Du hast endlich einen Therapeuten gefunden, aber nun stimmt die Chemie zwischen euch beiden nicht? Du möchtest nicht wechseln, da du so bald keinen neuen Therapieplatz finden wirst? Hier bekommst du Ideen, wie du gemeinsam mit deinem Therapeuten daran arbeiten kannst, die Chemie zu verbessern. Das Gespräch über die Ursachen und mögliche Verbesserungen, kann sehr lehrreich sein. Auch wenn du eigentlich ganz zufrieden bist- stell' doch mal die Beziehung zwischen dir und dem Therapeuten eine Stunde in den Mittelpunkt. Von einer offenen, wertschätzenden Rückmeldung zur Zusammenarbeit können beide Seiten nur profitieren, denn ihr habt ja ein gemeinsames Ziel, das ihr verfolgt.
Bewerte den Podcast gern hier bei itunes.
Dir gefällt der Podcast?
Bei Facebook kannst du mir hier folgen: https://www.facebook.com/bySabineBimmler/?modal=admin_todo_tour
Auf Instagram findest du mich unter folgenden Link: https://www.instagram.com/sabinebimmler/
Mehr erfährst du mehr über mich auf meiner Website: https://www.sabinebimmler.de/ueber-mich/
Persönliche Termine kannst du unter sabine@bimmler.com mit mir abstimmen.
Telefonische Termine buchst du unter:
https://www.sabinebimmler.de/mein-angebot/telefon-coaching/
Email-Coaching findest du unter
https://www.sabinebimmler.de/mein-angebot/e-mail-coaching/
Leg los. ich freue mich auf dich! Deine Sabine
Dieser Podcast Reif für die Couch? gibt Dir Ideen und Hilfe zu den folgenden Krankheitsbildern und Symptomen: Depression, Angst, Angststörung, Angstzustände, Soziale Phobie, Erschöpfung, Burnout, Burn-Out, Panik, Panikstörung, Panikattacken, Grübeln, Sorgen, Stress, Zwänge, Zwangsstörung, Achtsamkeit.
Der Podcast Reif für die Couch? verknüpft Erkenntnisse aus der Psychotherapie, insbesondere der Verhaltenstherapie und der Psychologie. Inspiriert wurde ich durch großartige Vorreiter wie Laura Malina Seiler mit Happy Holy Confident, Tobias Beck mit Bewohnerfrei und dem Podcast von gedankenTanken.
Vollständiges Transkript · 2.537 Wörter · etwa 13 Minuten. Automatisch aus der Audio erstellt — kleine Fehler sind möglich.
Herzlich willkommen bei reif für die Couch, deinem Podcast für Psychologie und Psychotherapie. Wenn Du mehr über Depressionen, Ängste und andere unangenehme Gefühlszustände wissen möchtest, dann bist Du hier richtig. Ich erkläre dir, was die Psychologie und die Psychotherapie für Hilfen zu bieten haben. Bestimmt ist auch etwas für dich dabei, was dir hilft, egal in welcher Situation Du dich grade befindest. Mein Name ist Sabine Bimmler.
Ich habe vor schon einigen Jahren Psychologie studiert, eine Ausbildung zur Psychotherapeutin gemacht und unterwegs auch eine Ausbildung zum systemischen Coach. Seit etwa 20 etwa 20 Jahren begleite ich Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung und das tue ich mit viel Freude. Ja, die heutige Folge heißt Hilfe, ich mag meinen Therapeuten nicht. Das ist ein Zuhörerwunsch, der mich erreicht hat, der ja, über Facebook reinkam Und ja, hier vielleicht noch mal von mir ganz kurz Dankeschön an all die Leute, die Likes schicken, die bewerten, die mir Themenwünsche schicken. Ich freu mich da total drüber und lass mich wissen, wie es dir gefällt, was dir noch fehlt und ich mach was draus.
So wie diese Folge, hilfe ich mag meinen Therapeuten nicht. Ein Zuhörerwunsch. Es gibt etliche Untersuchungen darüber, wann ist Psychotherapie wirksam und was sind die Erfolgsfaktoren für die Wirksamkeit von Psychotherapie? Ganz viele an ganz vielen Universitäten wird geforscht zu diesem Thema, weil grade wir, die wir Psychotherapie anbieten, natürlich wissen wollen, was sind die Do's and Don'ts? Worauf müssen wir achten, damit wir dem Patienten auch wirklich gut helfen können?
