geben, aber ich genieße diesen nackten Körper.
und ganz viele Menschen, die jetzt als Singles unterwegs sind, wenn ich dusche kann ich das genussreich machen oder mache ich das so als Akte K und dann soll aber auch schnell irgendwie alles wieder weg sein Also diesen eigenen K so da zu gucken wo ist Genuss Das kann eine Bewegung sein, das kann aber auch, zum Beispiel ich bin so jemand, der ganz viel in dieser Ruhe merkt, das brauche ich manchmal, einfach stehen zu bleiben beim Gehen, weil ein schöner Anblick gerade da ist, den ich besser genießen kann, wenn ich stehen bleibe.
Und dieses keine Lust haben hat ganz oft eben damit zu tun, dass ich mich vergleiche mit dem, wie es war, als ich verliebt war, was einfach aufhört und was auch gut ist, dass es aufhört, weil Chemie, also verliebt sein ist so ein chemischer Sonderzustand im Körper mit körperlichen Biochemie, die nah an der Psychose ist. Wir haben im Rückblick immer so einen rosa Blick da drauf. Das habe ich auch noch nicht gehört, oder?
Das ist lustig. Ja, das ist untersucht und es ist halt auch so, wir irren uns ja auch grandios wenn wir uns verlieben etwas wahnhaft dass ich bin komplett ist super ich habe das nur noch nicht gehört dass verliebt sein quasi eine vollstufe der psychose ist kein ja ja und da im aufzeigen wir haben das so rosa in erinnerung sondern aber es hat ja durchaus auch seine nachteile weil unser urteilsvermögen stark eingeschränkt ist und ist okay wenn das wieder aufhören aber eben wenn ich meine sexualität komplett auf diesen chemie zustand aufbauen so dann werde ich das muss ich entweder neue beziehungen ständig anfangen und das macht ja auch eine menge leid also den chemiezustand wollen wir dann ja oft nicht haben wenn ständig irgendwie abbrüche weil wir was neues haben wollen und dann aber auch die nacken ist es halt auch unsere aufgabe das als kulturleistung zu entwickeln also so wie wir auch nicht erwarten sohn ich esse gerne, also kann ich gut kochen, sondern wissen, das sind zwei unterschiedliche Sachen, auch wenn ich gerne erfüllenden Sex habe, ja, ab und zu werde ich mal so von alleine in so einem verliebten Zustand, wird das wie so von alleine funktionieren, aber dann hört dieser Zustand auf und dann darf ich es differenzieren, lernen und dass das auch dazugehört, also dass es kein Fehler ist.
Ja, sehr schön, das heißt, ich nehme jetzt schon mal mit zum Thema Lust, diesen Begriff auszutauschen und sich eher thematisch mit dem Fokus Genuss zu beschäftigen, weil Lust so ein bestimmter chemischer Körperzustand ist und Genuss ist ja eine Entscheidung, also das heißt, ich entscheide mich für ein leckeres Essen, ich entscheide mich für tanzen zu gehen, meinen Körper zu bewegen und so ist auch bei Sexualität die Frage, wo ist der Genuss hier für mich? Ja und auch nicht nur die Entscheidung, sondern immer wieder danach Ausschau zu halten.
Nicht der Warnung, das überkommt mich und dann ist es ja irgendwie der richtige Zeitpunkt, um eine sexuelle Begegnung zu gehen und zu sagen, wo ist die denn? Wo ist der Genuss? Wo habe ich ein Fitzelchen davon und wenn ich da weitersuche, anstatt zu warten, wann überfällt sie mich denn?
das ist so ähnlich wie die Liebe die Liebe kann ich einladen oder ich kann denken, jemand anderes muss mich lieben und dann liebe ich gerne zurück das finde ich noch ein viel schöneres Bild genau Ausschau halten nach Genussmöglichkeiten sozusagen im Bereich Sexualität ja wunderbar, wir hatten schon so viele schöne Dinge, wir hatten schon deine so drei Hauptbotschaften jetzt haben wir das Thema Lust noch gehabt Gibt es irgendwas, was dir in deiner Arbeit begegnet, wo du sagst, da haben wir jetzt noch gar nicht drüber gesprochen und das wäre auch noch wichtig?
Also ich finde, wir haben da wirklich die großen Punkte so von diesem Schönheitsdruck. Das ist, finde ich, ein ganz großer, den ich auch, wenn man wieder sage, ja, wir leben in einer Gesellschaft und die Gesellschaft hat eine bestimmte Strömung und ich muss individuell auf diese Strömung antworten. Und wenn mir die nicht gefällt, dann darf ich mich da auch quasi gegenpositionieren.
Wir haben darüber gesprochen, dieses Wie ist auch, also dieser Zugang in kleinen Schritten, wenn ich was verändern möchte, wenn ich merke, da gibt es noch was, dass es eben einen Mut braucht und ein Weg ist. Das haben wir auch schon sehr schön besprochen. Diese drei großen Punkte, was du gesagt hast und Lustlosigkeit als Thema.
