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Beziehungen Folge 39 · 27. Juni 2019 · 18 Min
Cover: Eine glückliche Beziehung führen- von Anfang an

Eine glückliche Beziehung führen- von Anfang an

0:00 18 Min

Worum geht's?

Du möchtest wissen, was eine glückliche Partnerschaft ausmacht? In dieser Folge bekommst du Ideen, wie du deine Beziehung so gestalten kannst, dass sie lange und nachhaltig glücklich macht. Dich und deinen Partner. Nur wenn beide gleichermaßen zufrieden in der Beziehung sind, kann es funktionieren. Verantwortlich sind dafür übrigens immer beide.

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Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit. 

Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.

Zum Nachlesen

Vollständiges Transkript · 2.587 Wörter · etwa 13 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.

Hey, hallo. Herzlich willkommen bei Reif für die Couch, dem Podcast für alle Erschöpften, deren Leben etwas besser werden darf. Mein Name ist Sabine. Ich bin Psychotherapeutin, systemischer Coach, hoste diesen Podcast und möchte heute mit dir über das Thema Beziehungen reden. Und zwar diesmal ganz positiv.

Die Folge heißt, eine glückliche Beziehung führen von Anfang an. Und ich möchte dir heute Impulse und Ideen geben, worauf Du achten kannst, wenn Du dafür sorgen willst, dass deine Beziehung von Anfang an stabil und zufrieden für alle Beteiligten läuft. Ja, dann legen wir los. Zufriedenheit ist sicherlich nicht nur das Ergebnis 1 guten Beziehung, sondern auch die Basis 1 guten Beziehung. Und Zufriedenheit beginnt mit Selbstzufriedenheit.

Ein für uns fast negativ belegter Begriff. Wir könnten auch von Selbstliebe sprechen. Wenn Du in Beziehungen gehst und diese Beziehung für dich positiv und ja, beglückend gestalten möchtest, ist es ganz wichtig, dass deine Beziehung mit dir selbst auch positiv ist. Dass Du mit dir selbst in rein bist, dass Du in deiner inneren Mitte bist. Wann sind wir das?

Wann sind wir in unserer inneren Mitte? Ich würde mal behaupten, wenn Du in Übereinstimmung mit deinen Werten lebst, wenn Du für dich ein Leben gefunden hast, eine Art zu leben, eine Art zu arbeiten, eine Art zu sein, die deinen persönlichen Werten entspricht, Dann bist Du mit dir in ganz starker Verbundenheit und dann ist es ein Leichtes, Beziehungen so zu gestalten, dass sie für dich zufriedenstellend sind. Der Titel beinhaltet ja auch extra die Formel von Anfang an. Eine Beziehung ist etwas, was beide zusammen kreieren und erschaffen. Das beginnt natürlich über den ersten Kontakt, über die 1.

Verliebtheit, die man spürt. Und dann erschaffen beide miteinander eine Beziehung und jeder trägt seinen Teil dazu bei. Das heißt auch, eine Beziehung entwickelt sich, eine Beziehung wächst gemeinsam. Und wenn Beziehungen sich auch mal in eine Richtung entwickeln, wo man sie nicht gerne hätte, wo 1 von beiden sie nicht gerne hätte, ist es die Aufgaben von beiden Partnern gleichermaßen, sie wieder zurückzubringen in einen Zustand, der für beide, ja, zufriedenstellend ist. Das heißt, dass man sich verläuft gemeinsam in Beziehungen, dass man in Situationen kommt, wo man innehalten muss und den Kurs korrigieren muss, das ist ganz normal.

Und dass eine Beziehung Geben und Nehmen ist, das ist auch normal. Ein regelmäßiger Austausch darüber hält sich in unserer Beziehung alles die Waage. Hat jeder das Gefühl, er bekommt genug von dem, was er braucht, aus 1 Beziehung heraus und hat jeder das Gefühl, der Aufwand, den er da reingibt, stimmt? Das sind wichtige Gespräche, die jedes Paar von Zeit zu Zeit führen sollte. Nur dann klappt das mit dem gemeinsam Wachsen.