Bei allen Studien kommt eigentlich immer wieder raus, dass die Beziehung zwischen Klient und Therapeut ein ganz wichtiger Faktor ist. Es gibt sogar Studien, die behaupten, es ist der wichtigste Erfolgsfaktor überhaupt. Wodurch ist eine gute Beziehung zwischen Klient und Therapeut geprägt? Das ist wie mit jeder anderen guten Beziehung im Leben auch. Es muss Vertrauen da sein, es muss eine Offenheit da sein, eine Bereitschaft von beiden Seiten über schwierige, problembeladene Themen zu sprechen, Konflikte anzusprechen.
Und es muss beidseitig eine Haltung von Anerkennung und Wertschätzung für den anderen, für dessen Standpunkte, für dessen Meinungen da sein. So funktioniert Beziehungen und das ist im Therapieraum tatsächlich nicht anders. Also deswegen, was ist eigentlich, wenn Du feststellst, ich mag meinen Therapeuten nicht Oder die Beziehung mit meinem Therapeuten ist irgendwie gestört. In 1 idealen Welt würd ich sagen, Du, such dir einfach 'n Neuen, fang noch mal neu an. Du gefährdest deinen Therapieerfolg und das ist nicht notwendig, also such dir jemand Neues.
Das gilt auch, wenn Du Beihilfe versichert oder privat versichert bist. Dann immer noch der Ratschlag, wenn die Chemie, wenn die Beziehung zwischen euch beiden nicht stimmt, such dir jemand anders. Es sind ja sogar speziell die ersten 4 bis 5 Therapiestunden genau dazu gedacht, das Problem zu umreißen, aber auch sich kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob man mit dem anderen arbeiten kann. Für alle gesetzlich Versicherten gilt natürlich, dass die Welt da draußen alles andere als ideal ist, wenn es darum geht, einen Psychotherapieplatz zu bekommen. Das heißt, es gibt viele Menschen, die einen Bedarf haben und auf der Suche sind und es gibt wenig Menschen, die ein Angebot haben.
Therapieplätze sind kaum zu bekommen. Wenn Du also einen Therapieplatz hast und merkst, die Beziehung mit dem Therapeuten, die stimmt irgendwie nicht so richtig, wäre mein erster Hinweis, versuch es irgendwie zu verbessern. Weil ich weiß, wie schwierig es für dich ist, einen anderen Therapieplatz zu bekommen. Wie kann man das Ganze verbessern? Also oft ist es ja eine Sache des Bauchgefühl und der Chemie.
Man kann das erst mal zum Thema machen. Man kann sagen, ich fühl mich hier nicht so richtig wohl. Ich fühl mich von ihnen nicht gewertschätzt. Ich fühl mich nicht anerkannt. Ich fühl mich bevormundet.
Solange, wie Du in dieser Ich Botschaft bleibst, ja? Ich habe eine Wahrnehmung. Ich fühle so und so. Wenn sie mit mir reden, fühle ich mich klein. Wenn sie mit mir reden, fühle ich mich unwichtig.
Das kann man zum Thema machen. Sag deinem Therapeuten, was dir nicht gefällt und sag es ihm aber auch in 1 wertschätzenden und anerkennenden Art und Weise. Es kann auf keinen Fall eine Behandlungsstrategie sein. Es kann nicht sein, dass dein Therapeut dich sozusagen in 1 abwertenden Art und Weise behandelt, dich irgendwie zu testen oder herauszufordern. Das wäre unprofessionell.
Das kann ich sehr platt sagen. Also das wär wirklich unprofessionell. Das heißt, Du hast ein Recht auf ein Beziehungsangebot in 1 Therapie, was von Respekt, Offenheit, Anerkennung und Wertschätzung und Vertrauen geprägt ist. Also sprich es an. Sag für mich, stimmt hier irgendwas nicht?
Ich fühl mich nicht wohl. Das hat die und die Gründe. Wie der Therapeut darauf reagiert, wird dir einen weiteren wichtigen Hinweis darauf geben, wie's eure Zusammenarbeit bestellt ist. Im Prinzip müsstest Du offene Türen einlaufen, weil's für den Therapeuten natürlich wünschenswert ist, dass Du sich in deiner, dass Du dich in seiner Behandlung wohlfühlst. Das heißt, wenn Du mitteilst, dass es dir in der Behandlung nicht so gut geht, dass Du dich aus bestimmten Gründen nicht wohl und angenommen fühlst, dann sind das für ihn wichtige Hinweise.