Wenn ich warte, dass die Lust kommt, dann warte ich unter Umständen sehr lange. Und wenn ich Ausschau halte, dann habe ich auch wieder eine Selbstermächtigung, dass ich das finde, was ich genieße. Ja, das stimmt.
Warten oder Ausschau halten sind zwei völlig unterschiedliche Zustände, in denen ich mich befinde. wunderbar und jetzt komme ich aber eine antwort die fehlt mir glaube ich noch auf eine frage die ich ganz am anfang gestellt hatte die wie wenn also wer wendet sich an dich sind es eher einzelperson oder sind es paare oder ist es 50 50 ich auch deine kurse wie buch ich die als paar buch die alleine also 50 50 ist nah dran und ich würde auch sagen auch männer und frauen kommen wenn sie einzeln kommen also kommen auch um 50 50 und die kurse also mein größter umfassungs der kurs low sex ist für paare aufgesetzt aber ich erlebe das auch immer wieder dass menschen sagen ich mache das als single weil er mich gut vorbereitet und sind die eigentlich total tolle idee ich lerne halt was ich qualifiziere mich als gute partnerin als guter partner ja auch so und zu sagen ich kümmere mich schon mal um mich und auch für diese innere haltung da gibt es ja was zu lernen und ich weiß was ich auf meiner genussreise sozusagen für mich entdecken will oder was ich vielleicht auch brauche mich sicher zu fühlen man lernt ja wirklich ganz viel oder sicher okay ein so eine erinnerung ich habe diese aus so schön fand es war ein mann der gesagt hat den kurs zuerst alleine gemacht und dann hat er seine partnerin dazu eingeladen und die haben auch coaching bei mir genommen so und die einfach gesagt haben er wollte erst mal wissen ob ich denn das gut mache so natürlich werde ich werde ja auch überprüft und das fand er dann dass das irgendwie sowohl für ihn als auch für seine Partnerin eine Bereicherung wäre.
Und es war ganz berührend zu merken, ja, der hat da auch so einen Generalplan für gemacht. Zu sagen, der möchte da was und jetzt hat er was gefunden, was sich für ihn passend anfühlte. Und dann ist er diese Schritte gegangen, auch mit diesem Bewusstsein, dass es Schritte sind.
Und dass er eben erst den ganzen Kurs alleine macht, dann nochmal mit seiner Partnerin mit Begleitung. und dass ich merke, ja, das passte total für die Situation, insbesondere die, die hatten, aber auch, dass ich Menschen so wertschätze in diesem, ich mache mich auf den Weg und individualisiere auch den Weg. Also dazu merken manche, sagen auch, wir haben zuerst nur den ersten Teil gemacht und dann haben wir irgendwie erst mal damit geübt und dann später haben wir den zweiten Teil gemacht.
Also es sind mehrere Teile, aber so haben sie es für sich aufgeteilt. und ich merke, dass gerade Frauen, die zu mir kommen, ist halt diese Körperlichkeit ganz oft wirklich das allererste Thema. Wie kann ich zu Hause in meinem Körper sein und erst mal mich als sexuelles Wesen quasi empfinden?
Also nicht zu denken, was alles verkehrt mit mir, sondern ich genieße mich und dazu hole ich mir Begleitung. Also dieses auch zu lernen, sich selbst zu genießen in dieser Zusammenarbeit mit mir. Und das ist natürlich Körperarbeit auch wirklich total unterstützen.
Und in den Workshops ist es halt auch ganz oft so, dass ich die Menschen, wenn es längere sind, auch wieder als Paare, also die auseinanderpflücke und sage, komm, jetzt machen wir was mit dich, jetzt machen wir mal was für dich, um auch wie so die Beobachtbarkeit, also zu sagen, ich gebe meinem Partner, meiner Partnerin den Raum, etwas für sich zu tun, aber ich darf dabei sein. Ich bin Zeuge, ich bin Zeugin da drin. Das ist auch oft ein großes Geschenk, weil in Partnerschaften, wenn die ein bisschen näher sind, dann ist ja auch gar nicht mehr die Möglichkeit zu beobachten, wie geht denn irgendwie die andere Person mit dieser Situation um?
das klingt ganz wunderbar was du beschreibst ich habe gerade gedacht viele was mir natürlich begegnet in meiner arbeit ist menschen die auch tatsächlich den zugang zu sich verloren haben auch zu ihrem körper ich habe ja ich arbeite ja viel mit menschen in erschöpfungszuständen wenn ich immer in diesem funktionsmodus bleibe dann spüre ich mich ja gar nicht mehr die spüren ja häufig noch nicht mal sehr starke körperliche schmerzen ich schweige denn dass die daneben so impulse für sexualität noch spüren und deswegen kann ich auch so deine idee vom slow sex gut nehmen weil was ich mache ist oder was ich ja zumindest oft im sinn habe wenn ich mit meinen klienten arbeite ist lowlife also mach mal langsamer machen achtsamer fangen mal wieder an wahrzunehmen und zu spüren was eigentlich gerade ist und das ist sozusagen das was du anbietest ist noch mal auf das thema sex das genau runtergebrochen und ich finde eben sex kann auch ein anfangspunkt sein weil er so attraktiv ist weil zu viel zu gewinnen also ich muss ja nicht erst eine therapie machen und wieder zu mir selbst finden, um dann in zweiter Instanz Sexualität zu...