Nur dann klappt es mit der Kurskorrektur, wenn man entscheidet, gemeinsam Sachen anders zu machen, Sachen auszuprobieren. Und auszuprobieren führt mich direkt zum nächsten Punkt. Es geht eine, ja, Fehlerkultur in der Beziehung. Wie gehen wir damit wenn Dinge nicht mehr zu unserer Zufriedenheit laufen? Kommen wir sofort in eine Vorwürfigkeitshaltung?

Diskutieren wir sofort über Schuld im Sinne 1 positiv geführten Beziehung eher nicht, sondern es geht darum, Fehler gehören dazu in einem Entwicklungsprozess. Man probiert Dinge aus, man verläuft sich mal, man kann den Kurs korrigieren. Fehler gehören prinzipiell dazu in der Beziehung. Und damit rede ich jetzt gar nicht von so knallharten Themen wie Untreue oder so was, sondern es geht erst mal darum, Fehler im Miteinander, ich verhalte mich in 1 bestimmten Art und Weise. Ich bringe dem anderen zum Beispiel nicht die Aufmerksamkeit entgegen, die er sich wünscht.

Solche Fehler sind verzeihbar. Ob ein Treuebruch verzeihbar ist, das ist etwas ganz anderes. Das muss besprochen und ausgehandelt werden in 1 Beziehung. Ich hatte die Folge ja schon begonnen mit der Haltung gegenüber sich selbst, nämlich eine selbstliebende Haltung, eine sich selbst respektierende Haltung und das ist natürlich die Haltung, die die Partner sich in der Beziehung auch, ja, die beide Partner in die Beziehung mit einbringen sollten, jeweils dem anderen gegenüber. Du benötigst Toleranz für deinen Partner, auch wenn er anders isst als Du, wenn er sich anders verhält, als Du es tun würdest, wenn er etwas anderes sagt, wenn er etwas anderes denkt, geht es erst mal Toleranz und Neugierde füreinander und eine Wertschätzung.

Nur weil er anders ist, nur weil er Fehler macht, geht es nicht darum, den Wert der Person anzuzweifeln, sondern es geht respektvolle Kommunikation, einen respektvollen Umgang miteinander und natürlich diese Nähe, die das Vertrauen, das er einander schenkt, ist ein hohes Gut. Deswegen ist es so wichtig, respektvoll damit umzugehen. Das gelingt vor allen Dingen auch dann, einerseits eine Haltungsfrage, aber wenn es dir gelingt, den Blick auf das Positive an deinem Partner zu richten. Erstaunlicherweise sehe ich im paartherapeutischen Bereich Ehepaare, die immer auf all das gucken, was nicht an dem Partner stimmt. Und das ist sehr schade, weil der Blick sollte auf das gehen, was gefällt.

Das, was man liebt. Das, was einen erfreut. Das, was einen anzieht. Das, was einen neugierig macht. Also den Blick auf das Positive zu richten, ist unglaublich wichtig.

Also wir hatten jetzt schon Haltung gegenüber dir selbst, Haltung gegenüber dem anderen. Beziehung ist ein Prozess, man wächst gemeinsam hinein und man gestaltet gestaltet Beziehung gemeinsam. Und am besten tut man das bewusst, indem man regelmäßig kommuniziert über die Beziehung. Wenn Du in 1 Beziehung steckst, wo Du denkst, Du möchtest deinen Partner an irgendeiner Stelle verändern, im Sinne von, ich liebe ihn ja, aber das und das und das muss er noch abstellen oder da und da und da muss er noch muss er noch etwas lernen, dann ist das eine wenig förderliche Haltung für die Beziehung. Du wirst deinen Partner nicht ändern.