Es kann dir natürlich passieren, dass er sehr empfindlich darauf reagiert, dass er mit der Kritik nicht umgehen kann. Therapeuten sind auch nur Menschen. Therapeuten sind tja, noch wie wie wie alle anderen auch in 1 Normalverteilung unterwegs. Deswegen sag ich, der Hinweis oder es gibt dir einen wichtigen Hinweis, wie derjenige damit umgeht. Das heißt aber nicht, dass Du's nicht versuchen solltest, weil wenn der in 1 nicht zufriedenstellenden Beziehung bleibt, ist dein Therapieerfolg in Gefahr.
Mhm. Und wünschenswerte Reaktion aus meiner Sicht wäre, dass er nachfragt, dass er verstehen will, wann ist das so? Was tue ich? Was sage ich konkret zu Ihnen, dass Sie so fühlen in meiner Behandlung? Also wenn er dir seine Aufmerksamkeit schenkt und wenn er nachfragt und versucht zu verstehen, warum deine Gefühle ausgelöst werden, was deine Wahrnehmungen sind, dann gibt dir das den Hinweis, dass er aufrichtig an dir interessiert ist und an deinem Feedback und daran, die Sache besser zu machen.
Vielleicht hat auch er Hinweise für dich, was er sich anders wünscht, was für ihn in diesem Setting, Du Klient, er Therapeut schwierig ist. Ich versuch das mal mit einem Beispiel. Also ich erlebe tatsächlich auch die Haltung von Menschen, die zu mir kommen, die da heißen, die da die da heißt die Haltung, mach mich gesund. Ich bin krank, Du bist der Experte und mach mach, dass ich wieder gesund bin. Wo ich als Therapeut sehr klar sagen muss, nee, das kann ich nicht.
Also das ist wirklich für mich nicht möglich. Und wenn der Patient aber weiter in dieser Haltung bleibt, dann kommt es immer wieder zu unschönen Situationen in im Therapieverlauf, weil er mir die Verantwortung dafür gibt, dass es nicht besser wird. Weil seine Auffassung ist ja, ich muss machen. Also der Therapeut muss machen, dass es besser wird, aber der Therapeut kann das nicht machen. Der Therapeut hat seine Grenzen.
Der Therapeut ist dein Wegbegleiter, dein Unterstützer, dein ein Impulsgeber, ein Sparringspartner in dem Prozess. Aber machen, dass es besser wird, kann tatsächlich in diesem Sinne nur der Klient, also Du. Also sei auch offen, hör auch hin. Wenn es wenn ihr eure Beziehung sozusagen und ausdiskutiert, was für euch nicht stimmt, bleib auch Du offen. Höre zu und nehm ernst, was dein Gesprächspartner stört und versteh vielleicht auch, warum er in 1 bestimmten Art und Weise auf dich reagiert.
Eine weitere Frage, die zu der Beziehung Klient Therapeut oft sehr kontrovers diskutiert wird, darf ein Therapeut Ratschläge geben? Ja, dazu gibt's wirklich unterschiedliche Meinungen. Es gibt ganz klar Kollegen von mir, die vertreten die Meinung, ich gebe keinen Ratschil. Ich sprech auch keine Empfehlung aus. Wer bin ich, dass ich das tun sollte, sondern der Patient muss selber seinen Weg finden.
Ich seh das persönlich 'n bisschen anders. Ich versuche natürlich, indem ich mit meinen Klienten pro und contra für bestimmte Wege, die sie gehen können, abwege, sie darin zu begleiten, selbst einen Schluss zu ziehen und sich für etwas zu entscheiden. Aber es gibt doch Situationen, wo ich sehr klar eine Meinung vertrete. Und tatsächlich habe ich auch Menschen schon sehr klar zu 1 Kündigung an ihrem Arbeitsplatz geraten, weil ich der Meinung war, dass aus bezogen auf das seelische Heil dieser Person eigentlich mit einem Verbleiben an diesem Arbeitsplatz keinen, ja, es gab einfach keinen Weg, dort zu genesen, weil die Bedrohungen, die vor 'nem Arbeitsplatz ausging, die Belastung einfach zu stark waren. Also auch hier, besprecht mit eurem Therapeuten.
Wünscht ihr euch mehr Ratschläge? Wünscht ihr euch weniger Ratschläge? Findet ihr ihn dominant? Findet ihr ihn hilfreich? Was fehlt euch?