Sondern ich kann ja auch da individuell sagen, Sex ist aber mein Thema, da fange ich an. Weil da ist es für mich vielleicht am einfachsten, weil ich gerade in einer sehr gebundenen Partnerschaft bin, wo ich mich eigentlich sicher fühle und das hilft mir wieder, überhaupt mal innezuhalten und zu mir zu finden. Dann kommen natürlich auch wahrscheinlich, ich denke, so therapeutisch kommen dann auch die Schatten, dann kommen auch schmerzhafte Themen aber das ist okay auch den darf man auch im Rahmen von Sexualität begegnen weil vielleicht gab es Übergriffe vielleicht gab es Erlebnisse die im Bereich der Sexualität alles andere als schön waren aber auch dem Schatten und diesem Leid müssen wir begegnen lernen und es auch würdigen, dass es uns passiert ist Ja und man kriegt und das glaube ich ist bei deiner Arbeit genauso.
In dem Moment, wo du dich auf den Weg machst und diese positiven Erfahrungen machst, kriegst du ja auch mehr Energie, um mit den Schattenseiten zu sein, also denen zu begegnen. Wenn du Erfahrungen machst, wo du merkst, da gibt es einen Weg, da geht eine Tür auf, dann gibt es ja schon wieder einen Zufluss von Energie. Also auch umgekehrt, sondern jede kleine Blockade, die du auflöst, die gibt dir ja a die Energie, die in der Blockade steckt, aber auch die du brauchst um dich fernzuhalten von dieser blockade also um zu vermeiden dass wir ständig irgendwie du drüber stolpern so und das ist glaube ich in jedem bereich so und deswegen wirkt das ja alles miteinander also wenn du die leute mit dem flow live irgendwie wieder zum achtsam krieg dann haben sie auch die chance in der sexualität achtsam zu werden und umgekehrt sondern wenn sie über die sexualität lernen dass achtungkeit mehr genuss einlädt dann könnte man das ja auf alle anderen bereich übertragen und das ist ja auch nicht so wenn wir nicht tollen sex und der rest des lebens liegt da nieder oder umgekehrt sondern wenn der rest des lebens da nieder liegt dann ist in der regel auch die sexualität nicht mehr dass das blüht und gedeiht und macht ja total sinn dass es keine isolationen gibt von eine sache irgendwie läuft total super und alles andere ist irgendwie ganz schwierig und das auch zu einzuladen also diese lerneffekte von sachen die sich übertragen und generalisieren verbinden genau wieder eine verbindung mit sich selbst herzustellen und dies glaube ich die passiert über den weg zum beispiel zum sexuellen genuss oder wenn ich eine verbindung mit mir kriege ist sexueller genuss wieder möglich also es ist beeinflusst sich so wechselseitig ja schön jänner dann ja ganz und sind wir durch oder ja fühlt sich auch so an die füße die reise gerade an der stelle so schön vollendet haben so nur mit dieser achtsamkeit und diesen flow live und dem flow sex zusammenkommen ich fand auch wichtig noch einmal zu sagen die erfahrung werden nicht alle war und positiv sein sondern man wird die schatten treffen unterwegs aber es ist auch wichtig und okay weil dann geschieht heilung habe ich die blockade aus dem weg geräumt und kann den weg wieder mit neuer energie weitergehen finde ich auch wir könnten es nicht schöner und machen am ende ich danke dir von herzen dass du dich bereit erklärt dass die information wie man dich findet verlinke ich natürlich in den show notes dass man gucken kann was was gibt es da für tolle bücher die natürlich wahrscheinlich auch in den klassischen Bookstores dieser Welt zu erwerben sind.
Genau. Ich glaube für viele ist auch ein Buch wahrscheinlich erstmal ein schöner erster Schritt oder die Live-Vorträge findet man wahrscheinlich auf deiner Homepage und bei YouTube. Genau, beides.
Ich fertige so eine schöne Liste von Links an, deine Arbeit, das was du schon zusammengetragen hast erstmal ja wie man sich auf den weg machen kann zum tina sexuellen genuss und ich danke dir heute schon mal das war für mich ein super spannendes interview also wie gesagt ich glaube habe das am anfang ja schon gesagt auch mein potenzial ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft an der stelle und deswegen war das ein tolles interview für meine zuhörerinnen aber auch für mich wahnsinnig spannend. Dankeschön. Ja, danke, ich fühle mich sehr gewertschätzt. Danke.
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Ausgesucht von Sabine — weil sie gut zu dieser Folge passen.
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