Du darfst Wünsche formulieren. Du darfst Ideen geben. Aber die Veränderung 1 Menschen erfolgt immer nur aus dem Menschen selbst heraus. Und ganz viele Beziehungen, die ich begleiten durfte, wo jemand den festen Vorsatz hatte, seinen Partner zu verändern, weil der nicht okay war in der Haltungssprache, haben am Ende letztendlich in 1 Trennung gemündet. Diese Haltung, ich bin okay, Du bist okay, ne, das ist die Haltung, die ich eben beschrieben habe.

Ich bin okay Selbstliebe, Du bist okay. Respekt, Wertschätzung, Toleranz und Liebe dem anderen gegenüber. Die ist essenziell. Und das heißt nicht, dass dir alle Dinge an deinem Partner gefallen müssen, ganz bestimmt nicht. Aber ein wesentlicher Kern sollte da sein Und den Rest, den Du dir, ja, wo Du dir eine Veränderung wünschst, da darfst Du natürlich Ideen, Wünsche, Bitten formulieren, aber bitte versteif dich nicht drauf, dass Du diesen Menschen änderst, weil er wird sich nur ändern, wenn er das von innen heraus will.

Wir hatten vorhin schon kurz über Kommunikation geredet und vielleicht hast Du die Folge über die 4 apokalyptischen Reiter gehört, die ja, eine schlechte Streitkultur in der Beziehung offenbaren. Und natürlich ist Streitkultur auch etwas, was sehr zu 1 Stabilität in der Beziehung beiträgt. Auch im Streit kann man respektvoll miteinander umgehen. Es gibt im Englischen son schönes Motto, das mag ich sehr, das heißt, soft on people, hard on facts. Ich muss die Person nicht beschädigen, nur weil ich an irgendeiner Stelle eine andere Meinung vertrete, ein anderes Bedürfnis habe.

Ich kann die Person trotzdem als Mensch akzeptieren, wertschätzen und bestehen lassen und nicht verletzen, meine Forderungen und meine Wünsche und all das, was mir wichtig ist, aber trotzdem sehr, sehr klar und hart vertreten. Soft on people, hard on facts, ich mag das sehr. Was braucht eine stabile glückliche Beziehung noch? Neue Impulse, Spannung, Überraschung ist ein wichtiger Bestandteil. Am Anfang ist das sowieso gegeben, weil man sich noch nicht so gut kennt und neugierig aufeinander ist, aber auch im Verlauf, wenn man sich immer vertrauter wird, wenn sich immer mehr Routine in die Beziehung, ja einschleicht sozusagen, ist es wichtig, dass ihr dabeibleibt, immer wieder neue Impulse, die Spannung und Überraschungen mit sich bringen zu setzen.

Ohne die wird's Schnellfahrt und je nachdem, ob Spannung, Überraschung, Neugierde ein Wert für dich persönlich ist, wirst Du mehr oder weniger darunter leiden, wenn deine Beziehung das verliert. Eine Beziehung ist kein Konto und damit meine ich, dass das gegenseitige Aufrechnen in der Beziehung selten gut funktioniert. Also ich hab das für ihn gemacht oder ich mache das für ihn, deswegen sollte er dies wie mich tun. Wenn Du deinem Partner etwas Gutes tust, wenn Du deinen Partner in der Not unterstützt, dann entscheidest Du dich bewusst dafür. Und an diese Unterstützung ist keine Forderung gebunden.

Das heißt, der andere darf zu Recht irritiert sein, wenn Du plötzlich eine Forderung stellst und die verrechnest mit Dingen, die Du freiwillig gegeben hast in der Beziehung. Du kannst, wenn Du etwas gibst, natürlich auch etwas dafür aushandeln. Das funktioniert sehr wohl. Dann ist es für beide Seiten transparent, aber nicht im Hintergrund eine Liste führen und dann irgendwann diese Liste rausholen und aufzählen, was hab ich alles gemacht und was hast Du nur gemacht? Wenn Du in 1 Beziehung gibst, dann solltest Du dir immer überlegen, ob Du das jetzt auch bereit bist zu geben, wenn Du nichts dafür zurückkommst bekommst, weil Du's einfach für diesen Menschen gerne tust.