Was würdet ihr euch wünschen im Rahmen der Therapie? Eure Beziehung im Therapieraum zu besprechen, kann wirklich sehr einsichtsreich sein für beide Seiten. Wir sprechen im Therapeutischen immer davon, dass es eine Übertragung und eine Gegenübertragung gibt. Und das kommt tatsächlich gar nicht aus meiner Therapierichtung, sondern eher ausm tiefen Analytischen. Also wenn ich mit einem Menschen arbeite, dann löst dieser Mensch etwas Bestimmtes in mir aus.
Das ist die Übertragung. Der macht mir ein bestimmtes Gefühl. Ich mag den, ich mag den nicht. Der aktiviert mich, der aktiviert mich nicht. Der inspiriert mich, der inspiriert mich nicht.
Also ein Mensch weckt in mir, wie jeder Mensch auch, den ich im außerhalb des Therapieraums treffe, weckt ein Mensch bestimmte Dinge in mir. Und im Therapieraum ist grade diese Übertragung sehr interessant, weil ich als Therapeut davon ausgehe, dass das, was der bei mir auslöst, etwas ist, was der vielleicht auch ganz häufig im Alltag bei seinen Mitmenschen auslöst. Also wenn ich merke, dass ein Patienten mich aggressiv macht und das passiert durchaus, dann kann ich davon ausgehen, dass es viele Interaktionspartner im Alltag dieser Person gibt, die ebenso dieses Gefühl entwickeln. Ich lasse mich natürlich von diesem Gefühl nicht gefangen nehmen und ich verändere mein Verhalten auch nicht auf Basis dieses Gefühls gegenüber dem Patienten. Das ist ja Teil meiner Ausbildung.
Zu verstehen, dass die Menschen, die zu mir kommen, unterschiedliche Dinge in ihren Mitmenschen auslösen, auch in mir und damit professionell umzugehen. Aber es kann natürlich hochinteressant sein, mit den Menschen darüber zu reden, was der in mir auslöst. Deswegen ist das Gespräch über die Beziehung zwischen dir und deinen Therapeuten eine richtige Chance für beide Seiten? Dann würd ich gern noch als einen Punkt erwähnen, dass Therapie nicht heißt, sich im Therapieraum wohlzufühlen, ja? Dass die Therapie, die therapeutische Arbeit, die Gespräche in dem Raum wecken bei dir unangenehme Emotionen.
Das ist zum Teil einfach so, weil ihr tauscht ja oder manchen Patienten tauschen ja mit mir keine Kochrezepte aus, sondern wir reden ja wirklich über Schlimmes, was die Personen erlebt haben. Und alte Gefühle werden wieder wach in einem solchen Moment. Das heißt, der Anspruch ist nicht, dass Du dich nach der Therapie gut fühlst, dass Du dich nach den Gesprächen mit dem Therapeuten gut fühlst. Das kann nicht der Anspruch von Therapie sein, auch wenn das manchmal so ist. Also viele meiner Klienten gehen auch mitm Lachen durch die Tür, weil nicht jede Stunde gleich schwer ist und nicht jedes Mal Themen behandelt werden, die schwer in der Luft hängen bleiben.
Aber das darf nicht der Anspruch sein, weil es schon Themen sind, die oft mit unangenehmen Gefühlen und Schmerzen verbunden sind. Womit Du dich aber wohlfühlen solltest, ist, dass das in einem Raum mit einem anderen Menschen, nämlich dem Therapeuten passiert ist, das muss sich für dich okay anfühlen. Nicht der Prozess selber, mit den Gefühlen in Kontakt gekommen zu sein, aber die Art und Weise, wie Du begleitet worden bist, die sollte sich für dich gut und ja, Du solltest dich dabei wohlfühlen. Es gibt natürlich auch sogenannte Tabus. Also wenn Du das Gefühl hast, dass der Therapeut, egal ob er gleichgeschlechtlich oder gegengeschlechtlich ist, sich dir irgendwie zu stark nähert und damit mein ich auch tatsächlich in 1 anzüglichen Art und Weise, 1 Art von ja, Anmache stattfindet, das ist natürlich ein absolutes Tabu in der Therapie.
Wir beschäftigen uns in der Ausbildung, wir Psychotherapeuten tatsächlich sehr viel mit dem Thema, weil diese Situation zwischen Klient und Therapeut eine Grundlage dafür bietet, dass das passiert. Weil man über sehr intime Themen spricht und dadurch eine große Nähe entsteht. Und diese Nähe verführt manchmal dazu, dass entweder der Therapeut oder auch der Klient Gefühle entwickeln, die da nicht hingehören. Wie gesagt, wir Therapeuten werden darauf sehr stark vorbereitet und sollten auch zu solchen Themen, wenn wir das Gefühl haben, das geht in sone Richtung, ganz schnell Supervision in Anspruch nehmen. Also wir wissen, dass wir natürlich in unserer professionellen Rolle so etwas nicht dürfen, dass wir uns dem Patienten in 1 Art intimer Nähe nicht nähern dürfen.
Der Klient, in dem Fall Du bist natürlich nicht so darauf vorbereitet, aber nimm das hier als Warnung. Es kann sein, dass dieses Gefühl von Nähe plötzlich Gefühle von Schwärmerei und Verliebtheit erzeugt. Das entsteht über die Nähe. Das hat tatsächlich da seine Ursache und auch das sollte hinterfragt werden. Also entweder Du schaffst es, dich schnell von diesen Gefühlen zu lösen, sollte der Therapeut natürlich auch.
Wenn das nicht klappt, ist das natürlich auch ein Grund für einen Therapeutenwechsel. Sollte ein Therapeut diese Grenze überschreiten, würd ich dir auf jeden Fall empfehlen, sofort einen Therapeutenwechsel anzustreben und zu versuchen und den Kollegen tatsächlich auch bei der Kammer zu melden. Ja, das war so das, was ich zu diesem Thema Hilfe. Ich mag meinen Therapeuten nicht zu sagen habe. Ich weiß oder die die die die eigentlich schlimme Situation ist, dass ein Therapeutenwechsel für dich, wenn Du gesetzlich versichert bist, nicht gut möglich ist, weil die Plätze so rar gesät sind.
Vielleicht bist Du ja in 1 größeren Praxis untergekommen, wo mehr Kollegen arbeiten. Häufig ist ein Wechsel da schneller möglich, als wenn Du wieder komplett von vorne anfängst, Einzelpraxen abzutelefonieren und nach freien Therapieplätzen zu suchen. Im Sinne des Erfolges für dich, damit Du in deiner Therapie weiterkommst, ist die Beziehung zu deinem Therapeuten ein essenzieller Wirkfaktor. Deswegen sollte sie im Fokus stehen, verbessert werden durch ganz aktive Maßnahmen wie Gespräche. Und wenn das nicht klappt oder wenn bestimmte Tabubrüche stattgefunden haben, sollte sie tatsächlich beendet werden, weil sie dann auch mehr Schaden anrichten kann, als dass sie Hilfe bietet.
Und verwechsle bitte nicht, dass Du dich in der Therapie wohlfühlen sollst, sondern die Therapie selber kann durchaus sehr unangenehme Gefühle nach oben spülen. Aber dass derjenige dich unterstützt, das sollte tatsächlich, ja, unterstützt, das sollte tatsächlich ja, mit Wohlbefinden gekoppelt sein. Der richtige Mensch, der mit dir durch schmerzhafte Prozesse geht, so kann man's auch formulieren. Damit schließ ich heute. Ich hoffe, dass dir die Folge gefallen hat.
Wenn sie das hat, sei doch so gut, teile sie, damit dieser Podcast sich noch weiter verbreitet und in die Welt kommt und noch mehr Menschen davon etwas haben. Ich danke dir ganz herzlich und freue mich, dass Du dir heute die Zeit genommen hast, zuzuhören und hoffe, wie am Anfang versprochen, dass für dich Hilfreiches und Interessantes drin war. Damit sag ich für heute tschüs, dein ist Sabine.
Die folgenden Empfehlungen enthalten Partner-Links. Kaufst du darüber, erhält der Podcast eine kleine Provision — für dich bleibt der Preis derselbe.
Ausgesucht von Sabine — weil sie gut zu dieser Folge passen.
Praktisches Tool für Paare/Zuhören
Zum Produkt →Ein kurzer, fundierter Impuls zum Innehalten — kostenlos in dein Postfach. Kein Spam, nur Substanz.
Fast geschafft: Wir haben dir eine Bestätigungsmail geschickt. Klick den Link darin, dann bist du dabei.
Jederzeit mit einem Klick abbestellbar.