Wenn das nicht der Fall ist, dann musst Du für dich noch mal hart darüber nachdenken, ob Du's trotzdem geben möchtest. Und wenn, dann ist es eine freiwillige Entscheidung, die nicht in 1 Forderung münzen darf. Ein weiteres Thema, wenn wir über glückliche Beziehungen nachdenken, sind natürlich die inneren Kinder. Deine inneren Kinder haben auch etwas über Beziehung im Leben gelernt. Beziehungen vielleicht sind stabil, wenn Du in der Kindheit sehr viele stabile Beziehungen erlebt hast, wenn Du innerhalb der Familie sehr viele stabile Beziehungen erlebt hast, hast Du ein Bild von Beziehung.

Beziehung ist etwas Stabiles, Beziehung ist etwas Formbares, ist etwas Belastbares. Wenn Du allerdings in einem Setting aufgewachsen bist, wo es kaum stabile Beziehungen gab, wo vielleicht emotionale Misshandlung oder sogar körperliche Misshandlung im Raum stand, dann weißt Du, dass Beziehung gefährlich ist. Weil egal, wie sehr Du dich als Kind wahrscheinlich bemüht hast, in Beziehung zu kommen, der andere war nicht berechenbar für dich. Das heißt, Du tust gut daran, dir zu überlegen, was Du in deiner Kindheit über Beziehungen aufgesogen hast, was deine Glaubenssätze zu Beziehungen sind. Weil Du kannst sicher sein, dass sie in bestimmten Situationen in der Beziehung aktiviert werden und dann schlagen sie durch auf deine Stimmung, auf deine Gefühle, auf deine Gedanken und auch auf dein Verhalten.

Also wie unsere inneren Kinder zu Beziehungen stehen, was sie fürchten, was sie brauchen, wie sicher sie sind, wie bindungssicher sie sind, das sollte man sich auf jeden Fall im Rahmen 1 Selbstreflexion noch mal anschauen. Eine weitere Übung, die ich dir gerne ans Herz legen möchte, ist die Übung zur goldenen Hochzeit. Ich hab die, glaube ich, auch diese Woche in einem Facebook- oder in einem Instagram Post drin. Kannst Du ja mal schauen, wo Du sie findest, entweder unter Sabine Bimmler oder Reif für die Couch. Macht euch doch vielleicht auch als paar Mal Gedanken dazu, wenn ihr es wirklich schafft, 50 Jahre zusammenzubleiben, von heute ausgerechnet.

Was sollen Menschen bei eurer goldenen Hochzeit über euch als Menschen und über euch als eure Beziehung sagen? Was wünscht ihr euch? Und eine gute Möglichkeit ist es auch zu überlegen, wenn Du selbst dann die Rede hältst auf deiner goldenen Hochzeit, was möchtest Du sagen zu deinem Partner über eure Beziehung? So kommt man ganz schnell an seine fundamentalen Werte, die man mit Beziehung verknüpft. Und es ist eine unheimlich schöne, spannende Übung, die man auch mit viel Humor durchführen kann, wenn man gerade in 'nem guten Beziehungsdate ist.

Du kannst aber auch, wenn Du grad keine Beziehung hast, die Übung ganz allein für dich durchführen und auch dann wird sie dir Aufschluss darüber geben, wie Du eigentlich Beziehungen leben möchtest. Und das ist wichtig, wenn Du dich auf Beziehungen einlässt und wenn Du mit an Beziehungen arbeitest und sie gestaltest, solltest Du wissen, was dir wichtig ist. Deswegen solltest Du deine Werte kennen. Also die Übung zur goldenen Hochzeit, eine unheimlich schöne Übung. Eine weitere Übung, die ich auch sehr, sehr mag, ist die Übung zum achtsamen Kontakt.

Ich hab ja schon viel im Podcast über die Achtsamkeit gesprochen und Achtsamkeit ist etwas, was man für sich praktizieren kann, aber Achtsamkeit in der Beziehung ist auch unheimlich wichtig. Weil das heißt, dass Du deinem Partner ungeteilte Aufmerksamkeit und deine Zeit schenkst. Das heißt, wenn er dir etwas erzählt, hörst Du ihm zu oder ihr zu. Und Du hörst nur deinem Partner zu und Du konzentrierst dich voll darauf. Und Du gehst nicht in die Bewertung und Du streitest auch nicht darüber, so Du, sondern Du nimmst einfach erst nur mal auf und guckst, was der andere dir zu sagen hat, ganz wertfrei.

Dazu gehört natürlich, dass Du nichts nebenbei tust, dass Du den anderen anschaust, dass Du im Blickkontakt bist und dass Du dich wirklich nur auf diesen Menschen konzentrierst. Und vielleicht überlegst Du mal, wenn Du mit deinem Partner zusammenlebst im Alltag, wie wenig das eigentlich passiert. Wie wenig das passiert, dass man sich wirklich mit Ruhe und absolutem Fokus in die Augen schaut und sich über wichtige Dinge austauscht. Dinge, die für den anderen, ja, fast lebenswichtig sind, weil es seine Werte geht, weil es Dinge geht, die ihn verletzt haben, weil es Dinge geht, die ihn erfreut haben. Im Alltag tun wir oft andere Dinge nebenbei und das ist sehr schade, weil das ist wenig achtsam dem Partner gegenüber.

Und wenn es eine Möglichkeit gibt, mehr Qualität, mehr Stabilität, mehr Zufriedenheit in eine Beziehung zu bringen, dann ist es die Achtsamkeit. So, ich fasse nun den zweiten Teil der Folge noch mal zusammen. Wir starteten mit, Du wirst deinen Partner nicht ändern. Vergiss das, wenn Du das vorhast. Entweder Du nimmst ihn so, wie er ist oder Du gehst besser, weil darauf zu hoffen, dass er sich ändert, ist vom Risiko her einfach zu groß.

Dann solltet ihr als Paar auf jeden Fall eine Streitkultur sicherstellen, in der ihr euch gegenseitig immer noch mit Respekt und vertrauensvoll begegnet. Neue Impulse, Spannung und Überraschungen ist etwas, was ihr für eure Beziehung tun könnt, gerade wenn sie in einen Routinemodus übergeht. Du solltest wissen, wie deine inneren Kinder über Beziehung denken und fühlen, weil sie mit Sicherheit in der Beziehung aktiviert werden. Und das kann eine Selbstreflexionsübung sein, die Du dazu machst. Vielleicht mit deinem Therapeuten kannst Du aber auch alleine machen.

Dann hatten wir die Übung zur goldenen Hochzeit, die ich wirklich sehr mag, mehr zu verstehen, welche Dinge sind mir in Beziehung wirklich wichtig und dann die Übung zum achtsamen Kontakt. Beziehung ist ein Geben und Nehmen und trotzdem ist es kein wirkliches Aufrechnen wie ein wie auf einem Konto. Das Gefühl, dass das, was Du rausbekommst aus der Beziehung, sich lohnt für den Aufwand, den Du reingibst in Beziehung. Und Aufwand ist eine Beziehung immer. Eine Beziehung ist immer Arbeit.

Die läuft nicht einfach so. Das muss für dich stimmen. Und dann hast Du eine gute Chance, diese Beziehung auf einem für dich zufriedenstellenden ja, Weg zu halten, zu stabilisieren. Ich hoffe, es waren eine einige Denkimpulse und vielleicht auch Handlungsimpulse für dich in dieser Folge drin. Ich danke dir ganz herzlich für deine Zeit, fürs Zuhören.

Falls dir die Folge gefallen hat, freu ich mich über eine Bewertung bei iTunes oder wo immer Du diesen Podcast auch hörst. Und in diesem Sinne sag ich für heute tschüs, deine Sabine.

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